Tages-Anzeiger Online - 24.01.2008

Asylstatistik: Eritreer lösen Serben ab

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 10 387 Personen in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht. Das sind 1,4 Prozent weniger als 2006. Zum ersten Mal seit Jahren kamen die meisten Gesuche nicht von serbischen, sondern von eritreischen Staatsangehörigen. Weiter

Aynfalale Group - 23.01.2008

SENAIT MEHARI'S DECEPTIVE BOOK AND FILM
You are welcome to discuss and ask questions

Aynfalale Pal-Talk Room Discussion with Mahber Mesekakir Bet Timhirti Tsibah. Full Story

Friday 25 -01-2008
@ 20;00 GMT

Morgenweb - 23. Jan. 2008

Gedenktag - Unterschriften gegen Rassismus

Das Ludwigshafener "Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus" startet am Samstag, 26. Januar, eine Unterschriftensammlung von 11 bis 13 Uhr, am Lichttor vor dem Rathaus-Center. Mit dieser Aktion wolle das Netzwerk die Initiative "Ludwigshafen sagt Nein" unterstützen, sagte Sprecherin Jutta Steinruck. Anlass seien fremdenfeindliche Vorfälle in den vergangenen Monaten: Beispielsweise sei ein Somalier am Berliner Platz von einem Mann attackiert worden, der der Polizei als Schläger der rechten Szene bekannt ist. Kurz darauf sei ein Mann aus Eritrea von zwei Männern grundlos getreten worden. Im Netzwerk sind Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und Jugendverbände vertreten. ott Weiter

Vorarlberg Online - 20.01.2008

Dutzende Tote bei Flüchtlingsdrama vor Jemen

Dutzende Flüchtlinge aus Afrika sind bei der Fahrt über das Meer nach Jemen im Golf von Aden ertrunken. Vor der Küste des Jemens wurden am Samstag nahezu 50 Leichen angespült. Das Boot mit den Flüchtlingen aus Somalia und Äthiopien war gekentert. 35 Überlebende berichteten den Behörden, dass mindestens 135 Menschen an Bord gewesen seien. Weiter

Financial Times Deutschland - 14.01.2008

Zersenay Tadese (Eritrea) 2te im schottischen Edinburgh

Der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler über 10 000 Meter gewann zum dritten Mal hintereinander den Crosslauf über 9,3 Kilometer im schottischen Edinburgh, wo am 30. März die WM stattfindet, in 27:42 Minuten. 300 Meter vor dem Ziel setzte sich Bekele von der Konkurrenz ab und siegte vor WM-Titelverteidiger Zersenay Tadese (Eritrea) und den beiden Kenianern Eliud Kipchoge und Joseph Ebuya (alle 27:43). Weiter

Tagesspiegel -10.01.2008

„Feuerherz“ im Wettbewerb

Das Bild rundet sich: neun weitere Wettbewerbsfilme gab die Berlinale am Mittwoch bekannt. Damit stehen knapp Zweidrittel des Wettbewerbs des diesjährigen Festivals.

Nach Doris Dörries „Kirschblüten – Hanami“ ist der Film „Feuerherz“ von Luigi Faloni („Die Geschichte vom weinenden Kamel“) als deutsche Koproduktion dabei: Die Verfilmung des Bestsellers von Senait Mehari erzählt die nicht unumstrittene Lebensgeschichte der jungen Sängerin aus Eritrea, die als Kindersoldatin bei der „Eritrean Liberation Front“ eingesetzt gewesen sein soll. Die Hauptrolle spielt Letekidan Micael. Weiter

The Irish Times - 10.01.2008

Bekele to face Zersenay Tadesse in Edinburgh on Saturday 12th January

Athletics: Ethiopia's Kenenisa Bekele will bid to land a record sixth IAAF World Cross Country Championship title in Edinburgh on March 30th.

The Olympic and world 10,000 metres champion was expected to achieve the record in Mombasa last year and opened up a lengthy gap in the opening stages of the race Full Story.

Hzbawi Mekete Germany - 05.01.2008


World Socialist Website - 04.01.2008

Kenia: Gewalttätige Ausschreitungen nach Präsidentschaftswahl

Mindestens 300 Menschen sind seit der Präsidentschaftswahl in Kenia am 27. Dezember bei gewalttätigen Ausschreitungen ums Leben gekommen. Zehntausende sind aus Furcht vor weiteren Angriffen aus ihren Wohnungen geflohen. Amtsinhaber Mwai Kibaki erklärte sich zum Wahlsieger und wurde am 30. Dezember in aller Eile vereidigt, nachdem die Wahlkommission ihn zum Sieger ausgerufen hatte. Er behauptete, er habe 46,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, gegenüber 44,3 Prozent für den Oppositionskandidaten Raila Odinga. Aber Kibakis knapper Vorsprung von nur 230.000 Stimmen bei fast neun Millionen abgegebenen Stimmzetteln wurde von der Opposition umgehend in Frage gestellt, und sie erhob den Vorwurf der Wahlfälschung. Weiter

WELT ONLINE - 04.01.2008

Zehn Millionen Jahre alter Urahn aus Ostafrika

Primatenfossilien gefunden - Vorfahren lebten kurz vor der Aufspaltung des Stammbaums von Menschenaffen und Menschen

Berlin - Wir modernen Menschen Homo sapiens stammen ebenso aus Afrika wie die ersten Vertreter der Gattung Homo vor rund zwei Millionen Jahren. Auch legen Funde der noch älteren Ahnen der Australopithecinen nahe, dass das östliche Afrika vor rund fünf Millionen Jahren die Wiege unserer weiteren Verwandtschaft war. Weiter

ZDF - 03.01.2008

Lag Punt im heutigen Eritrea?

Das Cohaito-Plateau im Süden war ein idealer Umschlagplatz

Verschiedene Experten vermuten Punt im heutigen Eritrea

Wenn Eritrea tatsächlich als Punt in Frage kommt, müssten Ausgräber - wie in Marsa Gawasis - auch dort einen Hafen aufspüren, der in die Pharaonenzeit gehört. Der Landesarchäologe von Eritrea, Dr. Yosief Libsekal, versucht schon lange, das Rätsel zu lösen. In einigen Buchten hat er bereits viel versprechende Spuren ausfindig gemacht. Weiter

31.12.2007 - Dahlak FORUM

Wie Feiert man Weihnachten in Eritrea?

Dahlak Eritrea Weihnachten Feiert man in Eritrea nach dem Julianische am 7. Januar. Am Weihnachten und andere Feste kleidet man sich weißes Festgewand. Es wird das traditionelle Brot „Himbasha“ gebacken und wenn man Geld hat wird Schaf geschlachtet und diverses Fleisch Gericht und Gemüse vorbereitet. Die Gerichte werden in einem traditionellen Fladenbrot, Injera serviert. Injera ist ein schwammiger Pfannkuchen von grauer Farbe. Er wird meist aus Taff (Teff), einer lokalen Getreidesorte, hergestellt. Mehrere Personen, die zusammen speisen, bekommen ihr Mahl in einer gemeinsamen Schüssel serviert. Man reißt sich dann ein Stück injera ab, und verwendet es als Gabel, Löffel und Speisenbeilage gleichzeitig. Besteck wird im ländlichen Gebiet nicht benutzt.
Ein wichtiger Bestandteil der eritreischen Kultur die bei Festen praktisiert wird, ist die Kaffeezeremonie. Die Zeremonie dauert oft mehrere Stunden. Der Kaffee wird zuerst ungemahlen und oft noch geröstet zur „Geruchsprobe“ herumgereicht. Das Aufkochen erfolgt mit Gewürzen und mit Zucker. Mit Kaffee wird oft Popcorn gegessen.

Während Weihnachten wird für die Kinder üblicherweise zum Anziehen neue Kleidung gekauft. Weiter


Kölner Stadt-Anzeiger , 31.12.2007

Den Kaffeegenuss zelebriert

Es duftet nach Kaffee und nach Holzkohle bei der äthiopischen Kaffeezeremonie im Lingenbacher Hof. Auf schmalen Holzhöckerchen sitzen drei junge Frauen in eleganten exotischen Gewändern. Sie stammen aus Äthiopien und aus Eritrea. Über einem kleinen Metallofen mit glühender Holzkohle röstet Zaid die rohen Kaffeebohnen in einer Schale. Hana zerstampft mit dem Holzmörser die duftenden Bohnen, Yetenwork füllt die Masse geschickt in eine Kalebasse, eine „Jebanna“ mit kochendem Wasser. Das ist ein bauchiges Tongefäß mit einer Ausgusstülle und einer schmalen, hochgezogenen Öffnung - quasi die Grundform der Kaffeekanne. Zischend kocht der Kaffee auf und wird in kleine Schalen gefüllt, die Hana und Zaid den etwa 50 Besuchern der Kaffeezeremonie im Bergischen Freilichtmuseum servieren, zusammen mit würzigem Fladenbrot. „Es schmeckt ein wenig wie Espresso“, sind sich die Kaffeeschlürfer einig. Weiter

24.12.2007


Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) -22.12.2007

Eritrea will Minenindustrie fördern

Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Die eritreische Regierung hat eine Vereinbarung über die Entwicklung eines Gold- und Industriemetall-Minenprojekts mit Nevsun Resources bekannt gegeben.
Das sogenannte Bisha-Gold-Projekt soll von dem an der TSX und der Amex gelistetem Unternehmen Nevsun Resources vorangetrieben werden und wäre bei einer erfolgreichen Entwicklung das erste Minenprojekt in Eritrea seit der Kolonialzeit. Weiter

Meaza wird eine Zukunft haben
Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen

Es ist geschafft. Die junge Eritreerin Meaza Tesfamichael, die seit Geburt an einem schweren Herzfehler leidet, der in ihrer Heimat Asmara, Eritrea, nicht operierbar ist, wird eine Zukunft haben. Denn die Spendenaktion, die die Hünstetterin Annelie Wildhardt und ihr Sohn Thorsten im August mit Hilfe dieser Zeitung auf den Weg brachten, ist erfolgreich verlaufen.Weiter

Polizeinieuws - 18.12.2007

Zwei Personen bei Messerstecherei verletzt

Wieso es zur Messerstecherei kam ist noch nicht klar. (Symbolbild)

unterseen/BE. Am frühen Montagmorgen erlitten zwei Personen im Durchgangszentrum in Unterseen bei einer Messerstecherei Verletzungen. Beide mussten ins Spital gebracht werden.
Am Montag, 17. Dezember 2007 um etwa 0115 Uhr kam es im Durchgangszentrum Krone in Unterseen zu einer Messerstecherei zwischen zwei Asylbewerbern aus Eritrea. Weiter

Spiegel Online - 12.11.2007

Geisterstadt des Horrors

Gewalttätige Unruhen: Eine Gruppe von Somaliern schändet Anfang November in Mogadischu den Leichnam eines äthiopischen Soldaten

