selam - Dolmetscher & Consulitng

ORF.at - 26.11.2006

Die Rückkehr des DDT
Die WHO im Kampf gegen Malaria

Eine halbe Milliarde Menschen erkranken jedes Jahr an Malaria; ein bis zwei Millionen sterben daran - zu 90 Prozent Kleinkinder in Afrika. Allein in Tansania gehen jährlich 80.000 Kinder unter fünf Jahren an dieser Infektionskrankheit zugrunde.

"Jetzt ist aber Schluss“, sagt die Weltgesundheitsorganisation und empfiehlt wieder Sprühaktionen mit dem lang geächteten DDT. Die Folge: weltweite Proteste bei Entwicklungsexperten und Umweltschützern.

"Wir müssen die Malaria aggressiv bekämpfen. Eine unserer wirksamsten Waffen dabei ist das Besprühen von Wohnräumen mit dem Insektizid DDT. Äthiopien, Eritrea und Südafrika, Swaziland, Namibia und Mosambik haben damit über viele Jahre gute Erfahrungen gemacht. Weiter

Die Neue Epoche - 26.11.2006

Peter Maffay auf Tournee für Kinder

Konzept für Hilfsprojekte in 14 Ländern – „Kinder brauchen eine Lobby“

Maffay hat nach eigenen Angaben bis auf ein Land – Eritrea – alle Stationen seines über Musiker vernetzten Hilfswerks besucht und dort Eindrücke gesammelt, die bei den 15 Konzerten über Videoleinwände als Filme oder Bilder eingespielt werden sollen. Kürzlich habe er einen Inkubator in ein Krankenhaus für vermutlich durch Tschernobyl-Folgen missgebildete Kinder in Lemberg (Lwiw) in der Ukraine gebracht, das von der Grand-Prix-Siegerin Ruslana unterstützt wird. Mit dem Frankfurter DJ Shantel sei er in der Bukowina – einer Region, die sich von der Ukraine bis Rumänien erstreckt – gewesen. Shantel – bürgerlich Stefan Hantel – unterstützt dort ein Kinderheim, das Straßenkindern für drei Monaten ein Dach über dem Kopf bietet. Weiter


Kölnische Rundschau - 26.11.2006

Unicef-Gala mit viel Prominenz

Senait Mehari weiß, wie es sich anfühlt, als Kind nicht geachtet zu werden. Ausgesetzt, herumgestoßen und als Kindersoldatin in Eritrea missbraucht, entging sie nur knapp dem Tod. Umso mehr unterstützt die Sängerin und Autorin Hilfsprojekte zugunsten von Unicef. Auf der Deutschland-Gala des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen im Maritim war Mehari eine von zahlreichen Prominenten, die sich gestern in den Dienst der guten Sache stellten. Weiter

.Junge Welt -24.11.2006.

Kriegsdrohung aus Addis

Äthiopischer Ministerpräsident erklärt islamische Milizen im Nachbarland Somalia zur Gefahr. Militärischer Konflikt könnte die gesamte Region erfassen Äthiopien ist zum Krieg gegen die Union der Islamischen Gerichte (UIC) bereit, die den größten Teil Somalias kontrolliert. Das erklärte am Donnerstag Ministerpräsident Meles Zenawi im Parlament in Addis Abeba. »Diese Gruppe stellt eindeutig eine Bedrohung dar«, sagte der Regierungschef. Zwar sei eine politische Lösung des Konflikts noch nicht völlig ausgeschlossen, aber Äthiopien werde im Fall eines Angriffs nicht stillhalten. Sein Land habe seine »Verteidigungsvorbereitungen« vollständig abgeschlossen.

Eritrea, das nach einem jahrzehntelangen bewaffneten Befreiungskampf seine Unabhängigkeit von Äthiopien erreicht hat, unterstützt die UIC mit Waffen - und angeblich auch schon mit Soldaten. Weiter

Verein der Eritreer Deutschen e.V. - 23.11.2006


Basler Zeitung -20.11.2006

Schlepper mit drei Menschen im Kofferraum gestoppt

Basel. AP/baz. Schweizer Grenzwächter haben an der Grenze in Basel einen Schlepper mit drei illegalen Einwanderern im Kofferraum seines Wagens erwischt.

Die zwei Männer und eine Frau aus Eritrea wurden in der Nacht vom vergangenen Samstag auf Sonntag bei einer Fahrzeugkontrolle entdeckt und aus ihrem engen Versteck befreit, wie die Schweizer Grenzwache Basel am Montag mitteilte.Weiter

Leichtathletik -20.11.2006

Ali Abdallah (Eritrea) vorne bei Cross-Lauf in Spanien

Ali Abdallah (Eritrea) und Vivian Cheruiyot (Kenia) heißen die Sieger des „13. Cross Internacional de Soria“ in Spanien. Ali Abdallah (30:10 min) lieferte sich am Sonntag in seinem Lauf ein Kopf an Kopf-Duell mit dem Kenianer Simon Arusei und hatte nach 10 Kilometern eine Sekunde Vorsprung auf seinen Rivalen. Den 8-Kilometer-Lauf der Frauen konnte Vivian Cheruiyot überlegen für sich entscheiden (26:28 min). Weiter

Telepolis - 18. Nov. 2006

Afrikas Stadt der Moderne

Mit einer Ausstellung appelliert eine Initiative um den Architekten Naigzy Gebremedhin für den Erhalt der außergewöhnlichen Baukultur der Hauptstadt Eritreas

Asmara fehlte lange Zeit auf der Liste architektonischer Sehenswürdigkeiten. Dabei gilt das Zentrum Eritreas als die schönste [extern] Metropole des afrikanischen Kontinents, mit einem der wenigen weltweit realisierten städtebaulichen Ensemble der klassischen Moderne. Die Aufnahme in die Liste des [extern] Weltkulturerbes könnte helfen, viele vom Verfall bedrohte Gebäude zu retten. Weiter

.tennismagazin.de - 17.11,2006

Erster Dopingfall im Deutschen Tennis Bund

Das Drama von Dreieich

Hermon Brhane

Hermon Brhane, 15 Jahre alt, wurde vom Deutschen Tennis Bund zu einer Sperre von zwei Jahren verurteilt, weil sie gedopt haben soll.

Am Dienstag, dem 11. Juli 2006, bekamen nur aufmerksame Internetsurfer einen sporthistorisch bemerkenswerten Vorgang mit. Auf der Homepage des Deutschen Tennis Bundes (DTB) erschien eine sechszeilige Meldung unter der Überschrift: "Dopingfall Brhane: Zwei Jahre Sperre." Im Text hieß es weiter, dass die Spielerin Hermon Brhane vom 1. Mai 2006 bis 30. April 2008 "für alle Turniere und Mannschaftswettbewerbe im Bereich des DTB gesperrt" ist. Der DTB hatte seinen ersten Dopingfall. "Das war unsere unglückselige Premiere", kommentiert DTB-Vizepräsident Günther Lang, zuständig für Rechts- und Strukturfragen. Während die ganze Sportwelt sich mit den prominenten Dopingfällen Jan Ullrich, Floyd Landis (beide Radsport) und Justin Gatlin (Leichtathletik) beschäftigte, ging das Drama um das Tennismädchen aus Dreieich, zwischen Darmstadt und Frankfurt gelegen, unter. Weiter


Bild.T-Online.de - 17.11.2006

Schüler hatte einen Kameraden erstochen, wollte Zeugen beseitigen lassen

10 Jahre für Internats-Killer

Fast regungslos nahm der 17-Jährige das Urteil hin. Zehn Jahre Gefängnis! Die Höchststrafe für einen Jugendlichen.

Die Jugendkammer des Landgerichts Ulm verurteilte den Schüler eines Elite-Internats wegen Mordes an einem Mitschüler und versuchter Anstiftung zum dreifachen Mord. Milderungsgründe erkannte die Kammer keine

Als mutmaßlicher Täter verhaftet: Mitschüler Surbano M. (17) aus Eritrea in Afrika. Er hatte Arndt R. 50 Euro geliehen, die dieser aber nicht zurückzahlte....Weiter


Schwabmünchner Allgemeine -08.11.2006

360 Grad Geo Reportage» 200. Sendung auf Arte

Hamburg (dpa) - Ein gemeinsames Projekt der deutschen Esel-Initiative e.V. und der Nationalen Eritreischen Frauenunion ist Thema der 200. «360 Grad Geo Reportage», die am 23. Dezember (22.45 Uhr) auf Arte ausgestrahlt wird.

Außerdem erscheine eine Reportage in der Januarausgabe der im Gruner+Jahr-Verlag erscheinenden Zeitschrift «Geo», sagte «Geo»-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede in Hamburg.

Esel werden im Zuge des Entwicklungshilfeprojekts an allein erziehende Bürgerkriegswitwen ins afrikanische Eritrea verschenkt. Das Tier ermöglicht ihnen ein Leben als selbstständiges Mitglied der Dorfgemeinschaft und erhöht ihr gesellschaftliches Ansehen. Die Frauen sind daher nicht darauf angewiesen, ihre Töchter möglichst früh zu verheiraten. Außerdem werden die Esel an Hebammen abgegeben, die sich dagegen weigern, Genitalverstümmelungen bei jungen Mädchen vorzunehmen. Weiter

AZ-Bad Kreuznach - 08.11.2006

Simret Restle feiert Doppel-Triumph

Die dreimalige Deutsche Junioren-Meisterin absolvierte ihre zweigeteilte "Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen" mit Bravour. Zunächst triumphierte sie auf der Mittelstrecke (4350 Meter) in 15:12 Minuten. "Eine extrem gute Zeit", schwärmte Meeting-Chef Karl-Heinz Ströher. Doch die 22-jährige Ausnahmeläuferin, die aus Eritrea stammt, setzte noch einen drauf. Rund eine halbe Stunde später stellte sie auf der Langstrecke (10150 Meter) in 37:07 Minuten einen neuen Streckenrekord auf. "Das ist wunderbar hier", freute sich Restle, die hofft, 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking über 5000 oder 10000 Meter für Deutschland auf Medaillenjagd gehen zu dürfen. Weiter


Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung) - 06:11:2006

Zeitgleich zur UN-Klimakonferenz: Universität Hohenheim schafft ersten klimaneutralen Lehrstuhl Deutschlands

Erderwärmung und Klimawandel. Extreme Wetterumschwünge mit Hochwasser und Hitzeperioden könnten gestoppt werden. Während am 6. November 2006 die UN-Klimakonferenz in Nairobi eröffnet wird, präsentiert sich der Lehrstuhl Umweltmanagement der Universität Hohenheim als erster Lehrstuhl Deutschlands, der klimaneutral arbeitet. Ob Heizung, Strom oder Anfahrt aller Studenten zur Vorlesung: jeden Energieverbrauch, der Treibhausgas produziert, haben die Forscher um Prof. Dr. Werner F. Schulz penibel erfasst und durch Wärmedämmung und andere Sparmaßnahmen radikal gekürzt. Der Rest wird durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert. "Ein Projekt mit Modellcharakter", sagt Umweltforscher Prof. Dr. Schulz. Und: "Wir hoffen auf Nachahmer".

