Stern.de - 11-05-2004 Ethnische Säuberungen" in Sudan - Dafur

Im Sudan bahnt sich eine humanitäre Katastrophe unglaublichen Außmaßes an. In der Krisenregion Dafur sind ca. 1 Million Menschen auf der Flucht. Sie sind ständigen Attacken arabischer Milizen ausgesetzt. Diese werden dabei offensichtlich von Regierungstruppen unterstützt. Im benachbarten Tschad leben rund 125 0000 Flüchtlinge unter äußerst widrigen Bedingungen. Deshalb hat jetzt der ehemalige UN-Beauftragte für den Sudan, der deutsche Politiker Gerhard Baum, die internationale Gemeinschaft aufgefordert einzuschreiten, andernfalls werde das Land "auseinanderknallen".Weiter

Frauen werden systematisch vergewaltigt. Die Zivilbevölkerung wird bombardiert": ein sudaneschischer Janjaweed-Miliz posiert für die Kamera in einem kleinen Dorf in Dafur


bielertagblatt - 10.05.2004 Tadesse gewinnt in neuer Rekordzeit

Distanzierte seine Gegner klar: Trotz kühler Witterung lief Zersenay Tadesse aus Eritrea in Bern neuen Streckenrekord.

Zersenay Tadesse aus Eritrea siegte im Grand Prix Bern mit Streckenrekord. Der Läufer aus Eritrea benötigte für die 10 Meilen 46:04,9 Minuten. Viktor Röthlin war als Siebter bester Schweizer.

Der 22-jährige Zersenay Tadesse, Sechster der Cross-WM in Brüssel, verbesserte den Rekord des abwesenden Vorjahressiegers Girma Tola um 37 Sekunden. Tadesse will in drei Wochen in Hengelo (Ho) erstmals gegen Haile Gebrselassie antreten. Wie der äthiopische Superstar richtet er seine ganze Aufmerksamkeit auf das 10 000-m-Rennen an den Olympischen Spielen. Weiter


News.ch - 8.05.2004 - Leichtathletik: Tadesse gewinnt den GP Bern

Bern - Zersenay Tadesse aus Eritrea siegte im Grand Prix Bern mit Streckenrekord. Der Läufer aus Eritrea benötigte für die 10 Meilen (16,093 km) 46:04,9 Minuten. Viktor Röthlin war als Siebter bester Schweizer. Bei den Frauen gewann wie im Vorjahr Helena Javornik.

Der 22-jährige Tadesse, Sechster der Cross-WM in Brüssel, verbesserte den Rekord des abwesenden Vorjahressiegers Girma Tola um 37 Sekunden. Tadesse will in drei Wochen in Hengelo (Ho) erstmals gegen Haile Gebrselassie antreten. Wie der äthiopische Superstar richtet er seine ganze Aufmerksamkeit auf das 10 000-m-Rennen an den Olympischen Spielen. Weiter

Zersenay Tadesse demonstriert am Aargauer Stalden die Leichtigkeit des Siegers. Foto: Manu Friederich


23. GRAND PRIX VON BERN

espace.ch - 08.05.2004 - Jonas Kifle aus dem GP-Gastland Eritrea war schneller

Jonas Kifle aus Eritrea. (Bild: zbi).

 

Erstmals seit 1999 heisst der Sieger des Altstadt-GPs nicht Christian Belz. Jonas Kifle aus dem GP-Gastland Eritrea war schneller. Auf der Originalstrecke stellte Zersenay Tadesse (Eritrea) einen neuen Streckenrekord auf. Sechs Mal in Serie hat der Berner Christian Belz den Altstadt-GP gewonnen. In diesem Jahr ist die Serie nun gerissen. Sein Bezwinger ist der 27-jährige Cross-WM-Neunte Yonas Kifle aus Eritrea. Auf dem dritten Rang klassierte sich ein Landsmann von Kifle, nämlich Mebrhatu Yonas. Weiter


seawaterforests- 09.05..2004The Desert Development Foundation

The showing of the Desert Development Foundation Video: The Greening of Eritrea

The Desert Development Foundation (DDF) uses seawater, photosynthesis and human intelligence to green coastal deserts, create communities, generate wealth and abundance, and provide immediate and long lasting planetary ecological balance. VIDEO


Kölnische Rundschau - 08.05.2004 Pfosten blockieren den Weg

Das schwer verletzte Mädchen aus Eritrea befindet sich derweil auf dem Weg der Besserung. „Es geht ihr den Umständen entsprechend gut“, sagt Schulleiterin Retterath. Sie lobt die große Solidarität, die nun an der Schule zu spüren sei. „So etwas hatten wir noch nie.“

Darüber freut sich die Schulleiterin besonders, denn der aus Eritrea stammende und allein erziehende Vater des Mädchens spreche kein Deutsch und sei auf Hilfe angewiesen. Weiter

Dawit Mesghinna ist seit 24 Jahren Pfarrer an St. Franziskus. Am Sonntag wird er 65 Jahre alt.

Aachener Zeitung - 28.04.2004

Der beliebte Stolberger Seelsorger aus Eritrea

Stolberg. Am kommenden Sonntag, 2. Mai, kann Pfarrer Dawit Mesghinna sein 65. Lebensjahr vollenden. Der beliebte Stolberger Seelsorger stammt aus Eritrea, wo er 1939 in Keren, der Ort liegt etwa 90 Kilometer von der eritreischen Hauptstadt Asmara entfernt, geboren wurde.

Die Menschen seiner Heimat sind überwiegend koptische Christen oder Muslime. Nur eine Minderheit bekennt sich zum katholischen Glauben.

Als ältester Sohn einer kinderreichen, katholischen Familie war der Lebenslauf von Pfarrer Mesghinna vorgezeichnet, dass er als Erstgeborener «Gott geweiht» wurde Weiter

Die Stadt Stolberg gehört zu kreis Aachen!!