Schießwütige Krieger, Vergewaltigungen, überall Ruinen: Mogadischu versinkt in Chaos und Gewalt. Mehr als Hunderttausend Menschen sind auf der Flucht, Tausende ums Leben gekommen - Helfer verzweifeln an der Ignoranz des Westens. Weiter

Morgenweb - 12.11.2007

Überfall auf Afrikaner geklärt

Die Attacke auf einen 43-jährigen Mann aus Eritrea in einer Hemshöfer Gaststätte ist aufgeklärt. Die Polizei nahm zwei Männer im Alter von 21 und 49 Jahren fest, die den Angriff einräumten. Allerdings bestreiten sie, aus einer fremdenfeindlichen Grundeinstellung heraus gehandelt zu haben. Vielmehr seien sie stark alkoholisiert gewesen.Weiter

Telepolis -11.12.2007

Pläne für die Zeit nach dem Öl

Der Geologe Roelof Dirk Schuiling von der Universiteit Utrecht veröffentlichte im neuen Journal of Global Environmental Issues den zusammen mit dem rumänischen Physiker Viorel Badescu, dem amerikanischen Anthropogeomorphologen Richard Cathcart, dem niederländischen Chemiker Jaap Hanekamp und dem libanesischen Umwelttechniker Jihan Seoud verfassten Aufsatz "Power from closing the Red Sea: economic and ecological costs and benefits following the isolation of the Red Sea", in dem die Wissenschaftler Kosten und Nutzen eines Dammes diskutiern, welcher an der zwischen Eritrea, Dschibuti und dem Jemen gelegenen Meerenge Bab-el-Mandab das Rote Meer sperren und damit 50 Gigawatt Strom produzieren soll. Dafür wären sonst 15 oder 16 der derzeit modernsten und größten amerikanischen Kernkraftwerke notwendig.

Deutsche Welle - 11.12.2007

EU-Afrika-Gipfel hinter verschlossenen Türen

Das Treffen der 80 Länder der EU und Afrikas (08./09.12.) in Lissabon endete mit einer gemeinsamen Strategie und einem Aktionsplan, um die Beziehungen beider Kontinente weiter zu bringen. Johannes Beck kommentiert.

31 Räume für Pressekonferenzen, und fast alle standen zwei Tage lang leer. Ein Bild mit Symbolkraft. Der Gipfel zwischen der Europäischen und der Afrikanischen Union fand weitgehend hinter verschlossenen Türen statt. Die Journalisten bekamen praktisch nur hin und wieder kurze Statements der Politiker zu hören. Weiter

Mannheimer Morgen, 07. Dezember 2007

Fremdenfeindlichkeit: In Gaststätte grundlos geschlagen
Erneut Afrikaner angegriffen

Zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche ist ein Afrikaner aus rassistischen Gründen in Ludwigshafen angegriffen worden. Ein aus Eritrea stammender 43-jähriger Mann wurde am Mittwochabend in einer Gaststätte in der Goethestraße von zwei unbekannten Männern geschlagen und getreten. Grundlos habe er mehrere Faustschläge ins Gesicht erhalten, berichtete der Afrikaner den Kripobeamten. Weiter

RP ONLINE - 06.12.2007

„Meine Kinder sollen leben“

Langenfeld (RP) Als Asylberechtigte voll anerkannt, fehlt einer 42-Jährigen Frau aus Eritrea das Geld, um ihre von Krieg und Verfolgung bedrohten Kinder nach Deutschland zu holen. Nun sammeln die katholischen Pfarren das nötige Geld. Weiter

3. Dezember 2007, Neue Zürcher Zeitung

Nur virtuelle Marksteine an der äthiopisch-eritreischen Grenze
Addis Abeba blockiert die physische Kennzeichnung – Auflösung der Schiedskommission

Die physische Markierung der äthiopisch-eritreischen Grenze ist nicht zustande gekommen. Die mit dieser Aufgabe betraute Schiedskommission hat sich aufgelöst, nachdem sich Äthiopien geweigert hatte, ohne Vorbedingungen mit ihr zusammenzuarbeiten. Weiter

Ehinger Tagblatt -03.11.2007

Attraktives Sammelsurium für den guten Zweck

Der Lions Club Ehingen/Alb-Donau unterstützt vielfältige Hilfsprojekte. Der überaus gut besuchte Weihnachtsmarkt am Samstag auf dem Ehinger Marktplatz zählt zu den Aktionen, mit denen die Mitglieder engagiert Geld für soziale Zwecke zusammentragen.

Vor Ort war auch Medhin Anday. Die Ehingerin erzählte mit strahlendem Gesicht vom Projekt "Verflochten mit Eritrea", durch das in dem Dorf Weki 60 Witwen mit Kindern aus Ehingen aktiv Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird. Medhin Anday war im Sommer drei Wochen lang in ihrer Heimat, dem afrikanischen Eritrea, gewesen. "Die Frauen sagen dort, die Hilfe ist vom Himmel gekommen. Der Himmel sind die Bürger aus Ehingen", sagt sie stolz..Weiter

Swissinfo - 30.11.2007

Ein Video soll Afrikaner abschrecken

Es regnet in Strömen. Menschen aus Afrika schlafen unter Brücken, flüchten vor der Polizei und fristen ein Dasein als Bettler. Dieses negative Schweiz-Bild vermittelt ein Video, das zurzeit in Kamerun und Nigeria am TV läuft.
Krummenacher weist darauf hin, dass der Grossteil der 2800 afrikanischen Flüchtlingen, die 2006 in die Schweiz gekommen sind, aus Eritrea und Somalia stammen. "Das sind Deserteure, also Kriegsflüchtlinge und Flüchtlinge aus Ländern, in denen die Verletzung der Menschenrechte an der Tagesordnung sind." Weiter

FAZ - 28.11.2007

Schwere Spannungen zwischen Äthiopien und Eritrea

7. November 2007 Zwischen Äthiopien und Eritrea droht ein neuer Konflikt. An diesem Dienstag endet ein Ultimatum des Internationalen Schiedsgerichtshofes in Den Haag zur Anerkennung der gemeinsamen Grenze. Das verweigert bisher aber Äthiopien. Beide Länder hatten von 1998 bis 2000 einen erbitterten Krieg um den Verlauf der Grenze geführt, nachdem Eritrea in Äthiopien einmarschiert und die Ortschaft Badme besetzt hatte, die nach eritreischer Sicht zu Eritrea gehört. Weiter

Spiegel Online - 26.11.2007

"Der Widerstand gegen die verhassten Äthiopier lässt sich nicht stoppen"

Hunderttausende sind in Somalia auf der Flucht, der Guerillakrieg der gestürzten Islamisten gegen die Regierung hat sich verschärft. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt Scheich Scharif Ahmed, Führer der Islamischen Gerichte, warum er das Töten nicht beendet.

SPIEGEL ONLINE: Das heißt, es wird noch lange Blut fließen. Stimmt es, dass Eritrea Sie mit Waffen und Geld versorgt?

Scheich Scharif: Obwohl Eritrea seine Erfahrung mit dem expansionistischen und rassistischen Regime in Addis Abeba hat, liefert es uns weder Waffen noch anderweitige logistische Unterstützung. Wir halten durch, weil uns die somalische Bevölkerung zur Seite steht. Waren es zuerst die Studenten und die Kaufleute, so sind es heute alle Bevölkerungsschichten, die uns den Rücken stärken. Unser Einfluss nimmt unaufhaltsam zu. Weiter

FAZ - 26.11.2007

Al Qaida marschiert in Afrika auf

Selbstmordattentate, Autobomben, lichtschrankengezündete Sprengsätze, wärmegelenkte Flugabwehrraketen - spätestens seit dem Einmarsch der äthiopischen Armee zu Weihnachten 2006 ist Somalia zu einem afrikanischen Irak geworden, in dem fanatisierte Muslime zum „Heiligen Krieg“ gegen die vermeintlich christlichen „Besatzer“ aufrufen, bärtige Söldner zu Hunderten ins Land strömen und ein Frieden für das seit 1991 regierungslose Land heute ferner scheint als vor der Invasion.

Der alte Verdacht, Aweys sei der ostafrikanische Filialleiter von Al Qaida, gründete auf seinen beträchtlichen finanziellen Mitteln, deren Herkunft schleierhaft ist. Das heißt nicht unbedingt, dass das Geld aus islamistischen Kreisen kommen muss. Aweys' kompromisslose Haltung in der Ogaden-Frage macht ihn für das eritreische Regime zu einem interessanten Gesprächspartner. Denn alles, was Äthiopien schadet, erfreut Eritrea. Und dass Aweys heute in Eritrea Asyl genießt, ist bestimmt kein Zufall. Weiter

 

Die Beiträge der TUIfly-Passagiere fließen exklusiv in das myclimate-Projekt
„Energiesparende Öfen in Debub, Eritrea, Afrika"

Ab sofort können Passagiere von TUIfly den Kohlendioxid(CO2)-Ausstoß ihrer Flüge mit einem freiwilligen Spendenbeitrag kompensieren. Im TUIfly-Buchungsprozess im Internet ermittelt ein Emissionsrechner die Menge der CO2-Emissionen, die während des Fluges pro Passagier anfallen und rechnet diese in einen Geldbetrag um. Der Kompensationsbetrag wird dem Kunden im Buchungsprozess angezeigt. So entsteht beispielsweise auf der Strecke von Köln nach Berlin ein Kompensationsbeitrag von 1 Euro pro Strecke. Für Flüge auf die Kanaren werden 5 Euro pro Strecke angezeigt. Entscheidet sich der Kunde per Mausklick zur Spende, so wird dieser Betrag dem Flugpreis hinzugerechnet. TUIfly ist die erste deutsche Airline, die eine CO2-Kompensation im Online-Buchungsprozess ermöglicht. Weiter

Stuttgarter Wochenblatt - 22.112007

"Imponierend, dass jemand Junges kandidiert"

Teame Habtemaream ist im Kirchengemeinderat in der evangelischen Lukas- und Lutherhausgemeinde

Er ist jung. Seine dunkle Hautfarbe lässt erkennen, dass er Sohn von Einwanderern aus dem afrikanischen Eritrea ist. Und er ist Kirchengemeinderat.

Es hat mich gestört, dass viele Ältere denken, uns Jugendlichen sei die Kirche egal. Das stimmt nicht", sagt Teame Habtemaream, der am 11. November bei der Kirchenwahl in der evangelischen Lukas- und Lutherhausgemeinde in Stuttgart-Ost gewählt worden ist. Weiter

DEA Evangelische Nachrichtenagentur -21.11.2007

Eritrea: Missionare nicht ausgewiesen

Die Regierung Eritreas hat bestritten, 13 christliche Missionare ausgewiesen zu haben. Vielmehr seien ihre Aufenthaltserlaubnisse nicht verlängert worden, teilten die Behörden der Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) mit. Weiter

Deutsche Welle - 21.11.2007

Der Traum von Europa

Auf der Suche nach einem besseren Leben, strömen jährlich zehntausende Afrikaner nach Europa. Ihre erste Station ist dabei oft Malta. Der kleine Inselstaat ist dem Flüchtlingsstrom kaum noch gewachsen.