Sein Lehrstuhl für Umweltmanagement an der Universität Hohenheim ist klimaneutral - als erster in Deutschland, wenn nicht gar weltweit. Er hat soviel Energie wie möglich eingespart. Dort, wo noch Energie verbraucht wird, sorgt der Lehrstuhl für einen Ausgleich: Der Lehrstuhl finanziert ein Projekt für effiziente Öfen in Eritrea. Damit werde genau der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid (CO2) eingespart, den der Lehrstuhl noch verbraucht. Weiter

Digitalfernsehen.de -05.11.2006

Fernsehen ARD - Senait Mehari berichtet von ihrer Rückkehr

ARD-Talker Reinhold Beckmann hat am Montag (22.45 Uhr) Sänger und Sängerinnen zu Gast, die sich mit Kraft gegen die Widrigkeiten ihres Schicksals stellen.

Diese durchlebte auch die Sängerin Senait Mehari. Mit sechs Jahren war Mehari Kindersoldatin im Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien. Als ihr in Hamburg lebender Vater sie mit 13 nach Deutschland holt, kommt sie nicht mit ihm klar, läuft von zuhause weg und erfüllt sich schließlich ihren Traum vom Leben als Sängerin. Über ihre Erlebnisse schrieb Mehari das Buch "Feuerherz", bei "Beckmann" berichtet sie von ihrer Rückkehr im vergangenen Jahr an die Orte ihrer Kindheit. (ddp) Weiter


IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 05.11.2006

Über 90 Prozent aller Märtyrer sind Christen

Keine andere Religionsgruppe hat so stark unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden wie die Christen. Sie sind von mindestens drei Vierteln aller Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit betroffen. Bei der Ermordung von Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit dürfte der Anteil der Christen weit über 90 Prozent liegen. Diese Angaben macht der Geschäftsführer des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen und der Österreichischen Evangelischen Allianz, der Theologe Thomas Schirrmacher (Bonn), im neuesten Jahrbuch zur Christenverfolgung.

Dem Jahrbuch zufolge hat sich die Lage der Christen vor allem in Eritrea und dem Irak verschärft. In Eritrea sind über 1.900 Bürger wegen ihres Glaubens inhaftiert, 95 Prozent davon Christen. Am 17. Oktober wurden zwei Christen in der Hauptstadt Asmara zu Tode gefoltert. In dem Jahrbuch wird zum Engagement für Verfolgte aufgerufen. „Es ist unsere Pflicht als Christen und als Menschen, am Schicksal der Opfer Anteil zu nehmen und uns für sie einzusetzen“, schreibt Max Klingberg (Frankfurt am Main) von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Weiter

Junge Welt - 03.11.2006

Angst vor neuem Bürgerkrieg

Gespräche zwischen Somalias Konfliktparteien ergebnislos abgebrochen

Nach dem Scheitern der dritten Runde der somalischen Versöhnungsgespräche verstärken sich die Sorgen vor einem neuen Bürgerkrieg. Am Mittwoch gaben die internationalen Vermittler bekannt, daß die Gespräche zwischen der sogenannten Übergangsregierung (TFG) und der fundamentalistischen Union der Islamischen Gerichte (UIC) ohne Vereinbarung eines neuen Termins vertagt wurden.

Die Regierung in Addis Abeba behauptet, sie habe lediglich einige hundert Ausbilder zur Unterstützung der TFG geschickt. Aus einem UNO-Bericht geht jedoch hervor, daß 6000 bis 8000 äthiopische Soldaten in Somalia sind. Im selben Bericht wird geschätzt, daß das mit Äthiopien verfeindete Eritrea rund 2000 Soldaten zur Unterstützung der UIC entsandt habe. Die UIC bestreitet das und fordert die Bildung einer internationalen Untersuchungskommission, die sich über die Anwesenheit ausländischer Truppen in Somalia Klarheit verschaffen soll. Die TFG lehnt eine solche Untersuchung ab. Weiter

derStandard.at - 03.11.2006

USA warnen vor Selbstmordattentaten in Kenia und Äthiopien

Somalische Islamisten: 12.000 äthiopische Soldaten in Somalia stationier

Die US-Regierung hat ihre Landsleute vor Selbstmordattentaten in Kenia und Äthiopien sowie anderen Nachbarländern gewarnt. Die US-Botschaft in der kenianischen Hauptstadt Nairobi erklärte am Donnerstag, es gebe entsprechende Informationen über "terroristische Drohungen" von "Extremisten in Somalia". Geplant seien demnach Anschläge an "bekannten öffentlichen Orten" in Kenia und in Äthiopien. US-Staatsbürger sollten dort besonders vorsichtig sein. Am kommenden Montag findet in Kenia unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen eine internationale Klimakonferenz statt.

Äthiopien steht im Verdacht, Somalia als Stellvertreterschauplatz für seine ungelösten Grenzkonflikte mit Eritrea zu benutzen. Weiter

Bild.T-Online.de - 02.11.2006

Internats-Killer wollte Zeugen töten
Mord-Komplott gegen 3 Mitschüler

Ulm – Er soll einen Mitschüler getötet haben. Und jetzt plante er aus dem Gefängnis ein Mordkomplott an drei weiteren Schulkameraden. Es war ein Verbrechen, das Deutschland im Mai erschütterte. Morgens um fünf Uhr lag Zehntklässler Arndt R. († 16) tot vor dem Wohnheim des renommierten evangelischen Urspring-Internats in Schelklingen (270 Schüler, 70 Lehrer, 2100 Euro Schulgeld pro Monat). Weiter

Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung) -31.10.2006

"Missing Link" der Elefantenevolution entdeckt

Rekonstruktion der neuen Rüsseltierart aus Eritrea,

In Eritrea hat eine internationale Forschergruppe, der auch Dr. Dietmar Zinner vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen angehört, 27 Millionen Jahre alte Fossilien entdeckt, die ein "missing link" zwischen modernen Elefanten und ihren Vorfahren darstellen. Afrikanische und asiatische Elefanten sind heute die einzigen lebenden Mitglieder der Proboscidea (Rüsseltiere). Diese Tiergruppe erfuhr vor etwa 24 Millionen Jahren eine starke Radiation, und es entstanden zahlreiche neue Arten. Die Radiation trat auf nachdem sich die ursprünglichen Probosciden in zwei Evolutionslinien aufgespalten hatten, von denen eine zu Elefanten, Mammuts und deren eigentlichen Vorfahren führte (Elephantida) und die andere zu den Mastodonten (Mammutida). Weiter

derStandard.at - 29.10.2006

Islamisten sagen Friedensgespräche ab

Mogadischu - Die islamistischen Milizen in Somalia haben die für Montag anberaumten Friedensgespräche in Khartum abgesagt. Man werde mit der somalischen Übergangsregierung erst verhandeln, wenn sämtliche Truppen Äthiopiens das Land verlassen hätten, sagte Ibrahim Hassan Adow, der außenpolitische Sprecher des islamischen Sharia-Gerichte, der Nachrichtenagentur AP. Gleichwohl flog eine 18-köpfige Delegation der Islamisten am Sonntag in die sudanesische Hauptstadt. Weiter

Die Welt -28.10.2006

Madonna - "Warum hilft sie nicht Davids Vater?"

Umstritten: War es gut, dass Madonna ein Kind adoptiert hat?

 

Nairobi - Sie reißen die großen Augen weit auf, sie strecken bittend die Hand aus: Wer als Weißer durch Afrika reist und das gesicherte Hotel verlässt, der begegnet auf Schritt und Tritt den kleinen Elendsgestalten, die weder ein Obdach noch ausreichend zu essen haben. Es wäre ihr Traum, einmal in einem Bett zu schlafen, eine Schule von innen zu sehen. Aus ihrer Perspektive ist Popstar Madonna gewiss der rettende Engel Weiter

derStandard.at - 28.10.2006

Eritreer von UNO-Soldat erschossen

Asmara/Nairobi - Ein Soldat des UNO-Einsatzes an der umstrittenen Grenze zwischen Äthiopien und Eritrea (UNMEE) hat einen Eritreer erschossen. Der Mann sei in Barentu an der Grenze zwischen beiden Ländern durch Schüsse tödlich verletzt worden, als er mit einem weiteren Eritreer versucht habe, "gewaltsam" in ein UNO-Gebäude einzudringen, teilte die UNMEE am Donnerstag weiter mit. Weiter

derStandard.at - 28.10.2006

"Rein technisch sind wir im Krieg"
Äthiopiens Premier Meles Zenawi im STANDARD-Gespräch:

Addis Abeba/Wien – Die äthiopische Regierung scheint dieser Tage an allen Seiten in die Defensive gedrängt: Im Norden des Landes rückten eritreische Einheiten in die nach dem jüngsten Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien eingerichtete UN-Pufferzone ein. An der Südostgrenze rief die somalische Union Islamischer Gerichte zum Heiligen Krieg gegen Addis auf. Dazu kommen Gewalt zwischen Christen und Muslimen im Westen Äthiopiens und Spannungen mit der EU. Weiter

Allgemeine Zeitung Namibia -26.10.2006

Journalistenorganisation veröffentlicht Rangliste zur Pressefreiheit

Die Journalistenorganisation ,,Reporter ohne Grenzen" hat gestern ihre jährlich erscheinende weltweite Rangliste zur Pressefreiheit vorgestellt. Namibia rangiert dort zwei Plätze hinter Deutschland, lässt aber Länder wie Großbritannien, Frankreich oder die USA hinter sich. Nur das westafrikanische Benin belegt auf dem Kontinent mit der 23. Position einen besseren Platz als Namibia, das von 168 gewerteten Ländern den 26. Platz (Vorjahr 25) einnimmt. Die traditionellen Ranglisten-Rivalen des Landes, Mauritius und Botswana, belegen die Ränge 32 bzw. 53, Südafrika wurde auf dem 44. Platz einsortiert.

