Institut für Ethnologie und Afrikanistik

Universität München

 

 

 

Einladung

zur Informations- und Diskussionsveranstaltung mit

 

 

 

Benifer Ghere Elias,

ehemaliger Chefredakteur der ELF-Zeitschriften gesgis und gedli hzbi ertra und

Direktor der EDYU-Tsebahschule (Morgensternschule), die auch von Senait Mehari, der Autorin des autobiographischen Romans „Feuerherz“, besucht wurde

 

zu

 

Kindheit im eritreischen Unabhängigkeitskrieg:

Die andere Geschichte der Morgenstern-Schule

(1977-1981)

 

 

 

Autobiographische Romane außereuropäischer Autorinnen, die erfolgreich Kriegswirren und Unterdrückung entkommen sind, erfreuen sich derzeit außerordentlicher Bekanntheit und werden in hohen Auflagen publiziert. Ein solcher Bucherfolg hat auch die eritreisch-deutsche Sängerin Senait Mehari über ihre Musik hinaus ins Gespräch gebracht. Senait Mehari beschreibt in ihrem Roman „Feuerherz“ eindrücklich ihre Kindheit im eritreischen Unabhängigkeitskrieg der 70er und 80er Jahre. Zeitzeugen wie Benifer Ghere Elias allerdings reagieren überrascht über ihre Darstellung der Morgenstern-Schule, einer Einrichtung der Eritrean Liberation Front, als Kindersoldaten-Lager.

 

Die Abendveranstaltung, die im Rahmen des Proseminars „Eritrea und Äthiopien“ angeboten wird, soll zum einen dazu dienen, ein verschüttetes Stück eritreischer Geschichte aufzuarbeiten, zum anderen wird sich einmal mehr die Gelegenheit bieten, die mediale Wahrnehmung Afrikas zu diskutieren.

 

 

 

 

Zeit und Ort:

 

 

Dienstag, den 19. Juni 2007, 18 Uhr, Raum 0.05

Institut für Ethnologie und Afrikanistik

Oettingenstr. 67, 80538 München

 

 

Dr. Magnus Treiber, Dr. Alexander Kellner