Für den heute 28jährigen Jonas aus Eritrea gab es keinen Grund, in seiner Heimat zu bleiben. Dort hat er zwar eine höhere Schulausbildung und arbeitete in einem Erdölkonzern, doch von dem Geld, was er dort verdiente, hat er seine Familie nicht ernähren können. Weiter

Neues-deutschland - 19.11.2007

Neuer Krieg am Horn von Afrika?
Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea eskaliert

Seit September mehren sich die Stimmen, die vor einem neuen Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea warnen. Beide Staaten hatten ab Mai 1998 einen 18 Monate andauernden Krieg geführt, der mindestens 80 000 Tote und 1,5 Millionen Flüchtlinge zur Folge hatte. Weiter

derStandard.at - 19.11.2007

Aufständische stürmten AU-Militärstützpunkt
Kämpfe in der Hauptstadt Mogadischu: 469 Tote seit Oktober

Mogadischu - In Somalia haben Aufständische im Kampf gegen die äthiopischen Interventionstruppen am Samstag zeitweise einen Militärstützpunkt der Afrikanischen Union (AU) in der Hauptstadt Mogadischu eingenommen. Bei dem eineinhalbstündigen Gefecht sei ein Islamist getötet worden, sagte ein AU-Sprecher. Die Friedenstruppe der Afrikanischen Union, die ursprünglich 8000 Mann umfassen sollte, beschränkt sich auf nur etwa 1600 Soldaten aus Uganda. Ihr Mandat läuft mit Jahresende aus. Weiter

Neues-deutschland - 16.11.2007

Warten auf die Renaissance des schwarzen Kontinents

Unfaire Handelsbedingungen und interne Hemmnisse bremsen den Aufschwung

Gerade die Frage nach der Schuld wird in Afrika nur sehr zögerlich diskutiert. Viele Politiker tun sich schwer, einen direkten Zusammenhang zwischen ihrem Handeln und der Situation in ihren Ländern herzustellen. Im Allgemeinen werden Kolonialismus und Sklaverei, Neukolonialismus, die Handels- und Subventionspolitik des Westens, die Schuldenfalle und die Strukturanpassungprogramme von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank für die Fehlentwicklung verantwortlich gemacht.

Verstärkt wird diese Haltung noch durch die Humanitätsduselei ausländischer Helfer. Tatsächlich ist Entwicklungshilfe heute in einigen afrikanischen Ländern zu einer Dauerlösung geworden und stellt oft die einzige Strategie dar, die ökonomischen Grundbedürfnisse zu befriedigen. Zudem übernehmen Entwicklungshelfer viele Aufgaben, die eigentlich Sache des Staates wären. Beispiel Äthiopien: Das Land wird in den Statistiken von UN und Weltbank als eines der ärmsten Länder der Erde aufgeführt, unterhält aber die größte Armee auf dem ganzen Kontinent. Für die Versorgung der Bevölkerung hingegen fühlt sich die Regierung in Addis Abeba schon lang nicht mehr zuständig. Das ist Aufgabe der 325 registrierten Hilfsorganisationen im Lande. Weiter

taz - 16.11.2007

Das Horn von Afrika im Fadenkreuz

In Somalia nehmen die Kämpfe zu, zwischen Äthiopien und Eritrea droht Krieg, Sudan steckt in einer politischen Zerreißprobe. Mittendrin stehen tausende hochgerüstete internationale Soldaten, auch deutsche - und tun nichts gegen das regionale Chaos. Weiter

Spiegel Online - 12.11.2007

Junge Frau stirbt nach Flucht durch Stacheldraht

Eine 24-jährige Eritreerin hat den Versuch nach Israel zu fliehen mit dem Leben bezahlt. Unter Beschuss verletzte sie sich im Stacheldrahtzaun so schwer, dass sie wenig später starb. Die junge Frau aus Eritrea versuchte, von Ägypten aus illegal nach Israel zu kommen. Als sie die Aufforderung stehenzubleiben ägyptischer Grenzpolizisten nicht beachtete, schossen diese auf die 24-Jährige. Weiter

IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 12.11.2007

Eritrea: 13 christliche Missionare ausgewiesen

A s m a r a / G ö t t i n g e n (idea) – Die Behörden im nordostafrikanischen Eritrea haben 13 christliche Missionare ausgewiesen. Das berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen), die gegen den am 6. November ausgestellten Ausweisungsbeschluss protestiert hat.

Vier Missionare und zwei Schwestern des katholischen Comboni-Ordens sowie sieben weitere Geistliche müssten binnen zwei Wochen das Land verlassen. Weiter

New African - 08.11.2007

Somalia Why the new American ‘blueprint’ is dangerous for Africa

It is important for the AU not to be fooled into sending troops to Somalia, because such a peacekeeping force will ultimately legitimise the American/Ethiopian invasion. According to The New York Times of 13 January 2007, the Ethiopian invasion of Somalia in December (see p24 of this issue of NA) constitutes a “new blueprint” by which the US military wishes, in future, to conduct “proxy wars” through “surrogates”. Full Story

05.11.2007

Foto-Reportage MesseFrankfurt Marathon,
28.10.2007 / By InsideEritreaDotCom


Eritrean Community in Stuttgart - 05.11.2007


NZZ Online - 05.11.2007

Nichts wie raus aus Eritrea

Dieses Jahr stellen Eritreer die meisten Asylgesuche in der Schweiz. Schuld daran ist die Praxis, eritreische Deserteure aufzunehmen, vermutet der Justizminister. Aber auch im übrigen Europa mehren sich die Eritreer. Sie verlassen ihr von Staatsterror geprägtes Land in Scharen. Von Markus M. Haefliger Weiter

taz - 05.11.2007

Tod im Mittelmeer

Vor Süditalien häufen sich erneut die Flüchtlingsdramen. Eritreer und Palästinenser landen an, nicht alle lebend

Hunderte angelandete Bootsflüchtlinge, dutzende Tote, 14 festgenommene Schlepper: Italien erlebt wieder einmal die traurige Normalität der Immigrantenschicksale. Im sizilianischen Portopalo gingen am Dienstagmorgen 255 Menschen aus Eritrea von Bord eines 26 Meter langen Bootes, das von der Küstenwache bei schwerer See aufgebracht worden war. Weiter

News Networld - 30.10.2007

Somalias Regierung steht vor dem Kollaps:
Premier und Präsident aus feindlichen Clans

In Somalia steht die von äthiopischer Militärhilfe abhängige Übergangsregierung offenbar vor dem Kollaps. Ministerpräsident Ali Mohamed Gedi ist nach den blutigen Kämpfen in der Hauptstadt Mogadischu zurückgetreten. Staatspräsident Abdullahi Yusuf Ahmed ernannte daraufhin Vizepremier Salim Aliyow Ibrow zum geschäftsführenden Regierungschef. Weiter

taz - 27.10.2007

Handelsabkommen zwischen EU und AKP
Der Freihandelskrieg

Die reiche EU will Freihandel mit den armen Staaten des Südens betreiben. Vielen Ländern droht der Ruin, wenn sie ihre Märkte öffnen müssen. Ein Handelskrieg droht zwischen den reichsten und den ärmsten Ländern der Welt. Schon Anfang November will die EU mit den 77 afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (AKP), die mit der EU über Sonderabkommen verbunden sind, Freihandelsabkommen unterschriftsreif haben, die Anfang 2008 in Kraft treten können. Weiter

Schwäbische Zeitung -27.10.2007

Schüler engagieren sich gegen Armut

Die siebte Klasse der Waldorfschule unterstützt seit 2006 das Projekt Esel-Initiative. Seitdem führt sie unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Lang verschiedene Aktionen durch und konnte bislang 1250 Euro für den gemeinnützigen Verein zur Förderung notleidender Frauen in Eritrea zusammentragen. Weiter

Radio Vatikan - 26.10.2007

Schweiz: Drei Bischöfe zu Besuch

Drei katholische Bischöfe aus Asien und Afrika besuchen am 27. und 28. Oktober die Schweiz. Sie folgen damit einer Einladung des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, das im 60. Jahr seines Bestehens ein Gedenk- und Gebetswochenende für verfolgte und diskriminierte Christen durchführt. Die drei Bischöfe feiern in Zürich, Freiburg und Locarno Gottesdienste und berichten vom stillen Leben und Sterben der Christen in ihren Regionen, die Opfer von Gewalt werden, weil sie ihr Leben in den Dienst Jesu Christi und des Nächsten stellen.
Der Bischof von Islamabad und Rawalpindi (Pakistan), Anthony Lobo, kommt nach Freiburg, der Bischof von Barentu (Eritrea), Thomas Osman, nach Locarno und der Bischof von Atyrau (Kasachstan), Janusz Kaleta, nach Zürich. Weiter

Swissinfo - 26.10.2007

Dienstverweigerung allein ist kein Asylgrund

Die Landesregierung bereitet eine weitere Verschärfung des Asylrechts vor. Demnach erhalten Dienstverweigerer und Deserteure nicht mehr automatisch den Flüchtlingsstatus.Bundesrat Christoph Blocher nutzte den Anlass, um eine Bilanz "seiner" Asyl- und Ausländerpolitik seit dem Amtsantritt 2004 zu ziehen. Weiter


Pictorial Report of Successful Hzbawi Mekete held on 07-Oct 2007 in the City of Stuttgart


Bluewin - 25.10.2007

Blocher plant Dringlichkeitsrecht wegen eritreischen Flüchtlingen

Ab 2008 erhalten abgewiesene Asylsuchende nur noch Nothilfe. Wer in der Schweiz bleiben darf, soll besser integriert werden. Das sieht das Ausländer- und das Asylgesetz vor, das schon wieder geändert werden soll: Wegen des Sonderfalls der Eritreer. Weiter

Bundesverwaltung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Pressemitteilungen) - 25.10.2007

Wie geht es in der Asyl- und Ausländerpolitik weiter?

Einzelne Bereiche des revidierten Asylgesetzes sind bereits seit dem 1. Januar 2007 in Kraft. Die Umsetzung des ersten Teils der Asylgesetzrevision ist erfolgreich verlaufen. Die restlichen Bestimmungen des Asylgesetzes und das neue Ausländergesetz sowie die entsprechenden Verordnungen werden am 1.1.2008 in Kraft treten. Mit der konsequenten Durchsetzung dieser Gesetze und Verordnungen wird die Schweiz eine Verbesserung in der Ausländer- und Asylpolitik erreichen und Missbräuche entschlossen bekämpfen können. Der Bundesrat hat die Ausführungsverordnungen zum neuen Ausländer- und zum revidierten Asylgesetz heute genehmigt und die vollständige Inkraftsetzung des Ausländer- und Asylgesetzes per 1.1.2008 beschlossen.

