Spiegel Online -28.11.2005

Wie die Hungerhilfe ein Land in der Armut hält

Die ständige Verfügbarkeit von Almosen macht im ärmsten Land der Welt alle Initiativen platt. Ein gut geölter Samariterapparat trainiert den Äthiopiern die Fähigkeit ab, sich selbst zu ernähren. Regierung und Hilfsorganisationen profitieren von der Situation.

Anfang Januar erklärte das WFP, für die nächsten zehn Jahre würden 122 Milliarden US-Dollar benötigt, damit die Hungernden ernährt werden könnten. Zenawi schob anderntags die Forderung an die westlichen Gläubigerländer nach, Äthiopien die Schulden zu streichen.

Deutschland hatte Äthiopien gerade eine Woche zuvor einen generellen Schuldenerlass gewährt. "Wir erwarten, dass die durch das Abkommen freiwerdenden Mittel für den Kampf gegen die Armut eingesetzt werden", erklärte die damalige Staatsministerin Kerstin Müller. Eine kühne Hoffnung. Das meiste Geld bekam bislang stets das Militär. Äthiopien, das ärmste Land der Welt, hat die größte Streitmacht ganz Schwarzafrikas. Und nichts deutet darauf hin, dass Meles Zenawi daran etwas ändern will.Weiter


Aachener Nachrichten - 28.11.2005

Immer das Bestmögliche für die Gemeinde

Stolberg. Der aus Eritrea stammende Pfarrer Davit Messghina hat am 16. November 1980 die Gemeinde St. Franziskus übernommen. Am Wochenende feierte er dort sein 25jähriges Gemeindejubiläum. «Sie haben eine sehr offene Einstellung und für Ihre Pfarrgemeinde stets das Bestmögliche erreicht» Weiter

Wiesbadener Kurier -28.11.2005

Wiesbadens Simret Restle enttäuscht bei Deutschen Crossmeisterschaften

Der Rücken zwickt: Crossläuferin Simret Restle (Eintracht Wiesbaden) musste sich mit DM-Platz zwölf begnügen.

DARMSTADT Enttäuscht musste Wiesbadens Topläuferin Simret Restle ihre Hoffnungen auf eine Medaille bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften begraben. Am Ende landete sie bei der U-23-Wertung auf dem vierten und in der Gesamtwertung auf dem zwölften Platz.
Weiter


Web.de - 27. Nov. 2005

RTL-Spendenmarathon brachte knapp 4,6 Millionen Euro

Hamburg - Der zehnte RTL- Spendenmarathon zu Gunsten bedürftiger Kinder hat nach Angaben des Kölner Privatsenders vom Freitag insgesamt knapp 4,6 Millionen Euro gebracht. Im Vorjahr kamen etwa 4,2 Millionen Euro zusammen. Mit Tennisidol Stefanie Graf als Patin sollen nun Kindergärten in Eritrea gebaut werden Weiter

NZZ Online -26.11.2005

Äthiopisch-eritreisches Spiel mit dem Feuer

Seit Jahrzehnten wird die Region am Horn von Afrika von Krisen, Konflikten und Kriegen erschüttert. Somalia, Äthiopien und der noch junge Staat Eritrea scheinen weder im Verhältnis zueinander noch in ihrem Innern jene Stabilität gefunden zu haben, die für eine kontinuierliche wirtschaftliche und soziale Entwicklung notwendig ist. In letzter Zeit hat sich das Verhältnis zwischen Addis Abeba und Asmara wieder stark verschlechtert. Die Regierungen der beiden Länder hatten lange den Anschein erweckt, als seien sie bemüht, nach dem verlustreichen Waffengang am Ende des letzten Jahrhunderts ihr Streben nach Hegemonie am Ostzipfel Afrikas aufzugeben und sich auf die Konsolidierung ihrer angeschlagenen Position im Innern zu konzentrieren. Weiter


Aachener Nachrichten - 25.11.2005

Pfarrer Dawit Mesghinna - 25 Jahre Pfarrer in St. Franziskus

25 Jahre im Amt und kein Ende in Sicht: Pfarrer Dawit Mesghinna.

Stolberg. In 25 Jahren sind sie wirklich zusammengewachsen und eine Einheit geworden: Pfarrer Dawit Mesghinna und seine Pfarrgemeinde St. Franziskus in Stolberg. Weiter

