hr online -30.06.2006

Wunder der Erde
Erta Ale - Feuersee in der Wüste

Blick auf den Krater des Erta Ale, eines der wenigen Lavaseen, die es derzeit auf der Erde gibt.

Der Vulkan Erta Ale liegt in Äthiopien nahe der Grenze zu Eritrea, einer der heißesten Gegenden der Erde, der Danakil-Wüste im Afardreieck. Berichte aus jenem Gebiet sind denkbar selten, denn nicht nur das Klima auch die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Nachbarländern und einzelnen Stämmen macht das Reisen fast unmöglich. Weiter

Hessischer Rundfunk Fernsehen : Freitag, 30. Juni 2006, 21:00 Uhr


azonline.ch -30.06.2006

Somalias Islamisten erhalten saudisches Geld

Die US-Regierung befürchtet die Schaffung eines Taliban-ähnlichen moslemischen Regimes in Somalia. Die Bewegung islamische Gerichte erhält nach Angaben des US-Aussenministeriums Geld aus Saudi-Arabien und Jemen. Ausserdem kämen Waffen aus Eritrea nach Somalia. Weiter

Vlothoer Anzeiger - 28. Juni 2006

Sudan-Tagung stößt auf großes Interesse

Kamerateam des eritreischen Fernsehens dreht im Jugendhof Vlotho

Vlotho (va). Aus der Sicht des Nachbarlandes einen Fernsehbericht wert: Ein Kamerateam des eritreischen Fernsehens ist zur Sudan-Tagung des AKE-Bildungwerkes in die Bildungsstätte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gekommen. Weiter

NDR Online -29.06.2006

Länder-Menschen-Abenteuer
Die drei Wünsche der Sharifa - Bei den Kunama in Eritrea

Agid, die junge Mutter, ist im Konflikt. Ihre Großmutter, die Clanchefin Sharifa, ist gestorben, hat aber vorher noch drei Wünsche geäußert, und wenn die nicht erfüllt werden, könnten die Ahnengeister zornig werden und Unheil über die Sippe bringen.Weiter

NDR Fernsehen
Mittwoch, 28.06.2006 um 15.15 Uhr (bis 16:00 Uhr)


Netzeitung - 28.06.2006

USA lehnen Kontakte zu somalischer Miliz ab

Hassan Dahir Aweys

Weite Teile Somalias befinden sich unter Kontrolle einer islamischen Miliz. Die USA werfen dieser Unterstützung von Terroristen vor – und boykottieren die Zusammenarbeit.

Die US-Regierung will nicht mit den neuen Machthabern in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zusammenarbeiten. Während die US-Regierung am Dienstag anderen Milizen im Land prinzipiell die Zusammenarbeit anbot, lehnte sie Gespräche mit dem neuen Anführer der ehemaligen Islamischen Gerichtsunion ausdrücklich ab.Weiter


taz - 28.06.2006

Schwedische Gardinen für Beschneider

Gericht in Schweden verurteilt Einwanderer aus Somalia, der seine Tochter in der Heimat zur Genitalienverstümmelung gezwungen hatte. Sie konnte dann zurück nach Schweden fliehen. Ein Urteil mit Signalwirkung, hoffen Frauenrechtlerinnen Weiter

Neues Volksblatt - 28.06.2006

Löwen haben innerhalb von zwei Monaten in Äthiopien sieben Menschen und 25 Rinder getötet und gefressen

LÖWEN - ADDIS ABEBA — Löwen haben innerhalb von zwei Monaten in Äthiopien sieben Menschen und 25 Rinder getötet und gefressen. Die hungrigen Raubtiere überfielen ihre Beute am helllichten Tag. Weiter

EMMA Juli/August 2006

Editorial: Ihr dort und ich hier

Es ist ihr bisher noch nie etwas passiert. Aber dennoch: Die Angst ist da. Und sie macht die Welt unserer schwarzen Kollegin Hindia Kiflai Monim in Halle von Tag zu Tag enger.Weiter

NZZ Online - 26.06.2006

Somalias Islamisten lassen die Maske fallen

Ein Extremist zum «Parlamentschef» der Scharia-Gerichte ernannt

Die Scharia-Gerichte in der somalischen Hauptstadt Mogadiscio haben einen von den USA gesuchten Terrorismusverdächtigen zu ihrem «Parlamentschef» ernannt. Der bisherige, als gemässigt geltende Vorsitzende der Gerichte soll fortan der Exekutive vorstehen. Weiter

NZZ Online - 26.06.2006

Ein Anschlag auf Somalias Friedensprozess?

Erschiessung eines schwedischen Kameramannes in Mogadiscio

Ein schwedischer Kameramann ist in der somalischen Hauptstadt Mogadiscio erschossen worden. Der Anschlag erfolgte nur wenige Stunden nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung der somalischen Übergangsregierung und der mit ihr verfeindeten Islamisten.

Als die schätzungsweise 4000 Demonstranten Slogans gegen den Erzfeind und Nachbarstaat Äthiopien skandierten und äthiopische Flaggen verbrannten, trat ein Unbekannter aus der Menge heraus und näherte sich einem schwedischen Kameramann, der im Begriff war, die Flaggenverbrennung zu filmen. Weiter

Reutlinger General-Anzeiger - 22.06.2006

Laufen für Hilfsprojekte

Sponsorenlauf - Über 400 Kirchentellinsfurter Schüler bewegen sich für einen guten Zweck. Förderkreis Patenschulen unterstützt mit dem Geld Projekte in Nepal und Eritrea. Weiter

N24 - 21.06.2006

Vorhof der Freiheit kann die Hölle sein

Manchmal sind es die leisen Töne, die besonders anrühren. «Ich vermisse meine Familie sehr», sagt der junge Mann aus Eritrea mit einem scheuen Lächeln. Schon ein Anruf zu Hause könne die Eltern in Gefahr bringen: «Wenn man erfährt, dass ich hier bin, wird man meinen Vater ins Gefängnis werfen.» Man, das sind jene Kräfte in seiner Heimat, vor denen der schlanke Eritreer vor vier Jahren nach Europa floh: «Meine Erwartung war, mein Leben zu retten.» Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung -20.06.2006

Somalia - Neue Zeiten

Kurz auf den Sieg folgte der erste Aufstand. Kaum hatte die „Union der islamischen Gerichtshöfe“ in der somalischen Hauptstadt Mogadischu die letzten Kriegsfürsten der „Anti-Terror-Allianz“ vertrieben, wollten sie allen zeigen, daß neue Zeiten angebrochen sind: Kurzerhand untersagten sie den Einwohnern von Mogadischu, die Fußballweltmeisterschaft am Fernsehen oder in Kinos zu verfolgen.