Dienstverweigerer und Deserteure als Flüchtlinge (Eritrea): Gemäss Grundsatzurteil der Asylrekurskommission (heutiges Bundesverwaltungsgericht) sind Deserteure und Dienstverweigerer als Flüchtlinge anzuerkennen. In der Folge stiegen die Asylgesuche von eritreischen Personen in der Schweiz, im Gegensatz zum übrigen Kontinentaleuropa, stark an. Weiter

derStandard.at - 22.10.2007

Äthiopische Rebellen melden Tod von 140 Soldaten

Addis Abeba - Äthiopische Rebellen haben nach eigenen Angaben im Südosten des afrikanischen Landes 140 Soldaten getötet. Die Regierung in Addis Abeba zweifelte die Verlautbarung der Nationalen Befreiungsfront von Ogaden (ONLF) an. "Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger (Soldat) getötet wurde", sagte ein Regierungssprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AP. Die ONLF sei zu einem solchen Angriff nicht in der Lage. Weiter

derStandard.at - 22.10.2007

"Wir wollten Äthiopien eine Chance geben"

Internationaler Druck: Repräsentantenhaus und Merkel fordern von Bush-Verbündetem Zenawi Fortschritte bei Menschenrechten. Das US-Repräsentantenhaus hat am Dienstag eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die die äthiopische Regierung zur Verbesserung der Menschenrechtslage drängen soll. Weiter

Deutschlandradio -20.10.2007

Zwischen den Fronten

Guerilla-Kämpfe, Morde und Hunger - bereits seit 16 Jahren gehört dies zur Tagesordnung in Somalia. Inmitten der Unruhen versucht der Konfliktforscher Jabril Ibrahim Abdul zwischen den Fronten zu vermitteln: Sein "Zentrum für Dialog und Forschung" hilft in Mogadischu, Streitigkeiten zwischen Klans zu schlichten. Weiter

Submitted by jonas asmelasch - 19.10.2007


PR-Inside.com (Pressemitteilung) - 18.10.2007

Nachbarn fanden den 40-Jährigen - Opfer verstarb im Krankenhaus an inneren Verletzungen

Mann aus Eritrea stirbt offenbar durch Gewalteinwirkung

Ein aus Eritrea stammender Mann ist offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Wie die Polizei in Frankfurt am Donnerstag mitteilte, fanden Nachbarn den 40-Jährigen leblos am Samstag im Treppenhaus seines Wohnhauses im Stadtteil Bockenheim auf. Wenige Stunden später sei der Mann im Krankenhaus verstorben. Laut Obduktion starb er an schweren inneren Verletzungen. Weiter

InsideEritrea.com - 15.10.2007


Eritrean Community in Stuttgart - 10.10.2007


Youth Festival Eritrea Germany, co-ordinating committee - 04.10.2007


IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 04.10.2007

Zwei eritreische Frauen „Gefangene des Monats“

F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben zwei evangelische Christinnen im nordostafrikanischen Eritrea als „Gefangene des Monats Oktober“ benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Es handelt sich um Elsa Ghermay (33) und Meaza Araya (37). Weiter

Deutschlandradio -04.10.2007

"Die Angst verlässt dich nicht"

Flüchtlinge aus Eritrea in Deutschland

Eritreische Soldaten 1999 während des Krieges gegen Äthiopien.

Die Besessenheit von Militär und Krieg macht das Leben in Eritrea zur Qual. Doch selbst wem die Flucht zum Beispiel nach Deutschland gelingt, der lebt weiter in Angst und tiefer Sorge seine Familie. Weiter

RP Online - 04.10.2007

Totschlagsprozesse gegen psychisch kranke Söhne

Der eine ersticht seinen Vater, der andere erwürgt seine Mutter. Doch mit Gefängnisstrafen muss keiner der beiden Täter rechnen. Aus medizinischer Sicht gelten beide Männer wegen psychischer Erkrankungen als nicht schuldfähig. Beide hatten mit ihren Opfern um die Einnahme von Psycho-Medikamenten gestritten.

Dabei hat ein 27-jähriger Sohn im Oktober seine 54-jährige Mutter im Wahn erwürgt. Im Januar 2007 er-stach ein 23-Jähriger seinen 61-jährigen aus Eritrea stammenden Vater. In der nächsten Woche beginnen beim Landgericht die Prozesse.Weiter

Eritrean community in Bonn, 03.10.2007


Eritrean Community in Stuttgart - 02.10.2007


Rhein Main Presse -2.10.2007

Spendenaktion für Eritreerin läuft weiter

bhp. "Gibt es für Meaza eine Zukunft?" Diese Frage wurde zum Motto einer Spendenaktion, die Mitte August von Annelie Wildhardt und ihrem Sohn Thorsten aus Hünstetten -Wallrabenstein ins Leben gerufen wurde, um einer jungen Frau aus Eritrea zu einer lebensrettenden Herzoperation zu verhelfen. Das Tagblatt berichtete darüber.Weiter

NZZ Online -28.09.2007

Verordnete Selbsthilfe für Afrika

Unctad plädiert für weniger Auslandabhängigkeit

Nicht nur ausländische Direktinvestitionen und Entwicklungshilfe sollen nach Ansicht der Unctad das Wachstum auf dem afrikanischen Kontinent ankurbeln. Die eigene Sparleistung muss erhöht und der Einsatz der Ressourcen optimiert werden. Die Banken Afrikas werden aufgefordert, endlich bessere Dienstleistungen zu erbringen.

Algerien und die Republik Kongo weisen Sparquoten von über 50% aus, während beispielsweise Eritrea einen Abfluss von Sparmitteln erleidet (–20%). Weiter

Leichtathletik -27.09.2007

Zersenay Tadesse auf gutem Weg

Zersenay Tadesse kommt für seine Titelverteidigung bei der Straßenlauf-Weltmeisterschaft, die am 14. Oktober in Udine (Italien) stattfindet, in Form. Der Läufer aus Eritrea gewann am vergangenen Sonntag den niederländischen Lauf 'Dam tot Dam' über zehn Meilen von Amsterdam nach Zaandam in einer Zeit von 45:52 Minuten klar vor Bernard Kipyego (Kenia; 46:21 min). Schnellste Frau war Belaynesh Fikadu (Äthiopien; 52:58 min). Weiter

DOSB.de 27.09.2007

Deutsches Sport-Know-How in Kambodscha, der Mongolei, Eritrea und Indonesien

Fünf DOSB-Experten sind im Herbst 2007 in Asien und Afrika im Einsatz, um bei der Entwicklung von Sportstrukturen und der Ausbildung von Fachleuten zu helfen.

Gemeinsam mit Klaus Blessing (Frankfurt) befindet sich Jochen Figge (Bremen)) in der Zeit von Oktober bis zum Dezember in Eritrea. Einmal mehr ist es der Fußballsport, der ihn als Diplom-Sportlehrer in ein Entwicklungsland führt. Während Klaus Blessing mit einfachen landesverfügbaren Materialien Impulse für den Sportstättenbau gibt, unterstützt Figge die Aus- und Fortbildung von Trainerinnen und Trainern. Weiter

Verein der Eritreer-Deutschen e.V., 24.09.2007


WELT Online, 24.09.2007

Der Anfang einer neuer Bürgerrechtsbewegung?

In der Kleinstadt Jena im Süden der USA gingen bis zu 20.000 Menschen auf die Straße. Sie wollen, dass die US-Justiz Schwarze und Weiße gleich behandelt. Bei den "Jena Six" sei das nicht geschehen. Die Proteste könnten den Anstoß für eine neue Bürgerbewegung geben. Weiter

NZZ Online - 17.09.2007

Ovronnaz. Berglauf. Weltmeisterschaften
2. Tesfay Yohannes (Eri) 0:29 . 3. Ermias Tesfazghi (Eri) 1:12

Ovronnaz. Berglauf. Weltmeisterschaften. Kurzdistanz (up and down). Männer (12 km/939 m HD bergauf und bergab): 1. Marco de Gasperi (It) 51:49. 2. Tesfay Yohannes (Eri) 0:29 zurück. 3. Ermias Tesfazghi (Eri) 1:12. 4. Joseph Symonds (Scho) 1:13. 5. Adam Grice (Eng) 1:20. 6. Marco Gaiardo (It) 1:41. 7. Alexis Gex-Fabry (Sz) 1:48. 8. Sébastien Epiney (Sz) 1:50. 9. Raymond Fontaine (Fr) 2:33. 10. Tewoldeberhan Kokob (Eri) 2:38. Ferner: 22. David Schneider (Sz) 4:03. 24. Andy Sutz (Sz) 4:22. 47. Georges Volery (Sz) 6:01. 79. André marti (Sz) 8:18. -- 144 klassiert. Weiter

ArcGuide.de (Pressemitteilung) - 17.09.2007

ASMARA – Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne
Ausstellung :22. September bis 19. Oktober 2007 in Stuttgart

Asmara ist Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne. Fast unbeschädigt aus den Wirren von Zweitem Weltkrieg, 40 Jahren äthiopischer Besatzung und einem 30jährigen Befreiungskrieg hervorgegangen, beherbergt die Stadt heute weltweit eines der größten erhaltenen Ensembles der Architektur der Moderne aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das reiche architektonische Erbe der eritreischen Hauptstadt Asmara wird seit Herbst 2006 in einer Wanderausstellung vorgestellt. Weiter

LinksZeitun - 12.09.2007

Seenot-Rettern wird in Italien der Prozess gemacht

Anfang August retten zwei tunesische Fischerboote mit sieben Mann Besatzung 44 MigrantInnen in der Nähe von Lampedusa von einem havarierten Schlauchboot. Unter den Flüchtlingen befinden sich ein behindertes Kind und eine Hochschwangere. Sie kommen aus dem Sudan, Somalia, Eritrea und Marokko, unter ihnen auch potentielle Asylsuchende. Seit dem 22.August stehen nun ihre Seenot-Retter in Agrigento (Sizilien) als Angeklagte vor Gericht. Weiter

St. Galler Tagblatt - 11.09.2007

Äthiopien feiert Millennium

Regierung in Addis Abeba verspricht Ära des Friedens – Viele Krisen bedrohen Entwicklung

Als verbündete Rebellenstreitkräfte 1991 den Diktator Mengistu Haile Mariam gestürzt hatten, einigten sie sich zwar auf die Loslösung des Jahrzehnte zuvor vereinnahmten Eritrea, das 1993 die Unabhängigkeit erhielt. Doch bald brachen zwischen den einstigen Waffengefährten Eifersüchteleien aus, die sich seither zu Feindschaft, Chauvinismus und Hass entwickelten.Weiter

