taz.de - 14.11.2008

Flotten gegen Piraten

Vor Somalias Küste bringen Seeräuber Thunfisch, Öl und Waffen in ihren Besitz und nehmen hunderte Geiseln. Dagegen rüsten einige Länder auf und fordern eine internationale Meerespolizei.

Die Regierung von Eritrea dagegen beschuldigt die ausländischen Fischereiunternehmen, "die somalischen Fischbestände zu plündern und dabei die Souveränitätsrechte des Landes zu verletzen"(6), und schlägt damit in dieselbe Kerbe wie die Entführer der "Faina". Die hatten erklärt, dass die Piraterie nichts anderes als ausgleichende Gerechtigkeit für die Ausbeutung der somalischen Fischgewässer durch westliche Trawler sei.Weiter

Radio Utopie - 13.11.2008

RAKETENTESTS DURCH INDIEN UND IRAN

Die Lage im sogenannten "Mittleren Osten" nimmt an Spannung zu. Heute testeten sowohl die Atommacht Indien als auch der Iran Mittelstreckenraketen. Gleichzeitig waren sowohl das russische Kriegsschiff Neustrashimy, als auch die britische Frigatte Cumberland, in eine "Konfrontation" im Golf von Aden vor der Küste von Puntland (ehemals Somalia) am Horn von Afrika verwickelt. Von beiden Kriegsschiffen stiegen Hubschrauber auf.

"Piraten starben, als sie die Ladung der "Iran Diyat" öffneten. Einige hätten ihr Haar verloren und Haut verbrannt. Grund dafür könnten gefährliche Chemikalien sein oder Radioaktivität. Eine deutsche Firma habe den Frachter gechartert und Waffen für Eritrea gehabt, behauptet hingegen der Fischereiminister Abdulqadir Muse Yusuf der Region Puntland Somalias Weiter

FR-online.de - 13.11.2008

Ägypten/Israel

Schießbefehl an der Grenze

Israel ist oft genug die letzte Hoffnung afrikanischer Flüchtlinge, die in Ägypten gestrandet sind. Dort, wo sie als Ärmste unter Armen kaum genug zum Überleben haben. Beduinen im Sinai zeigen ihnen für Geld Schleuserwege. Ein gefährliches Unternehmen. Die Negev-Wüste ist zerklüftet. Und die ägyptischen Grenzer schießen schnell.Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung -13.11.2008

Wohltäter mit Weltrekord

Sie nannten ihn „Boss“ an Norwegens Stammtischen, das reimte sich so gut auf seinen Nachnamen. Sie nannten ihn „Blitz“ auf der Titelseite des „Time Magazine“, das passte zu seinen eisblauen und blutroten Rennanzügen. Sie nannten ihn „Außerirdischer“ in den Analysen, das entsprach seiner Dominanz auf dem Eis in jenem Februar 1994. In einer einzigen Woche war er dreimal schneller gewesen als alle Konkurrenten, über 5000, 1500, zum Schluss auch noch über 10 000 Meter.

Das geplante Denkmal in der Eislaufhalle lehnte er kurz darauf ab, stattdessen solle der Staat lieber „Olympic Aid“ Geld geben, der norwegischen Hilfsinitiative, als deren Botschafter er ein paar Monate zuvor zum ersten Mal in das vom Bürgerkrieg zerschundene Eritrea gefahren war.Weiter

wm.tv -13.11.2008

Lions-Club-Hamaland unterstüzt Eritrea

Mit dem Verkauf von Adventskalendern will der Lions-Club Hamaland den Weiterbau eines Krankenhauses in Eritrea unterstützen. Fünf Euro kostet ein Kalender – das eingenommene Geld wird gespendet. Produktions- und Vertriebskosten übernimmt der Club. Die Käufer nehmen außerdem an einem Gewinnspiel teil. Es winken Preise im Wert von 16.000 Euro, wie etwa Reisen, Fernseher oder Navigationsgeräte. Die Kalender können ab sofort in Ahaus, Gescher, Stadtlohn, Südlohn und Vreden erworben werden.Weiter

Schwäbisches Tagblatt - 11.11.2008

Filmon Ghirmai unter Männern

Gomaringen. Filmon Ghirmai ist mehrfacher deutscher Meister über 3000 Meter Hindernis. Mit sechs Jahren kam er aus Eritrea. Wie der 29-jährige Gomaringer BWL-Student den Leistungssport als Christ erlebt, erzählt er am Freitag, 14. November, 19.30 Uhr, beim Männerabend der evangelischen Kirchengemeinde im Gemeindehaus.Weiter

Wiesbadener Tagblatt - 11.11.2008

Jetzt hat Meazas Zukunft begonnen

Operation geglückt, Patientin wohlauf - so hieß es am 22. Oktober in der Kardiologie des Wiesbadener St.Josefs-Hospitals, als eine besondere Patientin nach erfolgter Herz-OP aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte.Weiter

Berner Zeitung -05.11.2008

Die schönste schwarze Frau der Schweiz gekürt

Das Bieler Volkshaus war am Samstagabend voll, als die erste Miss Black Suisse Wahl über die Bühne ging. Gewonnen hat Semhar Meskel aus Eritrea. Die Organisatorin will mit dieser Wahl auch zu einer besseren Integration beitragen.Weiter

ZDFheute.de -05.11.2008

"Obama-Hotdog" auf den Wahlerfolg

Demokraten in Berlin feiern den Sieg ihres Kandidaten

Obama-Sprechchöre, rot-weiß-blaue Luftballons und dazu Hotdogs mit Chili-Sauce. In einem Berliner Kino feiern die "Democrats Abroad" ("Demokraten im Ausland") bis in den Morgen den Wahlsieg ihres Kandidaten.

Sunshine springt auf, streckt ihre Hände in die Luft und beginnt zu tanzen. "Yes! Yess! Yesss", schreit sie laut. Und "Obama! Obaaama! Oh-baaahma!" An ihr weißes Kleid mit goldenen Streifen hat die schwarze Frau aus Eritrea einen Sticker geheftet. Ein Bild von Martin Luther King und Barack Obama. Und dem Slogan: "One dream". Sunshine fällt ihrer Nachbarin um die Arme. Dann tanzen beide zusammen.Weiter


afrika.info -02.11.2008

Somalia: Übergangsregierung hat versagt

Nairobi. Somalias Übergangsregierung (TFG) ist auf ganzer Linie gescheitert. Auf einem Sondergipfel der Zwischenstaatlichen Behörde für Handel und Entwicklung (IGAD) in der kenianischen Hauptstadt Nairobi wurden massive Vorwürfe gegen die 2000 unter IGAD-Vermittlung eingerichtet TFG laut, die seit 2004 in ihrer jetzigen Form besteht. Weiter

Kölner Stadt-Anzeiger - 02.11.2008

Flüchtling aus Eritrea
„Ich kann mich hier zurechtfühlen“

Als kleiner Junge in Afrika hütete Awet Kassete die Ziegen der Familie. Achteinhalb Jahre lebte er in Eritrea, bis das politische Engagement des Vaters die Familie nach Verfolgung und Verhaftung auf turbulenten Fluchtwegen nach Deutschland führte. Heute nach 23 Jahren, mit einer fast kompletten Schulkarriere in Deutschland, nach Lehre und Studium mit der Aussicht auf die Promotion, ist aus dem eritreischen Hirtenjungen ein empfindsamer und zugleich pragmatischer junger Deutscher geworden.Weiter

26.10.2008 - www.tsebah.com

Brief der Zeitzeuge an London Film

In the coming weeks, the Times BFI 52nd London Film Festival through your Governor has provided support for the Film "Heart of fire". This has created great concern as well as displeasure among us that we submit our concern to you Full Story

26.10.2008 - Tages-Anzeiger Online

Eine Brücke, die aus Büchern gebaut ist

Die Bibliothek Globlivres in Lausanne leiht seit 20 Jahren Bücher in 270 Sprachen aus. Für Einwanderer ist sie eine Verbindung zwischen Herkunfts- und Gastland.Weiter

Luul Ghebreberhan, Hausfrau und frühere Hostess aus Eritrea: «Als ich entdeckte, dass es hier Bücher in meiner Muttersprache Tigrigna gibt, war ich glücklich und stolz auf mein Heimatland Eritrea. Das Buch Kommando, das ich lese, erzählt die Geschichte eines Unabhängigkeitskämpfers.» (Bild: Fotograf/Doris Fanconi)


Deutsche Welle - 26.10.2008

Auf der Suche nach Integration und Sicherheit

Nagasi Goitum liebt die Arbeit bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr ist als Wehrpflichtigen-Armee ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft. Immer mehr Kinder von Einwanderern werden nach ihrer Einbürgerung Soldat in der Bundeswehr. Die Motive sind unterschiedlich.

Auch Nagasi Goitum weiß die Jobsicherheit als Berufsoldat in der Bundswehr zu schätzen. Eigentlich hatte der heute 36-Jährige, dessen Mutter aus dem vom Bürgerkrieg zerstörten Eritrea geflohen war, vor, nach dem Grundwehrdienst in seinen Beruf als Kommunikationselektroniker zurückzukehren. Doch die Kameradschaft und das Wissen um ein sicheres Auskommen für seine junge Familie gaben den Ausschlag für die Verpflichtung bei der Bundswehr. Seine Frau riet ihm damals: "Der Arbeitsmarkt draußen gibt auch nicht soviel her, du liebst die Bundeswehr, bleib doch einfach dabei."Weiter


Vlothoer Anzeiger - 26.10.2008

Auf wehrloses Opfer eingeschlagen

Vier Unbekannte greifen Mesfun Tekle brutal an / Tat mit "fremdenfeindlichem Hintergrund"

Diese Nacht sollte sein Leben verändern: Der 23-jährige Mesfun Tekle hatte am späten Samstag Zigaretten aus dem Automaten gezogen. Der Rückweg zur Asylbewerber-Unterkunft am Jägerort führte ihn am Schulzentrum vorbei. Dann hörte er plötzlich den Zuruf: "Hey! Du Neger." Wenig später gab es Schläge.Weter

FR-online.de -26.10.2008

Afrikanische Staaten planen Freihandelszone

Drei afrikanische Wirtschaftsgemeinschaften haben die Bildung einer Freihandelszone beschlossen, die 26 Staaten umfassen soll. Sie soll den gegenseitigen Zugang zu einem afrikanischen Markt erleichtern, der ein Bruttoinlandsprodukt von geschätzt 624 Milliarden Dollar umfasst.Weiter

Kurier -18.10.2008

Wieder Flüchtlingansturm vor Lampedusa

In nur zwei Tagen sind über 1.000 Migranten auf der Mittelmeerinsel gelandet. Italien drängt auf eine gesamteuropäische Lösung.

ber 1.000 Flüchtlinge sind in nur zwei Tagen auf Lampedusa gelandet. Nachdem am Donnerstag über 800 Menschen die Mittelmeerinsel zwischen Sizilien und Tunesien erreicht hatten, kam es am Freitag zu weiteren Landungen. An Bord eines Fischerbootes trafen in der Nacht auf Freitag 90 Flüchtlinge ein, die 30 Seemeilen südlich der Insel gesichtet und gerettet wurden. Ein weiteres Boot mit mehr als 100 Personen wurde von der Küstenwache zur Insel eskortiert Weiter

Wiesbadener Kurier - 18.10.2008

Nach der Schwangerschaft ab durch den Tunnel

CALAIS Die 19 Jahre alte Zowa freut sich auf ihr erstes Kind. Sie strahlt übers ganze Gesicht, während sie ein zerknittertes Ultraschallbild aus ihrer Handtasche kramt. Die junge Frau aus Eritrea hatte gehofft, ihre Tochter in England auf die Welt bringen zu können. Doch nun ist sie schon im sechsten Monat, und die Fahrt im Lastwagen-Versteck über die Grenze scheint zu gefährlich. "Es gibt zu viele Polizeikontrollen", sagt ihr Mann Berekat Weiter

Stuttgarter Zeitung -18.10.2008

Desiet, Bad Canstatt - Afrika light mit Baratmosphäre

Stuttgart - Das etwas andere Afrika entdeckt man erst auf den zweiten Blick, wenn man durch die Daimlerstraße in Bad Cannstatt spaziert. Das eritreische Restaurant versteckt sich im hinteren Winkel einer tristen Ladenpassage. Das Desiet, auf deutsch "Insel", ist Bar und Restaurant zugleich. Der Boden ist hell gefliest, das Licht gedämpft, die Sitzbänke aus schwarzem Leder. Wer Nomadenzeltambiente bevorzugt, ist dort am falschen Ort. Allein die Wandfarben - Ocker, Orange und Grün - bringen ein wenig afrikanisches Flair in den Raum.Weiter

Bayerisches Fernsehen - Montag, 13.10.2008

Dokumentarfilm : Lebenslinien: Elias soll kommen

Montag, 13. Oktober, 20.15 Uhr

Elias stammt aus Eritrea. In München wird er oft gerufen, wenn ein "besonderer" Altenpfleger benötigt wird. Mit dem weltgewandten Mann können die Senioren sich über Kultur, ferne Länder, Politik und Philosophie unterhalten und auch mal eine Partie Schach spielen. [Montag, 13. Oktober, 20.15 Uhr]Weiter

Financial Times Deutschland - 13.10-2008

Kiplagat und Tadese Mal Halbmarathon-Weltmeister

Die Niederländerin Lornah Kiplagat und Zersenay Tadese aus Eritrea haben zum dritten Mal hintereinander die Halbmarathon-Weltmeisterschaften gewonnen.Weiter

13.10.2008 - Schwäbisches Tagblatt -

In Bästenhardt erzählten Eritreer von Flucht und Integration

Einen Dialog starten: das war Ziel einer Veranstaltung im Haus Regenbogen. Auf Initiative der „Bürger für Bästenhardt“ berichteten am Samstag Familien aus Eritrea über ihre Heimat, ihre Kultur und ihr Leben in Deutschland.Weiter

13.10.2008 -Reutlinger General-Anzeiger

Popcorn zum Kaffee

MÖSSINGEN. Injera ist säuerlich. Schmeckt wie Brot und sieht ein bisschen aus wie ein Schwamm. Ichnera wird in großen Pfannen gebacken, ähnlich wie ein Pfannkuchen, wird als Hauptmahlzeit und mit verschiedenen Soßen gereicht. Gegessen wird mit den Fingern - aus Achtung vor dem Essen, »denn Messer oder Gabel werden als Waffe gesehen«, erklärt Ghezaie Cuflon. Vor vielen Jahren ist er von Eritrea, dem kleinen Land im Nordosten Afrikas gelegen, nach Bästenhardt gezogen. Wie 25 andere Familien auch, die heute in Mössingen wohnen und am Samstagabend zu afrikanischer Kultur und eritreischem Essen eingeladen haben.Weiter

06.10.2008

Dahlak.com FORUM

Liebe Dahlak.com leser!