In Äthiopien erinnert man sich zudem daran, daß somalische Islamisten um den Gründer der „Ittihad al Islamija“ (Islamischen Union), Scheich Dahir Aweys, in den neunziger Jahren schon einmal dafür gekämpft hatten, daß die Somalen wieder die Kontrolle über das von den Äthiopiern beherrschte Ogaden zurückgewinnen. Aweys steht heute einem der Scharia-Gerichte in Mogadischu vor. Zugleich ist Somalia längst zu einem Nebenschauplatz des Konflikts zwischen Äthiopien und Eritrea geworden, die sich heftig um den Verlauf ihrer gemeinsamen Grenze streiten: Weiter

Kath.Net -20.06.2006

Saudi-Arabien: Vier Christen wegen Gebet inhaftiert

Saudi-Arabien zählt zu jenen Staaten, die die Religionsfreiheit von Nichtmuslimen am stärksten unterdrücken.

Jeddah (www.kath.net) Die „Muttawa“, die saudiarabische Religionspolizei, hat erneut Christen inhaftiert, wie „Compass Direct“ meldete. Am 9. Juni drangen zehn Polizisten in ein Privathaus in Jeddah ein, wo gerade über 100 Christen zum Gebet versammelt waren. Am Ende der Veranstaltung wurden die vier Gruppenleiter festgenommen, zwei Männer aus Äthiopien, zwei aus Eritrea. Die Männer sind seither inhaftiert. Weiter

www.dahlak.com, 20.06.2006


Basler Zeitung - 20.06.2006

Waffenstillstand im Ost-Sudan vereinbart

Asmara. AFP/SDA/baz. Vertreter der sudanesischen Regierung und der Rebellen im Ost-Sudan haben am Montag in Eritreas Hauptstadt Asmara ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Die ausgehandelte Prinzipienvereinbarung sieht die «Beendigung von Feindseligkeiten» und die Aufnahme von Friedensgesprächen vor, sagte der eritreische Vermittler Yemane Gebreab. Weiter

Radio Vatikan -20.06.2006

Eritrea: Militär beruft Priester ein

Die Behörden des afrikanischen Landes haben Priester und Priesteramtskandidaten zum Militärdienst einberufen. Nach Mitteilung des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ forderten die drei katholischen Bischöfe in Eritrea bereits wiederholt die Regierung auf, den Klerus vom Militärdienst auszunehmen. Der Dienst in bewaffneten Streitkräften sei mit den Aufgaben von Priestern nicht vereinbar. Die Regierung habe diese Briefe bisher ignoriert. Weiter

Basler Zeitung - 18.06.2006

Äthiopische Truppen in Somalia einmarschiert

Jowhar. AFP/SDA/baz. Äthiopische Soldaten sind einer islamischen Miliz zufolge am Samstag in Somalia eingedrungen, dessen Übergangsregierung zunehmend von Moslem-Kämpfern umzingelt wird. Die äthiopische Regierung dementierte die Berichte Weiter

EuroNews - 18.06.2006

Somalia-Krise: Äthiopien verstärkt Grenztruppen
Text und Video - Report

300 Soldaten der äthiopischen Armee haben offenbar in den frühen Morgenstunden nahe der Stadt Dollow die Grenze zu Somalia überschritten. Sie seien auf dem Vormarsch ins Landesinnere, sagte der Chef der islamischen Gerichtsunion inSomalia, Scharif Scheich Ahmed. Äthiopien widerspricht den Angaben. Weiter

NZZ Online - 17.06.2006

Somalia - ein zweites Afghanistan?

Die Eroberung der somalischen Hauptstadt Mogadiscio durch islamistische Milizen hat die Befürchtung geweckt, Jihad-Extremisten hätten nun definitiv in Somalia Fuss gefasst. Nach einem vor allem in amerikanischen Publikationen verbreiteten Szenario droht in Somalia ein zweites Afghanistan, in dem Taliban-ähnliche Scharia-Milizen ihrer puristischen Version öffentlicher Moral mit Gewalt Nachdruck verschaffen und den Terroristen im Umfeld der Kaida ungehindert und ungestraft Unterschlupf gewähren. Weiter


Die Presse.com - 16.06.2006

Moslem-Milizen auf dem Vormarsch

Nach der Eroberung mehrerer strategisch wichtiger somalischer Städte sind die islamischen Milizen am Donnerstag in einen weiteren Ort vorgerückt. Die Moslem-Kämpfer brachten eine wichtige Brücke und ein Gefängnis im Ort Baladwayne nahe der Grenze zu Äthiopien unter ihre Kontrolle. Bewohnern zufolge gab es keine Kämpfe. Weiter

AktienCheck - 16.06.2006

Sunridge Gold mit Kurschancen

Sunridge sei im westafrikanischen Eritrea tätig. Das Gebiet gelte als eines der rohstoffreichsten Länder der Erde. Hier stabilisiere sich seit einigen Jahren die politische Situation. Aber noch gelte Eritrea bis dato unter Minenexperten als "gänzlich unterexploriert". Sunridge habe sich die Bohr- und Schürfrechte in fünf Gebieten gesichert. In dreien seien bereits Probebohrungen begonnen worden, welche sehr viel versprechend seien. Weiter