Die USA werden überholt von sieben afrikanischen Ländern, in denen Meinungs- und Informationsfreiheit ,,real ist und sich nicht von den Verhältnissen westlicher Demokratien unterscheidet". Gefährdet oder nicht vorhanden dagegen sei Pressefreiheit in Eritrea (166), Gambia (149), Somalia (144), DRC-Kongo (142), Simbabwe (140) und Äquatorial-Guinea (137). Weiter

derStandard.at - 26.10.2006

Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und Eritrea droht zu eskalieren

Addis Abeba - Im Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und Eritrea droht eine Eskalation. Äthiopiens Ministerpräsident Meles Zenawi warf dem kleinen Nachbarland vor, in der UN-Pufferzone mittlerweile fast 10.000 Soldaten zusammengezogen zu haben. "Für uns ist das die bislang schwerste Verletzung des Waffenstillstandsabkommen", sagte Meles am späten Dienstagabend in einem Reuters-Interview. Weiter

Stuttgarter Wochenblatt - 26.10.2006

Weltessen im Jugendhaus

ZUFFENHAUSEN - Ab sofort werden im Café des Kinder- und Jugendhause Zuffenhausen jeden Freitag ab 17 Uhr ostafrikanische (Eritrea) Spezialitäten und Speisen serviert. Im Rahmen der Aktion "Weltessen" - einer kulinarischen Reihe - findet ein afrikanischer Abend mit Buffet statt. Untermalt wird das Ganze mit afrikanischer Musik und Dokumentarfilmen über das Land und seine Bewohner. Kosten: vier Euro für das Buffet. Weiter

Für weitere Informationen bitte Telefon 87 19 90 anrufen.


Abraham Afewerki's Video from ErieTinet.com - 25.10.2006


IAAF - 24.10.2006

Tadesse replaces Gebrselassie as top road runner in the latest IAAF World Rankings

Zersenay Tadesse crosses the finish for Eritrea's first World title

Monte-Carlo – Just over two weeks ago, Zersenay Tadesse became the first athlete from Eritrea to win a World title in any major sport when he triumphed at the inaugural IAAF World Road Running Championships in Debrecen, Hungary.

This week, the 24-year-old became the first athlete from the east African nation to head any Event Ranking in the IAAF World Rankings. Tadesse replaced Haile Gebrselassie (ETH) at the top of the Men’s Road Running – Marathon Event Rankings after the former World and Olympic 10,000m champion from Ethiopia dropped points and slipped into second place, after his win from last year’s Amsterdam Marathon (2:06:20 - 1376 points) became out of date. Weiter


Netzeitung - 23.10.2006

Mord im Nobelinternat

Ein Schüler des Internats Urspringschule in Baden-Württemberg hat den Mord an einem Schulkameraden gestanden. Das 16-jährige Opfer hatte sich 50 Euro vom Täter geliehen und nicht zurückgezahlt.

Im Prozess um den Mord an einem Internatsschüler in Schelklingen in Baden-Württemberg hat der 17-jährige Angeklagte die Tat gestanden. Motiv ist offenbar ein durch Geldschulden ausgelöster Streit.n einer Erklärung verlas der Verteidiger zum Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht Ulm den von seinem Mandanten geschilderten Tathergang. Demnach hatte der Jugendliche Mitte Mai Schulden in Höhe von 50 Euro von seinem späteren Opfer eingefordert. Als der 16-Jährige nicht zahlen wollte, sei es in einem Schulraum zum Streit gekommen. Dabei habe der Jüngere seinen aus Eritrea stammenden Kontrahenten «Nigger» genannt. Schließlich habe der Ältere zum Messer gegriffen. Weiter

Mitteldeutsche Zeitung - 23.10.2006

17-Jähriger gesteht Mord an Mitschüler

Jugendlicher aus Eritrea wollte Schulden in Höhe von 50 Euro eingefordern

Ulm/dpa. Im Prozess um den Mord an einem Internatsschüler in Schelklingen in Baden-Württemberg hat der 17-jährige Angeklagte die Tat gestanden. In einer Erklärung verlas der Verteidiger zum Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht Ulm den von seinem Mandanten geschilderten Tathergang. Demnach hatte der aus Eritrea stammende Jugendliche Mitte Mai Schulden in Höhe von 50 Euro von seinem späteren Opfer eingefordert. Als der 16-Jährige nicht zahlen wollte, sei es in einem Schulraum zum Streit gekommen; dabei habe der Jüngere seinen Kontrahenten «Nigger» genannt. Schließlich habe der Ältere zum Messer gegriffen.Weiter


T-Online -23.10.2006

Gewalt nach rassistischer Beschimpfung Jugendlicher gesteht ...

Im Prozess um den Mord an einem Internatsschüler in Schelklingen in Baden-Württemberg hat der 17-jährige Angeklagte die Tat gestanden. In einer Erklärung verlas der Verteidiger zum Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht Ulm den von seinem Mandanten geschilderten Tathergang. Demnach hatte der aus Eritrea stammende Jugendliche Mitte Mai Schulden in Höhe von 50 Euro von seinem späteren Opfer eingefordert. Als der 16-Jährige nicht zahlen wollte, sei es in einem Schulraum zum Streit gekommen; dabei habe der Jüngere seinen Kontrahenten "Nigger" genannt. Schließlich habe der Ältere zum Messer gegriffen. Weiter

Gränzbote - 22.10.2006

Anwalt hält Indizienlage für erdrückend

ULM/SCHELKLINGEN - Es war heimtückischer Mord: Unter dieser Anklage beginnt am Montag vor der 6. Großen Jugendkammer des Ulmer Landgerichts der Prozess gegen einen 17-Jährigen. Er wird angeklagt, am frühen Morgen des 17. Mai in der Urspringschule einen 16 Jahre alten Schüler im Schlaf mit Messerstichen getötet zu haben.

Der Angeklagte wurde in Ulm-Söflingen geboren. Seine Eltern stammen aus Eritrea. Nach der Grundschule besuchte der Junge das Kepler-Gymnasium. Er hat zwei Klassen wiederholen müssen. Wegen seines oft ungebührlichen Verhaltens wurde er im November vergangenen Jahres der Schule verwiesen. Er kam im Wiblinger Gymnasium unter. Im April dieses Jahres musste er auch diese Schule verlassen. Als letzte Rettung kam die Urspringschule in Betracht. Der Angeschuldigte ist wegen Diebstahls mit Waffen und gefährlicher Körperverletzung erheblich vorbestraft.Weiter

Radio Vatikan -22.10.2006

Vatikan: Wunden in Afrika heilen!

Die Bischöfe von Äthiopien und Eriträa haben gemeinsam zu Versöhnung und zum Kampf gegen Armut und Krankheit aufgerufen. Die Bischöfe dieser afrikanischen Länder hatten bis gestern vier Tage lang gemeinsam im Vatikan getagt. In einer Erklärung unterstreichen die Oberhirten ihren Willen, die Wunden zu heilen, die einander durch den Krieg zugefügt worden seien. Es gebe in Geschichte und Kultur viel mehr Gemeinsames als Trennendes. Mit Blick auf die bevorstehende Afrikasynode zum Thema „Versöhnung, Gerechtigkeit und Friede“ ermutigen die Oberhirten zu Initiativen jeder Art zur Förderung der Versöhnung. Weiter

NZZ Online -22.10.2006

Die somalischen Islamisten im Aufwind

Ausländische Jihad-Kämpfer stärken den Milizen der Scharia-Gerichte den Rücken

Ihre stetigen Terraingewinne verdanken die somalischen Islamisten nicht zuletzt einer extremistischen Kampfgruppe mit wahrscheinlichen Verbindungen zur Kaida. Diese Truppe wird auch durch ausländische Jihad-Kämpfer verstärkt. Deren Anwesenheit erhärtet den Verdacht, dass die Kaida in Somalia zusehends Fuss fasst.

Hartnäckig halten sich auch die Gerüchte über eritreische Berater und Ausbilder. Seit längerem gilt es zudem als ausgemachte Sache, dass Eritrea nicht nur die Islamisten mit Waffen und Munition versorgt, sondern auch äthiopische Rebellen der Oromo Liberation Front und der Ogaden National Liberation Front nach Somalia schleust. Beide Organisationen spannen mit den Islamisten gegen den gemeinsamen Feind Äthiopien zusammen.Weiter

Poem on the death of Abraham Afewerki and Robel Solomon

By Mehari DinfaE - Frankfurt / Germany


Westfalenpost -19.10.2006

Patenfamilie ist im Herzen angekommen Zahnärztin besuchte Projekte in Eritrea

Elisabeth Schulz mit ihrer Patenfamilie (Mitte) sowie deren Nachbarn und Verwandten in ihrem Dorf südlich der Hauptstadt Asmara. Die 47-Jährige will der Familie helfen, einen kleinen Lebensmittelladen zu eröffnen.

Erstmals in ihrem Leben reiste Elisabeth Schulz im September nach Eritrea. Mit Thomas Himmelmann und Kidan Zerm besuchte sie Familien, die der Verein "Aufbau Eritrea" unterstützt.

Schöne Menschen, eine berauschende Freundlichkeit und wunderbares Licht - so schildert Elisabeth Schulz ihre Eindrücke. Die Zahnärztin aus Volmarstein, die Mitglied im Herdecker Verein "Aufbau Eritrea" ist, war im September zum ersten Mal in dem ostafrikanischen Land.


EriPlanet.Com, Monday, October 16, 2006)

information about the cause of the tragic death of Abraham Afewerki and Robel Solomon

(EriPlanet.Com, Monday, October 16, 2006): After a week of search for reliable information about the cause of the tragic death of Eritrea’s superb artists, Abraham Afewerki and Robel Solomon, EriPlanet.Com has finally received a credible report from one of Abraham's closest friends. Dr. Seife Berhe, an Eritrean geologist who was at the scene on the day of the accident and throughout the entire trip to Dahlak, narrates the story as follows:

Members of the mining community in Eritrea, which includes mineral exploration companies and staff from the Department of Mines of the Ministry of Energy and Mines and few close friends have an annual get together every year during the month of October. The visit is organized in order to have fun, visit the countryside, and share experiences. This visit should help us to know each other as well as to put Eritrea on the World Map. Full Story

derStandard.at - 17.10.2006

UN werfen Eritrea Verletzung der Waffenruhe mit Äthiopien vor
Armee mit 1.500 Soldaten und 14 Panzern in Pufferzone eingedrungen - Annan tief besorgt

New York - Die Vereinten Nationen haben Eritrea vorgeworfen, das 2000 unterzeichnete Waffenstillstandsabkommen mit Äthiopien verletzt zu haben. Die eritreischen Streitkräfte seien mit 1.500 Soldaten und 14 Panzern in die Pufferzone zwischen beiden Staaten eingerückt, sagte der Sprecher von UNO-Generalsekretär Kofi Annan, Stephane Dujarric, am Montag in New York. Die Soldaten hätten auch einen UNO-Kontrollpunkt besetzt. Annan zeigte sich tief besorgt und rief die Regierung in Asmara zum sofortigen Rückzug der Truppen auf. Weiter

Tages-Anzeiger Online - 17.10.2006

Newsticker Schweiz
Leichte Zunahme bei Asylgesuchen im September

ERN - Im September sind in der Schweiz 1032 neue Asylgesuche eingereicht worden. Das sind 166 mehr als im Vormonat und 49 weniger als im September 2005. Gesamthaft nahmen die Gesuche in den ersten neun Monaten 2006 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent auf 7479 zu, wie das Bundesamt für Migration (BFM) mitteilte.