Bitte geben Sie ihr kommentar im Bezug auf den Artikel “Eritrea: Ein Land igelt sich ein” von Dominic Johnson, Afrika-Redakteur der Berliner Tageszeitung taz.Weiter


derStandard.at - 05.2008

Eritrea: Ein Land igelt sich ein

Das kleine Eritrea am Roten Meer hat sich in 15 Jahren Unabhängigkeit von einem Modell der Befreiung in ein Modell der Unterdrückung verwandelt. Die Regierung hält das Volk in einer Dauermobilmachung gegen Äthiopien. Seit Abzug der UNO-Mission wird der schwelende Grenzkrieg mit dem großen Nachbarn erneut angeheizt.Weiter

lu-aktiv.de - 02.10.2008

Heidelberg - Werkstattwagen für Eritrea

Heidelberg / Rheinneckar - Die Heidelberger Stadtwerke, das Agenda-Büro der Stadt Heidelberg, die International Water Aid Organization (IWAO) und die Eritreische Gemeinde Heidelberg engagieren sich seit 2006 gemeinsam in dem Projekt „Wasserversorgung in Dekemhare“. Schwerpunkt dieses Kooperationsprojektes ist es, mit einfachen Mitteln die Wasserversorgung für möglichst große Teile der Bevölkerung in Dekemhare zu erhalten.Weiter

Stadt 24 -28.09.2008

320 000 Franken für Jura und Eritrea

St. Gallen unterstützt mit zwei anderen Kantonen den Bau einer Abwasser- reinigungsanlage in der jurassischen Gemeinde Montmelon und ein Bildungsprojekt in Eritrea

Bei den Auslandhilfsprojekten entschieden sich die Städte für ein Vorhaben im ostafrikanischen Land Eritrea, das den Aufbau von Dorfschulen und die Verbesserung des Schulunterrichtes vorsieht. Das von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi betreute Projekt wird mit 240 000 Franken unterstützt.Weiter

ORF.at - 24.09.2008

Die stählerne Schlange Eritreas
Sensationelle Eisenbahn

Asmara - wenn Sie nicht wissen, wo das liegt: Damit sind Sie nicht allein. Asmara ist dem Himmel nah: auf fast 2.400 Metern Höhe im ostafrikanischen Hochland, am Horn von Afrika. Asmara ist die Hauptstadt von Eritrea, dem jüngsten unabhängigen Staat Afrikas. Eritrea liegt am Roten Meer, südlich des Sudans, östlich von Äthiopien, nördlich von Dschibuti. Die längste Zeit war Eritrea italienische Kolonie, daher rührt auch heute noch das italienische Flair von Asmara. Weiter

http://www.insideeritrea.com/, 20.09.2008


ORF.at - 20.09.2008

Asmara - Italienische Stadt in Afrika

Asmara, die Hauptstadt des kleinen ostafrikanischen Staates Eritrea, ist Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne. Mehr als 400 Bauten der Art deco, des Futurismus, Rationalismus und Funktionalismus hat die italienische Kolonialmacht hier hinterlassen. Errichtet wurden sie vor allem in den 1930er Jahren. Durch Nichtbeachtung und Geldmangel sind fast alle erhalten geblieben. Asmara ist ein Architekturmuseum der Moderne.Weiter

Weltexpress -09.08.2008

Somalia: Neue Niederlage für USA?

Ein Land geht unter: Eine Preissteigerung von 700 Prozent für Nahrungsmittel innerhalb eines Jahres und Piraterie, die nicht zuletzt auch die verschiedenen bewaffneten Lager alimentiert, sind weitere Kennzeichen des Niedergangs, der durch die herrschende Dürre noch beschleunigt wird.Weiter

Hohenloher Tagblatt -06.09.2008

Wo Philmon ist, ist ein Lachen"
Fußball-Bezirk: VfL-Stürmer Kiflay aus Eritrea hat einen Lauf

Normalerweise ist Philmon Kiflay ein lebensfroher Zeitgenosse. Doch in der vorigen Saison hatte es dem Stürmer des Fußball-Kreisligisten VfL Ulm (Staffel B/Donau II) die Stimmung verhagelt. "Da hat man mich ein Jahr nicht lächeln gesehen", betont der 29-Jährige aus Eritrea, den Ex-Trainer "Nello" Testa einst "schwarze Perle", taufte.Weiter

www.taz.de/berlin - 06.09.2008

Flüchtlingsdrama vor Malta
Nur acht Überlebende

Nach einer der schlimmsten Flüchtlingstragödien der letzten Jahre hat das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR scharfe Kritik an den Behörden des EU-Mitgliedstaats Malta geübt. Das UNHCR forderte die Behörden auf, die acht Überlebenden eines Bootsunglücks, bei dem Anfang dieser Woche möglicherweise 70 afrikanische Migranten ertrunken sind, ebenso sorgsam zu behandeln, wie man es mit Opfern eines Flugzeugunglücks tun würde. Man müsse sie medizinisch und psychologisch versorgen und sie nicht inhaftieren. Jedoch habe Maltas Regierung noch nicht darauf geantwortet.

Zwei deutsche EU-Hubschrauber setzten gestern die Suche nach Vermissten fort. Am Mittwoch waren drei Leichen gefunden worden, am Donnerstag zwei. 65 Menschen aus Somalia, Sudan und Eritrea galten gestern weiter als vermisst.Weiter

28.08.2008


ZDFheute.de - 19.08.2008

Experten: Künftig droht Krieg um Wasser

Weltwasserwoche in Stockholm: Milliarden Menschen unterversorgt

Es gilt als das Öl des 21. Jahrhunderts: Wasser. Der Klimawandel lässt die kostbare Ressource knapp werden - gerade in Krisengebieten. Drohen Konflikte? Darüber beraten seit heute Wissenschaftler auf der Stockholmer Weltwasserwoche.

Trotz aller Verhandlungen: Der Klimawandel und die damit verbundene Wasserknappheit am Horn von Afrika am Ende des 21. Jahrhunderts gilt unter Wissenschaftlern als Fakt. Gleichzeitig wird ein Land wie Äthiopien durch seinen Nachbarn Eritrea vom Meer getrennt. Ob es nicht denkbar sei, dass Äthiopien in 50 Jahren Eritrea den Krieg um die Küste erklärt? "Man kann das nicht ausschließen", sagt Franz-Josef Batz von der GTZ. "Dennoch würde das aus heutiger Sicht keinen Sinn machen. Es wäre zu teuer, ein Land zu besetzen, zu riskant und hätte keinen Aussicht auf Erfolg". Ob das die Betroffenen auch wissen? Batz zögert kurz. Und lacht. "Ich denke schon", sagt er.Weiter

NZZ Online -11.08.2008

Das vernachlässigte Land

Ein Gespräch mit dem somalischen Schriftsteller Nuruddin Farah

Der somalische Schriftsteller Nuruddin Farah gilt als einer der bedeutendsten afrikanischen Autoren der Gegenwart. Er lebt seit langem im Exil, kehrt aber in seinen Werken immer wieder in sein Heimatland zurück. Im Interview mit Irene Binal spricht Farah über die Angst des Westens vor Somalia und über seine schwierige Mission als Literat.

Vielfach existiert im Westen die Angst, dass Somalia zu einem Zentrum des islamistischen Terrors werden könnte.
Das ist mir nie in den Sinn gekommen. Somalier sind nicht für ihren blinden Schicksalsglauben bekannt. Sie sind eher geneigt, alles und jeden zu verkaufen, um etwas zu bekommen. Das Land ist arm, mental, finanziell und psychologisch. Somalier sind von Natur aus Nomaden; sie denken an sich selbst und ihr Überleben. Die Tatsache, dass einige junge Menschen nach Krieg rufen, resultiert aus der äthiopischen Invasion. Viele kämpfen nicht, weil sie Islamisten sind, sondern weil sie die Invasion ablehnen. Wenn sich Äthiopien zurückzieht oder vertrieben wird, werden auch die Kämpfe abnehmen. Natürlich gibt es manche, die für den islamischen Glauben kämpfen. Aber die Zahl der hartgesottenen Islamisten, die willens sind, ihr Leben für ihren Glauben zu opfern, ist nicht besonders hochWeiter

derStandard.at - 11.08.2008

Zehn Tote bei äthiopischem Beschuss - Augenzeugen

Mogadischu - Äthiopische Soldaten haben nach Angaben von Augenzeugen Wohngebiete in der somalischen Hauptstadt Mogadischu unter Beschuss genommen und dabei mindestens zehn Menschen getötet. Mehr als ein Dutzend Menschen seien verletzt worden, sagte eine Bewohnerin am Dienstag. Eine Mörsergranate sei in der Nähe einer Gruppe von etwa vierzig Menschen eingeschlagen, die hinter einer Mauer Zuflucht gesucht hätten. Sie habe gesehen, wie sechs Menschen getötet wurden, darunter ein Kind und seine Mutter. Ein weiterer Bewohner sagte, er und seine Freunde hätten nach dem Beschuss im Nordosten Mogadischus am Montag die Leichen von vier Menschen eingesammelt. 19 Menschen wurden laut Klinikangaben mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, ein zwei Jahre altes Mädchen starb unmittelbar nach der Einlieferung.Weiter

06.08.2008 - VoE

Mr. Doug McGill discuss the Horn region

Mr. Doug McGill, a freelance writer based in Rochester, MN and editor of three journalism web sites -- The McGill Report, Global Citizen, and Global Minnesota, will discuss the Horn region and in particular the genocide committed by Ethiopia against its own people and the Somali people . Ethio-Eritrea conflict is also expected to be in the agenda. Click here to listen.

03.08.2008

Leserbrief zum Kommentar von Wim Dohrenbusch in NDR - info vom 01.07.2008

"Ein Haufen von Ignoranten und Lügnern"

Von Zeru Woldeab

Herr Wim Dohrenbusch kommentiert am 01.07.2008 aus Nairobi und nannte die Afrikanische Staatengemeinschaft ein Trümmerhaufen und peinliches Schmierentheater. Ein Haufen von Ignoranten und Lügnern: Die Bezeichnung mag passend sein. Die Frage ist nun, warum regt sich Herr Wim Dohrenbusch auf? In Folge von Äthiopische und Amerikanische Invasion gab in Somalia seit Dezember 2006 rund 12.500 Tote und 25.000 Verwundete, knapp eine Millionen Menschen befinden sich jetzt auf der Flucht. Alle Oppositionsführer Äthiopiens saßen andere sitzen noch in Gefängnissen. 200 Menschen sind auf den Strassen von Addis Abeba geschlachtet. Das interessierte Gordon Brown nicht, Kanzlerin Merkel nicht, Herr Wim Dohrenbusch nicht. Die AU und IGAD haben die Invasion Somalias gebilligt. Dafür sind Herr Bush und Herr Gordon Brown sehr dankbar. Warum also die Aufregung über Zimbabwe? Hat das mit Demokratie zu tun? Hören sie auf Herr Dohrenbusch!Weiter


Women24 - 31.07.2008

A Saudi and Eritrean wedding

Laura of Arabia attended a wedding in Saudi Arabia. Needless to say, things were a little bit different...

Saudis traditionally marry young, and mothers are often preoccupied with finding a suitable husband or wife for their many sons and daughters. A man would tell his mother, sister or one of his relatives what kind of woman he would like to marry. For example, he would say he wanted a lady with big eyes, long dark hair, not fat, not thin, but normal body, and someone who follows the rules of the religion. Finding just the right woman may take about a month or more, with some hits and misses in between. Once a perfect potential partner is found, they'll call the woman's parents and tell them they want to engage their son to their daughter. If the woman's parents don't refuse, they'll set a date for the man to come to their house with his parents.

Happy was the day when two friends and I received an invitation to a wedding here in Saudi. The bride was a beautiful, vibrant young girl from Eritrea; the groom a serious-looking Saudi from a conservative family.Weiter

haGalil onLine - 31.07.2008

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

"Zwei nackte Männer wurden in einen Raum geführt, in dem es 40 bis 50 Grad unter null war, und es wurde gefilmt, wie sie starben. Sie litten solche Qualen, dass sie sich gegenseitig die Nägel ins Fleisch gruben." Wie sind solche Verbrechen möglich? "Es entspricht der japanischen Art, Vorgesetzten zu gehorchen. Die Versuchspersonen schrieen zwar unaufhörlich, weil sie keine Betäubungsmöglichkeiten bekommen hatten, aber wir betrachteten sie nicht als menschliche Wesen. Für uns waren sie nicht mehr als ein Klumpen Fleisch auf einer Schlachtbank." Diese Worte des Soldaten Uesono, Mitglied der "Sondereinheit 731", finden sich in den "Unterrichtsmaterialien zu einem vergessenen Kapitel der Geschichte", der Handreichung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" (S. 116)Weiter

taz.de - 31.07.2008

Grenzkonflikt Äthiopien und Eritrea
UNO streckt Waffen

Die Blauhelmmission wurde erfolg- und ersatzlos. Eritrea und Äthiopien haben jeweils über 100.000 Soldaten an der Grenze stehen, um deren Verlauf sie bereits Krieg führten.

Die UNO hat ihre glücklose Blauhelmmission an der Grenze zwischen Äthiopien und Eritrea ersatzlos beendet und damit die Bahn für einen neuen Krieg zwischen den beiden Ländern am Horn von Afrika freigegeben. In seiner Resolution 1827 ließ der UN-Sicherheitsrat am Mittwoch das Mandat der Blauhelmtruppe "Unmee" zum 31. Juli auslaufen und rief beide Länder dazu auf, "größtmögliche Zurückhaltung zu üben". Die zuvor erwogene Option einer reduzierten Beobachtermission findet keine Erwähnung mehr.Weiter

migrationsrecht.net - 31.07.2008

Sprachkenntnisse für den Ehegattennachzug: Goethe-Zertifikat kann nicht verlangt werden

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat mit Beschluss vom 20.05.2008, Az. OVG 3 M 13.08, erneut deutlich gemacht, dass für den Ehegattennachzug nicht zwingend ein Test des Goethe-Instituts erforderlich ist. In der Entscheidung ging es um die Gewährung von Prozesskostenhilfe, die nur dann erfolgen kann, wenn hinreichende Aussichten auf Erfolg der Klage bestehen. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte die Erfolgsaussichten verneint, weil die Klägern die gem. § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG erforderlichen Deutschkenntnisse auf dem Niveau A1 des europäischen Referenzrahmens nicht durch geeignete Dokumente, insbes. eines Goethe-Zertifikats, nachweisen konnte. Zwar hatte die Klägerin in ihrem Heimatland Eritrea, in dem es kein Goethe-Institut gibt, nachweislich einen Deutschkurs an einer privaten Schule besucht, dies genügte dem Verwaltungsgericht Berlin jedoch nicht.Weiter

Reuters Deutschland -30.07.2008

Blauhelm-Einsatz im Grenzgebiet Äthiopien/Eritrea vor dem Aus

Der UN-Sicherheitsrat will den Blauhelm-Einsatz im unruhigen Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Eritrea beenden.Grund dafür sei das Vorgehen Eritreas, dass die meisten der UN-Soldaten vertrieben habe, sagten Diplomaten am Dienstag in New York. Das Mandat für die Truppe mit 1700 Soldaten läuft am Donnerstag aus. Ein von Belgien in Umlauf gebrachter Resolutionsentwurf fordere ein Ende des Einsatzes.Weiter

von Hagerawi
Am 28. Juli 2008 um 19:38 Uhr

Frage von Hagerawi: an den betreiber dise seite was ist eigentlich ziel dieser seite.