Zenit - 15.06.2006

Eritrea: Militärdienst für Priester und Seminaristen
Katholische Bischöfe um den Frieden mit Äthiopien besorgt

ASMARA, 14. Juni 2006 (ZENIT.org).- Nach einem Bericht des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not haben die drei katholischen Bischöfe des ostafrikanischen Landes Eritrea die Regierung schon zweimal dazu aufgefordert, den Klerus vom Militärdienst auszunehmen. Der Dienst in bewaffneten Streitkräften sei mit den Aufgaben von Priestern nicht vereinbar. Die Regierung habe diese Briefe bislang allerdings ignoriert. Weiter

Schaffhauser Nachrichten - 12.06.2006

Schwere Kämpfe um Land in Äthiopien

Addis Abeba Bei tagelang andauernden Kämpfen um Landbesitz in Äthiopien sind mindestens 150 Menschen getötet und Tausende in die Flucht getrieben worden. Die Kämpfe zwischen den Stämmen Guji und Borena hätten Ende Mai begonnen. Auslöser sei ein Gerichtsurteil, das den Gujis Land der Borenas zusprach. Das sagte ein in der Region ansässiger Vertreter einer Hilfsorganisation am Montag. Betroffen ist die Region zwischen Yabello und Finchewa, rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Addis Abeba. Weiter

Eritrean community in Bonn, 11.06.2006


Schaufenster Bonn - 09.06.2006

Wüstennachmittag am Rhein" im Internationalen Kongresszentrum
Am 10. Juni ist "Bonner Wüstentag"

Bonn (SF/JW).- Anlässlich des Internationalen Jahres der Wüsten und Desertifikation und des Welttages der Desertifikationsbekämpfung findet in Bonn, am Sitz des zuständigen UN-Sekretariats, am 10. Juni der "Bonner Wüstentag" statt. Die Bürgerinnen und Bürger und ganz besonders auch Jugendliche und Kinder sind an diesem Tag zu einem unterhaltsamen, spannenden und informativen Wüstennachmittag am Rhein eingeladen. Weiter

Freestyle24 (Pressemitteilung) - 09.06.2006

Website für WM - Uneinigkeit bei Afrika-Rat

Berlin - «Vorsicht ist vor allem nachts geboten» - Diese Empfehlung gehört zu den Ratschlägen für dunkelhäutige Gäste der Fußball-Weltmeisterschaft, die in fünf Sprachen auf der Internetseite www.prevent-racist-attack.org stehen.

Armut oder Arbeitslosigkeit als Ursache für Gewaltbereitschaft im Osten wollte Endrias allein nicht gelten lassen. «Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem», sagte der Politologe, der aus Eritrea stammt und seit mehr als 25 Jahren in Deutschland lebt. Weiter


Frunkfurter Rundschau, 09.06.2006.

Alltäglicher Rassismus
Menschenrechtsgruppen raten zu Vorsicht im Osten

erlin - "Vorsicht ist vor allem nachts geboten" - Diese Empfehlung gehört zu den Ratschlägen für dunkelhäutige Gäste der Fußball-Weltmeisterschaft, die seit Mittwoch in fünf Sprachen auf der Internetseite

Armut oder Arbeitslosigkeit als Ursache für Gewaltbereitschaft wollte Endrias allein nicht gelten lassen. "Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem", sagte der Politologe, der aus Eritrea stammt und seit mehr als 25 Jahren in Deutschland lebt. Kritisiert wurden aber Fifa, der Deutsche Fußball-Bund und die Bundesregierung, die trotz millionenschwerer WM- Kampagnen keine Hilfsangebote für potenzielle Opfer rassistischer Gewalt vorbereitet hätten. Weiter

Berliner Zeitung - 09.06.2006

Die große Ratlosigkeit
Hilflos blickt die Welt auf die Erfolge der Islamisten in Somalia

Sprachlosigkeit kann vielsagend sein. Bislang keine Resolution des Sicherheitsrates. Kein Kommentar des sonst so beredten UN-Generalsekretärs Kofi Annan.Abwarten bei den zuständigen europäischen Botschaftern in Nairobi. "Was würden Sie empfehlen?", fragte einer der Diplomaten Journalisten, die ihn nach den Plänen der EU für Somalia befragten.

Sie kontrollieren jetzt Flughäfen, Häfen, Straßen und Handel und haben damit neben der vermutlich aus Eritrea stammenden Hilfe weitere Einnahmequellen und neue Wege zur Aufrüstung. Weiter


Eritrean community in Bonn, 04.06.2006

Pictorial report
Interkulturellen Begegnung 2006 in Bonn


www.insideEritrea.com, 05.06.2006

FIFA 2006 - Find out more about Eritrea

Get the latest news and match results from the 2006 FIFA World Cup Germany online. The best place to follow the world's favourite game for all Eritreans at home and abroad is through a direct link to all events at http://www.InsideEritrea.com

InsideEritrea.com-Team will present in different languages latest news and match results -FIFA 2006-. Find out more about Eritrea - Football-Team -2006 FIFA World Cup


Rheinische Post - 06.06.2006

Tiblet - das Schicksal einer Ayslbewerberin und anderer in Deutschland

Wie Asylbewerbern und besonders einer Herzkranken das Leben zur Hölle gemacht wurde. Eine leider wahre Geschichte.....