Radio Vatikan - 11.09.2007

Äthiopien: Millenium-Feier überschattet von schweren Menschenrechtsverletzungen

In Äthiopien sind immer noch schwere Menschenrechtsverletzungen zu beklagen, darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus Anlass des Beginn eines neuen Jahrtausends hin. Äthiopiens feiert - wegen des dort gültigen Julianischen Kalenders – erst jetzt den Beginn des Jahres 2000.
Äthiopische Truppen im Nachbarland Somalia unterschieden nicht zwischen Zivilbevölkerung und Konfliktgegnern. Berichten von Augenzeugen zufolge würden rücksichtslos zivile Ziele bombardiert. Nach dem Scheitern einer neuen Gesprächsrunde mit dem Nachbarland Eritrea zur Regelung der Grenzfrage drohe ein neuer Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea, so die Organisation. Bei der Bekämpfung der Widerstandsbewegung im Osten Äthiopiens betreibe die Armee mit der Zerstörung von Dörfern eine Politik der verbrannten Erde. Weiter

Gränzbote -10.09.2007

Ehingen: SZ-Aktion für Eritrea bringt viele Spenden

EHINGEN (tg) Unter dem Motto "Ehingen hilft - verflochten mit Eritrea" hat die Schwäbische Zeitung im Rahmen der 31. Ehinger Kirbe Spenden für ein Kinderprojekt in Eritrea gesammelt. Jeder, der Lust hatte, durfte sich für fünf Euro einen Zopf flechten lassen - der längste Zopf war übrigens 123 Zentimeter lang.

Die Friseurinnung Ulm/Alb-Donau hat die Aktion der SZ zusammen mit eritreischen Frauen unterstützt. Viele Kinder hatten den Wunsch, sich ganz viele kleine Zöpfe flechten zu lassen -- ganz im Stile der eritreischen Frisuren. Insgesamt hat die SZ zusammen mit den Friseuren rund 500 Euro an Spendengeldern eingenommen, die dem Weki Projekt in Eritrea zur Verfügung gestellt werden. Weiter

SiberNews - 07.09.2007

Sri Lanka: Sri Lanka - Ethiopia: An Axis of Failure?

Sri Lanka has found a likely partner in Ethiopia to contribute to each other's civil wars and further drag their own communities into eternal underdevelopment. Both the government of Sri Lanka and that of Ethiopia are engaged in a vociferous battle to like Norway, listed by the United Nations as the most developed country in the world with international arms smuggling. Norway which is far better known for its peace initiatives around the world does not come to many people's mind as a leader in arms smuggling, analysts say, noting that both the failed states have an uphill task. Weiter

Die Presse 07.09.2007

Somalischer Islamistenführer aufgetaucht

Der seit Ende vergangenen Jahres versteckt lebende Islamist Scheich Hassan Dahir Aweys nimmt an einer internationalen Konferenz in Eritrea teil. In den USA gilt er als gesuchter Terrorist.

Scheich Hassan Dahir Aweys, einer der Anführer der Union Islamischer Gerichte in Somalia, ist überraschend bei einer Konferenz in Eritrea aufgetaucht. Seit Juni vergangenen Jahres war er Vorsitzender eines Regionalparlaments in Südsomalia. Weiter

Netzeitung - 07.09.2007

Das Kämpfen hat mich meine Frau Saba gelehrt

Robert Hilbert

Roberto Hilbert will in der Nationalmannschaft eine Alternative zu den Mittelfeldstars werden. Vor dem Spiel gegen Wales erzählte der 22-Jährige Netzeitung.de, warum Joachim Löw nicht auf ihn verzichten sollte.

Netzeitung: Ihre Frau Saba ist Afrikanerin.

Hilbert: Saba ist aus Eritrea, einem Land, das viele Jahre Bürgerkrieg erlebt hat. Als ich damals in Feucht gespielt habe, habe ich nebenbei eine Ausbildung gemacht. Meine Frau Saba war am gleichen Institut – heute sind wir eine kleine Multikulti-Familie mit deutscher und afrikanischer Verwandtschaft.Weiter


taz - 07.09.2007

Somalias Islamisten unter sich

In Eritrea beginnt eine alternative Versöhnungskonferenz für Somalia. Mit dabei ist auch der mutmaßliche Al-Qaida-Terrorist Hassan Dahir Aweys. Die Konferenz ist eine Kampfansage an Äthiopien, dessen Truppen Somalias Übergangsregierung stützen Weiter

Tamilpress.com -06.09.2007

Sri Lanka - Eritrea militärisches Material an die LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) ?

Aussenpolitik:Sri Lanka will Aussagen eines US-Senat-Berichtes untersuchen lassen, wonach aus Eritrea militärisches Material an die LTTE geschickt wurde. Eritrea ist selber als Abspaltung von Äthiopien eigenständiger Staat geworden. (GDI, geoflueck) Weiter

sueddeutsche.de - 02.09.2007

Jahrtausendwechsel verpasst?

Selten, dass Äthiopien anderes als Katastrophen vermeldet. Hier nun einmal etwas Kurioses: Die Äthiopier bereiten sich mit viel Vorfreude ihre Feiern zum Jahrtausendwechsel vor - sieben Jahre danach.

Die Millenniumsfeiern bieten der Regierung von Ministerpräsident Meles Zenawi daher auch eine willkommene Gelegenheit, von den akuten Problemen des Landes etwas abzulenken. Dazu gehören auch der Grenzstreit mit dem Nachbarn Eritrea, die Verwicklung in den Konflikt in Somalia, wo äthiopische Truppen die Interimsregierung unterstützen, und die Auseinandersetzungen mit bewaffneten Rebellen im Ogaden-Gebiet. Weiter

Badische Zeitung - 02.09.2007

Die Wüste steht unter Wasser

In der normalerweise trockenen Sahelzone in Afrika haben heftige Regenfälle zu Überschwemmungen geführt

Betroffen sind vor allem Länder in der üblicherweise trockenen Sahelzone — von Mauretanien im äußersten Westen des Kontinents bis nach Äthiopien und Eritrea im Osten.Weiter


Nachrichten.ch - 31.08.2007

Leichtathletik-WM-Splitter

Fünf Athleten aus Eritrea standen nach ihrer Ankunft ohne Hotelzimmer da.

Die erste Nacht verbrachte das Quintett in einer Hotellobby. Ab der zweiten Nacht konnten die Eritrer zusammen mit Athleten aus Djibouti untergebracht werden. Athleten und Offizielle belegen während der neun Tagen dauernden WM in Osaka rund 3500 Hotelbetten. Weiter

FR-online.de - 30.08.2007

Äthiopien zwingt Norwegen zum Abzug von sechs Diplomaten

Oslo/Addis Abeba (dpa) - Norwegen muss sechs Diplomaten aus Äthiopien abziehen, weil die Regierung in Addis Abeba den Skandinaviern "Destabilisierung" als Mittler im Grenzkonflikt mit Eritrea vorwirft. Wie Außenminister Jonas Gahr Støre am Dienstag bestätigte, muss Oslo bis zum 15. September das Botschaftspersonal von acht auf zwei Diplomaten verringern. Er nannte den Schritt Äthiopiens "einseitig, völlig überraschend und bedauerlich". Weiter

Eritrea Community in Bonn, 16.08.2007

Internationales Begegnungsfest in Bonn - Rheinaue
01. September 2007, 13:00 - 21:00

 


Eritrean Community in Bonn, 20.08.2007


Junge Welt -

UN-Sicherheitsrat billigt europäische Truppen im Tschad und Zentralafrika

Sudan, Tschad und Zentralafrikanische Republik (ZAR) heißen die Einsatzorte des größten Blauhelmkontingents in der Geschichte der Vereinten Nationen. Es besteht aus annähernd 40000 Soldaten: 10000 bereits im Südsudan Stationierten (UNMIS), 26000 der vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen UNAMID-Truppe für die westsudanesische Krisenprovinz Darfur sowie 3000 EU-Spezialkämpfer. Für deren Entsendung in die tschadischen und zentralafrikanischen Grenzregionen zum Sudan erteilte der UN-Sicherheitsrat am Montag abend grünes Licht, als er Ban Ki Moons Vorschlag dazu billigte Weiter

Voix du Luxembourg -29.08.2007

Äthiopien zwingt Norwegen zum Abzug von sechs Diplomaten

(dpa). - Norwegen muss sechs Diplomaten aus Äthiopien abziehen, weil die Regierung in Addis Abeba den Skandinaviern "Destabilisierung" als Mittler im Grenzkonflikt mit Eritrea vorwirft. Wie Außenminister Jonas Gahr Støre am Dienstag bestätigte , muss Oslo bis zum 15. September das Botschaftspersonal von acht auf zwei Diplomaten verringern. Er nannte den Schritt Äthiopiens "einseitig, völlig überraschend und bedauerlich Weiter

Wiener Zeitung - 29.08.2007

Afrika: Kampf den Plastiksackerln

Kunststoff-Taschen verschmutzen den schwarzen Kontinent, jetzt soll der Plastik-Flut Einhalt geboten werden

Verstopfte Abflüsse und verendete Tiere als Erbe der Wegwerfkultur. Aufzählung Südafrika stellte früher sieben Milliarden Plastiksackerln pro Jahr her.