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Antwort von Betreiber dieses Home Page’s:

Der Homepage hat sich zur Ziel gesetzt insbesondere die in Deutschsprachigen Europa lebenden Eritrea und Afrikaner als auch Deutsche die sich an Informationen über Eritrea und teilweise auch an anderen Horn von Afrika und Ost Afrikanische Länder interessieren, anzusprechen. Der Home page versucht wichtige Nachrichten und Informationen über Eritrea , Afrika usw. die in Deutschsprachigen Presse berichtet wird, darzustellen. Es wird auch versucht für Eritreer und anderen interessierten leser einen Forum anzubieten wo sie sich ihre Meinungen austauschen können. Dies alles wird ehrenamtlich organisiert und ist eine Private Initiative.Weiter

Administrator: webmaster@dahlak.com

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 28. Juli 2008

Horn von Afrika - Die neue Not

Gegessen wird mittlerweile in Schichten. „Montags sind die Kleinen an der Reihe, dienstags die Jungen, mittwochs die Mädchen“, berichtet Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender von Care International in Deutschland. Vor wenigen Tagen kam er aus Äthiopien zurück. Dort habe er Unterernährte sogar in den Städten gesehen: „Das ist ein neues Phänomen.“ Bei der Deutschen Welthungerhilfe geht man noch weiter. Von einer Hungersnot spricht Bernhard Meier zu Biesen, der für die Region zuständige Direktor der Hilfsorganisation.

Knappheit ist ein Problem. Das andere sind die vielen Konflikte am Horn von Afrika. Zwischen Äthiopien und Eritrea, die lange Krieg gegeneinander geführt hatten, gibt es zwar einen Waffenstillstand, aber die Beziehungen sind äußerst angespannt. Äthiopien ist zudem für Importe auf den Hafen von Djibouti angewiesen. Einen eigenen Meereszugang hat das Land nicht. „Die Kapazitäten dieses Hafens sind zu klein für die Menge an Nahrungsmitteln, die in Äthiopien benötigt werden“,Weiter

RP ONLINE -23.07.2008

Deutsch-Afrikaner freuen sich auf Obama

Barack Obama ist der Hoffnungsträger der Demokraten. Der Senator aus Illinois setzte sich gegen seine innerparteiliche Rivalin Hillary Clinton durch.

Barack Obama ist für viele Schwarze in Deutschland ein Hoffnungsträger. "Wir identifizieren uns sehr stark mit Obama. Fast alle, die afrikanische Wurzeln haben, sind begeistert", sagt Patrice Kissasse. Mit Freunden und Bekannten will der aus dem Kongo stammende Berliner am Donnerstag zur Siegessäule gehen, um den US-Präsidentschaftsanwerber mit kenianischen Wurzeln zu erleben: "Wir müssen einfach dabei sein", sagt Kissasse.Weiter

Mitteldeutsche Zeitung - 22.07.2008

Studenten schwimmen auf Erfolgswelle

Im vergangenen Jahr New York, dieses Jahr London: Die Mitglieder der Magdeburger Studentenorganisation "Sife" gehören mit ihren Projekten im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich zu den Besten in Deutschland. Gerade konnten sie im nationalen Vergleich zwischen 17 Universitäten einen zweiten Platz erringen - und fahren daher im September zur Europameisterschaft nach London. Vergangenes Jahr sah die Jury aus Vertretern großer, deutscher Unternehmen sie gar als beste Gruppe - und sie durften zum World Cup nach New York.

Bei dem Projekt werden ihnen nun wirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. "Wir konnten bereits zwei Frauen in die Unabhängigkeit - mit Job und Wohnung - begleiten", sagt er. In weiteren Projekten erstellen die Studenten ein Finanzkonzept für eine Schule in Eritrea oder ermöglichen Wirtschaftsunterricht im Internet, weil dieser in den Schulen zu kurz komme.Weiter

Bild.de - 18.07.2008

‘ne echte Prinzessin aus Eritrea?

Teilen sich eine Wohnung in der Königstraße: Ben Streubel, Prinzessin Nigisti

SWR 3-Star Ben Streubel (38) saß beim Stamm-Italiener „Il Pomodoro“ am Wilhelmsplatz. Und neben ihm eine Schönheit: Nigisti Tshaie (20) – wie sich später herausstellte, ‘ne echte Prinzessin, vom afrikanischen Stamm der Ruosuko aus Eritrea.
Scharf: Prinzessin kocht für SWR-Star StreubelWeiter

espace.ch -18.07.2008

Der afrikanische Vampirstaat - simbabwe hat viele vorbilder

Seit dem Rückzug der Kolonialmächte wiederhole sich in Afrika das immer gleiche Drama, schreibt der Ghanaer George Ayittey in einem Essay zu den politischen Systemen und Protagonisten Afrikas. Weiter

Morgenweb - 18.07.2008

Männer bestreiten Rassismusvorwürfe

Sogar Polizeibeamte saßen zur Sicherheit im Zuschauerraum des Amtsgerichts: Vor vielen Medienvertretern und Neugierigen begann gestern der Prozess gegen zwei Deutsche, die am 5. Dezember 2007 einen heute 44-jährigen, dunkelhäutigen Mann schwer verletzt haben sollen. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie den aus Eritrea stammenden Deutschen vor einer Gaststätte im Hemshof brutal geschlagen und getreten haben sollen. Die Anklage lautet auf gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung.Weiter

Media - Reporting Africa

Von Zeru
Am 18. Juli 2008 um 17:22 Uhr

Seit ihr Versuch Senait Meharis Märchen zu verteidigen fehlgeschlagen ist und alle Ihre Argumente von Ex-Schülerinnen der Tsebah-Schule und andere Eritreer und natürlich ZAPP vernichtend widerlegt worden sind, sind Frau Zöllner und Frau Pamperrien am Boden zerstört und laufen jetzt Amok. Nachdem ich ihr Artikel “Inkasso im Exil” und noch hässliche Lügen über Eritrea gelesen habe, dachte ich, dass diese Artikel von NewAfrican wird helfen den Ehrlichen Europäer (wie Peter) zu zeigen wie die Berichterstattung über Afrika allgemein aussieht.Weiter


18.07.2008


13.07.2008


05.07.2008


Telepolis - 05.07.2008

Somalia versinkt im Bürgerkrieg

Seit der Invasion Äthiopiens 2006 entwickelte sich die "Union der Islamischen Gerichte" zu einem facettenreichen Bündnis verschiedener islamischer und islamistischer Gruppierungen Weiter

Fotoalbum - Eritrea Festival in Deutschland von 2004 - 2007


Schwäbische Zeitung - 04.07.2008

Vater des Urspring-Täters erhält Geldstrafe

ULM (gh) Zu 1500 Euro Geldstrafe - 150 Tagessätze zu je zehn Euro - hat das Ulmer Amtsgericht den aus Eritrea gebürtigen 52-jährigen Vater verurteilt, dessen Sohn wegen Mordes an einem Mitschüler in der Urspringschule die höchstmögliche Jugendstrafe von zehn Jahren erhalten hat.

Amtsrichterin Johanna Schubart hielt den Mann nach zwei Verhandlungstagen der versuchten Anstiftung zur uneidlichen Falschaussage in vier Fällen für schuldig. Oberstaatsanwältin Brigitte Lutz hatte eine Bewährungsstrafe von acht Monaten beantragt .Weiter

Epoch Times Deutschland - 02.07.2008

Jetzt sind Afrikas Ressourcen dran

Interview mit John O‘Shea vom Hilfsdienst „Goal“ über die Einverleibung Afrikas durch das chinesische Regime

Der Vorstandsvorsitzende des irischen Wohlfahrtsverbandes „Goal", John O‘Shea, sprach mit der Epoch Times über seine Besorgnis über die Vorgangsweise des Regimes in China und wie es mit seiner Politik der Kreditvergabe an die afrikanischen Länder Vorteile für sich herausschlägt. O‘Shea erklärt, wie Afrika gegenwärtig vom chinesischen Regime seiner Ressourcen entledigt wird, und wie die Welt dabei ein Auge zudrückt.Weiter

NDR Info - 02.07.2008

Ein Haufen von Ignoranten und Lügnern

Vor genau sechs Jahren wurde die Afrikanische Union (AU) aus der Taufe gehoben. Und was haben die 53 Staats- und Regierungschef nicht alles versprochen. Sie wollten mehr Verantwortung übernehmen, sie wollten sich einmischen in die zahlreichen Konflikte des Kontinents und nicht mehr tatenlos zusehen bei Menschenrechtsverletzungen, Kriegen und Völkermord: afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme - selten so gelacht.Weiter

NZZ Online - 02.07.2008

Satelliten und Menschenrechte

Neue Technologien ermöglichen Aufdeckung bisher verborgener Tragödien

Ein Dorf in der Ogaden-Region vor und nach der Zerstörung auf Satellitenbildern (Bild: PD)

Es gibt Kriege und Konflikte, die in den Medien nie Schlagzeilen machen, aber dennoch Tausende von Todesopfern fordern. Solche Tragödien unter Ausschluss der Öffentlichkeit können jetzt aber mit Hilfe von Satellitentechnologie aufgedeckt werden. Menschenrechtsorganisationen nutzen bereits dieses neue Mittel.Weiter

meadna.com - 25.06.2008

MP George Galloway in major human rights abuses in Somalia, under occupation by Ethiopia

Respect MP George Galloway yesterday secured a debate in Parliament where he exposed the British government's complicity in major human rights abuses in Somalia, under occupation by Ethiopia in the name on the "war on terror". Full Story and Video Clip

22.06.2008 - www.insideEritrea.com

ASMeRA Architecture Exibition in the famous World Congress Of Architecture in TURIN

29. June 08 - 2. July 08


Dahalk Forum 21.06.2008

Ein paar Fragen an alle Eritreer zum besseren Verständnis

Von Peter

 

Kein Kommentar, ich habe nur ein paar Fragen an alle Eritreer zum besseren Verständnis, nicht nur in Sachen Senait Mehari. Der Grund sind verschiedene Andeutungen, die ich gehört und gelesen habe.

Ist Eritrea eine Militärdiktatur? Ist diese Behauptung a) eine Lüge, b) wahr, aber logische Folge der Situation c) wahr und Grund zum Widerstand?

Besteht in Eritrea Meinungsfreiheit? Falls nein: halten Eritreer Meinungsfreiheit für wichtig - oder für eine Erfindung der Kolonialisten, auf die man verzichten kann zugunsten anderer, höherer Werte? Ist es Verrat, die Regierung zu kritisieren? Übt die Regierung Eritreas Druck auf Eritreer im Exil aus? Weiter


NZZ Online - 19.06.2008

Leiter von Hilfsorganisation in Mogadischu erschossen

Der Leiter einer somalischen Hilfsorganisation ist in Mogadischu von Unbekannten erschossen worden. Der Anschlag auf den Direktor einer Hilfsorganisation für Frauen und Kinder geschah einen Tag nach Vereinbarung einer Waffenruhe.Weiter

ORF.at -17.06.2008

Literatur - Afrikas Reichtum, Europas Armut

Afrika - das ist für viele immer noch gleichbedeutend mit Hunger, Elend, Krieg und Katastrophen. Aber muss das so sein? Muss der Westen nicht umdenken, vielleicht gerade jetzt, da der afrikanische Kontinent als Rohstofflieferant wieder eine größere, auch politische Rolle spielt? Weiter

Stuttgarter Nachrichten - 17.06.2008

Toter Junge: Mutter entlastet

Die Mutter des eineinhalbjährigen Jungen, den die Polizei am Pfingsten tot in der Wohnung von Mutter und Kind im Stadtteil Hausen entdeckt hatte, ist am Montag auf richterlichen Beschluss aus der Psychiatrie entlassen worden. Die Todesursache des Jungen bleibt weiterhin unklar.

Gegen die 28 Jahre alte Mutter bestehe "kein dringender Tatverdacht" mehr, teilt die Polizei am Montag auf Anfrage mit. Das Ermittlungsverfahren gegen die einzige Beschuldigte sei aber noch nicht zu Ende, ergänzt die Staatsanwaltschaft.Weiter

afrika.info - 16. Juni 2008

Äthiopien: Feldzug gegen Somali-Nomaden
Westen schaut tatenlos zu

New York. Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der internationalen Gemeinschaft vor, den in der äthiopischen Region Somali begangenen Verbrechen der Regierungstruppen tatenlos zuzusehen. Weiter

Berliner Kurier - 15.06.2008

Paris verstärkt nach Grenzzwischenfällen Truppen in Dschibuti

Frankreich verstärkt nach einer Reihe von Grenzzwischenfällen mit Eritrea seine Truppen im ostafrikanischen Dschibuti. Paris, das in Dschibuti seine größte Militärbasis im Ausland unterhält, werde einen vorgelagerten Logistikstützpunkt errichten und Landstreitkräfte in der Nähe des Gebietes stationieren, in dem die Zusammenstöße stattgefunden hätten, hieß es am Freitag aus Militärkreisen in Paris.Weiter

net-tribune.de - 15.06.2008

Sicherheitsrat verurteilt eritreischen Angriff auf Dschibuti

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einen eritreischen Angriff auf Dschibuti Anfang dieser Woche verurteilt und beide Staaten am Horn von Afrika aufgefordert, ihren Konflikt friedlich zu lösen. In einer am Donnerstag in New York verabschiedeten Erklärung wurden beide Seiten aufgefordert, einen Waffenstillstand einzuhalten und ihre Truppen in der Nähe von Schifffahrtsrouten im Roten Meer zurückzuziehen.Weiter

Von Andemeskel Kinfe - 15.06.2008


Frankfurter Allgemeine Zeitung - 12.06.2008

Stahlbad für Parteisoldaten

Dass der faschistische Krieg gegen das heutige Äthiopien 1935/36 ein "schöner langer Spaziergang" gewesen sei, wie der italienische Starjournalist Indro Montanelli einstmals behauptete, wird heute niemand mehr sagen. Ob dieser Krieg aber mehr war als ein verspäteter, geradezu anachronistischer Kolonialkrieg, ist - nicht zuletzt in Italien - in der Forschung bis heute umstritten. Die Schweizer Historikerin Brogini Künzi liefert jetzt einen bemerkenswerten Beitrag zu dieser Debatte. Den faschistischen Überfall auf das afrikanische Kaiserreich stellt sie als eine sich von einem konventionellen Kolonialkrieg deutlich unterscheidende militärische Gewaltaktion dar. Frau Brogini Künzi knüpft damit an kritische italienische Historiker an, geht jedoch über deren in Italien bis heute eher verdrängte Erkenntnisse hinaus.Weiter

National Zeitung und Basler Nachrichten AG - 12.06.2008

USA: Militärische Aggression von Eritrea gegen Dschibuti

Washington. ap/baz. Die USA haben Eritrea eine militärische Aggression gegen seinen Nachbarn Dschibuti vorgeworfen. Bei dem Zwischenfall seien mindesten neun Dschibutier getötet worden, teilte US-Aussenministeriumssprecher Gonzalo Gallegos am Mittwoch in Washington mit.