Zum ersten Mal liegt Eritrea mit 168 Asylgesuchen (+ 111) an erster Stelle der Herkunftsländer. Es folgen Serbien und Montenegro mit 109 (- 5, werden immer noch gemeinsam aufgeführt), und China mit 89 Gesuchen (+ 33). Weiter

Kleine Zeitung - 16. Okt. 2006

Friedensabkommen mit Rebellen im Osten des Sudan

Die sudanesische Regierung hat am Samstag ein Friedensabkommen mit Aufständischen im Osten des Landes geschlossen. Die Vereinbarung mit der Gruppe Östliche Rebellenfront wurde unter Vermittlung des Nachbarlands Eritrea erzielt und in der eritreischen Hauptstadt Asmara unterzeichnet. Die Regierung werde sich an das Abkommen halten, versicherte der sudanesische Präsident Omar al-Bashir.Weiter

webmaster@dahlak.com, 13.10.2006


IAAF - 12.10.2006

Tadesse not yet a marathon man - Debrecen 2006

Zersenay Tadesse on the podium (Getty Images)

After winning the men’s title at the inaugural IAAF World Road Running Championship, Eritrea’s Zersenay Tadesse was inundated with questions about when he will run his first marathon.

His time of 56:01 for 20km has only been bettered by Ethiopian running legend Haile Gebrselassie and a step up in distance would seem a natural direction for a man who concedes he does not have the lightening speed over the final 400m to guarantee success at major championships on the track. Full Story

Handelsblatt - 12.10.2006

Private Militärfirmen - Von Beruf Söldner

Private Militärfirmen boomen. Der Krieg ist ihr Geschäft, das Töten gehört zu ihren Dienstleistungen, ihre Aufträge erledigen sie diskret. Auf den Schlachtfeldern des 21. Jahrhunderts tauchen immer mehr der modernen Söldner auf. Forscher fürchten um die Zukunft des staatlichen Gewaltmonopols.

Mitunter stehen sich sogar Söldnereinheiten als Gegner gegenüber. So leaste Ende der 90er-Jahre Äthiopien von der russischen Aviation-Firma Sukhoi mehrere Schwadronen Kampfjets inklusive Piloten. Die Äthiopier brauchten im Krieg gegen Eritrea erfahrene Kräfte. Doch Eritreas Generale hatten ebenfalls russische Piloten angeheuert. Diese bizarre Episode schildert der Militärexperte Herbert Wulf, Gründungsdirektor des Internationalen Konversionszentrums in Bonn. Weiter

Jungle World - 12.10.2006

Im Auftrag der Generäle

Das sudanesische Regime hat Darfur fast vollständig von der Außenwelt isoliert und eine neue Militäroffensive begonnen. von annette weber. Der Bürgerkrieg schien beendet zu sein. Mehrere hunderttausend Menschen waren in den 22 Jahre andauernden Kämpfen getötet worden oder verhungert, Millionen zur Flucht gezwungen worden. Als im Januar 2005 Vertreter der Regierung in Khartum und der süd­sudanesischen Guerillabewegung SPLA das Comprehensive Peace Agreement unterzeichneten, war die Erleichterung groß. Doch eine humanitäre Krise vergleichbar großen Ausmaßes hatte bereits begonnen.

Eritrea, lange Zeit enger Verbündeter der SPLA, unterstützt die JEM. Im Sudan könnte das zu einer Stärkung der von Hassan al-Turabi geführten Islamisten führen. Turabi, der einst mit Bashir verbündet war, arbeitet nun mit dessen Feinden zusammen, er galt als Verbündeter der JEM. Weiter

Kölner Stadt-Anzeiger - 11.10.2006

Ehrung für Esel-Projekt

Dr. Stefanie Christman (links) aus Olef nahm den Bundesverdienstorden aus den Händen von Bundespräsident Horst Köhler entgegen.

Olef / Berlin - Dr. Stefanie Christmann aus Olef gehört zu den 47 Persönlichkeiten, denen Horst Köhler in diesem Jahr persönlich den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht hat. Stefanie Christmann erhielt die Auszeichnung für ihren Ideenreichtum, ihre Leistungsbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein.

Am Tag der deutschen Einheit händigte der Bundespräsident den Verdienstorden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung an Menschen aus, die sich durch herausragende Leistungen und uneigennütziges Engagement in verschiedenen Bereichen verdient gemacht habe. Weiter


Basler Zeitung - 11.10.2006 -

Weltrekord für Tadesse Zersenay aus Eritrea

Bei den Männern siegte Tadesse Zersenay aus Eritrea in 56:01 Minuten vor den Kenianern Kipchumba Robert Kipkorir (56:41) und Kebenei Wilson Kiprotich (57:15). Er sicherte sich damit die Siegesprämie in der Höhe von 30 000 Dollar. Schweizer waren keine am Start. Weiter

real Berlin Marathon (Pressemitteilung) - 11.10.2006

Zersenay Tadesse und Lornah Kiplagat gewinnen Straßenlauf-WM

Zersenay Tadesse (Eritrea) und Lornah Kiplagat (Niederlande) haben die erstmals veranstalteten Straßenlauf-Weltmeisterschaften über die 20-km-Distanz gewonnen. Auf einem 5-km-Rundkurs im ungarischen Debrecen zeigte der 24-jährige Tadesse ein weiteres hochkarätiges Rennen. Der Olympia-Dritte von Athen 2004 über 10.000 m gewann souverän in 56:01 Minuten und verfehlte dabei den 20-km-Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien) lediglich um 13 Sekunden. Zweiter wurde Robert Kipchumba (Kenia/56:41) während sich Wilson Kiprotich Kebenei (Kenia) in 57:21 die Bronzemedaille sicherte. Weiter

Frankfurter Neue Presse - 11.10.2006

Ein Fest feiern wie in Eritrea

Dreieich. Die eritreische Jugendgruppe Anbessa-Jier feiert am Samstag, 14. Oktober, ihr zweijähriges Bestehen.

Die Veranstaltung wurde zur Interkulturellen Wochen Dreieichs von der städtischen Kinder- und Jugendförderung in Kooperation mit Anbessa-Jier geplant und organisiert. Das Fest findet nach der großen Resonanz im Oktober 2005 in dieser Form nun bereits zum zweiten Mal statt. Afrikanische Live-Musik, eine bunte Modenschau, diverse Tanzeinlagen und selbstverständlich kulinarische Köstlichkeiten der eritreischen Küche bilden die Höhepunkte des kulturellen Abendprogramms, welches fast ausschließlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen präsentiert wird. Darüber hinaus wird die Gruppe Anbessa-Jier über ihre Ziele und Aktivitäten informieren. Weiter

derStandard.at - 11.10.2006

"lch lebe in zwei Welten"

Im Schichtdienst arbeitet er bei der Post in Wien - Den Rest der Zeit kämpft er für sein Land - als Honorarkonsul von Eritrea. Wien - Von der Wortschöpfung "Eritrea-Koalition" hält Syoum Ghebrehaimanot gar nichts. Das stellt der gebürtige Eritreer gleich zu Beginn fest. Weiter

NZZ Online - 11.10.2006

Schönheit der Moderne

Eine Berliner Schau zur Architektur von Eritreas Hauptstadt Asmara

Im Cinema Impero des Architekten Mario Messina aus dem Jahr 1938 bewachen noch heute Löwenköpfe auf Säulen die grosse Leinwand. Der erste Rang schwebt in sanfter Bewegung über dem Saal, und Stuck mit afrikanischen Motiven - Tänzern, Palmen und Antilopen - verbreitet einen Hauch von Art déco. Die Aussenfassade indes nimmt das Ornamentale in funktionalistischer Gliederung und technisch anmutender Materialisierung sogleich wieder zurück. Diese Kinoarchitektur aus den dreissiger Jahren ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie die italienischen Baukünstler im Zuge des faschistischen Kolonialismus den Geist der klassischen Moderne nach Asmara brachten und wie sie dabei lokale Tradition und europäische Avantgarde eigenwillig, aber immer klar definiert verbanden. Weiter

taz Berlin - 11.10.2006

Konzentration der Moderne

Städtebaulicher Schatz mit ambivalenter Geschichte: Die Ausstellung "Asmara - Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne" im Deutschen Architektur Zentrum zeigt perfekt inszenierte Fotografien von Edward Denison. Auch ein Appell an die Unesco

Gäbe es einen Preis für Entdeckungen auf dem Gebiet der Architektur, in diesem Jahr hätten ihn die Organisatoren der Ausstellung über Asmara verdient. In einer Zeit, in der jeder Quadratkilometer Erdoberfläche durchkämmt scheint, machen sie uns mit dem Schatz einer Stadt bekannt, bei dem selbst Fachleuten der Mund offen bleibt: Asmara, die Hauptstadt des ostafrikanischen Staates Eritrea, ist so etwas wie eine Freiluftausstellung. Hier findet man die wohl höchste Konzentration von Bauten der Moderne weltweit, allenfalls vergleichbar mit der Weißen Stadt in Tel Aviv oder den Art-déco-Vierteln in Miami und dem neuseeländischen Napier. Nirgendwo sonst sind die Bewegungen der Moderne noch heute so kompakt nachvollziehbar. Weiter

news aktuell (Pressemitteilung) - 3. Okt. 2006

"Begegnungen - eine Allianz für Kinder" von Peter Maffay unterstützt Aktion Weißes Friedensband

Düsseldorf (ots) - "Begegnungen - eine Allianz für Kinder" ist das bisher ehrgeizigste Vorhaben von Peter Maffay. 14 bekannte Künstlerinnen und Künstler aus 13 Ländern stellen ihre Projekte vor.
Aktion Weißes Friedensband wird von der Sängerin Senait Mehari vertreten. Sabine Christiansen hat die Patenschaft übernommen. Weiter

derStandard.at - 11.10.2006

Somalia - Regierungstruppen greifen Islamisten an

Stadt Buur Hakaba soll mit Hilfe von äthiopischen Soldaten eingenommen worden sein

Mogadischu - Somalische Regierungstruppen haben offenbar zum ersten Mal seit Monaten Islamisten zurückgedrängt. Wie am Montag aus muslimischen Kreisen verlautete, eroberten die Truppen der vom Westen unterstützten Übergangsregierung eine von den Islamisten besetzte Stadt. Diese kontrollieren seit Juni Mogadischu und Gebiete im Südens des Landes. Weiter

Tagesspiegel - 03.10.2006

Wie Esel kleine Wunder bewirken Auszeichnung für eine wegweisende Initiative

Sophie hat sich zur Konfirmation ein Geschenk gewünscht, mit dem sie Gutes tun kann. Also bekam sie einen Esel. Der Esel steht aber nicht in ihrem Zimmer herum und wartet darauf, dass man mit ihm spielt. Dieser Esel nimmt Sophie keinen Platz weg, sondern tut weit weg jeden Tag unglaublich viel Gutes. Er lebt in Eritrea. Dort hilft er in ihrem Namen einer armen, alleinerziehenden Mutter, eine Existenzgrundlage zu schaffen für sich und ihre Kinder. Weiter

Frankfurter Rundschau -28.09.2006

Vier Beine - und bald ein Haus

Die Hebamme Hadijja Saleh aus Mensura mit ihrem Instrumentenkoffer unterwegs. Sie klärt auch auf gegen Genitalverstümmelung. (Christmann)

Kommende Woche erhält Stefanie Christmann vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Band. Sie
stattet alleinerziehende Frauen in Eritrea mit Eseln aus, damit diese ihre Lebensumstände wirkungsvoll verbessern können.