Tiblet (Name auf Wunsch geändert) war 1984 in meine Heimatstadt gekommen. Sie war zuvor als Grundschullehrerin in Asmara, Eritrea tätig gewesen und war eines Tages von äthiopischen Soldaten, die ihr Land besetzt hatten, in Anwesenheit ihrer Schüler und Schülerinnen aus dem Klassenraum gezerrt worden, dann unter der Anschuldigung, den "Rebellen" ihres Landes anzugehören, inhaftiert und gefoltert worden. Lange Narben auf beiden Unterarmen, die ihr aufgeschnitten worden waren, blieben ewige Zeugen der erlittenen Tortour. Weiter

03.06.2006


http://www.stuttgarter-zeitung.de - 31.05.2006

Auch der heißeste Tipp bringt nicht das schnelle Geld

Der Mord im Urspring-Internat zählt zu den seltenen Fällen, in denen Belohnungen für Zeugen ausgesetzt werden - Neue Spuren

Kurz nachdem in Ulm 1500 Euro ausgesetzt wurden, ist ein 17-jähriger Gastschüler des Internats als dringend tatverdächtig festgenommen worden. Zeugen hatten auf seine Spur geführt, doch die Ulmer Staatsanwaltschaft will derzeit nicht sagen, ob sich unter ihnen ein möglicher Anspruchsberechtigter für die Belohnung befindet. Der 17-Jährige, der in Eritrea geboren wurde, bestritt nach seiner Festnahme, seinen Mitschüler erstochen zu haben und schweigt seitdem. Weiter

Mitteldeutsche Zeitung - 31.05.2006

Ankunft in der Realität

Einige Stadtteile Halles wie das Neubauviertel Silberhöhe werden von Ausländern gemieden. Diese befürchten fremdenfeindliche Übergriffe. Stadtplaner sehen Chancen, die Situation zu verändern - vor allem, indem die Anonymität der Wohnviertel vermindert wird. (MZ-Foto: Andreas Stedtler)

Das bedrückende Gefühl der Unsicherheit, das aus der Schilderung spricht, hat mich sehr berührt." Mit diesen Worten reagierte Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler (SPD) am Montag auf den Bericht einer jungen Journalistin aus Eritrea, die in Halle lebt (MZ vom 27. Mai). Ihr Stimmungsbild zeige, dass "wir alle, Behörden, Polizei, aber auch jeder Bürger, nicht nachlassen dürfen, in unserem Umfeld für Sicherheit und Toleranz zu sorgen". Weiter

Kölner Stadt-Anzeiger 31.05.2006

Gewagter Sprung in den Osten

VON HINDIA KIFLAI MONIM, 27.05.06, 06:57h

x-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hat Farbige vor einigen Orten in Ostdeutschland gewarnt. Die 29-jährige Hindia Kiflai Monim schildert ihren Alltag. Die Journalistin kam vor 25 Jahren aus Eritrea nach Deutschland und arbeitet in Halle / Saale.Weiter

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Mai 2006

Zur falschen Zeit am falschen Ort?

Frau aus Eritrea beschreibt ihr Leben in Halle

Farbige, wie diese Frau, leben, so die Autorin, oft in einem Zwiespalt. (Foto: MZ)

Halle. Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hat Farbige vor einigen Orten in Ostdeutschland gewarnt. Seine Äußerungen haben die Debatte um Ausländerfeindlichkeit neu entfacht. Die 29-jährige Hindia Kiflai Monim schildert ihre eigenen Erfahrungen. Die Journalistin kam vor 25 Jahren aus Eritrea nach Deutschland und arbeitet in Halle. Weiter

Echo-online - 24. Mai 2006

Handy-Fund: Darmstädter Äthiopier meldet ihn Justizministerin

Yonas Zeray (21), angehender Industriemechaniker in der Darmstädter Ausbildungsstätte Werkhof. Der junge Mann aus Äthiopien, jetzt im erfolgreichen dritten letzten Lehrjahr: Plötzlich hat er einen zusätzlichen Publikumserfolg, von dem Zeray sich nie hätte träumen lassen. Und auf den der sensible, nette Mensch auch gar nicht erpicht ist. Dennoch: Es ist passiert, seine Geschichte ging durch die Medien. Hat niemandem geschadet. Und einigen sogar genutzt. Weiter

real Berlin Marathon (Pressemitteilung) - 22.05.2006

Lauf der Rekorde beim BUPA Great Manchester Run

inen Lauf der Rekorde gab es am Sonntag in England: Zersenay Tadesse und Berhane Adere verbesserten ihre nationalen Bestmarken über 10 km für Eritrea und Äthiopien mit ihren Siegen beim BUPA Great Manchester Run. Tadesse, der Olympia Dritte über die 10.000 m, kam nach 27:36 Minuten ins Ziel und hielt den Halbmarathon-Weltmeister Fabiano Joseph und Boniface Kiprop, Goldmedaillengewinner über 10.000 m bei den Commonwealth Games, im Zaum.Weiter


Bild.de - 21.05.2006

Polizei verhaftet Mitschüler! Es ging um 50 Euro

Mord im Elite-Internat aufgeklärt?

Der Schüler (17) Afrikaner aus Eritrea, auf dem Weg zum Haftrichter. Er soll sich mit dem Opfer um 50 Euro gestritten haben

Ulm – Sie kannten sich erst seit wenigen Tagen, gingen gemeinsam in die Schule. Der hübsche Junge aus dem Elite-Internat – und sein Mörder!

Zwei Tage lang jagte die Polizei den Killer von Arndt R. († 16). Der Zehntkläßler von der evangelischen Urspring-Internatsschule in Schelklingen (270 Schüler, 70 Lehrer, 2100 Euro pro Monat Schulgeld) war früh morgens vor dem Wohnheim erstochen worden (BILD berichtete). Weiter


Spiegel Online - 21.05.2006

Wo Heye recht hat, hat er recht

Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hat dunkelhäutige WM-Touristen vor Besuchen bestimmter Orte in Berlin und Brandenburg gewarnt. Da sei es mitunter lebensgefährlich. Nun zieht er seine Bemerkung zurück. Schade eigentlich. Weite

Finanzen.net -16.05.2006

Sub-Sahara Resources viel versprechende Bohrergebnisse

Das australische Explorationsunternehmen Sub-Sahara Resources (ISIN AU000000SBS5/ WKN 895112) gab letzten Mittwoch die Ergebnisse des laufenden Projekts "Emba Derho" in Eritrea bekannt. Weiter