Die USA verurteilten diese Feindseligkeiten, «die eine zusätzliche Bedrohung des Friedens und der Sicherheit am ohnehin schon instabilen Horn von Afrika darstellen», sagte Gallegos. Aus seinen Angaben ging nicht hervor, wann es zu den Kämpfen kam, die am umstritten Kap Ras Dumeira am Roten Meer stattgefunden hätten. Gallegos rief die beiden Nachbarstaaten auf, ihren Grenzdisput friedlich zu lösen.Weiter

11.06.2008


09.06.2008

Aufruf von EX-SchülerInnen und Ex-GründerInnen der Tsebah-Schule in Eritrea


 

Dear Thomas.D,
it is not difficult to understand eritrea or Eritreans, xou just have to read about it . we are a people who fight for our Freedom of Speech, Dignity and Political ideologies. we fight any kind of Colonialistic Interference in our Way Of Life. we have monthly Forums in the U:S:A, Europe and Canada , were you can understand our point of View. We have a Generation who lost his freedom and Youth and we have Martyrs who gave their lives to bring has Hope and Prosperity. We are a small but proud Nation and we as Eritreans living abroad have always worked for one another. The Story of Senait Mehari can be of no value for Western People but for us Eritreans is a Defamation of our Thirty Years of Struggle. You cannot understand fully our frustration.Full Story

Associated Newspapers Limited - 06.06.2008

'How could they do this?' Agony of stabbed schoolgirl's mother as she sees her daughter's body

Murdered: Arsema Dawit, 15, was stabbed to death in a frenzied attack just yards from her own door

Stricken with grief, the mother of stabbed schoolgirl Arsema Dawit leaves her London home today as she is taken to see her daughter's body.

Weeping uncontrollably, Tsehay Dawit was supported by her surviving daughter Feruz, 12, as she made her way to the car taking her to the mortuary.

Before she left, she pointed at the floral tributes laid outside the door to the block of flats where they lived in Lambeth and repeated over and over again: "How could they do this? It was here they left my daughter."Full Story


newsclick.de -06.06.2008

Lichtblick in der Armut – vier Männer durch Herzoperationen gerettet

Arzt Dr. Wolfgang Lobbes berichtet vom Einsatz in Eritrea – Beeindruckt von der Freundlichkeit der Menschen

Die Dankbarkeit und Freundlichkeit der Menschen in Eritrea – beides hat Dr. Wolfgang Lobbes nachhaltig beeindruckt. Daher steht für den Arzt aus Bettmar fest: Seinem ersten Besuch in dem afrikanischen Land folgt bereits im November der nächste.Weiter

WOZ - 29.05.2008

Äthiopische Musik- Einfach alles wurde gespielt

Von Haile Selassie über äthiopische Balladen zu den tanzbaren Grooves des «Ethio-Jazz» der sechziger und siebziger Jahre. Ein Gespräch mit Francis Falceto, dem Herausgeber der «éthiopiques»-CD-Reihe aus Poitiers.

Wie auch immer, nach meiner drit­­ten Reise habe ich Amha Eshèté in Washington im Exil besucht. Ich hatte viel Vinyl sei­nes äthiopischen Labels Amha Records gesammelt, als Erster hatte er auf pri­vater Basis produziert. 1975, als die Re­volution den ersten Jahrestag feierte, bekam er die Erlaubnis, nach Griechenland zu reisen, wo seine Vinylpro­duk­tionen hergestellt wurden. Dort erfuhr er, dass einer seiner Künstler in Äthiopien im Gefängnis war, weil er aus Eritrea stammte.­Einer der Songs war etwas zweideutig, es wurde ihm unterstellt, dass er über ein­ freies Eritrea singen würde. Als Amha­ Eshèté überdies erfuhr, dass auch sein Vater im Gefängnis sass, kam er nicht mehr zurück und schaffte es später über England in die USA.Weiter

WELT ONLINE -28.05.2008

Expedition in die Hölle

Ein eine Million Jahre alter Frauenschädel aus der Wüste Eritreas verspricht Aufschluss über die Ursprünge des Menschen. Jetzt enträtseln Forscher seine letzten Geheimnisse.Weiter

26.05.2008

Interkulturellen Begegnung der Stadt Bonn

 

Reutlinger Nachrichten - 26.05.2008

Keine krankhaften Befunde
Eritreer Tomas Habtemariam zur Nachuntersuchung an der Uni-Klinik

Reutlingen/Tübingen Vor vier Jahren wurde der heute 14-jährige Tomas Habtemariam aus Asmara in Eritrea an der Münchner Kinderklinik von Blutschwämmchen befreit, die in seiner Luftröhre wucherten und ihn zu ersticken drohten (wir berichteten über das Schicksal von Tomas mehrfach ausführlich).Weiter

Tages-Anzeiger Online -26.05.2008

Friedenssoldaten der AU als Waffenschieber tätig?

Angehörige der Friedenstruppen der Afrikanischen Union (AU) sollen laut einem Medienbericht in Somalia Waffen an islamische Rebellen verkauft haben. Dies berichtete der britische Radiosender BBC am Samstag unter Berufung auf einen Bericht der Vereinten Nationen. Bei einer Uno-Untersuchung zum Waffenembargo gegen Somalia sei ausserdem festgestellt worden, dass auch Jemen, Äthiopien und Eritrea das Waffenembargo unterlaufen, hiess es weiter.Weiter

NZZ Online - 26.05.2008

Die somalische Übergangsregierung hält sich nur knapp
Immer dreistere Angriffe der Islamisten gegen die äthiopischen Schutztruppen

In Somalia herrscht ein Patt zwischen der Übergangsregierung und ihren äthiopischen Verbündeten auf der einen und den Islamisten auf der anderen Seite. Die Bevölkerung steht im Kreuzfeuer und sieht kaum Hoffnung auf eine Verbesserung der politischen Lage.Weiter

Echo-online -26.05.2008

Junge treibt leblos im Schwimmbad

Ober-Ramstadt. Nach einem tragischen Badeunfall im Ober-Ramstädter Freibad ringt ein zehnjähriger Junge aus Eritrea mit dem Tod. Wie Polizeisprecher Karl Kärchner am gestrigen Freitag meldete, trieb das aus Ober-Ramstadt kommende Kind am Fronleichnamstag gegen 12 Uhr leblos im Becken.Weiter

Kölner Stadt-Anzeiger - 21.05.2008

Für ein gesundes Selbstvertrauen

Brühl - „25 Esel konnten wir für die allein erziehenden Mütter im afrikanischen Eritrea anschaffen“, berichtet Denis Handels stolz. Denis Handels ist Schüler der Clemens-August-Hauptschule in Brühl. Gemeinsam mit seinen Klassenkameraden engagiert er sich seit Jahren für Witwen in Eritrea, die ihre Kinder allein versorgen müssen. Mit dem Kauf eines Esels und Wasserbehältern werde ihre Arbeit extrem erleichtert, weiß Denis. Um diese zu finanzieren, backten die Schüler Kuchen und Pizza und verkauften sie in den Pausen. Für dieses Projekt wurden Denis Handels und seine Klasse 2006 beim Wettbewerb „Die gute Tat“, den der Brühler Lions-Club alljährlich ausschreibt, ausgezeichnet.Weiter

die Taz - 20.05.2008

Gesetz gegen NGO-Aktivitäten
Äthiopien knebelt Zivilgesellschaft

Ein neuer Gesetzentwurf soll die Arbeit einheimischer und ausländischer NGOs deutlich erschweren. Die Regierung weist Kritik daran ab. Kritik hat Äthiopiens Premierminister Meles Zenawi noch nie gut vertragen: Als sich 2005 ein Sieg der Opposition bei den Parlamentswahlen abzeichnete, karrten Lastwagen tausende Oppositionsanhänger in Gefängnisse, ihre Parteichefs wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Proteste von Menschenrechtsgruppen ebenso wie internationaler Organisationen verhallten.Weiter

19.05.2008

Rhamenprogramm für Tag der interkulturellen Begegnung in Bonn

Musik, Tanz, Information, Gespräche, Kulinarisches: das traditionelle Fest der "internationalen Vereine" in Bonn. Viele Vereine bieten eine breite Palette von Spezialitäten aus den Ursprungsländern sowie Hintergrundinformationen an. Darüber hinaus stellen etliche im interkulturellen Bereich tätige Institutionen ihre Arbeit vor - Um 11.00 Uhr beginnt das bunte Bühnenprogramm, das von den teilnehmenden Vereinen und Organisationen gestaltet wird - Veranstalter: Integrationsrat der Bundesstadt Bonn/Referat für Multikulturelles

19.05.2008

Von Mahri seghid - African Refugees News

 

 

Dear Eritrean Friends,
I have not given you anymore news about my fight against the Film "FEURHERZ" because I thing it would have damaged the on going Law Suit by Tsibah School and Almaz Johannes . I believed I have to give them the first instant against The producers and Director of the Film. I have accepted to sign a Statement in their favour. My Fight against The Producers, Senait Mehari and Director of the Film is not about Senait Mehari Lies but the fact that they assert that the Eritrean Liberation Front have used Child Soldiers from the Age of Six to Sixteen as the Southern Sudanese Front , Sierra Leone or Uganda.
I will have the Patience to wait untill this Law Suit is over.
To all The Eritreans I wish a Fantastic 17th Anniversary of Independence Day hoping I can be present in any Forum around Germany although my Tigrinia is no more good but my heart and Soul is as I was born ERITREAN:
Mahri seghid
African Refugees Newsl.Full Story

Zeitzeugen Tsebah-Schule - 18.05.2008

P r e s s e e r k l ä r u n g in Tigrinya


Weltexpress - 18.05.2008

Eritrea-Djibouti: Neue Front am Horn von Afrika?

Berlin (Weltexpress) - Präsident Ismail Omar Guella von Djibouti zufolge haben Truppen des nördlichen Nachbarlandes Eritrea die Grenze zu Djibouti überschritten und stehen sich die Armeen beider Länder gegenüber. Der Beschuldigte jedoch dementiert die Bahauptung, seine Soldaten hätten auf dem Territorium der ehemaligen französischen Kolonie Schützengräben ausgehoben. Wie mit Äthiopien hat Eritrea auch mit Djibouti seit Anbeginn an Grenzstreitigkeiten. Erirea und Äthiopien haben darüber einen der blutigsten Kriege in Afrika überhaupt geführt. Mit Djibouti kames über den Grenzverlauf in den 90er Jahren zweimal zu einem offen Konflikt. Ein Krieg konnte aber damals gerade noch verhindert werden. Djibouti sagt, es habe die Arabische Liga und die Afrikanische Union um Vermittlung gebeten.Weiter

15.05.2008


Fotoalbum - Eritreische Kultur- und Sozialverein e.V. Bonn
bei Interkulturellen Begegnung der Stadt Bonn 2005 - 2007


14.05.2008


13.05.2008


AFP - 06.05.2008

Weitere 70 Flüchtlinge in Lampedusa gelandet

Rom (AFP) — Auf der süditalienischen Insel Lampedusa sind am Morgen rund siebzig weitere Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern gelandet. Die Sicherheitskräfte griffen zwei Gruppen auf, die versuchten heimlich von ihre Booten an Land zu gelangen. Allein am Donnerstag waren rund 400 Flüchtlinge vor Lampedusa abgefangen worden. Alle Flüchtlinge wurden in das Aufnahmezentrum auf der Insel gebracht, das nun mit rund tausend Menschen vollkommen überfüllt ist. Ausgelegt ist das Lager für 600 Menschen. Einige der Flüchtlinge sollen nun in andere Zentren gebracht werden.Weiter

Basler Zeitung -03.05.2008

408 afrikanische Flüchtlinge auf Lampedusa gelandet

Auf der Insel Lampedusa in Süditalien sind 408 illegale Einwanderer aus Afrika gelandet. Die Küstenwache habe die Flüchtlinge, darunter 60 Frauen und 3 Kinder, teils an Land, teils in ihren Booten aufgegriffen, berichteten italienische Medien am Freitag. Die Migranten aus Somalia, Eritrea, Ghana und Nigeria seien in vier Fischerbooten über das Mittelmeer gekommen. Sie wurden im überfüllten Aufnahmezentrum der Insel untergebracht.Weiter

WirtschaftsBlatt.at - 03.05.2008

Afrika: Ein Kontinent zwischen Boom und Elend

Während Länder wie Angola und Nigeria zweistellige Wachstumsraten schaffen, schlittern andere wie Simbabwe und Eritrea immer tiefer ins Elend. Den Norden rettet vorerst der hohe Ölpreis.Weiter

WELT ONLINE - 03.05.2008

Bin Ladens Halbbruder baut Brücke nach Mekka

Tarek bin Laden hat hochfliegende Pläne. In einem gigantischen Bauprojekt will einer der Halbrüder des Terroristen Osama bin Laden eine Hängebrücke bauen, die den afrikanischen Kontinent und die arabische Halbinsel verbinden soll. Das Bauwerk wäre dann die längste Brücke dieser Art auf der Welt.Weiter

30.04.2008

Open Letter to all Eritreans
Von Mahari Seghid

 

 

Open Letter to all The Eritreans who can Testify against the "Feurherz" Book by Senait Mehari and The Film Feurherz by L.Forloni and TV60 Production Assertions that Child Soldiers were used in the ELF Camps from 1976 to 1989 End of TheThiry Years Struggle.
Dear Eritreans, On Boniver of the Ex Italian Socialist Party, sen Orlando of the Ex Christian Democratic Party. Il Manifesto Newspaper, Unicef Office in New York
The Willy Brandt Association and Ex Bundes Kanzler Helmut Khol.Full Story

 

 

 

