Wiesbadener Tagblatt - 22.12.2007

Meaza wird eine Zukunft haben
Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen

Vom 14.12.2007

bhp. Es ist geschafft. Die junge Eritreerin Meaza Tesfamichael, die seit Geburt an einem schweren Herzfehler leidet, der in ihrer Heimat Asmara, Eritrea, nicht operierbar ist, wird eine Zukunft haben. Denn die Spendenaktion, die die Hünstetterin Annelie Wildhardt und ihr Sohn Thorsten im August mit Hilfe dieser Zeitung auf den Weg brachten, ist erfolgreich verlaufen.

Die benötigten 10 000 Euro, die die engagierten Hünstetter aufbringen mussten, um der jungen Frau, von deren Schicksal Mutter und Sohn bei einem Besuch in Asmara erfahren hatten, zu helfen, sind auf dem Spendenkonto, das die Wiesbadener Versöhnungsgemeinde für die Aktion zur Verfügung gestellt hatte, eingegangen.

Mit diesem Geld soll die 24-Jährige am Sankt-Josefs-Hospital operiert werden, dessen Herz-Spezialist Professor Wolfgang Kasper den Spendensammlern Annelie und Thorsten Wildhardt zusagte, die Eritreerin zu operieren und dabei auf sein persönliches Honorar zu verzichten.

Nachdem das benötigte Geld beisammen ist, wurde bereits ein Visum für die Afrikanerin erteilt. Der letzte Teil der Hilfsaktion steht nun unmittelbar bevor, der genaue Termin der Ankunft von Meaza in Wiesbaden allerdings noch nicht fest. Die Frage, ob die junge Frau eine Zukunft haben wird, kann positiv beantwortet werden.