Münchner Wochenanzeiger - 24.11.2005

Schwabing · Alle Jahre wiede - Weihnachtsbasar in der Kreuzkirche

Schwabing · Stolz ist man in der Kreuzkirche auf den Weihnachtsbazar, der seine Pforten im Gemeindehaus der Kreuzkirche, Hiltenspergerstraße 55, am Samstag, 26. November, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 27. November, von 10.30 Uhr bis 17 Uhr öffnet. Das Geld wird wie folgt verteilt. Ein Brunnenprojekt in Eritrea Weiter

Verbände Forum (Pressemitteilung) -24.11.2005

Jedes Jahr werden drei Millionen Mädchen beschnitten

(Köln) - Die Genitalverstümmelung von Mädchen ist weiter verbreitet als bislang angenommen: Jahr für Jahr werden weltweit drei Millionen Mädchen beschnitten. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie, die UNICEF anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November veröffentlicht.Weiter

SWR Nachrichten - 24.11.2005

Eritrea und Äthiopien drohen Sanktionen der Uno

Die Vereinten Nationen wollen verhindern, dass am Horn von Afrika ein neuer Krieg ausbricht. Daher hat der Weltsicherheitsrat Äthiopien und Eritrea unter Androhung von Sanktionen aufgefordert, ihre Truppen aus der Sicherheitszone an der gemeinsamen Grenze zurückzuziehen. Weiter

St. Galler Tagblatt - 22.11.2005

Die grösste Gefahr liegt in der Routine

«Das Autofahren auf den Strassen von Eritrea ist bedeutend gefährlicher als das Entschärfen der Minen»,

«Das Autofahren auf den Strassen von Eritrea ist bedeutend gefährlicher als das Entschärfen der Minen», sagt Ivan Ulrich. Der 34-jährige Muotathaler untertreibt. Die Tätigkeit als Minenentschärfer erfordert höchste Konzentration. Denn die kleinste Unachtsamkeit kann das Leben kosten. Ulrich war 2003 ein halbes Jahr in Afrika im Einsatz und dieses Jahr mehrere Monate in Albanien. Selber erlebte er nie einen Unfall. Weiter

swissinfo - 21.11,2005

Eritrea: UNO weist Angehörige von Mitarbeitern zum Verlassen des Landes an

Asmara - Angesichts der wachsenden Gefahr eines Krieges zwischen Eritrea und Äthiopien haben die Vereinten Nationen die Angehörigen ihrer Mitarbeiter zum Verlassen von Eritrea angewiesen. Fast im gesamten Land sei die Sicherheitslage in die Kategorie drei eingestuft worden, teilte die UNO am Montag mit. Daraus folgt, dass Ehegatten und Kinder von Mitarbeitern das ostafrikanische Land verlassen müssen. Weiter

Leichtathletik -21.11.2005

Tesfayohannes Mesfen und Simret Sultan aus Eritrea sind zweite beim Crosslauf in Soria (Spanien)

Die kenianischen Vertreter holten sich am Sonntag die Siege beim internationalen Crosslauf in Soria (Spanien). Bei den Männern siegte Boniface Songok (Kenia) über 9 Kilometer in 26:23 Minuten vor Tesfayohannes Mesfen (Eritrea; 26:28 min). Ebenfalls Kenia vor Eritrea lautete der Einlauf in der Frauenkonkurrenz (6 km) mit Rose Jepchumba (19:47 min) und Simret Sultan (19:55 min) auf den ersten beiden Rängen. Weiter

Der Standard -20. November 2005

Eritrea: Schwedischer Journalist nach vier Jahren aus Haft entlassen

Nach vier Jahren Haft hat Eritrea am Samstag einen schwedischen Journalisten freigelassen. Wie die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) in Nairobi mitteilte, war Dawit Isaac seit September 2001 in dem afrikanischen Land festgehalten worden. Der 41-jährige gebürtige Eritreer war einer von zehn Verlegern, Chefredakteuren und Journalisten, die ohne Beweise als "Verräter" und "Spione Äthiopiens" von der Regierung in Asmara inhaftiert worden waren.Weiter

Leichtathletik -18.11.2005

Zersenay Tadesse sagt Edinburgh zu

Zersenay Tadesse (Eritrea) hat dem Crosslauf im schottischen Edinburgh (16. Januar 2006) seine Startzusage gegeben. Der Olympia-Dritte über 10.000 Meter und Vize-Weltmeister im Cross war dort schon im letzten Jahr am Start. Damals wurde er Sechster. Weiter