Die Welt - 16.05.2006

"Unsere Frauen werden nicht unterdrückt"

Ousmane Sembène, senegalesischer Filmregisseur

Der senegalesische Filmregisseur Ousmane Sembène über die Machtstruktur in afrikanischen Dörfern und Günter Grass

In Indonesien gibt es mehr Moslems als in irgendeinem anderen Land, aber es gibt keine Beschneidung. In Äthiopien werden die Frauen fast komplett zugenäht. Aber ich kenne Eritreerinnen, die für die Unabhängigkeit von Äthiopien gekämpft haben und sich noch während des Kampfes beschneiden ließen. Im Senegal ist die Beschneidung von Mädchen und Frauen gesetzlich verboten. Die Praxis ist voller Widersprüche. Sie hat nichts mit Religion zu tun. Wer dagegen ankämpft, den kann man nur unterstützen. Weiter


Spiegel Online - 14.05.2006

FALSCHE ANGABEN IM ASYLANTRAG

Empörung in Holland über Hirsi Ali

Hirsi Ali: Asyllüge zugegeben

Falsche Angaben im Asylantrag der Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali haben in den Niederlanden für Empörung gesorgt. Die aus Somalia stammende Politikerin hatte die Lügen aber schon 2002 zugegeben.

Hirsi Ali, 36, hatte bereits 2002 öffentlich zugegeben, ihren Asylantrag gefälscht zu haben, um einer Zwangsheirat zu entgehen. In einer Fernsehdokumentation wurde nun erneut von den Vorwürfen berichtet. Weiter


no-racism.net -13.05.2006

Aufruf zur International Refugee Human Rights Tour 2006

Von 29. Juli bis 5. August 2006 touren AktivistInnen zu den Lagern in Nürnberg, München, Neuburg und Landshut. Sie protestieren gegen "Deutschland Lagerland" und fordern: Flüchtlingslager abschaffen! Ausgrenzung und Isolation beenden! Bleiberecht

Elvisa B. und ihre Kinder teilen das Schicksal tausender Flüchtlinge in Bayern, die aufgrund von Krieg, politischer und religiöser Verfolgung, Armut, Hunger, rassistischer oder sexueller Diskriminierung ihr Land verlassen haben, darunter Kriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien, Männer und Frauen aus Iran und Afghanistan, dem Irak oder dem Kongo, Oppositionelle, die vor den EU-gestützten Diktaturen in Äthiopien und Togo geflohen sind. Weiter

Finanzen.de - 13.05.2006

Drei Tote und 42 Verletzte bei Bombenanschlägen in Äthiopien

Addis Abeba (AP) Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind am Freitag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba drei Menschen getötet und 42 verletzt worden. Die Polizei sprach von einem koordinierten Vorgehen offenbar einer regierungsfeindlichen Gruppe. Insgesamt wurden acht Sprengsätze in der Nähe von Bushaltestellen und Regierungsgebäuden gezündet. Weiter

ORF.at 12.05.2006

Drei Tote bei Bombenanschlägen in Äthiopien

Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind heute in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba drei Menschen getötet und 42 verletzt worden. Die Polizei sprach von einem koordinierten Vorgehen offenbar einer regierungsfeindlichen Gruppe. Insgesamt wurden acht Sprengsätze in der Nähe von Bushaltestellen und Regierungsgebäuden gezündet. Weiter

news aktuell (Pressemitteilung) - 08.05.2006

Pressekonferenz - 25 Jahre Menschen für Menschen

Freitag, 12. Mai 2006, 11:00 Uhr,
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 2-4
Schiffbauerdamm 40/ Ecke Reinhardstraße 55, 10117 Berlin

Seit 25 Jahren leistet Karlheinz Böhm mit seiner Organisation Menschen für Menschen Hilfe zur Selbstentwicklung
in Äthiopien. Aus diesem Anlass werden Almaz und Karlheinz Böhm über die Bilanz "25 Jahre Menschen für
Menschen" informieren und über neue Projekte sprechen. Weiter

Yahoo! Nachrichten -07.05.2006

Embaye Hedrit will die EM-Norm packen

Embaye Hedrit versucht sich im Marathon

„Das war schon brutal, 190 Kilometer pro Woche zu laufen. Da habe ich mich manchmal gefragt, ob ich es durchhalten werde“, erzählte Embaye Hedrit (LG Braunschweig) einen Tag vor seinem großen Auftritt beim morgigen Düsseldorfer Marathon im Rückblick auf das Training im südafrikanischen Potchefstroom. Weiter

Die Presse.com -05.05.2006

Bob Marley: Der Revolutionär

Lion of Zion. Bob Marley ist einer der wichtigsten Figuren der zeitgenössischen Musikgeschichte. Und auch politisch war er höchst aktiv - für die Rechte der Schwarzen. | (c) AP

Vor 25 Jahren, am 11. 5. 1981, starb Bob Marley, der "erste Superstar der Dritten Welt". Ein verspieltes Buch erinnert an ihn.

Die Ikone. „Meine Musik wird ewig weiterleben. Mag es auch wie die Äußerung eines Narren klingen – Fakt ist Fakt.“ Bob Marley war nicht bescheiden. Jedenfalls nicht, was seine Musik anging. Und wenn man sich die Musiklandschaft heute, 25 Jahre nach seinem Tod ansieht, muss man ihm Recht geben (siehe Kasten). Weiter


Tagesspiegel - 05.05.2006

Ermyas M. wieder bei Bewusstsein

Potsdam/Berlin - Zweieinhalb Wochen nach dem Überfall auf den aus Äthiopien stammenden Deutschen Ermyas M. ist der 37-jährige Potsdamer wieder bei Bewusstsein und ansprechbar. Wie eine Sprecherin des Potsdamer Ernst von Bergmann Klinikums gestern mitteilte, ist Ermyas M. zur weiteren Behandlung in das Unfallkrankenhaus in Berlin Marzahn verlegt worden. Nach Angaben der Unfallklinik ist Ermyas M. noch nicht vernehmungsfähig. Wann die Ermittler zu ihm dürften, sei noch unklar.Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 04.05.2006

Tag der Pressefreiheit

Im vergangenen Jahr sind mindestens 63 Journalisten und fünf ihrer Mitarbeiter bei der Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen. Es handelt sich um die höchste Todeszahl der letzten zehn Jahre, wie die Organisation Reporter ohne Grenzen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am Mittwoch in Paris mitteilte.