SF DRS - 24.04.2004

Erstmals Treffen zwischen sudanesischen Rebellenchefs in Eritrea

NAIROBI - Die Führer zweier Rebellenbewegungen aus Sudan sind in Eritrea erstmals zu Gesprächen über ihre Friedensbemühungen im Konflikt mit der sudanesischen Regierungen zusammengetroffen. Der Chef der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA), John Garang, kam in Asmara mit Abdulwahid Mohammed Ahmed von der Sudanesischen Befreiungsbewegung (SLM) zusammen, sagte ein SPLA-Sprecher. Beide Rebellenführer hätten ihren Willen zum Frieden und zur Demokratisierung Sudans bekräftigt. Weiter

Seit der Unabhängigkeit 1956 werden auf dem Territorium des Sudan Konflikte gewaltsam ausgetragen, mal mehr und mal weniger intensiv.

Seit mindestens 30 Jahren gibt es zudem Wechselwirkungen mit den Kriegen in den Nachbarstaaten: Äthiopien und später auch Eritrea, Tschad, Uganda, Zaire (Demokratische Republik Kongo) und der Zentralafrikanischen Republik. Die unwegsamen Grenzgebiete vor allem im Südsudan waren ideale Rückzugsorte für ausländische Widerstandsgruppen. Das Regime in Khartoum gewährte ihnen Zuflucht und erhoffte sich davon die andauernde Destabilisierung der Nachbarstaaten sowie Unterstützung bei der Bekämpfung der südsudanesischen Widerstandskämpfer. Natürlich verfuhren die Nachbarstaaten ähnlich. Weiter



Leipziger Volkszeitung -14. April 2004

Flotte Feger fliegen von Grimma nach Eritrea

 

 

Grimma. Zwei Grimmaer putzen bald in Eritrea. Kehrmaschinen-Hersteller FAUN Viatec schickt zwei in der Muldestadt gebaute Fahrzeuge in das ostafrikanische Land. Im Auftrag der Vereinten Nationen sollen die 350.000 Euro teuren Spezialmaschinen dort einen Flughafen sauber halten Weiter

 

Für Herrsteller FAUN Viatec Home Page click hier


Seminar in Bonn - vom 15.04.2004 -17.04.2004
von AKE- Bildungswerk

Das Horn Von Afrika : Eine Region zwischen Resignation und Aufbruch. Der 11. September und seine Folgen für die dortigen Länder. Klick hier für Seminar Program !!

The Toronto Sun - Sun, April 4, 2004

Not wanted? Lloyd Axworthy is now the UN's special envoy to Ethiopia- Eritrea
By Peter Worthington -- For the Toronto Sun

Peter Worthington

Lloyd Axworthy was optimistic when the UN's Kofi Annan asked him to be his "special envoy" to break the deadlock in the Ethiopia-Eritrea peace process.

"As foreign minister for Canada for several years," he told an interviewer last January, "I have a broader experience in these kinds of disputes ... maybe from a Canadian perspective there is always room for accommodation." Full Story


Westfalenpost - Montag - 05. April 2004

Neue Projekte der Hoffnung für Eritrea

Soest. Die Einweihung der Säuglingsstation im Oktober vergangenen Jahres war ein feierlicher Akt, zu dem auch Dr. Peter Schwidtal in die Hauptstadt Asmara gereist ist. Fotos: Hammer Forum (Lim) Der Soester Arzt Dr. Peter Schwidtal plant gemeinsam mit dem Hammer Forum ein weiteres

Andere Menschen fahren für zwei bis drei Tage maximal zur Nord- oder Ostsee. Peter Schwidtal ist "mal eben" nach Eritrea geflogen. Und wenn er berichtet, bekommt man den Eindruck, dass das Land am Horn von Afrika in der Tat praktisch direkt vor der Haustür liegen würde. Weiter

Hilfsprojekt im ostafrikanischen Eritrea.


westfaelische-rundschau.de - 05. April 2004

Aktion gegen den Hunger in Eritrea

Auf der Krar, einem eritreischen Volksmusikinstrument, wurde im Jugendkeller Musik gemacht.
(WR-Bild: Theobald)

Herdecke. In Eritrea herrscht weiterhin eine große Hungersnot. Um den Menschen in dem armen afrikanischen Land auch weiterhin helfen zu können, hatte der Verein "Aufbau Eritrea" jetzt zu einer großen Benefiz-Aktion eingeladen.

Rund 100 Gäste waren am Samstag in den Jugendkeller des Philipp-Nicolai-Hauses gekommen, wo Musik mit der Krar, einem eritreischen Volksmusikinstrument, erklang.In Originalkostümen führten einige Frauen traditionelle Landestänze auf. Außerdem wurden Spezialgerichte aus Eritrea serviert,dazu gehörten Hühnerfleisch, Fladenbrot und diverse Süßspeisen. Und einer alten Tradition folgend, ließen sich einige Gäste von Kidan Zerm-Ghebremariam, Vertreterin des gastgebenden Vereins, mit Leckerem aus Eritrea "füttern". Weiter


Offenbach-Post - 05. April 2004

Somalia, Afghanistan, Malaysia oder Finnland - zum Greifen nahe gerückt
Erzählreihe: Seit sieben Jahren berichten Frauen anderer Kulturen vom Leben in ihrer Heimat

Dreieich (ötu) - Es ist eine Veranstaltungsreihe, die weit und breit einmalig ist: "Frauen aus anderen Kulturen" nennt sich die Serie. Seit mittlerweile sieben Jahren wird daraus regelmäßig - immer donnerstags ab 19.30 Uhr in der Winkelsmühle in Dreieichenhain - eine spannende Reise in ein anderes Land der Erde.