Mit dem Problem setzten sich mittlerweile praktisch alle afrikanischen Länder auseinander, erzählt der Äthiopier Mebratu. Oft werde für eine verantwortungsvolle Verwendung geworben. Außerdem setzten die Länder auf bessere Müllbeseitigung. Manche Länder ergreifen gar drakonische Maßnahmen: In Ruanda und Eritrea sind die Sackerl laut UNO gleich ganz verboten, ähnlich in der autonomen somalischen Region Somaliland. Weiter

taz - 29.08.2007

Europa an der Darfur-Front

Der UN-Sicherheitsrat stimmt zu, 3.000 EU-Soldaten im Tschad und Zentralafrika zu stationieren. Sie sollen ein Übergreifen der Gewalt im Sudan verhindern. Weiter

Stephanscom.at - -26.08.2007

Der Sudan, das blutende Herz Afrikas

Beinahe 40 Jahre lang wurde im Sudan Krieg geführt, der Nord und Süd zu verbitterten Gegner machte. Seit 2005 gibt es nun ein Friedensabkommen. Und schon gibt es eine neue Zerreißprobe für den Sudan, die Darfur-Krise. Weiter

Wissenschaft-Online -26.08.2007

Fossilfund rückt Trennung von Mensch und Affe weiter zurück

In Äthiopien sind Forscher auf neun fossile Zähne gestoßen, die sie einer bisher unbekannten Gattung der Menschenaffen zuschreiben. Dabei handelt es sich vermutlich um einen Vorfahren des Gorilla oder zumindest einen gorillaähnlichen Primaten.Weiter

PR-Inside.com (Pressemitteilung) - 24.08.2007

Chronik ausländerfeindlicher Gewalt in Ostdeutschland Vom Fall Alberto Adriano bis zur Hetzjagd in Mügeln

Frankfurt/Main (AP) Ausländerfeindliche Übergriffe in Ostdeutschland sorgen immer wieder für viel Aufsehen. Im folgenden eine Chronik besonders spektakulärer Ereignisse in den vergangenen sieben Jahren
11. Juni 2000: Der seit Jahren in Deutschland lebende Mosambikaner Alberto Adriano, Vater von drei Söhnen, wird in Dessau erschlagen. Die drei Täter, die vor Gericht Ausländerhass als Motiv angeben, werden zu langen Haftstrafen verurteilt.
3. September 2004: Ein 27-jähriger Neonazi schleudert im brandenburgischen Hennigsdorf zwei brennende Molotowcocktails durch die Tür eines türkischen Imbisses. Das Landgericht Neuruppin verurteilt ihn unter anderem wegen siebenfachen versuchten Mordes.Weiter

Basler Zeitung - 19.08.2007

USA prüfen Einstufung Eritreas als Terrorunterstützer

Eritrea auf ihre Liste der Unterstützerstaaten von Terrorismus zu setzen. Dies werde geprüft, sagte die für Afrika zuständige Staatssekretärin im US- Aussenministerium, Jendayi Frazer, am Freitag in Washington. Schliesslich liefere ein Ende Juli veröffentlichter UNO-Bericht "ziemlich überzeugende" Beweise, dass das nordostafrikanische Land Rebellen im Bürgerkriegsland Somalia mit Waffenlieferungen und Geld unterstütze. Weiter

ka-news.de -17.08.2007

Festival for Children
Großereignis mit Steffi Graf

Mannheim - Am 27. Oktober findet in der SAP Arena in Mannheim mit dem "BASF Festival for Children" eine besondere Wohltätigkeitsveranstaltung statt: In einem einmaligen Schaukampf trifft Steffi Graf auf ihre "Thronfolgerin" Justine Henin.

Nach dem Erfolg im Jahr 2005 findet die Veranstaltung - im Jubiläumsjahr der Stadt Mannheim abermals statt. Die Erlöse kommen vollständig der von Steffi Graf gegründeten Stiftung "Children for tomorrow" zugute. Die Stiftung leistet weltweit Hilfe für gewalttraumatisierte Kinder und betreibt Projekte in Hamburg, Südafrika, Mosambik, Eritrea und dem Kosovo. Weiter

Human Rights Watch - 14.08.2007

Somalia: Kriegsverbrechen in Mogadischu
UN soll Zivilbevölkerung schützen

Äthiopische, somalische und aufständische Truppen sind für schwere Kriegsverbrechen in Mogadischu verantwortlich. Dies hat großes Leid unter der Zivilbevölkerung verursacht, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Human Rights Watch forderte den zurzeit über Somalia beratenden UN-Sicherheitsrat dringend dazu auf, einer möglichen Friedensmission ein starkes Mandat zum Schutz der Zivilbevölkerung zu erteilen. Weiter

KWICK! Community Magazin - 13.08.2007

Biodiesel gefährdet Naturschutzgebiete in Afrika

Das Münchner Unternehmen Flora Ecopower Holding AG soll für die Produktion von Biodiesel in Äthiopien Wildnisgebiete zerstört haben, in denen unter anderem Elefanten und Löwen leben. Internationale Umweltorganisationen haben erneut gegen den Anbau von Biotreibstoffen in Naturschutzgebieten protestiert. Weiter

derStandard.at - 13.08.2007

Im Flug zur besseren Umweltbilanz

Flugreisen stinken – vor allem der Umwelt. Die weiter rapide zunehmenden Flugemissionen haben einen wesentlichen Einfluss auf den Klimawandel

Ein Ticket, das bei myclimate gekauft wird unterstützt verschiedenen Umweltprojekte in allen Teilen der Erde. In Eritrea wurden Sonnenkollektoren installiert, die eine elektrische oder ölbefeuerte Wasserheizung ersetzen. Die Boiler werden eigenständig produziert und so kann Eritrea die gesamte Warmwasseraufbereitungs-Anlage nun ohne zusätzliche Importe betreiben. So wird der Verbrauch fossilber Brennstoffe reduziert und es werden Arbeitsplätze geschaffen. Weiter

Rhein Main Presse -12.08.2007

Gibt es für Meaza eine Zukunft?

Meaza Tesfamichael muss operiert werden.

Meaza Tesfamichael ist eine junge Frau von 24 Jahren. Sie lebt in einem Vorort von Asmara, der Hauptstadt von Eritrea. Meaza ist von Geburt an schwer herzkrank. Die medizinischen Möglichkeiten ihres Heimatlandes lassen eine erfolgreiche Behandlung ihres Herzfehlers, wie sie in Deutschland ohne großen Aufwand möglich wäre, nicht zu. Ihr Zustand verschlechtert sich, je älter sie wird. Weiter


Frankfurter Neue Presse -12.08.2007

Exilanten aus Eritrea trommeln aus der Ferne für ihre Heimat

Etwa 6000 Exilanten aus dem ostafrikanischen Eritrea leben in der Rhein-Main-Region. Am Wochenende trafen sich viele von ihnen zum Eritrea-Festival in Kalbach. Doch der Name ist nicht falsch zu verstehen. Zwar wurde in der Sporthalle am Martinszehnten auch getanzt und gesungen, ein reines Folklore-Fest war diese Zusammenkunft nicht. Das mehrtägige Festival stand unter dem Motto „Let Justice Blossom Over the Ashes of Dictatorship“ (Lasst Gerechtigkeit erblühen auf der Asche der Diktatur). Auch weit weg von der Heimat schlägt das Herz der Flüchtlinge, die die Politik vertrieben hat, weiter für ihr Heimatland. Sie engagieren sich aus der Ferne für einen demokratischen Wandel in Eritrea. Weiter

Gränzbote - 12.108.2007

19-Jähriger muss für zweieinhalb Jahre in Haft

Zweieinhalb Jahre Jugendstrafe für den 19-jährigen Schüler eritreischer Herkunft, der einen bewaffneten Raubüberfall in einem Sonnenstudio in der Ulmer Steingasse verübt und dabei 155 Euro aus der Ladenkasse erbeutet hat: Dieses Urteil hat gestern Nachmittag die 6. Große Jugendkammer des Ulmer Landgerichts unter Vorsitz von Gerd Gugenhan gefällt. Weiter

www.insideEritrea.com - 04.08.2007


Gränzbote - 23.07.2007

Ehinger Spenden helfen Frauen in Eritrea

EHINGEN (ha) Nach der großen Spende von mehr als 15 000 Euro an das eritre-ische Dorf Woki hat sich Medhin Anday nun entschlossen, in ihre alte Heimat zu fahren, das Projekt dort einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen und den 30 Kriegerwitwen beim Kauf von Vieh behilflich zu sein. Zum Sommerfest des Weltladens am Freitag brachte die Ehingerin Fotos von Woki mit. Weiter

Financial Times Deutschland - 23.07.2007

Bei den 9. All Afrika Games in Algier siegte Cross-Weltmeister Zerzenay Tadesse (Eritrea)

Bei den 9. All Afrika Games in Algier siegte Cross-Weltmeister Zerzenay Tadesse (Eritrea) über 10 000 Meter überlegen in 27:00,30 Minuten. Weltrekordlerin Meseret Defar (Äthiopien) reichten über 5000 Meter 15:02,72 Minuten zum Sieg. Die Südafrikaner Louis van Zyl (48,74), Pieter de Villiers und Alwyn Myburg (je 48,91) dominierten die 400 Meter Hürden. Über 800 Meter fing der erst 18-jährige Abubaker Kaki (Sudan) in 1:45,22 Minuten den Olympia-Zweiten Mbulaeni Mulaudzi (Südafrika/1:45,54) auf den letzten 20 Metern ab. Weiter

Basler Zeitung -20.07.2007

Ein 32-jähriger Mann aus Eritrea beim Überqueren der Geleise in Bern tödlich verletzt

Bern. AP/baz. Ein 32-jähriger Mann aus Eritrea ist in der Nacht auf Freitag an der S-Bahn-Station Wankdorf in Bern von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Berner Stadtpolizei mitteilte, überquerte er um ungefähr 0.30 Uhr zusammen mit einem anderen Mann verbotenerweise die Geleise, um auf der anderen Seite einen Zug in Richtung Bern zu besteigen. Er wurde dabei von einem aus Olten herannahenden Schnellzug erfasst. Der Schwerverletzte starb kurze Zeit nach der Einlieferung ins Spital. Sein vorauseilender Kollege konnte sich vor dem Zug in Sicherheit bringen, erlitt aber eine Kopfwunde. Weiter

Junge Welt -18.07.2007

Regimegegner weggesperrt

Die äthiopische Justiz verurteilt 35 Oppositionspolitiker zu lebenslänglichen Haftstrafen. Prozeß als »Farce« kritisiert

Im Prozeß gegen führende Oppositionspolitiker und sechs Journalisten verhängte ein Gericht in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba am Montag 35 mal lebenslängliche Haft. Sechs weitere Angeklagte wurden zu Gefängnisstrafen zwischen 15 und 18 Jahren verurteilt. Zwei Journalisten sollen ein bis drei Jahre absitzen. Insgesamt waren 43 Personen angeklagt; gegen fünf von ihnen wurde in Abwesenheit verhandelt. Der Staatsanwalt hatte in der vorigen Woche 38 mal die Todesstrafe beantragt.Weiter

17.07.2007


Frankfurter Allgemeine Zeitung - 13.07.2007

Keineswegs unauffällig: Muqtar Ibrahim hätte vor der Tat gefasst werden können

Ein Londoner Gericht hat vier Männer zu lebenslanger Haft verurteilt, die wegen versuchter Anschläge auf den Londoner Nahverkehr im Juli 2005 angeklagt waren.

Wie die anderen jetzt Schuldiggesprochenen stammte Ibrahim aus der Region am Horn von Afrika. Er kam als Dreizehnjähriger mit seinen Eltern aus Eritrea nach Großbritannien, wurde als Mitglied einer Jugendbande straffällig und verbrachte mehrere Jahre im Jugendvollzug. Er konvertierte zum Islam und wurde ein Anhänger des islamistischen Imams Abu Hamsa, der an der Finsbury-Park-Moschee in London tätig war.