Seit Beginn des Jahres 2006 seien weltweit bereits 16 Reporter und sechs ihrer Mitarbeiter getötet worden. Mehr als 120 Journalisten sowie 56 sogenannte Cyber-Dissidenten befänden sich in Haft. Das „größte Gefängnis der Welt“ ist laut Reporter ohne Grenzen China, wo die meisten Journalisten festgehalten würden. Aber auch in Kuba, Eritrea, Äthiopien, Iran und Burma seien Verhaftungen an der Tagesordnung. Weiter

Deutschlandradio - 03.05.2006

Calais: Das letzte Nadelöhr vor Großbritannien

Am Abend hat die Polizei wieder Tränengas eingesetzt. Jetzt reicht es den Flüchtlingen in Calais. Rund 300 Menschen haben sich an einer Lagerhalle in der Nähe eines Hafenbeckens versammelt.

Der 23 Jahre junger Mann, der sich Aziz nennt, stammt aus Eritrea. Deutsch hat er in seiner Heimat gelernt, mit dem Sprachprogramm der Deutschen Welle. Seit einem Monat ist er in Calais. Aziz hat einen langen Weg hinter sich.

Vom Sudan nach Libyen. Von Libyen nach Italien. Nach Italien mit dem Schiff. Wir waren fast 200 Leute oder so was, 56 Stunden auf dem Mittelmeer, sehr schwierig und sehr, sehr gefährlich war das. Und sie haben uns festgenommen. Zum Glück habe ich keine Fingerabdrücke gemacht. Und ich bin nach Frankreich mit dem Zug. Fast 4000 Euro habe ich bezahlt. Weiter


der Standard.at - 03.05.2006

UNO-Gesandter berichtet, dass in Eritrea 90.000 Tonnen Hilfsgüter in Lagerhallen verdorben sind

Der UNO-Sondergesandte für das Horn von Afrika erklärte, die Vereinten Nationen seien besorgt über den Umgang der Regierung in Eritrea mit Hilfslieferungen. Er könne nicht bestätigen, dass 90.000 Tonnen in Lagerhallen verdorben seien, habe Eritrea aber um einen Bericht zu dem Thema gebeten. Die Regierung habe ihm klar gemacht, dass die Diskussion darüber beendet sei, sagte Bondevik. Weiter


Echo-online - 29.04.2006

Gescheiterte Bildungsreise

Literatur: „Manieren“-Autor Asfa-Wossen Asserate stellt sein neues Buch in Darmstadt vor

DARMSTADT. Sein Buch hieß „Manieren“, aber es war kein Benimmbuch, dem man entnehmen konnte, wer wem die Hand zur Begrüßung entgegenstreckt und mit welchem Werkzeug man dem Hummer zu Leibe rückt. Prinz Asfa-Wossen Asserate, 1948 in Addis Abbeba geboren, verfasste eine geistreiche Plauderei über den wünschenswerten Umgang der Menschen miteinander – und skizzierte ganz ohne anklagenden Eifer die Differenz dazu, die er im deutschen Alltag erlebte. Asserates Buch wurde ein überraschender Besteller

Das Buch ist in der „Anderen Bibliothek“ des Eichborn-Verlages erschienen. Prinz Asfa-Wossen Asserate stellt es am Dienstag (2.) um 20.15 Uhr bei einer Lesung in der Buchhandlung Schlapp am Darmstädter Ludwigsplatz vor.Weiter

Berliner Kurier - 28.04.2006

So lebten die DDR-Bonzen

Peinliche Staatsbesuche enthüllt

Berlin - Die DDR-Bonzen auf Reisen: Sie schlugen sich mit Essensproblemen und Waffenverkäufen rum. Jetzt enthüllt der Berliner Autor Thomas Grimm (51) in seinem TV-Film "So reiste das Politbüro" (MDR, 9. Mai, 22.05 Uhr) die Peinlichkeiten von Honecker und Co. auf Staatsbesuchen.

Das Peinlichste: Die DDR-Machthaber als Waffenhändler. Als Kaffee für den Osten knapp wurde, reiste die Regierung 1978 nach Äthiopien. Das afrikanische Land befand sich damals im Krieg mit dem Nachbarland Eritrea. Honecker "bezahlte" die heißbegehrten Bohnen mit Kalaschnikows, die er an die äthiopischen Kriegsherren lieferte. Die Soldaten, die nichts zu Essen hatten, bekamen Brot, das die DDR in Westeuropa backen ließ. Den Beweis dafür liefert Autor Grimm erstmals in seiner TV-Doku mit einem Ausschnitt aus einem geheimen SED-Film. Der zeigt Erich Honecker, wie er den äthiopischen Machthabern die Waffenlieferung für deren "Kampf um Frieden und Sozialismus" verspricht. In dem Krieg starben über 50 000 Menschen. Von Honeckers-Bluthandel erfuhr das DDR-Volk nie, das dann den Kaffee aus Äthiopien genussvoll trank. Weiter

Märkische Allgemeine - 27.04.2006

Echte Liebesgeschichte

"Aida" wird am 2. Juli auf der Festbühne der Laga aufgeführt

RATHENOW "Aida" kommt, und mit im Gepäck hat die äthiopische Königstochter das gesamte exotische Personal, das Musikfreunden der berühmten Verdi-Oper wohl bekannt ist. Die Open-Air-Aufführung auf der Veranstaltungsbühne im Mühleninnenhof ist ohne Zweifel einer der Höhepunkte des Laga-Veranstaltungsprogramms. Am 2. Juli wird dort das farbenfrohe Musikspektakel aufgeführt.