Am 24. Juni erzählt Kidan Tesfamichael über die Rolle der Frau im ostafrikanischen Eritrea. Weiter

Ostafrika: Gegen Privilegien aus Kolonialzeiten

Der Streit um eine gerechtere Verteilung des Nilwassers lässt die vor fünf Jahren gegründete Nilbecken-Initiative (NBI) nicht zur Ruhe kommen. Derzeit setzen Experten aus zehn Anrainerstaaten, die der Initiative angehören, in Kenias Hauptstadt Nairobi die Verhandlungen fort, die in der zweiten Märzwoche im ugandischen Kampala ergebnislos zu Ende gegangen waren. Der Nil, mit 6.700 Kilometern längster Fluss der Welt, und seine Zuflüsse fließen durch die zehn ostafrikanischen Staaten Ägypten, Äthiopien, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Eritrea, Kenia, Ruanda, Sudan, Tansania und Uganda. Weiter

Mitteldeutsche Zeitung - 31.03.2004 Brutaler Überfall auf Asylbewerber aus Eritrea

alberstadt/dpa. Bei einem brutalen Überfall haben vier Rechtsradikale in Halberstadt einen Asylbewerber mit Tritten und Schlägen schwer im Gesicht verletzt. Dabei fiel auch ein Schuss aus einer Schreckschusspistole, der den 34-jährigen Mann aus Eritrea aber nicht traf. Ein 19-jähriger Rechtsradikaler wurde festgenommen, nach den drei Mittätern wird noch gefahndet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Asylbewerber war am Montag mit einer Begleiterin unterwegs in Halberstadt, als ihn die vier Männer grundlos angriffen. Weiter


Lutherischer Weltbund - 30.03.2004 - Afrika: Gemeinsamer Einsatz gegen den Missbrauch der Religion gefordert

LWB-Generalsekretär Noko anerkennt religiöse Initiativen zur Konfliktlösung in Afrika

Mit Blick auf den Grenzstreit zwischen Äthiopien und Eritrea betonte Noko, auch dies sei ein Grund zur grosser Besorgnis in der Region. Seit Äthiopien die Entscheidung der internationalen, unabhängigen Kommission zur Regelung des Grenzverlaufs zwischen Äthiopien und Eritrea (Eritrea-Ethiopia Boundary Commission - EEBC) abgelehnt hat, Eritrea die Ortschaft Badme zurückzugeben, haben die Spannungen zwischen den beiden Nachbarländern zugenommen. Der gegenwärtige Stillstand der Verhandlungen und die verzögerte Durchsetzung der Ergebnisse der Grenzkommission bedrohen den von beiden Ländern im Dezember 2000 in der algerischen Hauptstadt Algier unterzeichneten Friedensvertrag

Er bedauerte allerdings, dass die interreligiöse Delegation aus Eritrea wegen der gegenwärtigen Schwierigkeiten nicht in der Lage gewesen sei, am regionalen Gipfel in Nairobi teilzunehmen Weiter

Lutherischer Weltbund - 29.03.2004
Enge Zusammenarbeit zwischen Glaubensgemeinschaften ist Vorbedingung für Einheit Afrikas

LWB-Generalsekretär Noko: Gemeinsames Handeln ist Schwerpunkt der interreligiösen Initiative

Nairobi (Kenia)/Genf, 29. März 2004 (LWI) - Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes (LWB), Pfr. Dr. Ishmael Noko, sieht die enge Zusammenarbeit zwischen den Glaubensgemeinschaften als Vorbedingung für die Schaffung eines neuen, geeinten Afrika.

Mehr als 60 Personen aus Äthiopien, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, dem Sudan, Tansania und Uganda nehmen an der subregionalen Konferenz teil. Aufgrund logistischer Probleme konnte eine Delegation aus Eritrea nicht anreisen. Weiter

Wiesbadener Kurier - 27. März 2004 Die 19-jährige Simret Restle will irgendwann einmal für Deutschland starten

Mit 15 schaffte Simret Asmeron Zere die Olympia-Norm für Sydney, mit 17 setzte sie sich von der Junioren-Auswahl Eritreas ab und fand in Wiesbaden eine neue Heimat, mit 19 ist sie glücklich verheiratet und will unter dem Namen Restle zurück an die Spitze. Weiter

Westfalenpost - Samstag, 27. März 2004 Armut und kein Ende: Benefiz-Abend Eritrea

Herdecke/Wetter. (eli) Hunger und Armut in Eritrea nehmen kein Ende - aus diesem Grund arbeiten die Mitglieder von "Aufbau Eritrea" auch zehn Jahre nach Gründung ihres Vereins noch an zahlreichen Projekten in dem ostafrikanischen Land und sind dabei nach wie vor auf Unterstützung angewiesen. Zu einer großen Benefizveranstaltung lädt deswegen "Aufbau Eritrea" alle Bürger für Samstag, 3. April, von 14 bis 20 Uhr in den Jugendkeller des Philipp-Nicolai-Hauses ein. Weiter

26.03.2004 - The Eritrea-Ethiopia Boundary Decision: Ethiopian Supporter's Attempt to Deflect Mounting Pressure

        By Gebre Hiwet Tesfagiorgis

An article entitled, Notes on the Ethio-Eritrean Boundary Demarcation, written by Professor Christopher Clapham, has been circulating among several Ethiopian Websites. The article initially appeared in October 2003. The essence of the message in Clapham’s article is that the delimitation decision of the Eritrea-Ethiopia Boundary Commission (EEBC) on the Eritrea-Ethiopia boundary should be quashed, reasoning that it does not reflect the post-war balance of power. Clapham in a sense advocates extra-legal considerations based on the doctrine of ‘might is right,’ instead of adjudication, as a basis for settling the border dispute. Full Story

Lutherischer Weltbund - 26.03.2004 Regionaler interreligiöser Friedensgipfel tagt in kenianischer Hauptstadt Nairobi

ReligionsvertreterInnen aus Zentral- und Ostafrika sowie vom Horn von Afrika diskutieren Rolle der Glaubensgemeinschaften bei Konfliktlösung Weiter

bielertagblatt.ch- 24. März 2004 UNO- Menschenrechtskommission (MRK) über Tötung des Hamas - Gründers

Unterdessen haben die 53 Mitgliedstaaten der UNO- Menschenrechtskommission (MRK) eine Sondersitzung zur gezielten Tötung des Hamas-Gründers begonnen. Israel droht eine Rüge des UNO-Gremiums.