Wieder ein neuer Beruf entdeckt: eine Ofenplattenbrennerin. Dafür braucht man Wasser und vor allem viel Holz. Die Kreativität und Zielstrebigkeit, mit der die Frauen ihre Esel nutzen, erstaunt immer wieder. Netseti Araia (die 2004 einen Esel erhielt. Red) hat sich über Wasser- und Holzhandel inzwischen eine Ziege finanziert und deren drei Zicklein großgezogen. Sie hat eine Mauer gebaut, um noch mehr Kleintiere für den Verkauf zu züchten. Lettu Gebresmeskel, ebenfalls aus dem Ort Denberguruf, erklärte stolz: "Ich mache jetzt viel mehr und besseres Essen und habe für alle fünf Kinder Sandalen gekauft."


dahlak.com team gratuliert Stefanie Christmann für diesen hoch verdienten Preis, Verdienstkreuz am Band. Der Preis wird von Bundespräsidenten persönlich übergeben.


Chart-King - 30.09.2006

Peter Maffay bringt außergewöhnliches Album raus

TUTZING - Peter Maffay hat ein neues Album am Start. Morgen (29.09.) kommt die CD "Begegnungen - Eine Allianz für Kinder" auf den Markt. Wie wir es von dem 57-Jährigen gewohnt sind, ist auch "Begegnungen 2" keine gewöhnliche Platte.

Mit dem Projekt sollen Kinder auf der ganzen Welt unterstützt werden. Dazu suchte sich Maffay Sänger aus der ganzen Welt, die mit ihm zusammen seine Vision wahr werden ließen. Auf der CD finden sich demnach Künstler aus Südafrika, Eritrea, Peru oder Indien. Weiter

taz - 30.09.2006

KOMMENTAR VON MICHAEL BRAUN

Heute, am Tag des Flüchtlings, kann Europa sich eigentlich zufrieden zurücklehnen. Der Fernsehsessel ist der einzige Platz, von dem aus wir uns mit den Flüchtlingsdramen auf anderen Kontinenten befassen. Praktisch aber braucht es uns gar nicht weiter zu kümmern, wenn in Darfur, im Kongo oder in Afghanistan Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg sind.

Ganz selbstverständlich schob zum Beispiel Italien mehrfach hunderte Flüchtlinge zurück nach Libyen ab. Ob unter den Abgewiesenen Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge aus Äthiopien oder Eritrea waren und ob die von Libyen dann ihren Regimes ausgeliefert wurden, hat keinen der Verantwortlichen weiter interessiert. Weiter


Tsedal Megazine, 03.08.2006

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ArcGuide.de (Pressemitteilung) - 22.09.2006

Asmara – Africa’s Secret Modernist City

Ausstellung über „Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne“ im DAZ.

Fast unbeschädigt aus den Wirren von Zweitem Weltkrieg, 40 Jahren äthiopischer Besatzung und einem 30jährigen Befreiungskrieg hervorgegangen, beherbergt die Stadt heute das weltweit größte erhaltene Ensemble moderner Architektur. Nur Miami South Beach, Tel Aviv und Napier (Neuseeland) bieten ähnliche, jedoch kleinere Ensembles dieser Epoche. Weiter

18.09.2006

asmara - city of modernism

Architektur Ausstellung

Start: 3 OKTOBER 2006 - 3 DEZEMBER 2006 im "DAZ" (Deutsches Architektur
Zentrum Berlin). Die erste Ausstellung des Hauses "DAZ" auf Basis des
Buches "ASMARA - AFRICA´S SECRET CITY OF MODERNISM" thematisiert die
Einzigartigkeit des Stadtkerns Asmaras (Eritrea). Fast der gesamte
Stadtkern Asmaras bildet ein Ensemble der Stilrichtungen ART DECO,
NOVECENTO UND KLASSISCHE MODERNE. Diese weitestgehend unveränderte
Architektur Asmaras, auch "The Frozen City" genannt, mutet an wie die
Kulisse einer Hollywoodproduktion der 30er Jahre.

Meher auf http://city-of-modernism.de/


17. September 2006

Exhibition at DAZ presents Asmara´s rich architectural heritage

Exhibition: October 3 - December 3, 2006
Opening: Monday, October 2, 2006, 6 pm .

For more Infos click: http://www.InsideEritrea.com


ELEM Magazine

Dear friends,

first of all let us tell you a few words about us: We are a group of young Eritreans living in Germany, who are happy to introduce you to ELEM Magazine.
ELEM stands for Eritrean Lifestyle and Entertainment magazine. It’s mission is to report about different topics like sports, music, economy and fashion. ELEM does not report on political issues. Our aim is to tighten the bond between our Eritrean readers in the diaspora.
The maiden issue was published on July 14th 2006.


Thank you very much !

Elem Team

www.elemonline.com


real Berlin Marathon (Pressemitteilung) - 13.09.2006

Tadesse läuft drittschnellste Zeit aller Zeiten beim Rotterdam-Halbmarathon

Zersenay Tadesse bestach in Rotterdam

Die drittschnellste Halbmarathonzeit aller Zeiten erzielte Zersenay Tadesse bei seinem Sieg in Rotterdam. Mit 59:16 Minuten stellte der 24-jährige Läufer aus Eritrea dabei exakt die Kursrekordzeit des Kenianers Samuel Wanjiru ein, die dieser ein Jahr zuvor bei der Premiere des Rennens gelaufen war. Wanjirus Zeit war 2005 sogar Weltrekord, doch inzwischen liefen Haile Gebrselassie (Äthiopien/58:55 Minuten in Phönix, USA) und Paul Kosgei (Kenia/59:07 in Berlin) schneller. Weiter

Reutlinger General-Anzeiger - 13.09.2006

Berglauf-WM - In der Mannschafts-Konkurrenz lag Eritrea vorne

In der Einzelwertung triumphierte der Kolumbianer Orlando Ortiz (56:16 Minuten) vor dem Neuseeländer Jonathan Wyatt (56:22), der damit zum ersten Mal nach fünf Jahren wieder besiegt wurde. Bronze holte sich Tesfay Felfele (Eritrea/56:39). In der Mannschafts-Konkurrenz lag Eritrea vorne. Der Titelverteidiger Italien wurde Zweiter, die Türkei belegte den dritten Platz. (kre) Weiter

Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung) - 12. Sept. 2006

Geothermischer Strom für Ostafrika

Ein tiefer Graben zieht sich durch Ostafrika. Er liefert der Erdwärme bemerkenswert günstige geologische Rahmenbedingungen. Bislang nutzt nur Kenia, als ein einziges Land in der Region, dieses Potenzial für geothermische Kraftwerke. Das aber mit großem Erfolg. Man kooperiert mit den Staaten entlang des Ostafrikanischen Grabens, sammelt Informationen und erarbeitet für Länder wie Eritrea, Kenia, Uganda, Tansania oder Äthiopien umfassende Überblicke und viele Details zur realistischen Einschätzung ihrer geothermischen Potenziale. Die Länder brauchen diese Energiequelle: Weiter >

http://www.20min.ch - 05.09.2006

Gossau: Mann aus Eritrea von Zug angefahren

Ein 37-jähriger Mann aus Eritrea ist gestern Morgen am Bahnhof Gossau von einem anfahrenden Zug erfasst worden. Weiter

NZZ Online - 05.09.2006

Kompromisslösung für Somalia

Übergangsregierung und Islamisten unterzeichnen Friedensabkommen

Die somalische Übergangsregierung und die einflussreiche Islamisten-Miliz haben unter Vermittlung der Arabischen Liga ein Friedensabkommen unterzeichnet. Kernpunkt der Vereinbarung ist die Schaffung einer einheitlichen Armee. Weiter

azonline.ch - 04.09.2006

Bootsflüchtlinge aus Eritrea vor Sizilien gerettet

Vor Sizilien ist eine Gruppe von 19 Flüchtlingen aus Eritrea gerettet worden. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete am Samstag, sie seien nach eigenen Angaben zwölf Tage lang auf dem Meer unterwegs gewesen.

Bei der Überfahrt seien acht weitere Flüchtlinge gestorben, die sie über Bord geworfen hätten. Die Flüchtlinge seien in Pozzalo im Süden Siziliens an Land gebracht worden, vier von ihnen seien ins Spital gebracht worden. Weiter

derStandard.at - 24.08.2006

Augenzeugen: Ausbildungscamps für ausländische Extremisten

Berichte über Ausbildner aus Eritrea, Pakistan und Afghanistan

Mogadischu - Somalische Islamisten haben Augenzeugen zufolge ein Ausbildungslager mit ausländischen Trainern eröffnet. Sie hätten Ausbildner aus Eritrea, Pakistan und Afghanistan identifiziert, sagten die Zeugen nach der Eröffnung des Camps am Mittwoch. Die Beobachtungen nährten Sorgen, das ohnehin zerfallene Land am Horn von Afrika könnte zunehmend zum Schauplatz regionaler Konflikte und zur Brutstätte von Extremisten werden. Weiter


Spiegel Online -21.08.2006

Erneutes Drama vor Lampedusa

Gefährlicher Weg nach Europa: die Insel Lampedusa wurde zum Schauplatz von zwei Flüchtlingsdramen

Vor der Insel Lampedusa folgt eine Tragödie der nächsten: Schon wieder ging ein völlig überfülltes Flüchtlingsboot südlich der Insel im Mittelmeer unter. Mehrere Dutzend Menschen könnten ums Leben gekommen sein. Mit dem Szenario wiederholt sich fast das Drama vom Vortag.