Aida, Tochter des Königs von Äthiopien, lebt als Gefangene und Sklavin in Ägypten. Sie liebt Radames, der zum Feldherrn im Krieg gegen Äthiopien bestimmt worden ist. Diese Liebe bringt sie in einen Gewissenskonflikt, weil ihr Geliebter gegen ihren eigenen Vater in den Krieg zieht. Die Tochter des Pharaos, Amneris, liebt Radames ebenfalls. Weiter

journalismus - 24.04.2006

diesen Neger sollte man nach Afrika in den Urwald zu den Affen zurückschicken?

Überfälle und Angriffe auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe und ausländischer Herkunft sind in Deutschland längst keine Einzelfälle mehr. Oft zählen auch Asiaten zu den Opfern. Die Täter, so steht oft zweifelfrei fest, kommen aus dem rechtsextremistischen Milieu.

Ein Mann erhebt sich hinter einem Gartenzaun in der Spornstraße, wie ein Gartenzwerg aus der Friedhofsgruft. Der Neger sei doch selbst schuld, sagt er voller Überzeugung. Der war besoffen und habe die jungen Kerle angegriffen. Das man die nun verhaftet habe, sei ungerecht, weil die Ausländer immer nur Streit suchen und die Deutschen müssten immer den Kopf dafür hinhalten. Und auf den Hinweis, das Opfer sei deutscher Staatsbürger, antwortet er: „Deutscher wird man nur durch Geburt. Nur wenn du deutsche Eltern hast und hier geboren bist, hast du das recht Deutscher zu sein. Und diesen Neger sollte man nach Afrika in den Urwald zu den Affen zurückschicken. Da sei einem hier mal die Hand ausgerutscht und schon werde der zum Mörder gemacht; wegen einem solchen … Schwarzen. Weiter


www.InsideEritrea.com , 22.04.2006

Massawa - Die Perle am Roten Meer
Austellung in Offenbach bei Frankfurt am Main - von 22.04.2006 bis 07.05.2006


Stern -22.04.2006

Gegen "braune Suppe in den Köpfen"

Ein Freund des brutal zusammengeschlagenen Ermyas M. bei einer Solidaritätskundgebung

Tausende Potsdamer zeigen bei einer Demonstration ihre Solidarität für den brutal zusammengeschlagenen Ermyas M. Dabei berichtet auch der eine oder andere der Teilnehmer, sich von rechter Gewalt bedroht zu fühlen. Weiter

 


ahoo! Nachrichten -17.04.2006

Meb Keflezighi - Boston ist sein großes Ziel

Mebrahtom Keflezighi, der neue „running hero“ in den USA, hat in diesen Tagen viel Stress um die Ohren. Sein großes Ziel ist der Boston-Marathon, der älteste Marathon der Welt, der am 17. April seinen 110. Geburtstag feiert. In der leistungsfördenden Höhenluft von Mammoth Lakes bereitet sich der „Asphalt-Cowboy“, der gebürtig aus Eritrea kommt und 1998 die US-Staatsbürgerschaft erhalten hat, auf dieses Mega-Event vor. Weiter

Osthessen News -17.04.2006

Treffen der Fuldaer Gruppe “National Union of Eritrean Women (NUEW)“

FULDA. Die National Union of Eritrean Women (NUEW) wurde 1979 gegründet, um eritreische Frauen für den Freiheitskampf zu ermutigen. Seit der Unabhängigkeit Eritreas 1991 hat die NUEW ständig dazu beigetragen, das politische Interesse von Frauen zu stärken und sie auf den Gebieten der Alphabetisierung, englischer Sprache, Geldmanagement und Computertraining zu fördern. Weiter

Telepolis - 03.02.2006

Wie Söldner zu Geschäftleuten wurden

"Sicherheitsdienstleister" bieten eine große Angebotspalette an und verändern die Kriegsführung

Bezahlte Erbringer von militärischen Dienstleistungen sind in der Kriegsgeschichte nicht unbekannt. Über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende ist der Einsatz von Söldnern überliefert und ihr Ruf ist nicht der beste. Daher versuchen PMCs (Private Military Company) auch stets sich durch ihre eigene Präsentation vom unsauberen Image der Söldner abzuheben.

Die US-amerikanischen PMCs agieren nicht ohne die ausdrückliche Zustimmung des Pentagon. Das andere Extrem stellen die russischen Militärdienstleister dar, die meist über umfangreiche eigene Bewaffnung, bis hin zu Kampfflugzeugen, Kampfhubschraubern und Panzern verfügen. Sie bieten ihre Leistungen völlig frei auf dem globalen Markt an und kamen bisher vor allem auf dem afrikanischen Kontinent zum Einsatz. So kann es beispielsweise zu Situationen wie im Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien Ende der 1990er Jahre kommen, als Äthiopien von dem russischen Flugzeugbauer Sukhoi Kampfflugzeuge, inklusive russischem Wartungspersonal und Piloten, unter Leasingvertrag nahm und diese sich ihrerseits von der Luftwaffe Eritreas unter Vertrag genommenen russischen Piloten gegenüber sahen. Weiter

Spiegel Online - 02.03.2006

AFAR-SENKE

Neuer Ozean wird Afrika spalten

Afar-Senke: Ein neuer Ozean entsteht

Neue Flüsse, Meere und Gebirge entstehen normalerweise im Zeitlupentempo. Nicht so in der Afar-Senke in Nordostafrika: Mit einer in geologischen Maßstäben atemberaubenden Geschwindigkeit entsteht dort ein neuer Ozean, der Afrika durchtrennen wird.