Der Antrag zur Sondersitzung war am Dienstag von der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) eingebracht worden. Die USA, Australien und Eritrea stimmten dagegen, 14 Staaten enthielten sich, darunter Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Grossbritannien. Weiter

n-tv Mittwoch, 24. März 2004 Terrorgefahr in Ostafrika

Ganz Ostafrika gilt als hochgefährliche Region. Die Amerikaner haben erst vor einer Woche ihre Reisewarnungen für Länder wie Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Madagaskar, Mauritius und Somalia verschärft. Auch auf den Seychellen, den Komoren sowie in Tansania und Sudan seien Ziele der zivilen Luftfahrt sowie Seehäfen bedroht.Weiter

Grenz-Echo - 22. März 2004 Nur Fußball brauchte er nicht lernen

cdb. GONSENHEIM Zunächst begegneten ihm neugierige Blicke in der Maler-Becker-Schule. Dann begann der 30-jährige Tzehaie Semere von seiner Flucht aus dem ostafrikanischen Eritrea zu berichten. Das Eis bei den 25 Schülern der Klasse 4d war rasch gebrochen. Die Fragen kannten kein Ende: "Wie bist du nach Deutschland gekommen?"Weiter

Eritrea aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


PRESSEINFO 15.03.2004 Die 50 besten Aussteller der ITB 2004 im Überblick

Eritrea hat sich erstmals auf der ITB vorgestellt und ist eine von den 50 besten Aussteller weltweit und an der 6te Stelle aus Afrika gewählt worden. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.2004, Nr. 65 / Seite 12

Auf gute Nachbarschaft

Afrika rückt in den Fokus deutscher Außenpolitik / Von Johannes Leithäuser

Das aktuelle Synonym, das sich in der deutschen Außenpolitik für Afrika einbürgert, lautet "unser Nachbarkontinent". Es ist ein Begriff, der neben geographischer Nähe auch weitere Eigenschaften transportieren soll: Neugierde, Fürsorge, selbstverständliche Hilfe, ein Aufeinanderangewiesensein weiter

Neues Deutschland, 17.03.2004 Streit um das Nilwasser

Anrainerkonferenzen versuchen Nutzungsrechte zu regeln

Die zehn Anrainerstaaten des Nils beraten seit Montag in Nairobi. Dort wollen sie über neue Verträge zur Nutzung des Nilwassers verhandeln. Die Vorgängerkonferenz im ugandischen Entebbe brachte keine Ergebnisse. Im ugandischen Entebbe trafen sich bis Mitte März Ägypten, Burundi, Eritrea, Kenia, die Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Sudan, Tansania und Uganda. weiter

Nürtinger Zeitung, 17.03.2004 Schule als Staat verzeichnet "riesigen Haushaltsüberschuss

Ende letzten Schuljahres veranstaltete das Neckartenzlinger Gymnasium die Aktion "Schule als Staat". Dass dies ein voller Erfolg war, beweist nicht zuletzt der Betrag von 14 500 Euro, der in die Kasse des fiktionalen Staatshaushaltes geflossen ist. Die stattliche Summe verteilen die engagierten Gymnasiasten nun auf insgesamt acht Projekte: Die Patenschule in Mendefera (in Eritrea) erhält 3000 Euro. weiter

Allgemeine Zeitung, 13.03.2004

Nach dem Gottesdienst versammeln sich die Christen vor der Kirche.

Spontane Geber und treue Spender helfen leben

Niersteiner Missions-Chef Klaus Strub kümmert sich um Entwicklungsprojekte in Eritrea/Reisebericht am Dienstag

GELEB/NIERSTEIN Die Zukunft einer Gehörlosenschule, der Ausbau der medizinischen Versorgung und die Weiterentwicklung des Dorfes Geleb - das waren die Hauptaufgaben bei der 14. Eritrea-Reise des Niersteiners Klaus Strub, der diesmal mit seiner jüngsten Tochter Sarah unterwegs war. weiter


Press Release

The Embassy of the Federal Republic of Germany in Asmara - Eritrea, 08.03.2004

The Embassy of the Federal Republic of Germany in Asmara supports and sponsors sports activities in Eritrea

The Embassy of the Federal Republic of Germany in Asmara was able to support and sponsor various projects within the Eritrean sport activities. In September 2003 the Embassy of the Federal Republic of Germany invited Negash Teklit Negassi, the head coach of the Eritrean National Footballteam, to an International Coaching Seminar to Germany. weiter

HANDELSBLATT, 05.03. 2004 Weltgrößte Reisemesse öffnet ihre Pforten

Für jeden, der an Fernweh leidet, ist auf der ITB etwas dabei. Alle fünf Kontinente sind durch über 10 000 Reiseanbieter vertreten und locken mit ihren jeweils spezifischen Reizen.

Als Neuling ist dieses Jahr das afrikanische Eritrea dabei. Aber auch ansonsten ist alles touristisch Sehenswerte in den Messehallen unter dem Funkturm vertreten.weiter

Grenz-Echo 05.03.2004 Ausstellung in Aachen Impressionen aus Afrika

Das Deutsch-Französische Kulturinstitut in Aachen lädt ein zur Vernissage der Fotoausstellung »Instants de Lumière - Impressionen aus Afrika« von Dr. Ute Koité-Herschel. Die Fotoimpressionen aus Afrika dokumentieren den künstlerischen Aspekt einer langjährigen Tätigkeit als Beraterin für Entwicklungsprojekte und die Schönheit des afrikanischen Kontinents.