Yahoo! Nachrichten - Do 17 Nov, 11:21 Uhr

Zersenay Tadesse aus Eritrea läuft in Nijmegen (Holland)

Nach seinem Sieg anno 1994 in Nijmegen wurde Haile Gebrselassie im Herbst 2001 überraschend geschlagen. Felix Limo aus Kenia, der vor wenigen Wochen den Chicago-Marathon gewonnen hat, steigerte damals die 15-Kilometer Weltbestzeit auf 41:29 Minuten und distanzierte „Gebre“, den eigentlichen Favoriten.

Der Hauptdarsteller bei diesem populären Klassiker heißt einmal mehr Haile Gebrselassie. Allerdings warten starke Konkurrenten auf ihn. Allen voran Zersenay Tadesse aus Eritrea, der im September den prestigeträchtigen „Great North Run“ (Halbmarathon) von Newcastle nach South Shields in 59:05 Minuten dominierte. Weiter

World Association of Newspapers - 16.11.2005

Press Freedom World Review

Press freedom and media development continue to be a major challenge in scores of countries around the world. Publishers and editors in many nations daily put their own lives or those of their staff at risk, by simply printing the next issue. Some worry they will be prevented from going to press at all, or that the issue will be confiscated from newsstands. The financial burden is so high for others that they wonder whether the paper will even have the resources to continue publishing.

Eritrea remains one of the world’s largest jailors and the continent’s worst press freedom offender. Currently no independent media exist in the country, and a total of 15 journalists are believed to remain in prison. More than four years after they were detained and placed in state custody, the fate of these journalists is still not known. Full Story

Deutsche Welle - 14. Nov. 2005

Tag der inhaftierten Schriftsteller

Der 15. November gilt als Gedenk- und Aktionstag für inhaftierte Schriftsteller. Seit 1980 erinnert das Writers-in-Prison-Komitee des PEN an verfolgte, inhaftierte und ermordete Schriftsteller. Afrika bleibt der Sorgenkontinent."Die Sorgenländer sind weiterhin Eritrea, Äthiopien, der Sudan, Kongo. Weiter

Hiphop.de - 16.11.2005

Podiumsdiskussion mit Afrob, Torch, Fetsum uvm.

Am 28.11.2005 findet in Stuttgart eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Inspiration aus Film, Literatur und Hiphop" statt. Unter anderem werden Afrob, Torch, Fetsum, Murat G., Türkiz Talay und Gari Pavkovic, der Integrationsbeauftragte der Stadt Stuttgart dort ihre Meinung zum besten geben. Aus aktuellem Anlass werden auch die Krawalle und Ausschreitungen in Paris in die Diskussion aufgenommen.

Mit den Einnahmen wird das Eritrea Hilfswerk e.V. unterstützt.Weiter


Leser Zuschrift

Leserbrief zum Artikel 'Eid zieht positive Bilanz" in der taz vom08.11.05 S. 6

Helfen, oder Unterdrücken helfen?

Von Christian Glaunsinger

Uschi Eid, GRÜNE Staatssekretärin im AA zieht also eine positive Bilanz aus einer weiteren "hochrangig besetzten" Afrika-Konferenz. Wieviele solcher Treffen fanden wohl unter Beteiligung der Rot-Grünen Regierung statt? Und was ist aus den hochtrabenden Zielen und Versprechen geworden? Ein Beispiel: Meles Zenawi, Premier von Äthiopien ist Gast in Bonn gewesen. Während er in seinem Heimatland seit Jahren Demonstrationen blutig niederschlägt, Oppositionspolitiker verhaftet oder beseitigt, die Presse nach Gusto bedroht Weiter

15.11.2005

AFRIKA-KONFERENZ - Uschi Eid (Grüne) zieht positive Bilanz

Die parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium, Uschi Eid (Grüne), hat eine positive Bilanz der ersten Konferenz der Initiative Partnerschaft mit Afrika gezogen. Zum ersten Mal hätten Vertreter afrikanischer und westlicher Staaten über eine echte Partnerschaft gesprochen, so Eid gestern im Deutschlandradio Kultur. (afp) Weiter

Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) - 15.11.2005

Drohender Krieg Äthiopiens überschattet Bonner Afrika-Konferenz - Kritik an Einladung von Diktator Meles Zenawi

Angesichts des drohenden Krieges von Äthiopien gegen Eritrea hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag scharf kritisiert, dass der äthiopische Premierminister Meles Zenawi zu der von Bundespräsident Horst Köhler angeregten Konferenz "Partnerschaft mit Afrika" nach Bonn eingeladen worden ist. "Auf dieser für Afrika wichtigen Konferenz sollte kein Platz für ruchlose Diktatoren sein", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. "Weiter

Sudan Tribune - 13.11.2005

Donors review foreign aid to Ethiopia

Nov 11, 2005 (ADDIS ABABA) — International donors Friday said they were reviewing aid to Ethiopia following last week’s deadly street riots over allegations of fraud in the May legislative elections that left at least 48 people.Weiter


Leipziger Volkszeitung - Sonntag, 13. November 2005

Afrob der Hip-Hop-Künstler gegen rechtsextremes Gedankengut

Wir wollen hier niemanden erziehen, sondern den Leuten zeigen, dass sie mit ihrer Arbeit vor Ort nicht allein sind", fasst Afrob den Sinn seines Auftrittes in Oschatz zusammen. Für den farbigen Hip-Hop-Künstler ist es selbstverständlich, dass er sich gegen rechtsextremes Gedankengut stark macht. Weiter

Merkur Online -12.11.2005

UN-Botschafter besorgt über die Kriegsgefahr am Horn von Afrika

New York (dpa) - Der japanische UN-Botschafter Kenzo Oshima beurteilt die Lage in der umstrittenen Grenzregion zwischen Äthiopien und Eritrea als «Besorgnis erregend». Nach einem Besuch bei den dort stationierten UN-Truppen sagte Oshima vor dem Weltsicherheitsrat, die «Gefahr einer Verschlechterung» der Beziehungen zwischen den beiden ostafrikanischen Ländern sei groß. Weiter

presse-service.de (Pressemitteilung) - 11. Nov. 2005

Ehrenamtspreis 2005 an Erna Mögelin und Monika Ismar

Trotz ihres hohen Alters betreute Erna Mögelin seit 1997 ein Dutzend kranke Kinder aus Eritrea und Afghanistan, die das Hammer Forum nach Deutschland holte, um sie im Stadtkrankenhaus oder im Marienkrankenhaus in Soest behandeln zu lassen. Stundenlang saß sie am Krankenbett, verständigte sich mit Händen und Füßen und spielte mit den Jungen und Mädchen. Frau Mögelin vermittelte auch Kontakte zu deutschen Familien.Weiter

afrol News - 09.11.2005

Eritrea blames Annan for failed peace

As tension again builds up on the Eritrean-Ethiopian border, the government of Eritrea blames UN Secretary-General Kofi Annan for having failed to do his duties during three years. The UN, on its parts, blames the limitations put on the movement for UN peacemakers by the Eritrean government for the current crisis. Asmara seems willing to leave the UN peace process. Weiter

09.11.2005

reportage - Geschäft ist Geschäft

In der Tat scheint Äthiopien in Somalia vor allem eine destabilisierende Politik zu verfolgen. Zankapfel ist seit je die äthiopische Ogaden-Region, die hauptsächlich von Somalis bewohnt wird und wo Guerillatruppen seit vierzig Jahren für den Anschluss an Somalia kämpfen. Scheich Hassan und große Teile der somalischen Opposition unterstützen die Rebellen im Ogaden. Laut UN-Experten wird der Scheich dabei von Eritrea versorgt, das damit seinen Erzfeind Äthiopien schwächen will. Der Rumpfstaat Somalia ist der Spielball der Regionalmächte Äthiopien, Jemen und Eritrea Weiter

Leichtathletik - 08.11.2005

Doppelsieg für Eritrea

Die Läufer aus Eritrea feierten am Sonntag beim Crosslauf in Quintanar de la Orden (Spanien) einen Doppelsieg. Zersenay Tadesse (25:21 min) gewann dabei über neun Kilometer klar vor seinem Landsmann Tesfayoshanes Mesfen (25:41 min) und dem Spanier Juan Carlos de la Ossa (25:50 min). Bei den Frauen, die sechs Kilometer zu laufen hatten, musste sich Simret Sultan (ebenfalls Eritrea) in 20:41 Minuten nur knapp der Kenianerin Isabella Ochichi (20:40 min) geschlagen geben. Weiter