Dear Sifar,
I had your great letter translated in English and I was very impressed with your arguments. I am sorry I did not do it before, but time is on our side. I am dedicated against this Book anf Film, and I thank God I had the oppurtunity given to me by the Berlinale to be present at the premiere and the press Conference. I stated that there was a Law but many thought I was exagerating. I tell you in 1974 when the real Conflict Started the Leaders living in Italy set a Code of Law " No use of minors in the War. this was said to me by Elf Leaders. I have analysed many of the Web sites talking about the Children of Eritrea. Many do not even know that many Eritreans lived also in Asmara during the war. People Interviewd by Foreign Journalist in Germany declared to have been Child Soldiers just because they knew they could get easier Political Refugees Status. I tell you I never shot a bullet but with my Letters to Politicians in Italy I created the Ground to have Eritrea present in many Political Parties Congress. . Full Story

Gränzbote - 28.04.2008

Geld soll Versorgung sichern

Ulm (boz) Die Summe lässt auf-horchen: 50 000 Euro hat die Organisation "Support e.V." gesammelt, um in Eritrea im Nordosten Afrikas, "einem vergessenen Land in medizinischer Not", zu helfen. Der dazu-gehörende Scheck wurde am Samstag im Ulmer Rathaus an den Botschafter von Eritrea, Petros Tseggay, übergeben.Weiter

25.04.2008

 

 

 

Dear Friends,
I have together with many other fantastic people faught to unveal all the Lies that Senait Mehari have narrated (Because I doubt she can write so good German) in her Autobiography. Today we can reach the point to say that Justice has been brought at least to Almaz Johannes. The fact that Senait do not want to write an Apology to Almaz, The Tsibah Students and the Eritrean Community, does not bother me much .It is enough the full Aknowledgnent of the Publisher House a, and the fact that bthe Book is for the moment suspended and the Film delayed . I have spent much of my free-time with the anger of my Wife neglecting my Family but I can say that I am happy that things are getting better for the Tsebah Studentd . They have now stand up and beging to clear their Name. As you well know the Organisations( Coalition of Child soldiers, UNICEF, and Reporters Without Boarders) that supported the Film based on the Autobiagraphy Have stepped Down. Full Story

WELT ONLINE -25.04.2008

Zweijähriges Mädchen auf Lufthansa-Flug gestorben

Ein zweijähriges Mädchen ist an Bord einer Lufthansa-Maschine gestorben. Eine Ärztin unter den Passagieren konnte auf dem Flug von Frankfurt am Main nach New York am Dienstag nur noch den Tod des Kindes feststellen, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte. Die Maschine mit mehr als 300 Passagieren sei daraufhin nach Shannon in Irland umgeleitet worden. Die Todesursache ist noch unklar. Das Mädchen aus Eritrea und seine Familie waren Teil einer Gruppe, die im Rahmen eines Flüchtlingsprogramms in die USA gebracht werden sollte.Weiter

PR-Inside.com (Pressemitteilung) - 25. Apr. 2008

Äthiopien bricht diplomatische Beziehungen zu Qatar ab

Äthiopien hat am Montag die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Hintergrund der Entscheidung waren offenbar Katars angebliche Verbindungen mit Äthiopiens Erzfeind Eritrea. Katar habe nichts unversucht gelassen, um die nationale Sicherheit Äthiopiens zu bedrohen, erklärte das Außenministerium in Addis Abeba. Die beiden Nachbarstaaten am Horn von Afrika streiten seit langem um den gemeinsamen Grenzverlauf, weswegen sie bereits gegeneinander Krieg führten.
Katar unterhielt bislang keine eigene Botschaft in Addis Abeba. Den ölreichen Staat verbinde aber eine «gute Freundschaft» mit der Regierung im Nachbarland Asmara,Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.04.2008

Somalia - Heftige Kämpfe in Mogadischu

Aus Furcht vor neuer Gewalt ist es in der somalischen Hauptstadt Mogadischu am Montag nicht gelungen, die Leichen der während der heftigsten Kämpfen seit Monaten mehr als 50 getöteten Menschen zu bergen.

In Gefechten zwischen den „Al Shabaab“ genannten Aufständischen und äthiopischen Soldaten sowie Truppen der somalischen Übergangsregierung kamen am Wochenende in Mogadischu nach unterschiedlichen Angaben zwischen 55 und 90 Menschen um.Weiter

Manager: Senait Mehari hat Vergleich nicht zugestimmt
von PeterDisch

Der Vergleich zwischen dem Verlag Droemer Knaur und Almaz Yohannes ist ohne Senait Mehari zustande gekommen. Auf Anfrage sagte Meharis Manager Jobst-Henning Neermann am Donnerstag, 18. April:

"Senait Mehari hat diesem Vergleich [...] nicht zugestimmt. Sie steht weiterhin zu dem Inhalt Ihrer Bücher, insbesondere zu dem beschriebenen Camp der ELF.
Soweit es Frau Almaz Yohannes betrifft ist diese nach der Erinnerung von Frau Mehari jedoch nicht die Person der Agawegahta, die in dem Buch Feuerherz beschrieben wird. [...] Andere Äußerungen in einem Interview im Frühjahr 2007 beruhen auf einem bedauerlichen Irrtum."

(Anmerkung: Der Wortlauf des Vergleichs war zum Zeitpunkt der Korrespondenz mit Jobst-Henning Neermann noch nicht bekannt, so dass er dazu auch keine Stellung nehmen konnte.)Weiter

19.04.2008

Tewahdo Easter Celebration in Frankfurt a. M


sueddeutsche.de - 19.04.2008

Streit um «Feuerherz»: Verlag widerruft Aussagen

München (dpa) - Im Streit um den Wahrheitsgehalt des Kindersoldaten-Bestsellers «Feuerherz» von Senait Mehari hat der Droemer-Knaur-Verlag Aussagen über eine Betroffene widerrufen.Weiter

FOCUS Online - 18.04.2008

„Feuerherz“- Verlag bestätigt Fehler

Der Streit um die Autobiografie „Feuerherz“ von Senait Mehari geht weiter. Der Droemer-Knaur-Verlag muss einzelne Aussagen widerrufen und Schadensersatz zahlen.Weiter

NDR - ZAPP - 16.04.2008

Spektakuläre Wende - Neue Erkenntnisse im Falle Senait Mehari


Eritreischer-Jugend-und Kultur Hamburg e.V., 14.04.2008


ifepr.de - 13.04.2008

Jenseits von Italien
A&W Architektur & Wohnen macht eine Entdeckung in Afrika

(lifepr) Hamburg, 11.04.2008 - Eritrea ist einer der ärmsten Staaten Afrikas. Die Hauptstadt Asmara ist Zeugnis einer vergangenen Pracht. Von italienischen Bauherren während der Kolonialzeit in den 1930er-Jahren errichtet, entstand hier ein geschlossenes Ensemble moderner Architektur. Das ist bis heute erhalten - mit dem Charme des Maroden. Ein würdiger und exotischer Kandidat für die Aufnahme in das Weltkulturerbe.Weiter

Ludwigsburger Kreiszeitung - 11.04.2008

Früherer Flüchtling steht Ausländern zur Seite

Paulos Tesfazghi ist ein großmütiger Mensch. Der nützliche Charakterzug hat dem Eritreer geholfen, trotz etlicher Hürden seinen Platz in dieser Gesellschaft zu finden. 1976 kam er als Flüchtling nach Deutschland, seit 24 Jahren steht er anderen Migranten als Sozialberater mit Rat und Tat zur Seite.Weiter

Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung - 10.04.2008

Amerikas Afrika-Zentrale liegt in Stuttgart

Die Vereinigten Staaten wollen von Deutschland aus den schwarzen Kontinent mit Ordnung und Sicherheit versorgen

Allein aus dem Golf von Guinea bezogen die USA 2007 15 Prozent ihrer Ölimporte. Soviel wie aus Saudi-Arabien. Zu einem verstärkten Engagement in Afrika wird die US-Regierung jedoch nicht allein durch strategische Rohstoffe motiviert. Es sollen ein Markt gesichert und ein vordringender Islam aufgehalten werden. Ab Herbst wird es für all das einen operativen Koordinator geben - und der sitzt nicht in Washington.

Am Horn von Afrika kümmert sich eine Kombinierte Task Force von der Basis in Dschibuti aus um Äthiopien, Somalia und Eritrea. Der Einmarsch der Äthiopier in Mogadischu vor gut einem Jahr - unterstützt von US-Logistik und Aufklärung - hat demonstriert, wie leistungsfähig das System sein kann.Weiter

Rotenburger Rundschau - 09.04.2008

Mit Eseln gegen die Not
Hilfe in Nepal und Eritrea: Ausstellung im Amtsgericht

Zeven. (r). Im Hauptgebäude des Amtsgerichts Zeven ist bis Mitte Mai eine Wanderausstellung der Esel-Initiative zu sehen. Der 1995 gegründete Verein unterstützt notleidende und alleinerziehende Frauen in Nepal und Eritrea. Mit Spenden beschaffen die örtlichen Kooperationspartner Esel und Wassercontainer, mit denen die Frauen die tägliche Schwerstarbeit des Wassertransports bewältigen und sich eine eigene Existenz aufbauen können.Weiter

Marler Zeitung - 09.04.2008

Eritrea ist mehr als Krieg und Elend

Ein Land, das die meisten nur mit Krieg und Hunger verbinden: Eritrea ist mehr als nur ein Hort des Elends. Davon konnte sich jetzt eine Reisegruppe aus Marl und Hattingen überzeugen.Weiter

Deutschlandradio - 08.04.2008

Die Explosion der Armut

Das Problem der hohen Geburtenraten in Afrika am Beispiel Ugandas

Fast ungebremst wächst die Bevölkerung in manchen Ländern Afrikas, im Kongo, in Liberia oder Uganda, die zu den ärmsten Ländern der Welt zählen. Die Geburtenrate ist in diesen Ländern konstant hoch, während die Sterberate weiter sinkt. Mit einem Bevölkerungswachstum von derzeit 3,2 Prozent würde sich die Einwohnerzahl Ugandas in den kommenden 20 Jahren verdoppeln.

Wenn heute von Bevölkerungsexplosion gesprochen wird, dann richten sich alle Augen auf Afrika. Genauer: auf die Länder zwischen Sahara und der Südspitze des Kontinents. Die Wüste im Norden ist weitgehend leer; in den Staaten des Südens fallen ganze Generationen der Aids-Epidemie zum Opfer. Dazwischen jedoch, im Kongo, in Liberia, Eritrea oder Uganda wächst die Menschheit fast ungebremst. Es sind die ärmsten Länder der Erde, die am stärksten betroffen sind.Weiter

07.04.2008

Dear Samson, I am glad to hear from you!

von Mahari Seghid

 

 

 

Dear Samson,
I am glad to hear from you, this means that you are ready to support our fight against Feurherz Film. I am glad that you have the opportunity to defend yourself from what was said about you. But for me personal y I do not judge people for their private life but when I read your name in the www Feurherz Infofilm.com I feel realy upset. So please let us know exactly if you were also a Twelve yer Old Child who carried a Gun to Kill during the Eritrean Ethiopian Conflict or it was just a Child caught in the Conflict. I hope you understand that the Dignity of Eritrea and not the Government is on Stake. Please give us your help and I tell you frankly the Eritrean Community in the World they will give you a hand in your private problems. I can give you many addresses of Institutions and Private Eritreans that can Help you.
Your silence as the one of Senait Mehari is just helping the Wrong People who make profit on our History and Thirty Years of Struggle.
Mahari Seghid, African Refugees News..Weiter


06.04.2008


06.04.2008

Samson Kidane antwortet

 

 

 

Eigentlich wollte ich dir ( Zeru ) nicht antworten, da du für meine Inteligenz eine Beleidigung bist, da ich aber deine Lüge nicht einfach stehen lassen möchte und den Leuten die Wahrheit übermitteln möchte, tue ich dies doch.
Es ist eine Unverschämtheit, Dinge ( Drogenhandel ) zu behaupten die der Wahrheit nicht entsprechen und solche Lügen im Netz zu verbreiten.
Zusätzlich berichtest du von Personen, denen ich deiner Meinung nach Geld schulde, nenne die Namen um dies zu klären, aber dafür fehlt dir wahrscheinlich die Courage und der Mut um deine Behauptungen zu bestätigen.
Ich könnte sehr viel um deine Person schreiben, welches ein negatives Licht auf dich werfen würde, aber ich lasse mich nicht auf dein niedrieges Niveu herab.
Meine Geschichte entstand vor 12 Jahren, Seneit vor 3 Jahren, dies ist bitte nicht zu verwechseln und nicht zu vermischen!!!.Weiter


Feuerherz-info.de : Da waren es nur noch vier

von PeterDisch

Auf der Webseite www.feuerherz-info.de wollen die Produzenten des Films "Feuerherz" die Ergebnisse ihrer Recherchen zum Thema Kindersoldaten in Eritrea zugänglich machen.

Einige Zeit fand sich am Fuss der Homepage ein Balken mit dem Stichwort "Links/Partner". Dort waren die Logos folgender Organisationen und eines Bundesministeriums abgebildet und verlinkt:Weiter

Schaffhauser Nachrichten - 01.04.2008

Dr. Toni Locher von SUKE (schweizerisches Unterstützungskomitee für Eritrea)

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung gab Dr. Toni Locher von SUKE, schweizerisches Unterstützungskomitee für Eritrea, einen hochinteressanten Einblick in die Arbeit seiner Organisation.

Das Land wurde 1993 unabhängig, nachdem eritreische Unabhängigkeitsbewegungen zuvor jahrzehntelang gegen seine Annektion durch Äthiopien gekämpft hatten. Seit 30 Jahren leistet das SUKE in dem kleinen Land am Horn von Afrika Hilfe zur Selbsthilfe. Es fördert unter anderem Bildungsprojekte für Frauen, hilft beim Bau von Brunnen im trockenen Hochland im Landesinneren oder verteilt Esel an bedürftige alleinstehende Frauen. In Eritrea sind die Wege zum Wasserholen lang. Mit einem Esel können die Frauen in einem Gang Wasservorräte für einige Tage holen und eventuell sogar mit Wasserverkauf einen Zusatzverdienst erzielen. Am Schluss seines Vortrags gab Toni Locher der Hoffnung Ausdruck, dass ihre Hilfe zur Selbsthilfe das SUKE eines Tages überflüssig machen werde. (cp)Weiter

taz.de - 27.03.2008

Dauerkonflikt in Somalia
Islamisten auf dem Vormarsch

Herber Rückschlag für die moderaten Kräfte in Somalia: Islamisten haben eine Stadt nahe Mogadischu eingenommen - problemlos und innerhalb weniger Stunden.