Berliner Umschau - 13.07.2007

Äthiopien: Todesstrafe wegen Aufruhr in 38 Fällen gefordert

Der Generalstaatsanwalt des äthiopischen Obersten Gerichtshofs, Abraham Tetemke, hat die Todesstrafe für 38 Oppositionelle gefordert. Laut AFP sollen sie wegen „Verschwörung gegen die äthiopische Verfassung“ verurteilt werden. Laut Strafgesetzbuch Äthiopiens stehe dafür die Höchststrafe. Nächster Prozesstag ist der 16. Juli. Die Angeklagten stehen wegen der blutigen Ausschreitungen mit mindestens 193 Toten während der Parlamentswahlen im Jahr 2005 vor Gericht. Weiter

NZZ Online - 11.07.2007

Abraham Tesfamikael auf dem Rücksitz spürt viel

Das Ruderzentrum in Sarnen ist ein Betonklotz mit Seeanschluss und mit dem Charme einer Zivilschutzanlage. Dieses Zentrum ist der Heimathafen des Schweizer Nationalachters. Verpflegt wird man im «Obwaldnerhof», ganz in der Nähe. Abraham Tesfamikael, Steuermann, Handy am Ohr, pendelt mit dem Kickboard hin und zurück. Das macht die übrige Achterbesatzung nicht, das sind lauter Muskelpakete mit Überlänge. Die Ruderer sähen aus wie Tanzbären auf dem Dreirad. Die Crew gilt nicht als Rasselbande, sie macht vielmehr den Eindruck beherrschter Dynamik. Doch Abraham und seine 1,68 m passen zum Trottinett. Weiter

derStandard.at - 11.07.2007

Prekäre Situation für Journalisten in Eritrea

Seit 2001 zahlreiche Festnahmen - International Press Institut fordert EU und Weltbank zur Hilfe auf

Der Direktor des International Press Institute (IPI) Johann P. Fritz kritisiert in einem am Dienstag verfassten offenen Brief die prekäre Situation von Journalisten in Eritrea und fordert die Weltbank, die EU-Kommission und die englische Regierung zur Zusammenarbeit und Hilfe auf. Fritz betont dabei gleichzeitig, dass die Übertretungen der Menschenrechte in Staaten wie in Eritrea, nicht zu Gunsten von politische oder wirtschaftlichen Überlegungen ignoriert werden dürfen.Weiter

afrika.info - 11.07.2007

Vergessene Tragödie in Äthiopien

Massive Rechtsverletzungen in Ogaden-Region

Washington. Die internationale Menschenrechtsorganisation 'Human Rights Watch' (HRW) wirft der äthiopischen Regierung massive Rechtsverletzungen in der Ogaden-Region an der Grenze zu Somalia vor. Seit den 90er Jahren ist das vom somalischen Darod-Clan bewohnte Gebiet Schauplatz eines mit geringer Intensität ausgetragenen Guerilla-Krieges, der sich jüngst allerdings verschärfte. Weiter

09.07.2007


Frunkfurt-Life.com, 03.06.2007

Seit den achtziger Jahren leben viele eritreische Flüchtlinge in der Mainstadt

Voll integriert fühlen sich die Frauen aus Eritrea, die die Gäste beim Griesheimer Mainuferfest mit köstlichem Kaffee verwöhnten.

Alle freuen sich auf den Juli. Denn dann werden sich, wie alljährlich, in der Frankfurter Eissporthalle wieder tausende von Eritreern aus allen Bundesländern und aus ganz Europa treffen und drei Tage lang vom 6. bis 8. Juli für sich und deutsche Freunde ein buntes Programm veranstalten. „Es wird wieder ein ganz großes Event“, schwärmt Mesfin Girmay. Der Bankkaufmann lebt seit 1980 in Deutschland und engagiert sich neben seinem Beruf im Vorstand des 1986 gegründeten Vereins „Mahbere-kom Eritrea Frankfurt e.V.“, der an die fünfhundert Mitglieder zählt. Weiter

 


http://www.InsideEritrea.com, 30.06.2007



net-tribune.de - 28.06.2007

Äthiopien gibt sich wieder kriegerisch

Sieben Jahre nach dem blutigen Grenzkonflikt mit Eritrea wird in Äthiopien erneut von Krieg gesprochen. Angesichts eines bevorstehenden Angriffs müsse Äthiopien seine Streitkräfte aufrüsten, sagte Ministerpräsident Meles Zenawi am Donnerstag im Parlament. Weiter

derStandard.at - 28.06.2007

Hunger-Bekämpfungsplan am Horn von Afrika

Sechs-Staaten-Vereinbarung mit UNO - Über 70 Millionen Menschen in absoluter Armut - Jean Ziegler: Wegen Agrar-Dumpingpolitik der EU

Nairobi - Sechs afrikanische Regierungen und die Vereinten Nationen haben sich zum Abschluss von Verhandlungen in Nairobi auf einen Plan geeinigt, um die grundlegenden Ursachen für den wachsenden Hunger am Horn von Afrika zu bekämpfen. Es wird befürchtet, dass schon die nächste größere Krise in der von Dürren geplagten ostafrikanischen Großregion weitere 20 Millionen Menschen von Nothilfe abhängig machen könnte. Der Plan ist das Ergebnis von monatelangen Beratungen, die am Dienstag nach einer zweitägigen Konferenz in Kenia beendet worden sind. Weiter

Weltwoche - 28.06.2007

Asylanten - Fluchtgründe ab Fliessband

Nach den Vorgaben der Asylrichter erfinden Kleinunternehmer Flüchtlingsgeschichten für ihre Kunden, sie verschleppen systematisch Verfahren und tricksen den Rechtsstaat mit seinen eigenen Mitteln aus. Finanziert wird das einträgliche Geschäft durch den Steuerzahler.

Churchill* gehört zu jenem Typus von Einwanderern, die man im Branchenjargon «Kamikaze» nennt. Am 16. Juni 2003 landete der damals vermeintlich 26-jährige angebliche Äthiopier auf dem Flughafen Zürich und stellte umgehend einen Asylantrag. Papiere hatte der Mann keine, der Polizei blieb nichts anderes übrig, als ihn unter dem Namen des berühmten Politikers, den der Unbekannte angab, vorläufig ins Land einreisen zu lassen. Weiter

festival eritrea germany - coordinating committee - 26.06.2007


Schwäbische Zeitung - 25.06.2007

Almaz und Amine feiern mit 500 Gästen

LEUTKIRCH - Ein solches Fest hat Leutkirch wohl noch nie erlebt: Mit gut 500 Gästen feierten Almaz Tsegai und Amine Fisseha am Samstag ihre Hochzeit - auf traditionell eritreische Weise. Farbenfroh, temperamentvoll, mit viel Musik und afrikanischer Festtagskleidung. Die Familie hatte eigens die Festhalle für den großen Tag gemietet. Weiter

Pressemeldung von: Livenet, 23.06.2007

Sudan an der Spitze der "gescheiterten Staaten"

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Auf der Liste der Staaten, die nicht für ihre Menschen sorgen, sondern sie Leid, Krankheit und Tod aussetzen, stehen der Sudan, der Irak, Somalia und Simbabwe. Zum drittenmal hat die US-amerikanische Organisation Fund for Peace die so genannten "Failed States" gelistet. Rund zwei Milliarden Menschen lebten in Ländern, die am Rande des Kollaps existieren, schrieb das US-Politmagazin Foreign Policy anlässlich der ersten Liste 2005. Nun schreibt das Magazin, die schwächsten Staaten gefährdeten auch "die Entwicklung und den Fortschritt von Ländern, die auf der anderen Seite der Erde liegen". Weiter

derStandard.at - 21.06.2007

Mogadischu: Äthiopische Soldaten erschießen fünf Jugendliche

Mogadischu - Äthiopische Soldaten haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu fünf Jugendliche getötet. Die Soldaten hätten auf eine Gruppe Zivilisten geschossen, nachdem ihr Fahrzeug Ziel eines Bombenanschlags geworden war, berichteten Augenzeugen am Mittwoch. Vier der Opfer seien sofort tot gewesen, ein fünftes an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus gestorben, hieß es in Medizinerkreisen. Weiter

Jungle World - 21.06.2007

»Open Center«, kleines Dorf und Ghetto zugleich

Dabei ist Malta gar nicht das erwünschte Ziel der meisten Flüchtlinge. Tesfa*, ein Lehrer aus Eritrea, zum Beispiel, erzählt, dass er zweimal versucht habe, nach Europa überzusetzen. Beim ersten Mal sei das Boot auseinander gefallen, als es das offene Meer erreichte. Tesfa schaffte es, zurück an die libysche Küste zu schwimmen. Wie fast alle klandestini wollte er es bis nach Italien schaffen, bis nach Lampedusa, Sizilien, auf den Kontinent Europa eben. Das Boot schaffte es jedoch nur bis Malta. Hier saß er neun Monate in Haft. »Wir waren etwa 30 Personen in einem Zelt. Im Sommer wurde es sehr heiß, und im Winter habe ich ständig gefroren. Wenn es regnete, wurden unsere Matratzen nass. Es gab sehr wenige Toiletten, vielleicht eine für 100 Personen. Aber das schlimmste war, nicht frei zu sein. Ständig denkst du, verrückt zu werden. Du liegst auf deinem Bett und starrst den ganzen Tag die Decke an. Du verlierst jede Hoffnung. Ich habe Leute gesehen, die wahnsinnig geworden sind da drinnen.« Weiter

Uni München - Institut für Ethnologie und Afrikanistik - 18.06.2007

Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstaltung mit

Benifer Ghere Elias,
ehemaliger Chefredakteur der ELF-Zeitschriften gesgis und gedli hzbi ertra und
Direktor der EDYU-Tsebahschule (Morgensternschule), die auch von Senait Mehari, der Autorin des autobiographischen Romans „Feuerherz“, besucht wurde Weiter

derStandard.at - 16.06.2007

Jahrelanger Streit um Grenzstadt beendet

Äthiopien akzeptiert UN-Beschluss und überlässt Eritrea umstrittene Grenzstadt Badme

New York - Nach jahrelangem Grenzstreit hat Äthiopien einen Beschluss der Vereinten Nationen akzeptiert und will Eritrea die zwischen beiden Nachbarn umstrittene Stadt Badme überlassen. Die Regierung in Addis Abeba erklärte ihre Zustimmung zu der vor fünf Jahren getroffenen Entscheidung einer Grenzkommission, wie UNO-Sprecher Yves Sorokobi am Donnerstag in New York mitteilte. Weiter