07.11.2005

Äthiopien: Die Unruhe nach dem Sturm

Nach einer Woche der Gewalt in Addis Abeba zwischen Staat und Opposition mit mindestens 46 Toten befürchtet der UN-Sicherheitsrat nun auch einen neuen Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea. Scharfe Kritik an europäischen Regierungen.Weiter

Berner Rundschau - 6. Nov. 2005

Unruhen sollen untersucht werden

Eine unabhängige Kommission soll die Unruhen in Äthiopien nach den Worten von Ministerpräsident Meles Zenawi untersuchen. Mindestens 42 Menschen wurden bislang bei den seit fünf Tagen andauernden Unruhen getötet.

Am Samstag bekannte sich Meles zu einer Lösung des Grenzkonflikts im Dialog. Er warnte aber auch: »Aber wenn Eritrea auf Aggression setzt, dann ist Äthiopien darauf vorbereitet, entscheidend und unumkehrbar einzugreifen, um den Angriff zurückzuschlagen und seine Souveränität zu verteidigen.« (sda) Weite

Neue Zürcher Zeitung - 7. November 2005

Somalische Piraten greifen Kreuzfahrtschiff an

Somalische Piraten haben ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff mit automatischen Waffen und Panzerfäusten beschossen. Der Zwischenfall fand vor der somalischen Küste statt, in einem für Piraten berüchtigten Gewässer. Dem Schiff gelang jedoch die Flucht, und die rund 150 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon

Selbst von den Amerikanern gesuchte Terroristen haben laut einer Uno-Expertengruppe vor der Nase der alliierten See- und Luftstreitkräfte mit Flugzeugen Kriegsmaterial aus Eritrea erhalten. Weiter

Kölner Stadt-Anzeiger -07.11.2005

Eine gemeinsame Sprache erarbeiten

Der aktuelle Konflikt in Äthiopien überschattete das Treffen zur „Partnerschaft mit Afrika“.

Königswinter - Bundespräsident Horst Köhler blickte besorgt vom Podium auf dem Königswinterer Petersberg. Die Diskussion zu seiner Initiative „Partnerschaft mit Afrika“ drohte zeitweise von den aktuellen inner-äthiopischen Spannungen nach den Parlamentswahlen in dem ostafrikanischen Land sowie vom Säbelrasseln zwischen Äthiopien und Eritrea überlagert zu werden.

So musste sich Äthiopiens auf dem Podium sitzender Premierminister Meles Zenawi nach seiner Darstellung des schwelenden eritreisch-äthiopischen Grenzkonfliktes vom eritreischen Botschafter aus dem Publikum sagen lassen: „Was er gesagt hat, stimmt nicht.“ Weiter

Sudan Tribune - 06.11.2005

Ethiopians demonstrate against Meles in Germany

Nov 5, 2005 (BONN) — Delegates to an international conference on Africa were pelted with tomatoes Saturday as some 400 people protested against political violence in Ethiopia and the government of Prime Minister Meles Zenawi. Full Story

Deutsche Welle - 05.11.2005

Köhler startet Afrika-Initiative

Zu Beginn seiner Amtszeit erklärte Bundespräsident Köhler die Frage der Weltgerechtigkeit zu seinem persönlichen Anliegen. In seiner neuen Initiative sollen Arm und Reich gemeinsam Antworten für Afrika finden.Weiter

SWR Nachrichten - 05.11.2005

Neuer Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea?

Der Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und seinem nördlichen Nachbarn Eritrea verschärft sich. Beide Länder haben ihre Truppen entlang der 1000 Kilometer langen Grenze massiv aufgestockt. Premier Meles Zenawi warnte Eritrea gestern Abend im äthiopischen Staatsfernsehen vor einer Militäraktion. Weiter

Netzeitung - 05.11.2005

Kriegsgefahr durch Unruhen in Äthiopien

Die Uno sorgt sich um die Sicherheitslage im Grenzgebiet von Äthiopien zu Eritrea. Unterdessen weiten sich im Land die Proteste gegen die äthiopische Regierung aus. Weiter