Das Gefecht begann im Morgengrauen und war nach wenigen Stunden entschieden. Dann kontrollierten die Truppen der "Union Islamischer Gerichtshöfe" die Stadt Jowhar, nur 90 Kilometer von Somalias Hauptstadt Mogadischu entfernt. Sieben Menschen kamen bei den Kämpfen ums Leben, danach stürmten die Islamisten das Gefängnis und ließen alle Gefangenen frei. Vorsorglich entsandte die mit Äthiopien verbündete Regierung Somalias Truppen nach Merka im Süden Mogadischus, wo Gerüchte einen weiteren Angriff vorhersagten.Weiter

israelnetz- 27.03.2008

Eritreas Botschafter fordert Rücksendung der Flüchtlinge

JERUSALEM (inn) – Der Botschafter Eritreas in Jerusalem hat Israels Flüchtlingspolitik kritisiert. "Israel macht sich selbst zum Migrationsziel für eritreische Bürger, die vor dem Militärdienst fliehen oder Arbeit suchen", sagte er in einem offiziellen Schreiben an das israelische Außenministerium. Der jüdische Staat stellt Eritreern als politischen Flüchtlingen Arbeitsvisa aus, sucht jedoch selbst nach einer Lösung der Flüchtlingskrise.Weiter

FIFA.com - 26.03.2008

Eritrea gibt Rückzug aus WM-Qualifikation bekannt

Nachdem man in der Qualifikation für den FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002™ in der ersten Runde an Nigeria (0:0, 0:4) gescheitert war und vier Jahre später gegen Sudan (0:3, 0:0) die Segel streichen musste, wird Eritrea auf dem Weg zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ nicht die Möglichkeit haben, diese Bilanz zu verbessern. Der 133. der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste hat seinen Rückzug aus der Qualifikation für die nächste WM bekannt gegeben.Weiter

Recklinghäuser Zeitung - 26.03.2008

Verein schenkt Zukunft

So ganz ist Marion Hugendiek noch nicht angekommen im von Sturm und Schnee umtosten Recklinghausen. In Gedanken weilt sie noch an einem Ort voller Sonne, lachender Kindergesichter und bitterer Armut. In Eritrea. Weiter

Weltwoche -22.03.2008

Machtkampf entbrannt
Mit Bush in Afrika

Um die Bodenschätze Afrikas ist ein Machtkampf entbrannt. Das Schicksal der Bevölkerung spielt für die Grossmächte kaum eine Rolle. Einzige Ausnahme: die USA. Kein Staatschef hat mehr für Afrika getan als der gern gehasste US-Präsident George W. Bush. Ein Reisebericht.Weiter

RIA Novosti - 18.03.2008

UNO empört über Ausweisung der Blauhelm-Soldaten aus Eritrea

Der UN-Sicherheitsrat führt am Donnerstag eine Sitzung über die Ausweisung der Blauhelm-Soldaten aus Eritrea durch. Das ist ein Fall ohne Gleichen, die Blauhelm-Soldaten mit einem gültigen UN-Mandat sollten Eritrea nach dem Willen der Regierung des Landes verlassen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon befürchtet negative Folgen für die Sicherheit der Friedenstruppen in anderen Regionen der Welt.Weiter

derStandard.at - 18.03.2008

Acht Tote bei Explosion
26 Verletzte - Behörden machen Eritrea verantwortlich

Bei einer Explosion im Nordwesten Äthiopiens sind am Donnerstag nach Regierungsangaben acht Menschen getötet und 26 verletzt worden. Die Behörden machten Eritrea für die Detonation verantwortlich. Der Vizepräsident des Staats Tigray, Abadi Zemo, sagte, an einem Bus in Humera sei eine Bombe angebracht worden. Humera liegt 600 Kilometer nordwestlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an der Grenze zum Sudan.Weiter

14.03.2008

Berliner Zeitung - Leserbriefe
Dieser Vorwurf ist absurd

Media: "Kindersoldat - ein Begriff wird ausgehöhlt" von Abini Zöllner (22. Februar):

In dem Artikel beschäftigt sich Abini Zöllner mit Quellen und Personen, mit denen Zapp seine Kritik an der Kindersoldaten-Geschichte von Senait Mehari belegt habe. Nach ihrer Ansicht sind diese Quellen und Zeugen unglaubwürdig. Warum verschweigt sie, dass alle von Zapp befragten Personen von den Produzenten des Kinofilms "Feuerherz" instrumentalisiert wurden, als Belege für die Richtigkeit ihres Filmes auf einer eigens eingerichteten Homepage präsentiert wurden? Warum verschweigt sie, dass die von ihr benannten Personen niemals zuvor befragt wurden, sie ohne ihr Wissen als Quellen benannt wurden? Weiter

14.03.2008

Berliner Zeitung » 2008 » 22.Feb. » Feuilleton

KINDERSOLDAT
Ein Begriff wird ausgehöhlt

Selbst, wenn die Geschichte erfunden worden wäre, wäre sie an der historischen Wahrheit entlang erfunden. Senait Mehari beschreibt in "Feuerherz" ihre Kindheit mitten im eritreischen Bürgerkrieg. Das Buch geriet erst in die Bestsellerlisten, dann in die Schlagzeilen. Denn der Journalist Peter Disch zweifelte an der Biografie. Also recherchierte er und bot sein Ergebnis vor einem Jahr mehreren Redaktionen feil. Nicht alle waren überzeugt. Auch der tendenziöse Ton schreckte ab. Bis er beim Medienmagazin "Zapp" zündete. Der Feuerherz-Skandal wurde entfacht - am 14. 2. 2007.Weiter

afrika.info - 13.03.2008

Afrika: Entwicklung statt Blauhelme
Kritik an kostspieliger Friedensmission in Darfur

New York. Die personell und ausrüstungstechnisch unterversorgte UN-Friedensmission in der westsudanesischen Krisenregion Darfur (UNAMID) ist wegen ihrer außergewöhnlichen hohen Kosten in die Kritik geraten. Weiter

Wormser Zeitung - 12.03.2008

Rede für Menschenrechte

Studentin Segen Baire aus Eritrea trug die Rede vor, die der Dalai Lama 1998 zum 50. Jahrestag der universellen Erklärung der Menschenrechte gehalten hatte.Foto: Rainer Klotz/masterpress

Am Montag jährte sich der Jahrestag des tibetischen Aufstands gegen China zum 49. Mal, in zahlreichen Städten protestierten Menschen gegen die Verletzung von Menschenrechten und die Zerstörung der tibetischen Kultur und Religion und und setzten sich ein für das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung.

n Worms findet derzeit die "Woche gegen Rassismus" statt. Ein Punkt im Veranstaltungsreigen war es gestern, dass zu Beginn der Stadtratssitzung eine ausländische Mitbürgerin das Thema Menschenrechte in den Vordergrund rückte. OB Michael Kissel konnte die Studentin Segen Baire aus Eritrea begrüßen, die die Rede vortrug, die der Dalai Lama 1998 zum Anlass des 50. Jahrestages der universellen Erklärung der Menschenrechte gehalten hatte.Weiter


12.03.2008

DAHLAK FORUM
Um Gotteswillen, Samson Kidane als Zeuge?

Von den ca. 900 eritrear die in Köln leben werden Sie keine einzige finden der eine Aussage von Kidane ernst nimmt. Unter den eritrearn in Köln ist er nur als Betrüger der einige Jahren in deutsche Gefängnissen wegen Drogenbesitz und Verkauf verbracht hat, bekannt. Eritreische Eltern wollen, dass Ihre Kinder von Kidene Fern bleiben. Ich könnte heute noch mehr als 10 Eritreer die von Ihm betrogen (Geld) sind Zusammenbringen.

Seit Frau Mehari (die ja auch Sängerin ist, wie er) Medienstar würde träumt Kidane auch davon Berühmt zu werden. Vielleicht schafft er das auch. „Feuerherz“ ist zu 90% Lüge, trotzdem hat Mehari es geschafft sogar von Kanzlerin Merkel gelobt zu werden.Weiter


12.03.2008

feuerherz-info.de wieder online

von PeterDisch

Die Webseite feuerherz-info.de, auf der die Produzenten des Films "Feuerherz" die Ergebnisse ihrer Recherchen zum Thema Kindersoldaten in Eritrea zugänglich machen wollen, ist nach einer Überarbeitungsphase wieder am Netz.Weiter

worms.de (Pressemitteilung) - 10.03.2008

Aufruf zur "Woche gegen Rassismus"

Gemeinsam rufen Oberbürgermeister Michael Kissel und Carlo Riva, Vorsitzender des Ausländerbeirates Worms, zur "Woche gegen Rassismus" vom 10. bis 23. März 2008 auf und laden zum Aktionstag am 12. März 2008 in das KW-Kino ein.

Besuche in Wormser Schulen durch Mitglieder des Ausländerbeirats und der Beitrag einer Studentin aus Eritrea zum Thema „Menschenrechte“ zu Anfang der Stadtratssitzung am 11. März werden darüber hinaus auf das Anliegen der „Woche gegen Rassismus“ aufmerksam machen.Weiter

07.03.2008 - Von Sifaf Adem

Bumerang

Was für ein Bildungsvorhaben?! Was für eine Solidarität?! Von Sifaf

Seit 2004 führt das Buch „Feuerherz“ die Öffentlichkeit in die Irre. Viele fanden an das Buch eine lesenswerte Lektüre. Die Rede ist von SchülerInn und Schüler, Eine-Welt-Verbände, Stiftungen, Politiker, Vordenker, Kirchengemeinden, Bürgerinitiativen, Musikern und der breite Spektrum des deutschen Sprachraumes, die sich für eine gerechte und humane Welt engagieren.

In der ungerechten Zeit der Globalisierung versuchten Lehrer und Pädagogen, die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler mit Lehrestoffen zu erschließen, die zum Verstehen der Welt notwendig sind, wobei sie zahlreiche Unterrichtstunden, Lesungen und Veranstaltungen organisierten, um ihre Solidarität und Sympathie mit der betroffenen Person zu bekunden. Weiter

Fuldaer Zeitung - 05.03.2008

Afrika-Freizeitpark in Salzschlirf

BAD SALZSCHLIRF „Im Herzen Afrikas“: Unter diesem Namen soll ein 56.000 Quadratmeter großer Freizeitpark mit 30 afrikanischen Hütten für Urlauber, Spezialitätenlokal, Streichelzoo und einer großen überdachten Spielwelt für Kinder neben dem Bad Salzschlirfer Freibad entstehen.

Entsprechende Pläne hat Asmorom Teckie aus Müs den Gemeindevertretern aus Bad Salzschlirf und Großenlüder in einer Geheimsitzung vorgestellt. Teckie ist in Großenlüder kein Unbekannter: Er wurde in Eritrea geboren und kam als Flüchtling nach Müs, wo er auf aufwuchs. Im Sommer 2001 eröffnete er in der Frankfurter City das Spezialitätenrestaurant „Im Herzen Afrikas“, das sich zu einem gefragten Trendlokal entwickelt hat.
„Asmorom Teckie ist kein Spinner. Weiter

Gießener Allgemeine - 04.03.2008

Soforthilfe für Notleidende in Eritrea

Marburg (pm). Soforthilfe für Notleidende in Eritrea bringt die in Marburg ansässige Hilfsorganisation "Terra Tech" auf den Weg. Für weitergehende Maßnahmen ist man auf Spenden angewiesen.Weiter

Esslinger Zeitung -02.03.2008

Höchststrafen im Prozess um einbetonierte Leiche gefordert

Stuttgart - Jeweils zehn Jahre Haft forderte Oberstaatsanwalt Gernot Blessing gestern für drei der Angeklagten im Prozess um den Mord an Yvan Schneider. Das ist die höchste Strafe, die nach Jugendstrafrecht für Mord vergeben werden kann.

„Das Schreckliche daran ist ja nicht das Zerstückeln der Leiche, sondern der Plan, Yvan Schneider zu töten.“ Denn diesen Plan habe es gegeben, und zumindest drei der Angeklagten - neben dem Haupttäter dessen 18-jähriger Freund und die 17-jährige Freundin - hätten davon gewusst. Dass der 18-Jährige und die 17-Jährige davon ausgegangen seien, Yvan solle nur geschlagen werden, nimmt ihnen der Staatsanwalt nicht ab. Er wirft ihnen gemeinschaftlichen Mord vor. Bisher war von einem Eifersuchtsmord die Rede gewesen. Blessing rückte gestern davon ab: „Es war nicht Eifersucht, das Motiv war Rache.“Dreh- und Angelpunkt sei die heute 17-Jährige. Sie sei kein argloses Opfer, das sich gegen den Freund nicht wehren konnte und alles tat, was er verlangte. Sie wisse vielmehr genau, was sie wolle. Das Mädchen, deren Eltern aus Eritrea eingewandert sind und hier als einfache Angestellte die fünfköpfige Familie ernähren, ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen.Weiter

derStandard.at -02.03.2008

Eritrea: Österreichischer UNO-Beobachter von Miliz verhört

Gemeinsam mit finnischem Kollegen bei Patrouille in umstrittener Grenzzone aufgegriffen - Nach Stunden wieder freigelassen Weiter

lifepr.de - 26.02.2008

5.500 Euro für Wasserprojekt in Eritrea

Wasser trinken und ordentlich schwitzen, beides für den guten Zweck: Die SWM Aktion auf dem vergangenen Winter-Tollwood war ein großer Erfolg. Dort gab es quellfrisches M-Wasser aus der M-Wasserbar und Sondertickets der M-Saunen, beides inklusive Spende für ein Hilfsprojekt in Eritrea. Auf diese Weise kamen 5.500 Euro zusammen.

Schwerpunkt der SWM Spendenaktion auf dem Winter- Tollwood war der Aufbau von "Nebelkollektoren" in der Hoch- 2 - landregion Maakel in Eritrea. Dort gibt es aufgrund der Höhe keine Wasserquellen, dafür aber viel Nebel. Nebelkollektoren sind spezielle Netze, in denen dieser Nebel hängen bleibt. Die Wassertropfen werden gesammelt und über Rohre zu den Menschen ins Dorf geleitet. Auf diese Weise können pro Netz 200 Liter Wasser am Tag "geerntet" werden.Weiter

26.02.2008


e110 26.02.2008

Mann aus Eritrea in Halle angegriffen und verletzt

Halle (ddp-lsa). Ein 34 Jahre alter Mann aus Eritrea ist am frühen gestrigen Morgen in Halle von zwei Personen angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde der Mann auf dem Nachhauseweg von zwei 27 und 28 Jahre alten Männern beschimpft und beleidigt sowie mehrmals ins Gesicht getreten. Er erlitt laut Polizei eine Platzwunde an der Oberlippe. Die beiden Tatverdächtigen, die mit drei weiteren Männern unterwegs waren, wurden gestellt. Der Staatsschutz ermittelt.Weiter

26.02.2008

Die Hilfsorganisationen und Senait Mehari
von PeterDisch @ 21.02.08 - 12:33:13

Am 20. Februar haben die Kinder- und Menschenrechtsorganisationen Aktion Weißes Friedensband, amnesty international, Kindernothilfe und terre des hommes eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Titel: „Faire Berichterstattung über Kindersoldaten“

Die Organisationen gehören zum Deutschen Bündnis Kindersoldaten und teilweise auch zur internationalen Coalition to Stop the Use of Child Soldiers.