Aufgenommen wurden die Fotos in Äthiopien, Eritrea, Madagaskar, Mali, Sansibar, Senegal und Tunesien. Sie werden begleitet von Texten, die zur Meditation anregen können. weiter

DPA 04.03.2004 21:06 Deutsche für hohen UN-Posten bestimmt

New York (dpa) - Die deutsche UN-Mitarbeiterin Angela Kane ist zur Beigeordneten Generalsekretärin der Vereinten Nationen ernannt worden. Ihre neue Aufgabe ist die Betreuung der UN-Vollversammlung sowie die Organisation großer UN-Konferenzen und besonderer Veranstaltungen wie die Generaldebatte der Vollversammlung jedes Jahr im September. Kane arbeitet seit 27 Jahren für die UN. Zuletzt war sie von UN-Generalsekretär Kofi Annan in Äthiopien und Eritrea eingesetzt worden.

kurier.at; 29. Februar 2004 Afrikanische Union nach EU-Vorbild

AUSLAND Afrikanische Union nach EU-Vorbild Gaddafi als Motor: Eine gemeinsame Armee soll den Anfang machen. Syrte - Die Afrikanische Union (AU), die 2001 in Lome (Togo) die Union für Afrikanische Einheit (OAU) ablöste, hat sich viel vorgenommen. Auf dem Sondergipfel von Syrte, zu dem der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi die Führer der 53 AU-Mitglieder lud, ging es um zwei Großthemen: Verteidigung und Sicherheit, d.h. auch Selbsthilfe bei der Konfliktlösung, und Umgang mit den Ressourcen, konkret dem kostbaren Wasser. Dem Gastgeber ging es darum, sich als Motor für die afrikanische Sache zu präsentieren. weiter

Oberhessische Presse, 26.02.2004 Hilfsprojekt - Marburger Chefarzt operiert Kinder in Eritrea

Der Marburger Orthopäde Professor Peter Griss (links) und Medizinstudent Sebastian Fehlberg bei einer Operation in Eritrea.

Marburg. Der Marburger Orthopädie-Professor Peter Griss operierte in Eritrea Kinder, die Kriegsopfer sind.

Griss, Direktor der Marburger Universitätsklinik für Orthopädie und Rheumatologie, hat in seinem Urlaub in Eritrea im Oktober 2003 drei Wochen lang rund 50 Kinder mit Minen- und Schussverletzungen operiert.

In wenigen Wochen wird er für einen weiteren Einsatz vor Ort wieder dorthin reisen. Der ärztliche Einsatz, über den er gestern in einem Pressegespräch im Marburger Uni-Klinikum berichtete, wird organisiert von der Initiative „Hammer Forum: Humanitäre medizinische Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten“. weiter


26.02.2004

DAS GIBT ZU DENKEN

Senait Mehari (27), Musikerin und taz-Kandidatin beim Grand Prix Eurovision 2003, wird im Herbst ihre Biografie veröffentlichen. "Das Buch ist meine Seele", sagte Senait der taz. Die Sängerin hat es während eines längeren Aufenthalts in ihrem Heimatland Eritrea geschrieben. Zeitgleich zum Buch wird im September ihr neues Album erscheinen. Nach dem Wechsel der Plattenfirma hat Senait diesmal alle Songs selbst geschrieben. "Jetzt ist alles komplett Senait, das ist das Schöne", sagte Senait. Über Titel und Inhalt des Buchs darf Senait erst nach Auftritten in diversen Talkshows, u. a. "Johannes B. Kerner" und "Beckmann" sprechen, die bereits fest gebucht sind. weiter


Ganat Tewelde Barhe in Polizeibegleitung

Sie ist erst 24 Jahre alt und sehr hübsch. In Luxusjeans zu schicken Schuhen, den Kopf stolz erhoben, so traf sie in Polizeibegleitung an Roms Flughafen ein. Dort klickten die Handschellen. Ganat Tewelde Barhe aus Eritrea, genannt "Madame Gennet", sitzt jetzt in U-Haft. Ihr drohen mindestens zehn Jahre Gefängnis. Denn die schöne Afrikanerin soll eine Königin des modernen Sklavenhandels sein - jenes schmutzigen Geschäftes, das heimlichen Zuwanderern gegen Kopfgeld einen Platz auf einem der mickrigen Flüchtlingsboote in Richtung Italien verschafft. weiter


derStandard.at 21.02.2004 Deutschland schickt Soldaten zu UNO-Einsatz nach Äthiopien
UNO-Gesandter beginnt Vermittlung im Grenzstreit mit Eritrea

Berlin/Addis Abeba - Deutschland hat erstmals Soldaten als Militärbeobachter nach Äthiopien geschickt. Zwei Offiziere der Deutschen Bundeswehr beteiligen sich im Rahmen des UNO-Einsatzes UNMEE an der Überwachung des Waffenstillstands in dem zwischen Äthiopien und Eritrea umstrittenen Grenzgebiet, weiter

Basler Zeitung, 21.02.2004 Eritrea will UNO-Friedensvermittler nicht empfangen

Addis Abeba/Asmara. DPA/BaZ. Eritrea will den UNO-Friedensvermittler im Konflikt mit Äthiopien nicht empfangen. Das staatliche Radio Eritreas meldete am Samstag, der Staatsrat in Asmara habe eine Einreise des früheren kanadischen Aussenministers, Lloyd Axworthy, ausgeschlossen. Axworthys Mission betreffe allein Äthiopien, das den Grenzmarkierungsprozess blockiere und sich weigere, die bindenden Entscheidungen der Internationalen Grenzkommission anzuerkennen, hiess es. weiter

ZENIT, 2004-02-19 Caritas Internationalis lanciert Hilfsaufruf für Eritrea

VATIKAN, 18. Februar 2004 (ZENIT.org). - Caritas Internationalis, die größte katholische Hilfsorganisation, hat einen dringenden Spendenaufruf für das von anhaltender Dürre bedrohte afrikanische Land Eritrea lanciert. 2,5 Millionen US-Dollar will die Organisation dem Land zur Verfügung stellen, um die Auswirkungen der Trockenheit sowie jene des Bürgerkriegs mit dem benachbarten Äthiopien zu lindern. Das teilte die Caritas am Dienstag in einer Stellungnahme mit. weiter

English Text : Caritas Internationalis Launches Major Appeal for Eritrea

Vatican City—Caritas Internationalis has launched a 2.5 million dollar appeal for drought relief for Eritrea. The appeal will help Eritrea’s people cope with the effects of the ongoing drought and the lingering hardships from the conflict in 2000 with neighbouring Ethiopia. more

web.de, 20.02.2004 Die Welt trifft sich zur Reisemesse ITB

Berlin (dpa/gms) - Bei der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin beweisen viele Länder, dass zwischen ihnen nur «Katzensprünge» liegen: Zumindest auf dem Messegelände. Wohl nirgendwo sonst gibt es ein so breites und dichtes Informationsangebot über Reisen wie bei der ITB.