Handelsblatt -04.11.2005

Uno warnt vor Krieg am Horn von Afrika

Die Vereinten Nationen warnen vor einem neuen Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea. Er sei „tief besorgt“ über die jüngsten Spannungen zwischen den beiden Staaten, sagte Uno-Generalsekretär Kofi Annan in New York. Zuvor hatte die Uno-Mission UNMEE, die den labilen Frieden zwischen beiden Ländern sichern soll, von größeren Truppenbewegungen auf beiden Seiten der Grenze berichtet. Äthiopien ist eines der Schwerpunktländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Weiter

Vorarlberg Online - 04.11.2005

Äthiopien: Tote nach Gewaltausbruch

In Äthiopien dauern die Proteste gegen die Regierung an. In der Hauptstadt Addis Abeba feuerte die Polizei am Freitag Schüsse in die Luft, um die aufgebrachte Menge zu zerstreuen Weiter

Reuters Deutschland - ..04.11.2005

Sicherheitsrat: Eritrea soll Flugverbot für UN aufheben

New York (Reuters) - Der UN-Sicherheitsrat hat Eritrea aufgefordert, das gegen Hubschrauber der Vereinten Nationen erlassene Flugverbot wieder aufzuheben. Das ostafrikanische Land hatte im vergangenen Monat UN-Friedenstruppen den Flug über sein Gebiet untersagt und damit die Luftaufklärung unterbunden. Das Verbot sei inakzeptabel, sagte der Vorsitzende des Sicherheitsrats und russische UN-Botschafter Andrei Denisow am Donnerstag. Weiter

azonline.ch - 03.11.2005

Annan zeigt sich besorgt über Situation

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat sich besorgt über einen drohenden Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea gezeigt. Er sei «extrem beunruhigt» über Berichte von Truppenbewegungen auf beiden Seiten der Trennlinie zwischen den Nachbarstaaten. Weiter

Spiegel Online - 03.11.2005

Neuer Krieg kurz vor Ausbruch

Eritrea und Äthiopien bewegen sich erneut auf einen Krieg zu. Nach Abbruch aller diplomatischen Beziehungen vor zwei Jahren stellen die Länder zurzeit wieder ihre Armeen gegen einander auf. Uno-Generalsekretär Kofi Annan rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf. Weiter

Kölnische Rundschau - 03.11.2005

30 Tote bei Unruhen in Äthiopien

Addis Abeba/Nairobi - Äthiopien kommt auch ein halbes Jahr nach der Parlamentswahl nicht zur Ruhe. Am Merkato, dem großen Markt in Addis Abeba, fielen am Mittwoch erneut Schüsse. Polizei setzte Tränengas ein und feuerte auf aufgebrachte Demonstranten. Innerhalb von zwei Tagen kamen mehr als 30 Menschen ums Leben. Der Anlass war gering, doch die Wut unter den Anhängern der Opposition ist groß. Taxifahrer hatten ein Hupkonzert veranstaltet, um sich mit Demonstranten zu solidarisieren, die gegen die Wahlergebnisse vom Mai protestierten. Daraufhin entzog die Polizei etwa 30 Fahrern die Lizenz Weiter

Allgemeine Zeitung Mainz - 02.11.2005

Mission schickt Sachspenden für 30000 Euro nach Eritrea

NIERSTEIN Wieder ist ein Container mit Hilfsgütern auf dem Weg nach Eritrea. Der Niersteiner Klaus Strub, Vorsitzender der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO) mit Sitz in Wiesbaden, hat mit seinen Helfern vor allem medizinische Geräte für die Verschiffung vorbereitet und verpackt. Etwa acht freiwillige Mitarbeiter hatten die meist gebrauchten Sachspenden sortiert, genauso viele halfen jetzt bei der Beladung des 20-Fuß-Containers in der Langgasse.Weiter

Tuesday, 1 November 2005, 14:12 GMT

Ethiopian police shoot protesters

..