Hier nun der O-Ton: Weiter

NDR Fernsehen: ZAPP - 21.02.2008

Streit um "Feuerherz" - Filmemacher präsentieren falsche Belege


news aktuell (Pressemitteilung) -21.02.2008

Kinderrechtsorganisationen fordern faire journalistische Berichterstattung über Kindersoldaten

Osnabrück (ots) - Die Kinder- und Menschenrechtsorganisationen Aktion Weißes Friedensband, amnesty international, Kindernothilfe und terre des hommes haben eine angemessene und faire journalistische Berichterstattung über Kindersoldaten gefordert. Die Organisationen, die sich mit Hilfsprojekten und politischer Arbeit international für Kindersoldaten einsetzen, betonten, gerade Journalisten sollten den international vereinbarten Kindersoldaten-Begriff verwenden und besonders über das Schicksal einzelner Kinder sensibel und rücksichtsvoll berichten. Dies sei leider bei Berichten über das Buch "Feuerherz" von Senait Mehari und den davon inspirierten gleichnamigen Film nicht immer der Fall.Weiter

20.02.2008

www.feuerherz-info.de : Samson Kidane

von PeterDisch @ 20.02.08 - 00:14:04

Die Website www.feuerherz-info.de, mit der einer Produzenten des "Feuerherz"-Films über Kindersoldaten in Eritrea und anderswo informierte, ist nach einigen Tagen derzeit wieder offline.

Auf der Webseite gab es eine Rubrik namens Zeitzeugen. Dort wurde als einziger Zeitzeuge der aus Eritrea stammende Musiker Samson Kidane genannt, der heute in Köln lebt. Kidane berichtet auf seiner Website, das er mit elf Jahren Soldat geworden sei und im Krieg gekämpft habe wie alle Jungen in seinem Alter. Weiter

NDR Fernsehen: ZAPP - 19.02.2008

Streit um "Feuerherz" - Filmemacher präsentieren falsche Belege

Sendezeit: Mittwoch 20.02.2008, 23:00 Uhr -

"Feuerherz" - ein Film im Fadenkreuz der Kritiker. Seit seiner Premiere auf der Berlinale geraten die Produzenten immer mehr unter Beschuss: Ihr Kinostreifen über Kindersoldaten sei "ein naives Kitschmärchen"; "eine Geschichte mit ein bisschen Guerillakrieg aus der Perspektive eines kleinen Mädchens". "Feuerherz" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Senait Mehari. Ihre vermeintliche Autobiographie aber ist in Teilen unwahr - das zumindest ergaben Zapp-Recherchen vor einem Jahr. Jetzt präsentierten die Produzenten auf ihrer Homepage falsche Belege, um die Authentizität ihrer Geschichte zu unterstreichen. Zapp über die "künstlerische Freiheit" im Umgang mit der Wahrheit.Weiter

Volksstimme - 17.02.2008

Sicherheitsrat verurteilt Eritreas Vorgehen gegen UN-Mission

ew York - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat Eritrea wegen seines Verhaltens gegenüber der UN-Friedensmission im Grenzgebiet zu Äthiopien ungewöhnlich deutlich kritisiert.

Das höchste UN-Gremium warf der eritreischen Regierung am Freitag in einer Sondersitzung vor, die Arbeit der Blauhelmsoldaten zu behindern und ihnen den Treibstoff zu verweigern. "Der Sicherheitsrat verurteilt den Mangel an Zusammenarbeit seitens der eritreischen Regierung scharf", hieß es nach einer mehrstündigen Debatte hinter verschlossenen Türen in einer sogenannten Präsidentenerklärung.Weiter

derStandard.at - 15.02.2008

Eritrea unterbricht Versorgung der UN-Mission
Sondersitzung des Sicherheitsrats

New York - An der unsicheren Grenze zwischen Eritrea und Äthiopien gibt es Streit um die dort stationierten Blauhelmsoldaten. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nannte die Situation am Freitag in New York "inakzeptabel". Er forderte die eritreische Regierung auf, ihren internationalen Verpflichtungen nachzukommen und mit der UN-Mission zusammenzuarbeiten. Der Sicherheitsrat wollte noch am Nachmittag über die angespannte Lage beraten.Weiter

15.02.2008

Medienecho (10): Streams
von PeterDisch @ 15.02.08 - 02:43:44

Sabine Schultz im Heute Journal, 14.02.08:
"...der Film folgt in großen Teilen der Buchvorlage, wenn auch in der Beschreibung konkreter Personen stark abgemildert. Als Film ist Feuerherz nicht überzeugend ..."

Ali Samadi Ahadi ist der Regisseur der Dokumentation "Lost Children", der von Kindersoldaten-Schicksalen handelt. Ahadi hat sich den Film "Feuerherz" angesehen. In einem Gespräch mit Radioeins sagt er:
"...dass Leute sich denunziert fühlen, dass Leute sich falsch wiedergegeben fühlen in dem Buch, das hinterlässt doch einen faden Beigeschmack..." Weiter

kobinet-nachrichten -15.02.2008

Berlinale 2008 - Feuerherz ohne Mut

Berlin (kobinet) Mit dem Film "Feuerherz" ist der zweite deutsche Beitrag für den Wettbewerb ins Rennen gegangen. Der Film ist umstritten.

Der Spielfilm "Feuerherz" des italienischen Regisseurs Luigi Falorni hatte am Donnerstag seine Weltpremiere bei der Berlinale. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Senait Mehari, die darin ihren Aufenthalt als Kindersoldatin in einem Lager der eritreischen Befreiungsorganisation schildert.

Bereits vor der Premiere wurden den wartenden Journalisten Flugblätter unbekannter Herkunft in die Hand gedrückt, in denen dazu aufgerufen wurde, den Film aus der Berlinale zu nehmen. Begründung: In Eritrea habe es keine Kindersoldaten gegeben und das Buch von Senait Mehari, auf dem die Geschichte basiert, sei eine erfundene Wirklichkeit.Weiter

RP ONLINE . 14.02.2008

Premiere des Films "Feuerherz"
Ärger auf der Berlinale

Eine Besucherin auf der Berlinale protestiert gegen den Film "Feuerherz". Foto: ddp

Der Film "Feuerherz" sorgt auf der Berlinale für Wirbel: Die Romanverfilmung zeigt Kindersoldaten, die in der ostafrikanischen Stadt Eritrea im Befreiungskrieg mitkämpfen. Einige Afrikaner kritisieren den Film als diskriminierend und überzogen.

Tagesspiegel - 14.02.2008

„Eritrea war auch ein heroisches Land“

Jetzt bloß nichts falsch machen. Die Sache ist heikel, der Prozess um das „Feuerherz“Buch nicht entschieden, wer weiß, ob nicht auch noch der Film belangt werden wird. Und wer weiß, wie gefährdet die Darsteller sind, nachdem viele schon während des Drehs bedroht wurden. Also verschweigt man den Aufenthaltsort der zehnjährigen Hauptdarstellerin Letekidan Micael, die in Europa Asyl beantragt hat. Also sitzt die umstrittene Bestseller-Autorin Senait Mehari nicht mit auf dem Podium. Also legt man Wert darauf, dass der Film nicht ihre Story, sondern eine universelle Geschichte erzählt.Weiter

ZEIT online -14.02.2008

Berlinale: ''Feuerherz'' erzählt von Kindersoldaten in Afrika

Hunger, Fanatismus, Tod: Als zweiter deutscher Wettbewerbsbeitrag auf der Berlinale ist am Donnerstag das Drama "Feuerherz" von Luigi Falorni gezeigt worden.

Das Publikum der Internationalen Filmfestspiele Berlin (bis 17.2.) nahm "Feuerherz" in einer ersten Pressevorstellung zurückhaltend auf. Der Film erzählt vom Schicksal eines Mädchens aus Eritrea, das in den 80er Jahren für den Unabhängigkeitskrieg Eritreas gegen Äthiopien zur Kindersoldatin ausgebildet wird. Nur ihrem starken, mutigen "Feuerherz" verdankt sie es, dass sie Hunger, Einsamkeit, harte Arbeit und die Konfrontation mit Tod und Fanatismus überlebt. Weiter

Tagesspiegel - 14.02.2008

'Feuerherz'' - Kinder der Angst

Schon vor der Premiere ist die Bestsellerverfilmung "Feuerherz" umstritten. Der Film basiert auf den Kindheitserinnerungen der deutsch-eritreischen Sängerin Senait Mehari - juristische und politische Rangeleien begleiteten die Filmproduktion. Weiter

Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) -14.02.2008

Politischer Zündstoff

Statt mit Stars wartet die Berlinale am vorletzten Wettbewerbstag mit politischem Zündstoff auf. Am Donnerstag (14. Februar) geht das umstrittene Drama «Feuerherz» ins Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Die deutsch-österreichische Co-Produktion des italienischen Regisseurs Luigi Falorni basiert auf der Bestseller-Biografie der Musikerin Senait Mehari.Weiter

Freie Presse - 14.02.2008

Was geschah in Eritrea?

Streit um Lebensgeschichte von Senait Mehari - Am Donnerstag Premiere von «Feuerherz» auf Berlina

Vor der Premiere des Films «Feuerherz» über das Leben einer angeblichen Kindersoldatin aus Eritrea am Donnerstag bei der Berlinale gibt es Streit über den Wahrheitsgehalt der Geschichte. Der Film des italienischen Regisseurs Luigi Falorni basiert auf der Bestseller-Biografie der Musikerin Senait Mehari, die schätzungsweise 1974 in Eritrea geboren wurde. Mehrere Eritreer in Deutschland werfen Mehari seit längerem vor, die Unwahrheit zu sagen. Die Autorin weist die Vorwürfe zurück. Bei dem Streit geht es auch um den Ruf des Landes. Weiter

Stern - 14.02.2008

Betonmordprozess
Die Mordkumpanei von Rommelshausen

Der 19-jährige Deniz E. soll einen Nebenbuhler mit einem Baseballschläger totgeschlagen, sein Freund angeblich den Plan gehabt haben, die Leiche zu zerstückeln, einzubetonieren und im Neckar zu versenken. Nun sagt der Helfershelfer vor Gericht aus.

Aber die jüngste Tochter einer Familie aus Eritrea gibt sich naiv, auch als sie gefragt wird, was sie sich gedacht hat, als ihr Freund mit einem Baseball-Schläger auf das Opfer einschlug? "Ich habe nichts gedacht, ich war einfach nur weggetreten", sagt sie mit leiser Stimme. Was genau auf der Wiese geschehen sei, will der Richter wissen. "Als ich aufgeschaut habe, kam schon der erste Schlag", antwortet sie, als handle es sich um eine Naturgewalt. Als das Opfer aufgehört habe zu atmen, habe ihr Deniz befohlen, mit ihm die Hose zu tauschen. Seine sei voller großer Blutflecken gewesen. Was hat sie sich dabei gedacht? Schulterzucken. Wie so oft habe sie einfach das getan, was ihr Freund verlangt habe, sagt sie. Weiter

03.02.2008

Dahlak Forum

Alles gelogen? - Der Kinofilm über die angebliche Kindersoldatin Senait Mehari

Liebe Dahlak.com leser!

Bitte geben Sie ihr kommentar im Bezug auf die verfilmung von “Feuerherz” und Ihre Meinung über die Entscheidung, dass der Kinofilm auf der Berlinale in Berlin als wettbewerbsbeitrag laufen wird. Weiter

webmaster@dahlak.com


Stern - 14.02.2008

Interview mit dem Regisseur von "Feuerherz"
Wenn Neunjährige zur Waffe greifen

Luigi Falornis Verfilmung des umstrittenen Romans "Feuerherz" sorgt gerade für Gesprächsstoff. stern.de sprach am Rande der Berlinale mit dem Regisseur über fehlgeleitete Ideale, Kindersoldaten und das italienische Erbe Eritreas.
"Feuerherz" ist Ihr erster langer Spielfilm - und gleich auf der Berlinale - haben Sie damit gerechnet? Weiter

T-online Lifestyle - 13.02.2008

Prozess um Beton-Leiche offenbart Abgründe

Schrecklicher Fund im Sommer 2007: Polizeitaucher fanden einbetonierte Leichenteile im Neckar
(Quelle: dpa)

n einer Augustnacht sollen sie ihren perfiden Mordplan ausgeführt haben. Drei junge Männer und eine 17-Jährige stehen seit heute in Stuttgart vor Gericht, weil sie Yvan S. getötet, zerstückelt und einbetoniert haben sollen - woher rührte ihr hemmungsloser Hass auf den 19-jährigen Schüler?

Die Eltern des heute 17 Jahre alte Mädchens kamen vor 26 Jahren aus Eritrea nach Deutschland. Der Vater ist Frührentner und sitzt als gebrochener Mann zusammen mit seiner Frau neben der Verteidigerin der Tochter. Sie hätte Rechtsanwaltsgehilfin werden sollen. Aber dann war ihr "anderes wichtiger" und sie geriet in Kontakt mit Deniz, der sie mit einem Sportwagen durch die Gegend kutschierte, beschenkte und langsam aber sicher auf die schiefe Bahn zog.Weiter

 


Bietigheimer Zeitung - 12.02.2008

PROZESS / DREI JUNGE MÄNNER UND EINE 17-JÄHRIGE WEGEN
BRUTALEN MORDES AN DEM SCHÜLER YVAN VOR GERICHT

Erschlagen, zerstückelt und einbetoniert - Eltern des Opfers flüchten bei Schilderung der Tat aus dem Saal

Als Liebesgeschichte hat es angefangen - doch dann wurde eine grausame Bluttat daraus. Deniz liebt Sessen. Aus krankhafter Eifersucht soll er einen Unschuldigen getötet, die Leiche zerstückelt und in Beton gegossen haben. Seit gestern stehen die beiden und ihre Helfer vor Gericht.

Der 19-jährige Türke ist mit Handschellen gefesselt, Fußketten hemmen seinen Schritt. Die Kapuze seines Sweatshirts sitzt tief im Gesicht, die Haut wirkt aufgedunsen. Seitlich nehmen die Mitangeklagten Platz: der gebürtige Kasache Roman K. (18) und Sessen K. Die 17-Jährige sitzt, nur durch ihre Anwältin getrennt, neben ihren vor mehr als zwei Jahrzehnten aus Eritrea eingewanderten Eltern. Dieses Trio eint die Anklage: gemeinschaftlicher Mord. Die Tat bestreiten sie nicht. Ein vierter Angeklagter soll geholfen haben, die Leiche zu beseitigen. Weiter

ZDFheute.de - 12.02.2008

Szene aus dem juristisch umstrittenen Film "Feuerherz"
Über die Schwierigkeiten, ein Dokudrama zu drehen

Filme machen ist toll. Tagsüber tun schöne Menschen, was Du willst, und abends feiern sie Dich als großen Produzenten. Vorausgesetzt allerdings, Du hast ein juristisches Staatsexamen und der Richter ist auf Deiner Seite. Sonst siehst Du alt aus.