Die Messe Berlin rechnet mit mehr als 9000 Ausstellern aus rund 180 Ländern. Zum ersten Mal vertreten sind unter anderem das afrikanische Land Eritrea und das Disneyland Paris. weiter

Kölnische Rundschau, 20.02.2004 Herzchirurg erhielt Verdienstkreuz

RHEIN-SIEG-KREIS. Der international renommierte Herzchirurg Dr. Andreas E. Urban erhielt jetzt das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Gemeinsam mit Ärzten des Hammer-Forums hat Urban außerdem ein Zentrum zur Behandlung von Herzerkrankungen in Eritrea gegründet. Mit Hilfe des THW wurden ein Herzoperationssaal und eine Intensivstation aufgebaut. Seit 2001 operiert Urban dort mit seinem Team zwei mal pro Jahr kostenlos herzkranke Kinder. Medikamente und Verbandmaterial werden durch Spenden finanziert.weiter

Netzwerk Afrika Deutschland e.V. (NAD)

Eritrea (Hagere Ertra) : AKTUELLE EREIGNISSE, FAKTEN UND ZAHLEN

Kanadischer Minister als Vermittler UN-Generalsekretär Kofi Annan hat den ehemaligen kanadischen Außenminister Lloyd Axworthy zum offiziellen Vermittler in der Krise zwischen Äthiopien und Eritrea ernannt. Äthiopien weigert sich, die Entscheidung über die Grenzziehungen zwischen beiden Ländern zu akzeptieren. weiter


junge Welt vom 18.02.2004 Fürs Kapital leben

Dritte-Welt-Gruppen, Globalisierungskritiker und Menschen, die Armut nicht für naturnotwendig halten wollen, stellen die Frage: Warum sind so viele Menschen in Entwicklungsländern arm? Versuch einer einfachen Antwort weiter

diepresse.com, 13.02.2004 Handys und ihre Studien

Handys sind mittlerweile überall. Na ja, beinahe, hat doch die Kronen Zeitung diese Woche per Aufmacher Österreichs Schlafzimmer zur Tabuzone erklärt. Für Handys, sollte man vielleicht anmerken. Eigentlich bedauerlich, angesichts der Flut integrierter Digitalkameras und einer Penetrationsrate von 89,7 Prozent. Bei Handys, wohlgemerkt.

Dafür sind nun auch in Afrika, dem schwarzen Kontinent, die letzten weißen Flecken verschwunden. Auch Guinea-Bissau und Eritrea verfügen jetzt zwar noch nicht über eine flächendeckend geregelte Trinkwasserversorgung, dafür aber über ein Handynetz. Was vermutlich besonders freuen wird, da das durchschnittliche Bruttosozialprodukt pro Kopf dort 700 US-Dollar beträgt. Pro Jahr. weiter

Ethnische Unruhen Seit Dezember mindestens 200 Tote

Im Norden führt Äthiopien einen Kalten Krieg mit seinem Nachbarn Eritrea. Aber im eigenen Land ist mit Härte ein neuer ethnischer Konflikt entflammt, der seit Dezember in der Westprovinz Gambella mindestens 200 Tote gefordert hat. Der alte ethnische Konflikt in der sumpfigen Region um Gambella war der von Ackerbauern gegen die Viehzüchter gewesen. weiter

Kleine Zeitung, 11.02.2004 Fast 200 Tote in Äthiopien

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Mitgliedern rivalisierender Volksgruppen sind in Äthiopien fast 200 Menschen ums Leben gekommen. Laut Regierung waren die meisten der bereits Ende Jänner getöteten Opfer Arbeiter einer Goldmine im westlichen Bundesstaat Gambela nahe der Grenze zu Sudan. weiter

Frankfurter Neue Presse, 11.02.2004 Kulturwerkstatt hebt die Masken: Ein Stück Afrika liegt in Niederrad

Niederrad. Religiöse Skulpturen und eine lächelnde Affenstatue aus dem Senegal, unförmige Masken von Medizinmännern aus Mali, gemusterte Stoffe aus Simbabwe und bunte Bastkörbe aus Südafrika: Die Kinder- und Jugendkulturwerkstatt "break 14" in der Bruchfeldstraße präsentiert ihr Afrika-Projekt als farbenfrohes Durcheinander

Sorel Schaier, einst Kameramann beim Hessischen Rundfunk, spielt mit den Jugendlichen Theater oder produziert mit ihnen Hörspiele im "Studio". Silke Czerny, Sozialpädagogin im "break 14", veranstaltet Kochkurse, während der Künstler Haben aus Eritrea im "Atelier" Kurse im Malen gibt.weiter

heise Online, 10.02.2004 Mobilfunk: Afrikas letzte weiße Flecken verschwinden

Mit Guinea-Bissau und Eritrea schwinden die beiden letzten weißen Flecken von Afrikas Mobilfunkkarte. In beiden Ländern hat der Betreiber Tecore je ein GSM-Netz errichtet, in Eritrea ist auch GPRS vorgesehen. Damit verfügt nun jedes Land auf dem Kontinent über zumindest ein Mobilfunknetz, auch wenn oft nur bescheidene Flächen versorgt werden. So auch in Eritrea, wo vorerst lediglich die Hauptstadt Asmara abgedeckt wird. weiter

LWB-Generalsekretär
Pfr. Dr. Ishmael Noko.