Die Afar-Senke, die Äthiopien, Eritrea und Dschibuti überlappt, ist die größte Baustelle des Planeten. Drei gigantische Verwerfungen laufen dort aufeinander zu. Entlang zweier Brüche weichen die Afrikanische und die Arabische Erdplatte etwa einen Zentimeter pro Jahr auseinander. Weiter


23.02.2006

Der Aktionär - 31. Jan. 2006

Das perfekte Goldinvestment 2006

Aus „Sand wird Gold und mehr” titelt DER GOLDBRIEF in der aktuellen Ausgabe. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe.

Mit der Sub-Sahara Resources beleuchtet DER GOLDBRIEF eine Goldexplorationsgesellschaft, die im Blickpunkt institutioneller Investoren steht. Seit der Börsennotierung in Deutschland sprangen die Titel um mehr als 100 Prozent nach oben. Kooperationen mit Branchengrößen wie Barrick Gold und Placer Dome sorgten für Fantasie, ebenso wie der das so genannte ASMARA Joint Venture in Eritrea, das gemeinsam mit Sunridge Gold abgeschlossen wurde. Dank diesem Projekt errechnen sich jetzt ein Wert von 0,12 Euro je Sub-Sahara-Aktie, was einem Kurspotenzial von 100 Prozent entspricht. In dieser Berechnung ist die Beteiligung am Megagoldfund Zara im Norden Eritreas noch nicht enthalten. Die jüngsten Probebohrungen lassen auf ein „gigantisches“ Potenzial hoffen. Jetzt ist der perfekte Einstiegszeitpunkt gekommen. Weiter


23.02.2006

ORF.at - 1. Febr. 2006

Land auf tausend Pulverfässern
Äthiopien an der Kippe zu neuem Krieg

Äthiopien, das seit Jahrzehnten am Tropf internationaler Hilfe hängt, schien zuletzt auf dem Weg zur Demokratie, bis die Regierung im Mai 2005 Wahlen manipulierte, Proteste blutig niederschlug und zugleich auf einen neuen Krieg mit Eritrea zusteuerte. Wohin taumelt das fragile Land am Horn von Afrika? Weiter

Überleben im Trümmerfeld: Der Grenzort Salambessa befindet sich in Reichweite eritreischer Kanonen


23.02.2006

Rhein Main Presse - 17. Febr. 2006

Vernetzung der Hilfe in Eritrea gefördert

Wenn Gäste kommen, gibt´s Kaffee - auch für Klaus Strub.
Mindestens drei Tassen sind Pflicht.

Einsatz von Klaus Strub zwischen Enttäuschung und Ermutigung/Container noch im Hafen

NIERSTEIN Zwischen Enttäuschung und Ermutigung schwankte Klaus Strub bei seiner 15. Eritrea-Reise. Er konnte diesmal nicht viel Neues anstoßen, aber zur Vernetzung der Hilfe in dem ostafrikanischen Land beitragen. Der Container aus Rheinhessen steht noch im Hafen. Weiter


23.02.2006

Stuttgarter Wochenblatt - 15. Febr. 2006

Ein Prinzip heißt hier: Geben!

Arrafaine Mengestu

Eigenes Haus und doch nicht alleine wohnen - Knapp ein Jahr ist das Haus "Mobile" nun bewohnt - Im Frühjahr Bau von "Mosaik" geplant

"So habe ich ein eigenes Haus, aber im Kleinformat- und doch ist alles dabei", sieht Arrafaine Mengestu die Vorteile Weiter


23.02.2006

Leser Zuschrift

In all den Jahren, welche ich mich nun mit dem Horn von Afrika befasse musste ich noch nie einen derart einseitigen Artikel zum Konflikt zwischen Eritrea und Äthiopien lesen wie den oben genannten. Und dies in der FAZ! Mir scheint, Herr Scheen ist ohne Vorkenntnisse des Hergangs und der Hintergründe dieses Konfliktes nach Äthiopien gereist. Herausgekommen ist ein Artikel, welcher wohl unterschiedliche Personen benennt, aber ausschließlich die Sichtweise des äthiopischen Regimes wiedergibt. Einige, wichtige Aspaekte möchte ich im Folgenden richtigstellen: Weiter


21.02.2006

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2006, Nr. 36, S. 3

Kein Friede den Hütten von Badme

Wo verläuft die äthiopisch-eritreische Grenze? UN-Schlichtung "wie zu besten Kolonialzeiten"

BADME, im Februar. Wie ein Heerlager sieht die kleine Ansammlung von Strohhütten am westlichen Rand der Ortschaft Badme nicht gerade aus. Eine einsame Kompanie der äthiopischen Armee, rund 100 Mann, bewacht hier eine Grenze, die zu den heißesten des ganzen Kontinents gehört. Vor wenigen Wochen, als die eritreische Regierung mit einem neuen Krieg gegen Äthiopien drohte und es eine Zeitlang so aussah, als ob die beiden Länder zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre übereinander herfallen würden, standen hier vermutlich zehnmal so viele Soldaten.Weiter


Tages-Anzeiger Online - 21.02.2006

Visa-Diebstahl in Schweizer Generalkonsulat in Eritrea

BERN - Auf dem Schweizer Generalkonsulat in Asmara sind Ende letzen Jahres ein Dutzend Visa-Vignetten entwendet worden. Der Vorfall aus Eritrea war dem Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) bereits seit Ende Dezember bekannt. Weiter

Zenit -21.02.2006

Ostafrika: 8 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht

In einem dringenden Hilfsappell bittet der im Vatikan angesiedelte Dachverband von 162 nationalen Caritas-Teilorganisationen in der ganzen Welt um Spenden in der Höhe von 45.000 Dollar, um den Not leidenden Menschen in Dschibuti mit den nötigsten Nahrungsmitteln versorgen zu können. Nach jahrelang anhaltenden Dürrezeiten sieht sich diese ostafrikanische Nation zusammen mit ihren größeren Nachbarn Äthiopien, Eritrea und Somalia nun mit der größten Hungersnot seit zehn Jahren konfrontiert. Weiter