Erst kommen wir noch zu Helge Sasse. Auch Filmproduzent. Mit so einem ähnlichen Problem. Auf der Berlinale läuft seine Produktion "Feuerherz" - einer der beiden deutschen Filme im Wettbewerb. Die Verfilmung eines Buches über Kindersoldaten im afrikanischen Eritrea. Die Vorlage beschreibt die angeblich wahren Erlebnisse der heute als Sängerin auftretenden Senait G. Mehari, die in Eritrea geboren wurde und heute in Deutschland lebt. Es ist nicht so lange her, da wurde "Feuerherz" als "wahre Geschichte, basierend auf Senait Meharis internationalem Bestseller" angekündigt. Sasse schüttelt den Kopf - "es ist eine Fiktionalisierung des Stoffes. Frei nach einer Lebensgeschichte." Sein Film habe sich von dem Buch nur "inspirieren lassen". Es wird sehr zurückhaltend formuliert. Feuerherz ist nämlich mittlerweile justiziabel. Weiter

mephisto 97.6 - 12.02.2008

Skandal um "Feuerherz"?

Feuerherz“ hat alles, was großes Kino braucht: ein emotional-packendes Thema, oscar-nominierte sogar oscar-prämierte Mitwirkende, die Premiere auf der Berlinale und einen „Skandal“ schon vor dem Drehbeginn.
Denn der Film basiert oder besser gesagt, er lässt sich inspirieren von dem gleichnamigen Bestseller „Feuerherz“. Die Richtigkeit des autobiographischen Romans wird seit einem Bericht des NDR-Magazins ZAPP aus dem vergangenen Jahr jedoch von einigen Seiten angezweifelt. Weiter

Deutschlandradio - 11.02.2008

Episode: Feuerherz - die (wahre ?) Geschichte einer Kindersoldatin

Deutschlandradio hat die Produzenten des Films "Feuerherz" interviewt. Click hier interview zu hören!

Tagesspiegel - 11.02.2008

Afrika denkt mit dem Blut

Die Rückkehr des Stammesdenkens verhindert eine Modernisierung des Kontinents

W enn es den Konjunktiv nicht gäbe, für Afrika müsste er erfunden werden. Eigentlich müsste der schwarze Kontinent ebenso entwickelt sein wie Südamerika oder Asien. Was an Edelmetallen und anderen Bodenschätzen wertvoll ist, findet sich in seinem Boden: Afrika hat 88 Prozent aller Platinreserven, 73 Prozent aller Diamanten, 60 Prozent allen Kobalts und Mangans und 40 Prozent allen Goldes. Die Landwirtschaft könnte blühen und Überschüsse produzieren. Afrikas Flüsse böten ein immenses Potenzial für die Stromgewinnung.

enia ist nur ein weiteres Puzzleteil in einem düsteren Gesamtbild. Im seinem Zentrum liegt der riesige Kongo, das kranke Herz des Kontinents. Gleich darüber, in Sudans Westprovinz Darfur, aber auch im Tschad, herrschen Bürgerkrieg und Anarchie, genauso wie in Somalia. Äthiopien und Eritrea rühren gerade von Neuem die Kriegstrommel.Weiter

ZDF - Aspekte - 10:02:2008

"Entstehung eines Gewissens"

Der umstrittene Wettbewerbs-Film "Feuerherz"

Wenige Stunden vor Eröffnung der Berlinale demonstrierten gestern Abend Eritreer gegen den Spielfilm "Feuerherz", einem der beiden deutschen Wettbewerbs-Beiträge. Offizielle Ausschnitte gibt es noch nicht. Der Film hat erst nächsten Donnerstag Premiere. Feuerherz basiert auf der gleichnamigen Autobiografie der Sängerin Senait Mehari. Doch genau die ist umstritten.

Almaz Yohannes war im selben Schul-Camp wie Mehari. Ein Foto zeigt sie 1979 - ein Jahr bevor Mehari dort hin kam: Almaz - als harmloses junges Mädchen. Doch in Meharis Buch heißt es: "Sie konnte töten und brüllen." In einem Interview nannte Mehari sie eine "brutale Kommandantin".Weiter

Tagesspiegel - 10:02:2008

Afrika - Kontinent der Sorgen

Bürgerkriege, Machtkämpfe, Naturkatastrophen – versinkt Afrika im Chaos? Ein Überblick, aber auch ein paar gute Nachrichten.

Wenn Kenia sich nicht bald stabilisiert, könnte es ganz Ostafrika mit in den Abgrund ziehen – zum einen wegen der wirtschaftlichen Verflechtungen, aber auch, weil Kenia ein stabilisierender Faktor in einer ausgesprochenen Krisenregion war: Äthiopien und Eritrea schrammen ständig an einem neuen Grenzkrieg vorbei, Somalia ist seit 1991 kein Staat mehr Weiter

WELT ONLINE -10.02.2008

Kriegsroman- Für Kindersoldaten ist der Tod wie die Liebe

Es fließt Blut, Köpfe werden abgehakt. Uzodinma Iwealas Roman "Du sollst Bestie sein" ist harter Lesestoff. Das Buch beschreibt detailliert das grauenvolle Leben der Kindersoldaten in Afrika. Agu, die Hauptfigur, wird Dank seines skrupellosen Kommandanten zu einem Monster mit Machete.Weiter

afrika.info - 08.02.2008

Eritrea: Kein Treibstoff für Blauhelme
Regierung lebt UN-Friedensmission lahm

New York. Die an die Regierung Eritreas gerichtete Warnung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon war unmissverständlich: Falls sie die seit Wochen unterbrochene Treibstofflieferung für die UN-Friedenstruppen UNMET nicht unverzüglich wieder aufnehme, sehe er sich gezwungen, die Blauhelme zu verlegen und aus der Hauptstadt Asmara abzuziehen, erklärte er vor dem UN-Sicherheitsrat. Weiter

Hessischer Rundfunk 07.02.2008

Alles gelogen?
Ein Film über die Kindersoldatin Senait Mehari sorgt für Wirbel

Sendezeit: donnerstags um 22:45 Uhr - Wiederholung um 02:05 Uhr

Senait Mehari, Autorin des Bestsellers „Feuerherz", ist ein Medienstar, eine gut aussehende Frau mit einer aufrührenden Biografie. Mit ihrer Lebensgeschichte als eritreische Kindersoldatin machte sie Schlagzeilen, wurde von einer Talkshow zur nächsten weitergereicht.

Jetzt liefert die Autobiografie auch die Vorlage für einen Kinofilm. „Feuerherz" läuft auf der Berlinale als Wettbewerbsbeitrag. Noch kennt keiner den genauen Inhalt des Films, doch er ist schon jetzt umstritten.

„Hauptsache Kultur“ hat in Frankfurt einen Schulkameraden von Senait Mehari getroffen, der seine Version der Geschichte erzählt. Weiter

Salzburger Nachrichten - 07.02.2008

Auch Berlin sucht die Superstars
400 Filme an zehn Tagen, 21 im Wettbewerb

Fast 400 Filme aus aller Welt zeigt die Berlinale bis zum 17. Februar. In das offizielle Rennen um den Goldenen Bären gehen 21 Filme. Präsident der diesjährigen Berlinale-Jury ist der griechisch- französische Regisseur Constantin Costa-Gavras („Z“). Zur Jury gehören unter anderen auch die deutsche Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger („Goodbye Bafana“) und die französische Darstellerin Sandrine Bonnaire („Biester“).

Ebenfalls mit Krieg befasst sich „Feuerherz“, eine deutsch-österreichische Koproduktion, die in Eritrea und Kenia gedreht wurde. Sie erzählt die Geschichte des Mädchens Awet, das als Kleinkind von der Mutter verlassen wird und Anfang der achtziger Jahre in den Bürgerkriegswirren in einem Waisenhaus aufwächst – bis Awet zusammen mit ihrer Schwester an die eritreischen Befreiungsarmeen übergeben wird, zur Ausbildung als Kindersoldatin. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 05.02.2008

Die „Feuerherz“-Produzenten im Gespräch
„Die Frage ist, ob das Böse siegt“

Herr Bareiss, Herr Burgemeister, Ihr Film „Feuerherz“ ist von der gleichnamigen Autobiographie von Senait Mehari inspiriert. Was hat Sie an dem Buch fasziniert?

Bareiss: Im Kern handelt das Buch von einer Menschwerdung und der Entstehung eines Gewissens. Wir fanden, dass das auch auf der Leinwand erzählt werden soll. Zugleich waren wir uns einig, dass wir nicht dieLebensgeschichte von Senait Mehari verfilmen, sondern uns von ihren Erlebnissen inspirieren lassen.Weiter

03.02.2008

Aus dem Fotoalbum von Agawegatha
von PeterDisch @ 01.02.08 - 00:49:42

Senait Meharis Kritiker werden ja gerne gefragt, ob sie Beweise für ihre Beteuerungen haben, dass es sich bei dem im Buch "Feuerherz" beschriebenen Lager nicht um ein Kindersoldatencamp, sondern um eine Schule handelte.

Bei meinem Interview mit Almaz Yohannes alias Agawegatha vergangene Woche hat mir die Deutsch-Eritreerin ein paar Fotos aus der Zeit bei der ELF gezeigt.

Beweise?

Auf jeden Fall vermitteln sie einen Eindruck der jungen Almaz - dem Mädchen, das im Buch "Feuerherz" als mächtige Frau mit breiten Schultern, muskulösen Armen, sehnigen Schenkeln beschrieben wird, die wie ein Mann töten und brüllen konnte. Weiter


 

Sieg für Zersenay Tadesse aus Eritrea beim ,Cinque Mulini“ - 03.02.2008

Den Sieg holte sich Zersenay Tadesse aus Eritrea, Weltmeister im Crosslauf und Halbmarathon, in 31:06 Minuten vor zwei kenianischen Läufern, Eliud Kipchoge (31:22) und Mathew Kisorio (32:08). Weiter

03.02.2008


Hannoversche Allgemeine - 02.02.2008

Uli Stielikes Sohn in MHH gestorben

Michael Stielike, der 23-jährige Sohn des früheren Fußball-Nationalspielers Uli Stielike, ist tot. Er starb in der Nacht zu Freitag in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) an den Folgen einer schweren Lungenfibrose, einer lebensbedrohlichen Entzündung des Lungengewebes.

Michael Stielike soll im engsten Familienkreis beigesetzt werden. Die Angehörigen bitten darum, von Beileidsbekundungen, Blumengestecken und Kränzen abzusehen. Stattdessen bitten die Hinterbliebenen um eine Spende für das Projekt „HeartHelp“ der MHH. Mit dem Geld finanziert die Klinik Herzoperationen in Eritrea. Das Spendenkonto lautet: MHH, Sparkasse Hannover, Kontonummer: 370 371, BLZ: 250 501 80, Verwendungszweck: HeartHelp, Fonds 19490105. Weiter

taz - 02.02.2008

Sängerin oder "brutale Kommandantin"

Die "unbarmherzige Kommandantin" Almaz Yohannes klagt gegen Senait Meharis umstrittene Kindersoldatenbiografie "Feuerherz" - und fürchtet die Berlinale, auf der die Verfilmung laufen soll. VON PETER DISCH Weiter

Spiegel Online - 02.01.2008

"FEUERHERZ"-STREIT- Verlag unterstellt Kampagne

War sie Kindersoldatin oder nur ein Kind des Krieges? Im Streit um das Buch "Feuerherz" von Senait Mehari stellt sich ihr Verlag hinter die Autorin - aber mit nicht mehr ganz so feurigem Herzen.Weiter

Variety - California - 01.02.2008

Berlinale film comes under fire - Legal issues mire 'Heart of Fire'

BERLIN — A growing legal controversy is threatening to discredit Luigi Falorni’s child soldier drama “Heart of Fire” a week before its premiere at Berlin Film Festival. Pic, based on the autobiography of Senait Mehari, is facing a legal assault along with the author, who has already been hit with a number of lawsuits regarding her supposed autobiography. Weiter

PR - inside.com - 01.02.2008

Senait Mehari weist Betrugsvorwürfe erneut zurück

(PR-inside.com 31.01.2008 12:04:52) - Eine Woche vor der Premiere von Luigi Falornis Film «Feuerherz»
im Wettbewerb der Berlinale kocht der Streit um die Lebensgeschichte der Sängerin und Bestsellerautorin Senait Mehari wieder hoch. Weiter

WELT ONLINE - 01.02.2008

Senait Mehari - Die schöne Kindersoldatin muss vor Gericht

Das Buch „Feuerherz" wurde 2004 zum Bestseller. Autorin Senait Mehari schilderte in dem Werk ihre Erlebnisse als Kindersoldatin in Eritrea. Es gibt Zweifel, ob die Geschichte wahr ist. Jetzt wurde gegen Mehari Strafbefehl erlassen. Peinlich – denn der neue "Feuerherz"-Film läuft auch bei der Berlinale.Weiter

Stern - 01.02.2008

"Feuerherz" erhitzt Gemüter - Bestseller vor Gericht

Zwei Wochen vor der Premiere des Kinofilms "Feuerherz" auf der Berlinale ist der Streit um die Buchvorlage der Autorin Senait Mehari hochgekocht. Das Landgericht Hamburg bestätigte am Donnerstag den Eingang einer Klage gegen Mehari und den Verlag Droemer Knaur. Weiter

NDR Fernsehen: Zapp - 01.02.2008


NDR Fernsehen: Zapp - 30.01.2008

Alles gelogen? - Der Kinofilm über die angebliche Kindersoldatin Senait Mehari

30.01.2008 23:00 Uhr

Senait Mehari, Bestsellerautorin. Ihre Lebensgeschichte als Kindersoldatin - in weiten Teilen erfunden. Dennoch dient sie als Vorlage für einen Kinofilm, über den es bereits Streit gibt. Weiter


Submitted by Redeab Esayas,Tsebah Zeitzeugen - 30.01.2008


http://rheinau.net/openair/Bands.htm

Waidele Conversation mit Sängerin Elysa Kay

Sängerin Elysa Kay

Jürgen Waidele, der Kultmusiker aus Süddeutschland, tourt mit seiner einzigartigen Band „Conversation“ wieder durch die Lande. Die Musik lässt sich zwischen „Black Soul & Acid Jazz“ der 70er bzw. 90er ansiedeln, wobei sich Eigenkompositionen und Covers abwechseln. Waidele’s eigenwillige Arrangements und seine Art zu singen lässt selbst bekannte Songs wie „With a little help for my friends“ oder „Light my fire“ neu erklingen.

Als besonderer musikalischer und optischer Leckerbissen ist die afrikanische Sängerin Elysa Kay (Eritrea) mit von der Partie.Weiter