Wasser gezogen. Die Männer, die offenbar aus Eritrea stammen, hätten sich an eine Holzplanke geklammert, berichteten die Hafenbehörden auf Sizilien. Zehn Menschen wurden noch vermisst. Weiter


german-foreign-policy.com - 21.08.2006

Durchsetzung deutscher Interessen am Horn von Afrika

Äthiopien ist seit dem vergangenen Jahr Schauplatz massiver deutscher Einflussarbeit, die unter dem Etikett "Entwicklungshilfe" durchgeführt wird, und gilt als derzeitiger Schwerpunkt Berlins am Horn von Afrika. Dazu gehört die Entsendung von rund 500 Fachkräften der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und anderer Agenturen der Berliner Außenpolitik nach Addis Abeba. Mehrere Berater sind in Schlüsselpositionen der äthiopischen Regierung tätig.[6] Die Koordination der deutschen Einflussarbeit erfolgt im "German House", wo GTZ, KfW und DED residieren. Die Einrichtung übergab die deutsche Botschaft im Juni ihrer Bestimmung. Weiter

Kurier - 19.08.2006

Österreich

"Eritrea-Koalition" nennt VP-Generalsekretär Lopatka die Mehr-Parteien-Allianz hinter Wrabetz´ Wahl.

Eritrea-Koalition - rot, grün, blau mit orangen Tupfern" nennt VP-Generalsekretär Lopatka die Mehr-Parteien-Allianz hinter Wrabetz´ Wahl. Weiter

szonline.ch -19.08.2006

Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken

Überfülltes Flüchtingsboot

Kurz vor der Rettungsaktion durch Militärs ist ein Flüchtlingsboot vor der italienischen Insel Lampedusa gesunken. Mindestens zehn Menschen wurden in den Tod gerissen.

Die Zahl der Vermissten war unklar: Das nur zehn Meter lange Boot war total überfüllt an der libyschen Küste gestartet. Bis zu 120 Migranten, zumeist aus Nordafrika sowie Somalia und Eritrea, sollen an Bord gewesen sein. Die Küstenwache ging davon aus, dass zwischen 30 und 40 Menschen vermisst werden. Weiter


Aero.de - 11.08.2006

Randalierer aus Eritrea stürmte Cockpit -
von Flugbegleitern überwältigt

AMMAN - Kurz nach dem Start eines Flugzeugs der Qatar Airways in der jordanischen Hauptstadt Amman fing ein Passagier an, zu randalieren. Zunächst kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Flugbegleiter, welchen der Angreifer niederschlug. Daraufhin wollte er sich beim Piloten beschweren und stürmte Richtung Cockpit. Da offenbar die Türe nicht verriegelt war, konnte er dort sogar eindringen.

Von den Behörden wurde mitgeteilt, dass man nicht von einem Entführungsversuch ausgehe. Bei dem Randalierer handele es sich um einen 20-jährigen Mann aus Eritrea. Nährere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Weiter


taz - 08.08.2006

Der Panter 2006 - Galerie Nominierte

Stefanie Christmann

Ein Lasttier kann das Leben verändern

Die 46-jährige Stefanie Christmann sammelt Spendengelder und kauft davon Esel für Frauen in Eritrea. Würde Preisgeld verwenden für den Kauf von weiteren Eseln. www.esel-initiative.de Weiter


Spiegel Online - 06.07.2006

NAHOSTKRIEG - "Die Rolle der Uno ist beschämend"

Der Jurist Ghali, 83, wirkte in mehreren ägyptischen Regierungen mit und war von 1992 bis 1996 Generalsekretär der Vereinten Nationen

In der vierten Woche des Krieges im Libanon diskutiert die Uno immer noch ohne Ergebnis über eine Resolution für einen Waffenstillstand. Der frühere Uno-Chef Butros Butros Ghali fordert die schnelle Stationierung einer Friedenstruppe.

SPIEGEL ONLINE: Mit Wut und Empörung reagieren Demonstranten in der arabischen Welt auf die Unfähigkeit der Uno, den militärischen Schlagabtausch zwischen der libanesischen Hisbollah-Miliz und der israelischen Armee zu stoppen. Verliert die Weltorganisation jetzt vollends ihre Glaubwürdigkeit?

Ghali: Ihre bisherige Rolle in diesem Konflikt ist tatsächlich beschämend. Die Effizienz der Uno hat stark nachgelassen. Dennoch:Völlig am Ende ist sie nicht. Weiter


derStandard.at - 06.07.2006

Äthiopien: Mehr als 70 Tote bei Überschwemmungen
200 Vermisste - Tausende Menschen obdachlos

Addis Abbeba - Bei Überschwemmungen in Äthiopien sind mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen, die meisten Frauen und Kinder. Nach heftigen Regenfällen wurden mehrere Dörfer in der Region Dire Dawa im Osten des Landes überflutet, wie Ärzte und Rettungskräfte am Sonntag mitteilten. Weiter

Radio Vatikan - 06.07.2006

Somalia: Spannungen steigen

Die politische Lage in Somalia spitzt sich weiter zu. Der Chef der Übergangsregierung des Landes, Ali Mohammed Gedi, hat nun sieben neue Minister ernannt, nachdem der 40. Minister von 102 seine Regierung verlassen hatte. Mehrere tausend äthiopische Soldaten sollen den Regierungschef im Kampf gegen die Milizen der UIC (Union der Islamischen Gerichte) unterstützen, die die Hauptstadt Mogadischu kontrollieren. Radio Vatikan hat den apostolischen Administrator in Mogadischu, Bischof Giorgio Bertin, erreicht: Weiter

Wormser Zeitung -6.08.2006

Austausch der Kulturen fördern

MANNHEIM "Willkommen!", sagt André Ekama und strahlt seine Besucher an. Ekama ist der Leiter des kürzlich gegründeten Afrika-Kulturinstitutes. Die afrikanische Lebensart in die Rhein-Neckar-Region bringen und den Austausch zu fördern, das ist das Ziel des Vereins.

"Es gibt viele afrikanische Vereine in Mannheim und Umgebung", erklärt der 38-Jährige Ekama. "Aber das sind meist Gruppen, die sich zum Kochen und Erzählen treffen, eher privat." Diese sehr unterschiedlichen Gruppen zusammenzufassen war das erste Ziel des gemeinnützigen Vereins. "Wenn wir uns integrieren wollen, müssen wir alle Afrikaner zusammenbringen", sagt Ekama. Keine leichte Sache, denn die Menschen, die er erreichen will, kommen aus Ghana, dem Senegal, Kamerun oder Eritrea. Weiter

NZZ Online - 31.07.2006

Rückzug der Äthiopier aus Somalia?

Am Wochenende sind in Baidoa, dem Sitz der somalischen Übergangsregierung, keine äthiopischen Truppen mehr zu sehen gewesen. Laut Angaben von Einheimischen haben sich die Äthiopier, die vor allem in der letzten Woche ins Land gekommen waren, wieder zurückgezogen. Ein Sprecher der Übergangsregierung spielte den von diversen Medien gemeldeten Einmarsch Äthiopiens herunter und gab an, es befänden sich keine Soldaten aus dem Nachbarland auf somalischem Boden. Keine dieser Behauptungen lässt sich derzeit einwandfrei verifizieren. Jedenfalls waren auch auf der Strasse zwischen Baidoa und Wajid, unweit der äthiopischen Grenze, keine Spuren von Äthiopiern auszumachen.

Am Samstag hatte die amerikanische Assistenzstaatssekretärin für afrikanische Angelegenheiten, Jendayi Frazer, Äthiopien und Eritrea davor gewarnt, sich in Somalia einzumischen, wie die Agentur Reuters berichtet Weiter

Heilbronner Stimme - 30.07.2006

Heute ab 10 Uhr letzter Tag des "Africa Life"-Festivals in Heilbronn

Im Schatten des Riesenrades findet dort an diesem Wochenende das Musik- und Kulturfestival "Africa Life" statt. Bereits zum sechsten Mal hat Veranstalter Valere Hiobi bekannte Künstler des schwarzen Kontinents in die Käthchenstadt geladen.

Wuhbet Habta von der Coffee Bee auf der Heilbronner Allee, bietet Ligemat, frittierten Hefeteig, an. Dazu gibt es äthiopischen Kaffee, traditionell auf dem offenen Feuer gebrüht. "Beides sind typische Spezialitäten aus meinem Heimatland Eritrea."

derStandard.at - 30.07.2006

Flüchtlingstragödie vor Küsten Italiens und Malta

Rom - Vor Italien und Malta sind am Wochenende bei zwei Flüchtlingstragödien vermutlich über 20 Menschen ums Leben gekommen. Ein italienisches Fischerboot entdeckte am Samstagabend 40 Kilometer südlich von Malta ein Boot mit zwölf illegalen Einwanderern an Bord. Die Immigranten erklärten, acht Bootsinsassen seien verschollen und bei der Überfahrt wahrscheinlich ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag.

Die Flüchtlinge aus Eritrea, Ägypten und Mali seien in Libyen gestartet, hieß es. Jedoch sei kurze Zeit später der Motor ausgefallen, die Lebensmittel wurden knapp. Weiter

Afrikanet.info - 30.07.2006

Österreich: Honorarkonsul von Eritrea ist Briefsortierer

Das Briefzentrum der Post in Liesing gilt als modernstes Logistikzentrum Europas. Rund 1200 Mitarbeiter bearbeiten hier rund fünf Millionen Briefsendungen pro Tag. Einer der Angestellten: Der Honorarkonsul aus Eritrea. Er arbeitet an der Sortieranlage. Weiter

Reuters Deutschland -29.07.2006

Minister der Übergangsregierung in Somalia erschossen

Baidoa/Mogadischu (Reuters) - In Somalia ist am Freitag ein Mitglied der Übergangsregierung von Unbekannten erschossen worden. Die Bewaffneten eröffneten nach Zeugenaussagen das Feuer auf Verfassungsminister Abdallah Deerow Isaq, als dieser nach dem Freitagsgebet eine Moschee am Regierungssitz Baidoa verließ. Das Attentat schürte erneut die Furcht, das Land könne in einen neuen Krieg abgleiten.