Most of the wounded went to
the Black Lion Hospital

Riot police have shot dead five people and wounded at least 28 others in clashes with opposition supporters in Ethiopia's capital, say doctors. Full Story

AP - Tue Nov 1, 8:19 AM ET

In addis abeba at least five people were shot died and some 20 others wounded

Doctors rush a wounded man into Black Lion Hospital, Addis Ababa, Tuesday, Nov.1, 2005, after clashes between opposition supporters and police. Riot police clashed with dozens of opposition supporters in Ethiopia's capital Full Story

Echo-online - 31.10.2005

„Engera“ und Musik für einen guten Zweck

An der Turnhallendecke der Bessunger Knabenschule dreht sich eine Diskokugel, die verspielte Lichtreflexe an die Wand wirft. Anders als sonst riecht es jedoch verlockend nach Gewürzen und Essen: Gleich hinter dem Eingang ist ein langer Tisch mit Schüsseln und Tellern aufgebaut. Es gibt „Engera“, einen Sauerteigpfannkuchen, auf dem Kartoffeln mit Gemüse, Spinat und ein scharfer Rindfleischeintopf angerichtet werden – ein typisch eritreisches Gericht, das bei den zahlreichen Gästen regen Zuspruch findet. Weiter

Submitted by Yared Tesfay, 27.10.2005

Thousands of European Eritreans Rally for Peace in Strasbourg

By Huriy Ghirmai for Peace Rally Media Section



Demonstrators came from all over Europe

On Monday 24 October, Eritrean Europeans in their thousands descended on Strasbourg France for a rally in support of peace between Eritrea and Ethiopia. The March also called upon the European Parliament to shoulder its responsibility as guarantor and co-signatory of the Algiers Agreement between Eritrea and Ethiopia by pushing for the complete implementation of the Eritrea Ethiopia Border Commission (EEBC) decision. Full Story

Dahlak.com Team congratulates all Organisers and participants of the succesful Strasbourg Peace Rally for the Job well done!!


Osthessen News - 26.10.2005

Fremder nahm 15-jährige in Klammergriff - Festnahme und Anzeigen

Wegen Verdachts der sexuellen Nötigung und der unterlassenen Hilfeleistung sind gestern Nachmittag in Oerlenbach im fränkischen Landkreis Bad Kissingen zwei Männer aus Eritrea vorläufig festgenommen ... Weiter

Echo-online - 26.10.2005

Party für Eritrea

Ein Fest zu Gunsten eines Hilfsprojekts in Eritrea veranstaltet der Freundschaftsverein Eritrea am Freitag (28.) in der Turnhalle der Bessunger Knabenschule. Bei der Benefizparty gibt es Live-Musik, eine Disco und kulinarische Spezialitäten aus dem ostafrikanischen Land. Weiter

Basler Zeitung - 24. Okt. 2005

Asylstatistik: Einwanderungsdruck aus Afrika

Bern. SDA/baz. Der Einwanderungsdruck aus Afrika wirkt sich auf die Asylstatistik aus. Im September wurden 1081 Asylgesuche eingereicht, 189 mehr als im August. Die Zunahme ist vorab auf Menschen aus Somalia, Äthiopien und Eritrea zurückzuführen. Weiter

Insideeritrea.com - 23.10.2005

PRESSEBERICHT

Hilfe für Bäckereiprojekt in Eritrea

"Mit kleinen Brötchen große Hilfe leisten" ist das Motto für ein Hilfsprojekt, das der Freundschaftsverein Eritrea e.V. in Asmara, der Hauptstadt Eritreas in Ostafrika, unterstützt. Benötigt werden rund 10.000 Euro. Eine Benefizparty am 28. Oktober in der Turnhalle der Bessunger Knabenschule ist der erste Schritt, um das Geld zu sammeln. ....Mehr (Link drauf auf http://insideeritrea.com/)


Reuters - 21 Oct 2005 16:39:00 GMT

Eritrea slashes food relief distribution -aid workers

ASMARA, Oct 21 (Reuters) - Eritrea, one of the world's most aid-dependent countries, has sharply cut distribution of food relief in an apparent attempt to ease reliance on foreign humanitarian assistance, aid officials and diplomats say. Full Story

Reuters - 21.10.2005

ERITREA: Government downplays helicopter restrictions

ASMARA, 21 October (IRIN) - Eritrea downplayed the significance of restricting UN helicopters on Thursday, describing recent remarks by the Ethiopian prime minister as duplicitous. Full Story

Un - News - 21.10.2005

Annan writes to Eritrean President Afwerki seeking end to ban on UN helicopters

21 October 2005 – Secretary-General Kofi Annan has written to Eritrean President Isaias Afwerki, calling on him to lift Eritrea's ban on helicopter flights by the United Nations peacekeeping mission over its sector of the troubled frontier with Ethiopia. Full Story

ReliefWeb - 20.10.2005

InterAction Member Activity Report - ETHIOPIA AND ERITREA

A Guide to Humanitarian and Development Efforts of InterAction Member Agencies in Ethiopia and Eritrea -
78 Pages in pdf - Format!