Lutherischer Weltbund

LWB-Generalsekretär Noko ruft zur Beilegung des Grenzkonfliktes
zwischen Äthiopien und Eritrea auf

Internationale Gemeinschaft muss im Grenzstreit Verantwortung übernehmen

Genf, 6. Februar 2004 (LWI) - Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes (LWB), Pfr. Dr. Ishmael Noko, hat die internationale Staatengemeinschaft dazu aufgerufen, ihre Verantwortung im Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und Eritrea wahrzunehmen. Es sei ihre Aufgabe, die Umsetzung des im Dezember 2000 von Äthiopien und Eritrea unterzeichneten Friedensvertrages sowie der Beschlüsse der internationalen, unabhängigen Kommission zur Regelung des Grenzverlaufs (Eritrea-Ethiopia Boundary Commission) sicherzustellen, so Noko in einem Schreiben an UN-Generalsekretär Kofi Annan.weiter

Klick hier für Lebenslauf von Pfr. Dr. Ishmael Noko pdf datei


.Deutsche Welle, 07.02.2004 EU unterstützt regionale Zusammenarbeit in Afrika

Die EU startet eine zweite Runde von Handelsgesprächen mit 16 afrikanischen Staaten im südlichen und östlichen Afrika. Dabei geht es auch darum, dass diese Länder untereinander besser zusammenarbeiten.

Die Gruppe der 16 Verhandlungspartner, in der 280 Millionen Menschen leben, umfasst Burundi, Komoren, Djibouti, DR Kongo, Eritrea, Äthiopien, Kenya, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Ruanda, Seychellen, Sudan, Uganda, Sambia und Zimbabwe. weiter


Rheinpfalz.de, 05-02.2004 Berlin schickt Militärbeobachter nach Äthiopien -

Zwei Soldaten beteiligen sich an UN-Blauhelm-Mission

Deutschland beteiligt sich an der UN-Blauhelm-Mission in Äthiopien. Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte einen Bericht des "Handelsblatts", demzufolge zwei Bundeswehrsoldaten als unbewaffnete Militärbeobachter zu der UNMEE-Mission entsandt werden, die das Grenzgebiet zu Eritrea überwacht. weiter

THE INDIAN OCEAN NEWSLETTER N° 1074

President George W. Bush has just named a new United States ambassador to Eritrea.

President George W. Bush has just named the current director of the Southern African affairs office at the State Department as the new United States ambassador to Eritrea. A native of Minnesota, Scott DeLisi took his previous post in autumn 2001, when he replaced Arlene Render, who became ambassador to Abidjan. more

espace.ch, 05.02.2004 «Ich habe gespürt, wie intensiv das Leben sein kann»

Im November kehrte Markus Augstburger von seinem Einsatz als «Blaumütze» in die Schweiz zurück. Ein Jahr lang hatte er in Äthiopien und Eritrea für die Vereinten Nationen gearbeitet (vergleiche auch Kasten). 4000 UN-Soldaten - davon 200 unbewaffnete Beobachter - überwachen die 1000 Kilometer lange Grenze zwischen den beiden zerstrittenen Staaten. Sie versuchen, allfällige Konflikte im Keim zu ersticken weiter

Stuttgarter Wochenblatt, 05.02.2004 Kultur, Tanz und leckere Speisen
Interkultureller Abend für Eritrea - Begegnung zwischen den Menschen fördern

SILLENBUCH - Am 6. Februar lädt die evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch im "Forum Martin-Luther-Kirche" zum sechsten Mal zu einem interkulturellen Abend. Die Benefizveranstaltung ist in diesem Jahr dem Land "Eritrea" gewidmet und beginnt um 18.30 Uhr. weiter


Berliner Morgenpost, vom: 03.02.2004 Internationalen Tourismusbörse (ITB)

Reisefieber am Berliner Funkturm: Wie im Vorjahr präsentieren sich Mitte März die wichtigsten Touristik-Länder Foto: ddp

Während einige Reiseveranstalter zur diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) wieder fehlen, feiern prominente Aussteller wie Boeing und Europas größter Freizeitpark Rust Premiere. Vom 12. bis 16. März präsentieren sich 9800 Aussteller.

Zudem wird Europas größter Freizeitpark Rust (jährlich 3,2 Mio. Besucher) eine gesamte Halle belegen. Auch der Euro-Disney-Park aus Paris hat sein Kommen angesagt, und als Reiseziele werden sich zudem neue Länder wie zum Beispiel Eritrea erstmals auf der ITB vorstellen. weiter

02.02.2004, Die Massen gewonnen für den Massengewinn

Lotterien, Casinos und Preisausschreiben haben einen immensen Zulauf – und niemand weiß, warum. Aber die Gewinner des Booms stehen bereits fest: Es sind die Lotterien und Casinos, fast allesamt in Privatbesitz.

Der Italiener Joseph Ravasio ist einer der besten Kenner der Glücksspielszene Kenias. Er ist Mitbesitzer der beiden luxuriösesten Casinos in Nairobi. Und er sagt, dass niemand genau weiß, warum gerade jetzt das Geschäft mit dem schnellen Gewinn so boomt. Es gebe nicht mehr Arbeitsplätze und keine höheren Gehälter, „aber jeden Abend drängen sich die Kunden um unsere Tische“. Auch in anderen afrikanischen Ländern gebe es eine ähnliche Entwicklung, im Nachbarland Uganda oder auch in Eritrea – und Eritrea ist einer der ärmsten Staaten der Welt. weiter

Juristen Tagung

Seminar für Eritreeische Juristen und Jura-Studenten
02.02.2004, Von Dawit Gebreab

Um Juni herum soll ein Veranstaltungstermin für eritreeische Juristen mit vielseitigen Informationen und Angebot in Münster stattfinden. Hierfür werden noch Interessenten gesucht.