Auf dem Flughafen der Hauptstadt Mogadischu landete unterdessen ein weiteres Flugzeug, das von hunderten schwer bewaffneter Militärs abgeschirmt wurde. Spekulationen, dass der Frachter Waffen aus Eritrea geladen habe, wurden bislang nicht bestätigt. Die somalische Regierung hatte Eritrea vorgeworfen, bereits am Mittwoch ein Frachtflugzeug mit Waffen geschickt zu haben. Weiter

NZZ Online - 29.07.2006

Zerfallserscheinungen in Somalias Regierung

Zuspitzung zwischen Äthiopien und den Islamisten

Nach dem Rücktritt von 18 Kabinettsmitgliedern wirkt Somalias Übergangsregierung schwächer denn je. Die Demissionen erfolgten aus Protest gegen die Präsenz äthiopischer Truppen in Somalia.

Die Übergangsregierung beschuldigte Eritrea, hinter den geheimnisvollen Flügen zu stehen. Laut anderen Quellen kam die Maschine aus Kasachstan. Man kann wohl davon ausgehen, dass die Ladung aus Kriegsmaterial bestand. Eritrea hat den Islamisten schon in der Vergangenheit unter die Arme gegriffen, um seinem Erzfeind Äthiopien zu schaden. Alle Zeichen deuten derzeit auf eine baldige Konfrontation zwischen den Äthiopiern und den Islamisten. Dies wird viele Somalier, die sonst nichts mit den Milizen am Hut haben, in die Arme der Islamisten treiben. Weiter

Basler Zeitung - 28.07.2006

Somalias Übergangsregierung in der Krise

Mogadischu/Nairobi. DPA/baz. Der Massenrücktritt von 20 Ministern hat die ohnehin schwache somalische Übergangsregierung am Donnerstag in eine tiefe politische Krise gestürzt. Die Minister warfen Ministerpräsident Ali Mohammed Gedi vor, nicht auf das Angebot der weite Teile Somalias beherrschenden Islamisten zu Friedensverhandlungen einzugehen. Die Regierung sei weder an Frieden noch an Versöhnung interessiert, erklärte Infrastrukturminister Usman Hassan Ali Ato in Baidoa, wo die somalische Übergangsregierung residiert. Weiter

Bluewin - 28.07.2006

18 Mitglieder der somalischen Übergangsregierung zurückgetreten

Nach einem Streit über den Einmarsch äthiopischer Truppen in Somalia zeigt die Übergangsregierung des Landes Auflösungserscheinungen. Aus Protest gegen die äthiopische Militärpräsenz erklärten 18 Regierungsmitglieder ihren Rücktritt. Weiter

SPIEGEL ONLINE - 28.07.2006

SOMALIA - Islamisten machen äthiopischen Abzug zur Bedingung für Friedensgespräche

Die Friedensgespräche in Somalia sind offenbar erneut geplatzt: Zwar lehnen die weite Teile des Landes beherrschenden Islamisten Verhandlungen mit der schwachen Übergangsregierung nicht grundsätzlich ab, Voraussetzung ist aber ein Abzug der ins Land eingedrungenen äthiopischen Truppen. Weiter

Focus Online - 28.07.2006

Somalia - Massenrücktritt von Ministern

Der Rücktritt von 20 Ministern hat die ohnehin schwache somalische Übergangsregierung am Donnerstag in eine tiefe politische Krise gestürzt. Die Minister warfen Ministerpräsident Ali Mohammed Gedi vor, nicht auf das Angebot der weite Teile Somalias beherrschenden Islamisten zu Friedensverhandlungen einzugehen. Die Regierung sei weder an Frieden noch an Versöhnung interessiert, erklärte Infrastrukturminister Usman Hassan Ali Ato in Baidoa, wo die somalische Übergangsregierung residiert. Das Land steht am Rande eines Bürgerkriegs. Weiter

derStandard.at - 28.07.2006

UNO: Weniger äthiopische Soldaten in Somalia als angenommen
"Berichte über bis zu 5000 Mann übertrieben"

Nairobi - In Somalia sind nach Einschätzung des UN-Sondergesandten Francois Lonseny Fall weniger äthiopische Soldaten aktiv als bisher angenommen. Zwar habe er den Eindruck, dass einige Äthiopier im Land seien, sagte Fall am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Berichte über bis zu 5000 Soldaten halte er jedoch für übertrieben.

Äthiopien rechtfertige seine Truppenpräsenz mit einer Gefährdung der eigenen Sicherheit, sagte Fall. "Sie sagen, dass in den Reihen der Islamisten einige äthiopische Dissidenten sind, die bereit sind, gegen Äthiopien zu kämpfen." Hinweise für ein Engagement Eritreas auf Seiten der Islamisten habe er nicht. Weiter

InfoRadio - 28.07.2006

Trotzig wie ein Stein

Anfang der 90er Jahre einte sie der Kampf gegen den kommunistischen Diktator Mengistu. Die Rede ist von Rebellen aus Äthiopiens Nordprovinz Tigray und dem benachbarten Eritrea. Letzteres hatte Kaiser Haile Selassie 30 Jahre zuvor annektiert.

1993 entließ Äthiopien Eritrea in die Unabhängigkeit. Nur wenig später aber stellte der kleine Nachbar Gebietsansprüche an Äthiopien. Es kam zum Krieg. Doch kaum war dieser zuende da bestätigte der Internationale Gerichtshofes einen Teil der eritreischen Gebietsansprüche und goss damit erneut Öl ins Feuer. Folgt nun ein weiterer Waffengang ?


Thomas Kruchem war in der Grenzregion zwischen Äthiopien und Eritrea. Weiter


Frankfurter Rundschau - 25.07.2006

Krieg zwischen Äthiopien und Somalia
Aufmarsch in Baidoa

Die Regierung in Addis Abeba streitet alles ab. Die somalische Übergangsregierung will von einem Konflikt nichts wissen. Beide behaupten, bei den äthiopischen Soldaten in Somalia handele sich in Wahrheit um im Dienst der Übergangsregierung stehende Milizionäre, die lediglich aus Äthiopien gestiftete Uniformen trügen. Doch deutlich ist: Am Horn von Afrika zeichnet sich die Gefahr eines regionalen Krieges ab, nachdem äthiopische Truppen nach Somalia vorgedrungen sind. Augenzeugen, unter ihnen auch Mitarbeiter der Vereinten Nationen, berichteten von 5000 Soldaten, einem rund hundert Militärlastwagen umfassenden Konvoi sowie von mehreren Hubschraubern, die Ende vergangener Woche in die Städte Baidoa und Wajid vorgedrungen seien: Die Übergangsregierung unter Präsident Abdullahi Jusuf aber verfügt weder über Helikopter noch über eine derartige Zahl an Militärlastwagen und Soldaten. Weiter

taz -25.07.2006

Äthiopien - Hunderte Oppositionelle hinter Gittern

Die brutale Repression der Regierung Äthiopiens gegen die Opposition hat die Geber vorsichtig werden lassen. Nur zögerlich werden gestoppte Gelder wieder freigegeben. Für die USA ist das Land Partner im Antiterrorkampf, vor allem gegen Somalia

Seit März explodierten insgesamt 18 Bomben bei vier Anschlägen auf offener Straße, in Cafés und in Sammeltaxis. Neben vielen hundert Verletzten gab es auch fünf Tote. Die Regierungspartei beschuldigte anfangs die Opposition, dann terroristische Gruppen aus Eritrea. Doch viele Äthiopier sind der festen Überzeugung, dass die Regierung die Bombenanschläge selbst inszenierte. Auch aus europäischen Diplomatenkreisen heißt es: "Es ist nicht auszuschließen, dass die Regierung selbst hinter den Anschlägen steckt." So könne die Regierung ihre Repression als Antiterrorkampf entschuldigen. Weiter

Wiener Zeitung - 25.07.2006

Medaillen statt Haft für Retter

Ende einer Irrfahrt: Die Flüchtlinge wurden zum Flughafen Malta gebracht und von dort weitergeflogen.

Europäische Lösung beendete einwöchige Odyssee der eritreischen Flüchtlinge vor der Küste von Malta

Am Wochenende ist in Malta eine einwöchige Blockade des spanischen Fischerbootes "Francisco y Catalina" nach einigem Gezerre glücklich zu Ende gegangen. Am 14. Juli hatte der Kapitän José Dura 51 aus Eritrea stammende Flüchtlinge 160 Kilometer vor der Küste Maltas vor dem sicheren Schiffbruch gerettet, Weiter


Berliner Zeitung -23.07.2006

Am Horn von Afrika droht ein "Heiliger Krieg"

Die Spannungen zwischen den neuen islamistischen Machthabern Somalias und Äthiopiens haben sich am Wochenende weiter dramatisch verschärft. Äthiopien richtete unverhohlene Drohungen an Somalia: Die Islamisten dürften eine "bestimmte Grenzlinie nicht überschreiten, sonst werden wir sie zerquetschen", sagte ein hochrangiger äthiopischer Regierungsvertreter. Im Schatten des neuen Krieges im Nahen Osten überschritten erste äthiopische Truppeneinheiten in den vergangenen Tagen die Grenze und wurden unter anderem in Baidoa stationiert, dem Sitz der somalischen Übergangsregierung. Weiter

 

Abkommen löst Flüchtlingsdrama

Madrid - Nach tagelangem Streit haben sich die Behörden Spaniens und Maltas auf ein Abkommen zur Rettung von 51 Bootsflüchtlingen aus dem Mittelmeer geeinigt. Ein spanisches Flugzeug wird die illegalen Einwanderer abholen.

Der Streit konnte erst durch die Vermittlung der Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Aussengrenzen (FRONTEX) gelöst werden, die auch die Kosten für den Flug übernehmen will. Nach Angaben der UNO stammen 44 der 51 Einwanderer aus Eritrea, 2 aus Äthiopien und 5 aus Marokko. Weiter

Spiegel Online - 21.07.2006

Äthiopische Truppen marschieren in Somalia ein

Hunderte äthiopische Soldaten sind heute nach Somalia eingedrungen. Sie sollen den Vormarsch der islamistischen Miliz am Horn von Afrika beenden. Doch die Islamisten drohen mit dem Dschihad, sollten sich die Äthiopier nicht umgehend zurückziehen.