Submitted by Yared Tesfay, 21.10.2005

Peace Rally in Strasbourg France

by Eritreans in Europe

Final reminder

On October 24, 2005 between 12:00 and 16:00 members of the Eritrean Community in Europe will stage Peace Rally in Strasbourg to call on the European Union to fulfill its treaty obligations as one of the guarantors of the Algiers Peace Agreement between Eritrea and Ethiopia by ensuring that Ethiopia abandons its position of non-compliance. Full Story

rbi-aktuell - 21.10.2005

Äthiopien und Eritrea erneut am Abgrund

UNO denkt über Abzug aus demilitarisierter Zone nach

Ob die Ankündigung von UN-Generalsekretär Annan vom 17.10., die UN müßten die Präsenz ihrer Mission an der Grenze zwischen Äthiopien und Eritrea (UNMEE) überdenken, und die am Tag darauf in der Hauptstadt Eritreas gemachte Feststellung seines Sonderrepräsentanten, die UNMEE werde sich aber nicht zurückziehen, ausreichen, die in den letzten Tagen dramatisch zugespitzten Spannungen zwischen beiden Nachbarländern noch abzubauen, bevor sie sich in einem erneuten Krieg entladen, weiß man noch nicht Weiter

Limmattaler Tagblatt - 19.10.2005

Ein 32-jähriger Mann aus Eritrea ist Schwerverletzt bei Messerangriff in Sitten

Ein 32-jähriger Mann aus Eritrea ist bei einem Messerangriff in Sitten schwer verletzt worden. Er wurde am frühen Mittwochabend auf offener Strasse von einem 46-jährigen Landsmann attackiert. Weiter

Eritrean community in Bonn - 19.10.2005


Berliner Zeitung - Mittwoch, 19. Oktober 2005

Eine Studie zeigt: Die Welt ist friedlicher geworden

BERLIN, 18. Oktober. Aus den Schützengräben zwischen Äthiopien und Eritrea werden seit fünf Jahren keine Gefechte gemeldet. In Angola wurde seit über zwei Jahren kein Dorf massakriert. In Sierra Leone hackten zuletzt vor sechs Jahren Rebellenbanden Frauen, Männern und Kindern Gliedmaßen ab. In Liberia wird soeben gewählt statt - wie noch vor zwei Jahren - geschossen.Weiter


der Standard - 17. Oktober 2005

UNO räumt Hälfte ihrer Beobachtungsposten in Eritrea

Asmara - Als Reaktion auf das anhaltende Überflugverbot für UN-Hubschrauber haben die Vereinten Nationen eine Schließung zahlreicher ihrer Beobachtungsposten in Eritrea angekündigt. Nachdem die eritreische Regierung Anfang des Monats ein Überflugverbot verhängt habe, müsse die UN-Mission für Äthiopien und Eritrea (UNMEE) 18 kleinere und isolierte ihrer insgesamt 40 Beobachtungsposten in dem Land schließen, teilte die Mission am Montag mit. Weiter

Eritrean Community in Köln - 17.10.2005


Frankfurter Neue Presse - 14. Okt. 2005

Löwenherde feiert im Jugendzentrum ein Fest

Dreieich. Zum einjährigen Bestehen der eritreischen Jugendgruppe Anbessa-Jier (eritreisch: Löwenherde) ist heute um 18 Uhr im Jugendzentrum Sprendlingen, Benzstraße 51, ein großes Fest. Veranstalter sind die städtische Jugendförderung und die Gruppe Anbessa-Jier, unterstützt von Eltern und Verwandten der Jugendlichen. Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit eritreischer Musik, Tanzdarbietungen und eritreischer Modenschau wird ergänzt von Informationen über die Ziele und Hintergründe der Dreieicher Jugendgruppe. Weiter

Bertelsmann Stiftung -13. Oktober 2005

COUNTRY REPORT - Eritrea

Eritrea can be clearly defined as an authoritarian system without democratic institutions . There are no official channels for civic interests to be communicated. Yet, there are some traditional mechanisms of mediation between civil society and the political system guided by local elders and mediators as well as religious leaders. The role of these traditional leaders is partially accepted by the government. Self-organization of the society relies on these highly elaborated, traditional structures Weiter