Solltest du Jura Student sein oder dies bereits absolviert haben oder solche kennen die in Frage kämen, dann bitte schick ein kurzes Antwortschreiben an Dawit aus Bonn - dawitg@web.de

Vielen Dank!

GENERIKA IN AFRIKA HERZUSTELLEN IST DERZEIT DER KLÜGSTE WEG

Genau das tut die Thailänderin Krisana Kraisintu: Sie verlagert die Herstellung billiger Pillenkopien von Thailand nach Eritrea, Tansania und Kongo. Für Thailand nämlich ist die Schonfrist, in der das Land den Patentschutz ignorieren und Medikamente aus Europa und den USA nachmachen durfte, bereits verstrichen - gemäß der Regeln der Welthandelsorganisation (WTO). Thailand darf nur noch in ganz bestimmten, kompliziert geregelten Notfällen diese so genannten Generika herstellen. Eritrea, Tansania und Kongo dagegen bleiben noch bis 2016 vom Patentschutz verschont weiter

29.1.2004, Warnsignale für einen Genozid

US-Wissenschaftlerin präsentiert Kriterienkatalog. Doch die Realität ist komplexer

BERLIN taz Lässt sich ein Völkermord wissenschaftlich vorhersagen? Zu Kontroversen führte auf der Stockholmer Genozidkonferenz eine Rede der US-Konfliktforscherin Barbara Harff, in der sie erklärte, in Birma, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Sudan seien zukünftige Genozide am wahrscheinlichsten auf der Welt.

Auch weitere Länder sind nach Meinung der Wissenschaftlerin gefährdet. In Algerien, China, Somalia und Uganda seien vier der sechs Kriterien erfüllt, in Afghanistan, Äthiopien, Irak und Pakistan drei, sagte sie. weiter

Große Kluft zwischen Worten und Taten
VON FRANK RÄTHER, 26.01.04, 06:46h

Erst gab es einen Kaiser, dann eine Diktatur, und nun gibt es eine Demokratie in Äthiopien. So erklärte Regierungschef Meles Zenawi vergangenen Montag in Addis Abeba dem deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder die politische Entwicklung in dem afrikanischen Land.

Doch den schönen Worten folgten schnell überraschende Fakten: Denn am gleichen Tag, als in Addis Abeba Zenawi mit Schröder sprach, ließ die äthiopische Regierung den missliebigen Journalistenverband verbieten. Ein die Meinungsfreiheit einschränkendes Pressegesetz ist in Vorbereitung.weiter

Jungle World 6 - 28. Januar 2004 »In Glasgow ist es sehr gefährlich«

Seit es für Flüchtlinge immer schwieriger wird, die Schengen-Staaten Europas zu erreichen, steigt in Großbritannien die Zahl der Asylbewerber. Nun hat die Abschottungspolitik der britischen Regierung eine neue Eskalationsstufe erreicht: Personen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis kann die Sozialhilfe gestrichen werden. Ein neuer Entwurf sieht sogar vor, sie von jeder Krankenversorgung auszuschließen. Sian Evans ist Vertreterin der Crossroads Coalition for Justice for Asylum Seekers und arbeitet in einem Frauenzentrum für Flüchtlinge. Semret Fesshaye ist selbst aus Eritrea nach Großbritannien geflohen und war lange Zeit obdachlos. Sie ist aktiv in der Eritrean Women’s Association. Mit ihnen sprach Matthias Becker weiter


DIE ZEIT 26-01-2004 Afrika - Endlich wieder mal Sonnenschein

Bundeskanzler Schröder unterwegs in Afrika - eine Bilanz

Zugleich signalisiert seine Visite eine Art „Re-Politisierung“ der Afrika-Politik, weg von der antiquierten humanitären Einwegstrategie, hin zu differenzierteren Ansätzen, vor allem auf den Feldern der Sicherheitspolitik und Wirtschaft. Gerhard Schröder vergaß dabei nicht, Selbstkritik zu üben. Er forderte die EU auf, ihre Handelsschranken allmählich abzubauen. Denn die rauben den afrikanischen Bauern jedes Jahr mehr Zukunftschancen, als ihnen eine höchst umstrittene Entwicklungshilfe eröffnen kann. weiter

Heinrich Lübke Bundespräsident 1959 - 1969

DIE ZEIT Stimmt's? Lübke und die Neger

Im Geschichtsstudium hatte ich gehört, der ehemalige Bundespräsident Heinrich Lübke habe bei einem Staatsbesuch in Afrika eine Rede so begonnen: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!" So seltsam Lübke war - ich konnte nie ganz glauben, dass das wirklich stattgefunden hat.

Schließlich hat das Exstaatsoberhaupt gerade in Entwicklungsländern kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen, etwa als er in der madagassischen Hauptstadt Tananarive eine Rede mit den Worten "Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Frau Tananarive!" begann und später über das Land sagte: "Die Leute müssen ja auch mal lernen, dass sie sauber werden." weiter


Junge Welt, 26.01.2004 Mit Gerhard auf Safari

Heinrich Lübke ließ grüßen: Ein deutscher Kanzler bereist Afrika nach Kolonialherrenart

Daß Reisen bildet, wußte allerdings bereits Jahrzehnte zuvor sogar der in der Nachkriegs-BRD vom KZ-Konstrukteur zum Bundespräsidenten aufgestiegene Heinrich Lübke. Dieser wurde 1966 in Senegal, Liberia, Madagaskar mit einheimischer Folklore hautnah in die Geheimnisse der schwarzafrikanischen Kultur eingewiesen – eine Aufklärung mit Folgen. Und Lübkes Anrede des Publikums im malischen Timbuktu – »Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger« – blieb bis heute unvergessen, verdeutlichte sie doch wie kaum eine andere Begebenheit jener Zeit die Dringlichkeit einer Umwandlung des unansehnlich-verknöcherten BRD-Systems in einen Kapitalismus mit modernem, flottem Antlitz.weiter