Doch es gibt noch mehr Zündstoff für einen Flächenbrand. Weil Äthiopien den Obersten Islamischen Gerichtsrat bekämpft, stellt sich Erzfeind Eritrea auf die Seite der somalischen Islamisten. Erst gestern schimpfte der Premier der somalischen Übergangsregierung, Ali Mohamed Gedi, Eritrea bewaffne islamistische Truppen und bilde sie für dem Kampf in Somalia aus. Im Mai hatte ein Bericht der Vereinten Nationen bestätigt, dass eritreische Schiffe trotz des Waffenembargos gegen Somalia Waffen an die Islamisten liefern konnten.. Weiter

derStandard.at - 20.07.2006

Somalias Regierungschef: Eritrea hilft Moslem-Milizen

Mogadischu - Der Chef der somalischen Übergangsregierung, Ali Mohamed Gedi, hat Eritrea vorgeworfen, Kämpfer für einen islamischen Krieg in Somalia auszubilden und auszurüsten. Schon seit Jahren würden ausländische Kämpfer für den Jihad (Heiligen Krieg) aus Eritrea nach Somalia gebracht. Der Strom von Kämpfern und Waffen aus Eritrea halte bis heute an, sagte Gedi der Nachrichtenagentur Reuters in einem Telefoninterview am gestrigen Mittwochabend. Gedis Übergangsregierung sitzt in der Stadt Baidoa im Süden des Landes. Weiter

agesschau.de - 20. Juli 2006

Mehr als 500 Flüchtlinge in Süditalien aufgegriffen

Bis zu 100.000 afrikanische Flüchtlinge machen sich jährlich auf den Weg über das Mittelmeer nach Europa. In überladenen Booten versuchen sie nach Spanien oder Italien zu gelangen. Allein auf der italienischen Insel Lampedusa wurden jetzt mehr als 500 Flüchtlinge aufgegriffen.

talien steht vor einer neuen großen Flüchtlingswelle. Innerhalb von zehn Stunden sind mehr als 500 Bootsflüchtlinge aus Afrika nach Süditalien gekommen, viele von ihnen stammen aus Eritrea. Weiter

18.07.2006

Pictorial report of the Eritrean Festival 2006 in Frankfurt - Germany


Die Zeit -14.07.2006

Vor dem Hügelsturm

Maryam aus Eritrea macht Deutsch-Übungen in einem Integrationskurs für Frauen.

Am Freitag wird es also endlich soweit sein, dann treffen sich rund 80 Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppierungen zum so genannten Integrationsgipfel. Seit Mittwoch weiß man nun immerhin auch, wer überhaupt dabei sein wird. Um die Teilnehmerliste war lange Zeit ein großes Geheimnis gemacht worden, denn nicht zu unrecht fürchtete man im Kanzleramt, dass diese selbst zum Politikum werden könnte. Weiter

Vlothoer Anzeiger - 14.07.2006

Dankbarer Gottesdienst ist eine Ehrensache

Inge und Helmut Selberg begehen Goldjubiläum / Zur Feier reist auch Zaid aus Flensburg an

Zur Feier der goldenen Hochzeit reist aus Flensburg Zaid an, die mehrere Jahre wie eine Tochter in der Familie Selberg zu Hause war. Aus Eritrea kam Zaid als Heranwachsende ohne ihre Eltern in die Weserstadt und fand bei Inge und Helmut Selberg Familienanschluss. "Unsere Tochter Regina war damals nach Sylt gezogen. Wir hatten das freie Zimmer von ihr und konnten Zaid aufnehmen", dachte Helmut Selberg (71) zurück. Weiter

politikerscreen - 13. Juli 2006

10 Fakten, die Sie noch nicht über Afrika wussten

1. Afrika hat den am schnellsten wachsenden Mobilfunkmarkt der Welt.

2. Äthiopien plant, spätestens ab 2007 100 Millionen Dollar pro Jahr mit dem Export von Blumen zu verdienen.

3 . Afrika verfügt über 40 Prozent der potenziellen Wasserenergie-Vorräte weltweit. Allein der Fluss Kongo hat das Potenzial, genug Strom für alle afrikanischen Länder südlich der Sahara zu produzieren. Weiter

Spiegel Online - 13. Juli 2006

Kein Frieden in Sicht

Schon vor Wochen hatten islamistische Milizen verkündet, weite Teile der somalischen Hauptstadt Mogadischu unter Kontrolle zu haben. Jetzt hat sich der letzte US-gestützte Clanchef nach einer blutigen Schlacht ergeben. Die Talibanisierung am Horn von Afrika schreitet voran. Weiter


Volksstimme -10.07.2006

"Wüstenlied": Senait Meharis Suche nach ihrer Familie

München - Afrika bleibt eine fremde Welt: Hunger, Kriege, Völkermord und Beschneidung sind die Stichworte, die jedem Europäer zuerst zu dem Kontinent einfallen. Dennoch will sie heimkehren - Senait Mehari, die schöne Sängerin aus Eritrea, deren Autobiografie "Feuerherz" ein Bestseller wurde.

In ihrem Erstlingswerk beschrieb die Autorin, wie sie - von der Mutter ausgesetzt, vom Vater verlassen - Kindersoldatin und damit Kanonenfutter im Bürgerkrieg wurde. Doch mit der Flucht nach Deutschland im Alter von zwölf Jahren verlor sie die Heimat, die sie nie losließ. Das neue Buch "Wüstenlied" dokumentiert Senaits Suche nach ihren Wurzeln und der Familie. Weiter

e110 -10.07.2006

Betrunkener verletzt Mann mit abgebrochenem Flaschenhals

Halle (ddp-lsa). Ein Streit unter Betrunkenen ist am Samstagabend in Halle eskaliert. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen drei Personen habe ein 22 Jahre alter Hallenser einen Kontrahenten mit einem abgebrochenen Flaschenhals am Hals verletzt, teilte die Polizei mit. Der 33 Jahre alte Mann aus Eritrea wurde ambulant behandelt. Weiter

Echo-online - 10.07.2006

„Die Klammer war die deutsche Sprache“
Podiumsgespräch: CDU-Politiker diskutieren über Neubürger als Integrationsmotor

„Ausländer gingen nicht aus Überzeugung zur SPD oder den Grünen, sondern weil die CDU vor 20 Jahren in diese Richtung noch verschlossen war“, sagt der aus Jordanien stammende Abdel Bayadrah, CDU-Mitglied in Fulda. Auf einer Podiumsdiskussion am Samstag sprach er zusammen mit dem CDU-Europaabgeordneten Michael Gahler, der aus Eritrea stammenden Wiesbadenerin Fyori Galab und dem Darmstädter CDU-Vorsitzenden Rafael Reißer über Neubürger als Motoren der Integration. Weiter

Rheinische Post - 08.07.2006

Islamische Milizen erschießen Fußball-Fans in Somalia

Mogadischu (rpo). In Somalia haben muslimische Milizen erneut Fußball-Fans erschossen, die ein WM-Spiel sehen wollten. Die Bewaffneten räumten ein Kino, in dem Fans das Halbfinal-Spiel zwischen Deutschland und Italien verfolgten. Dann erschossen sie laut Augenzeugenberichten den Kino-Betreiber und eine junge Frau. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung -05.07.2006

Somalia - Vor dem Krieg

Somalia erlebt das Ende einer Ära: der Ära der Kriegsfürsten. Ob sich damit aber die Dinge dort zum Guten wenden, bleibt dahingestellt. Denn die neuen Herren, die Vorsitzenden der Scharia-Gerichtshöfe, haben einen schlechten Ruf, dem sie paradoxerweise ihre neue Rolle verdanken.

Aus äthiopischer Sicht muß es deshalb darum gehen, Somalia so weit zu schwächen, daß eine Wiederholung des Ogaden-Krieges von 1976 bis 1978, bei dem somalische Truppen weit nach Äthiopien vorstießen, unmöglich wird. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 03.07.2006

Souvenirs, Souvenirs
Krücken der Erinnerung

Jutetasche aus Eritrea aus dem Jahr 2002

Nach leidvoller Erfahrung der vergangenen Epochen hatte sich das achtzehnte Jahrhundert zu einer Erkenntnis durchgerungen: Es ist nicht erlaubt, fremde Städte zu plündern. Auch ein Tourist darf das nicht - so bestimmte es zumindest Fürst Franz von Anhalt-Dessau, der in seinem eigenen Schloßpark zu Wörlitz den Besuchern untersagte, Steine oder Pflanzen als Andenken mitzunehmen.

Jutetaschen aus Indien und Eritrea, die trotz des denkbar unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds das gleiche aufgedruckte Motiv tragen: den Einschlag eines Flugzeugs in das World Trade Center. Man erinnert sich offenbar gerne daran. Weiter


RIA Novosti - 02.07.2006

Die Jak-130 wird in den nächsten Jahren keine Konkurrenten haben

Jakowlew Jak-130

 

 

 

 

MOSKAU, 01. Juli (RIA Novosti). Das Übungskampfflugzeug Jak-130 wird nach Meinung von Experten in den nächsten Jahren in der Welt keine Konkurrenten haben. Das Flugzeug ist für die Ausbildung von Piloten in allen Fertigkeiten bestimmt: in Navigation, Handlungen unter äußersten Flugbedingungen und bei Fehlern des Piloten, beim Gefechtseinsatz von Bewaffnungssystemen, Angriffs- und Verteidigungsmanövern, die für Flugzeuge der vierten und fünften Generation kennzeichnend sind. Die Jak-130 kann für die Ausbildung von Piloten für Su-30, MiG-29 sowie Flugzeuge der westlichen Produktion - Mirage, Eurofighter, F-15, F-16 und F-22 - eingesetzt werden.

Die potentiellen Käufer von Jak-130 sind Länder, die unlängst russische Jagdjets der Generation "4+" erwarben oder die Absicht haben, sie zu kaufen. Vor allem sind das Indien und Malaysia. Neue russische Jagdjets kauften Vietnam (Su-30MK2W), Jemen (MiG-29SMT), Eritrea (MiG-29SMT) und Indonesien (Su-27SK und Su-30MK).


Radio Vatikan - 02.07.2006

Äthiopien: Aufruf zum Friedensdialog zwischen Eritrea und Äthiopien

Der Patriarch der Äthiopisch Orthodoxen Kirche Abune Paulos hat die Gläubigen in Eritrea und Äthiopien zum Friedensdialog aufgerufen. "Ich wende mich an euch alle, damit wir zusammen einen dauerhaften Frieden ausarbeiten können", sagte das neugewählte Oberhaupt des World Council of Churches. Paulos sagte weiterhin, er werde seine neue Position verstärkt dazu einsetzen, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu verbessern. Weiter

Tagesspiegel - 02.07.2006

WAS 1976 GESCHAH - Unternehmen Donnerschlag

Deutsche Terroristen entführen 1976 ein Flugzeug mit Touristen, Endstation: Entebbe in Uganda. Sie sortieren Juden aus, um sie zu erschießen. Da starten in Israel Soldaten zur Geiselbefreiung.

Viele Details der Operation wird man dagegen nie erfahren: Was ist mit den drei oder vier Entführern geschehen, die von den Soldaten überwältigt und gefesselt wurden? Wahrscheinlich wurden sie einfach erschossen. Was wussten Länder wie Äthiopien oder Kenia von der Aktion? Haben sie Israel nur heimlich unterstützt, um sich nicht zur Zielscheibe arabischer Extremisten zu machen? Die Antwort kennt nur der Mossad. Weiter