FR-online.de - 16.06.2007

Äthiopien beendet Streit mit Eritrea

Nach jahrelangem Grenzstreit hat Äthiopien einen Beschluss der Vereinten Nationen (UN) akzeptiert und will Eritrea die zwischen beiden Nachbarn umstrittene Stadt Badme überlassen. Die Regierung in Addis Abeba habe ihre Zustimmung zu der vor fünf Jahren getroffenen Entscheidung einer Grenzkommission erklärt, teilte UN-Sprecher Yves Sorokobi am Donnerstag in New York mit. Eritrea erlangte nach 30-jährigem Guerillakrieg 1993 die Unabhängigkeit von Äthiopien. Danach beanspruchten beide Staaten Badme für sich. 1998 kam es zu einem Krieg um das umstrittene Grenzgebiet, der im Jahr 2000 mit einem Waffenstillstand beigelegt wurde. Weiter

13.06.2007


13.06.2007


13.06.2007


13.06.2007


Eritrean Community in Bonn - 10.06.2007


09:06:2007- Bundesagentur für Außenwirtschaft

Eritrea - Verordnung für ausländische Investoren

Am 12.4.2007 hat die eritreische Regierung eine neue Verordnung für ausländische Großinvestoren (ab 20 Mio. US-Dollar) bekannt gegeben. In der Proclamation No. 159/2007 (“Foreign Financed Special Investments Proclamation”, Fundstelle: Gazette of Eritrean Laws, Vol. 16/2007) wird festgelegt, dass, abgesehen vom Finanzsektor, einheimischem Groß-und Einzelhandel und den Vermittlungsagenturen, alle anderen Bereiche für ausländische Investoren freigegeben werden. Allerdings besteht die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung seitens der Regierung für Investitionen in diesen Bereichen. Weiter

general-anzeiger-bonn, 05.06.2007

"Tag der interkulturellen Begegnung" gewährt Besuchern Einblicke in Kultur und Küche aus fremden Ländern

Multikulturell: Menschen aus 17 Nationen haben das Fest vorbereitet - im Publikum geht es noch internationaler zu. Foto: Frommann

Bonn. Afrikanische Tänzer in schneeweißen Suria-Gewändern springen so beschwingt über die Bühne am Alten Rathaus, dass die Sonntagsspaziergänger auf dem Marktplatz spontan stehenbleiben. Bilene, den Hochzeitstanz aus Eritrea, haben sie wohl noch nie gesehen.

Und beim Eritreischen Kultur- und Sozialverein gibt`s nach Fladenbrot mit roter Rindfleischsoße Pistazieneis zum Dessert - und Lob für die Stadt: "Hier bemühen sich wirklich viele um den Multi-Kulti-Gedanken", sagte Vereinsmitglied Goitom Ahferom, der in Konstanz das Gegenteil erfahren hat, wie er erklärt. Weiter


Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 04.05.2007

17-Jähriges Mädchen aus Eritrea in Magdeburg vermisst

Ein taubstummes Mädchen aus Eritrea wird seit Samstag in Magdeburg vermisst. Die 17-Jährige ist zu Besuch bei einer Bekannten im Stadtteil Sudenburg, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Mädchen ist 1,70 Meter groß und hat schulterlange Rastazöpfe. Hinweise auf eine Straftat liegen nach Polizeiangaben nicht vor. Weiter

26.05.2007



Eritrean community in Bonn, 16.05.2007




webjournal.ch - 30.05.2007

Roche intensiviert lokale Aids-Medikmantenproduktion in Afrika

Das im Januar 2006 angekündigte Technologietransferprogramm von Roche hat zum Ziel, lokalen Herstellern das zur Produktion von Anti-HIV-Generika erforderliche technische Know-how zur Verfügung zu stellen. Hersteller in afrikanischen Staaten südlich der Sahara und in den am wenigsten entwickelten Ländern, die Saquinavir-Generika für die Verwendung in diesen Ländern produzieren möchten, brauchen keine freiwillige Lizenz, da Roche sich im Rahmen ihrer weltweiten Politik verpflichtet hat, ihre Patentrechte auf Anti-HIV-Medikamente in diesen Ländern nicht durchzusetzen. Interessierte Hersteller sind aufgerufen, mit dem Projektmanager des Technologietransferprogramms im Büro von Roche Kenia Kontakt aufzunehmen. Die E-Mail-Adresse lautet: info.aidstechtransfer@roche.com. Weiter

Deutsche Welle -30.05.2007

Asfa-Wossen Asserate: Ein Prinz aus dem Hause David

Asfa-Wossen Asserate, ein ehemaliger äthiopischer Prinz, erzählt vom Glanz des Kaiserhofs, vom Leid der Revolution und vom Neuanfang in Deutschland - der Fremde, der blieb. Weiter

espace.ch - 29.05.2007

Dann brach der Kontakt ab
flüchtlingsdrama im mittelmeer

Das Bild zeigt 57 Flüchtlinge – 28 Männer, 23 Frauen, 6 Kleinkinder – in einem überfüllten Holzboot mit Aussenbordmotor im Mittelmeer. Das Foto wurde letzten Montag um 9.30 Uhr von einem maltesischen Aufklärungsflugzeug aufgenommen, 88 Seemeilen südlich von Malta. Die Flüchtlinge stammen aus Eritrea, sie hatten die Wüste durchquert, um dann von Libyen aus Richtung Europa in See zu stechen – in der Hoffnung auf ein besseres Leben, wie dies jedes Jahr Tausende tun. Weiter

24.05.2007

Leserbrief zum Artikel 'Eritrea: vom Hoffnungsträger zum Unterdrückungsstaat" in der Deutsche Welle vom 27.04.2007

Eritrea ist Hoffnungsträger und wird es Hoffnungsträger beiben

Von Sifaf Mohamed

Laut Bericht der Deutschen Welle vom 29.04. 2007 waren Sie Herr Schadomsks erster westlicher Journalist, der nach vielen Jahren Gespräch mit Eritreas Präsident Isaias führen durften.

Wenn Sie nach so viel Jahren als erster westlicher Journalist Eritrea bereisen konnten. Das Privileg zu genießen, einen angesehenen Präsidenten zu interviewen, wäre es nicht Sinnvoll, die vor gefertigte Meinung in Köln oder in Berlin zu lassen, statt sich und die Deutsche Welle in dieser Art und Weise zu reperesentieren und das leider als
erster europäische Journalist nach Stanley. Weiter


derStandard.at - 24.05.2007

Afrikanischer Staatenbund will Ende 2008 Zollunion starten

COMESA-Länder sollen einheitliche Abgaben auf Einfuhren erheben

Nairobi - 19 Staaten Afrikas wollen bis Ende kommenden Jahres eine gemeinsame Zollunion aufbauen und damit ihre Wirtschaft beleben. Darauf haben sich die Staatschefs der Länder des Gemeinsamen Marktes für das Südliche und Östliche Afrika (COMESA) am Mittwoch in Nairobi verständigt. Es sei wichtig, dass die Länder Afrikas den Handel mit ihren Produkten forcierten, sagte der Präsident von Simbabwe, Robert Mugabe, als neuer Vizepräsident der Organisation: "Hilfe von außen kann eine helfende Rolle spielen, letztlich entscheiden aber unsere eigenen Anstrengungen darüber, ob wie eine echte und nachhaltige Entwicklung erreichen.

COMESA sind Ägypten, Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea, die Komoren, die Demokratische Republik Kongo, Kenia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Ruanda, die Seychellen, Sudan, Sambia, Simbabwe, Swasiland und Uganda. Bislang beteiligen sich die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Eritrea, die Seychellen, Swasiland und Uganda aber nicht an der Freihandelszone und bremsten auch die Pläne für die Zollunion. Weiter


OÖNachrichten - 21.05.2007

Beim "Great Manchester Run" Zersenay Tadesse auf den zweiten Platz.

Um 19 Sekunden hat der Kenianer Micah Kogo den viereinhalb Jahre alten Weltrekord von Haile Gebrselassie im 10-Kilometer-Straßenlauf verfehlt. Beim "Great Manchester Run" verwies der 20-Jährige am Sonntag in 27:21 Minuten den Vorjahressieger Zersenay Tadesse aus Eritrea (27:24) auf den zweiten Platz. Weiter

Schwäbisches Tagblatt - 19.05.2007

Der Mössinger Tedros Teclebrhan als Manolo im „Ungleichen Paar“.

Der Mössinger Tedros Teclebrhan als Manolo im „Ungleichen Paar“.

 

Manolo heißt außerhalb des Bühnenlebens Teddy. Und in Wirklichkeit Tedros Teclebrhan. Seit 21 Jahren wohnt er in Mössingen. Er ist geboren im November 1983, aber nicht im Schwabenland, sondern im nordöstlichen Afrika, seine Mutter ist damals mit seinen zwei älteren Brüdern aus dem opferreichen Krieg geflüchtet, den das heutige Eritrea mit Äthiopien um seine Unabhängigkeit führte. Weiter

Die Zeit -18.05.2007

Somalia: Regierungschef entgeht Anschlag

Der somalische Regierungschef Ali Mohamed Gedi ist in Mogadischu nur knapp einem Anschlag entgangen. Unbekannte hatten eine Handgranate auf den Autokonvoi des Ministerpräsidenten geworfen.

Der Sprengkörper explodierte jedoch nicht, wie die Nachrichtenagentur Shabelle berichtete. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, ein anderer habe entkommen können. Weiter

Märkische Allgemeine -18.05.2007

Die Stadt Luckenwalde will den DDR-Chefideologen Werner Lamberz mit einer Erinnerungsstele würdigen

Lamberz lässt es sich nicht nehmen, am 11. Februar 1977 höchstpersönlich nach Äthiopien zu fliegen, um Mengistu Haile Mariam zur Machtergreifung zu gratulieren.

Seit über zwei Jahren wird in Luckenwalde darüber gestritten, ob das SED-Politbüromitglied Werner Lamberz mit einem "Merkzeichen", einer aus dem Haushalt der Stadt finanzierten Stele, geehrt werden soll.

Manche Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache. Lamberz hat den kommunistischen Ex-Diktator Mengistu Haile Mariam, der verantwortlich für den Völkermord an mehreren zehntausend Menschen ist, mit Waffen versorgt. Mengistu, der von den Äthiopiern noch heute, 16 Jahre nach dem Ende seiner Herrschaft, "Schlächter von Addis" genannt wird, stürzt im September 1974 den feudalis tisch herrschenden Kaiser Haile Selassie vom Thron. Weiter

 


derStandard.at -16.05.2007

Tote und Verletzte bei Anschlag auf AU-Friedenstruppe

Vier ugandische Soldaten starben - Derzeit relativ ruhig nach den schweren Kämpfen der vergangenen Wochen.

Bei einem Anschlag auf die Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Somalia sind vier ugandische Soldaten getötet worden. Fünf weitere hätten Verletzungen erlitten, teilte ein AU-Sprecher am Mittwoch mit. In der Altstadt in der Nähe des Hafens sei neben einem Konvoi der Truppe ein Sprengsatz am Straßenrand explodiert. Weiter

Die Zeit - 17.05.2007

Kulturunterstützung: Bund fördert Filme mit 1,7 Millionen

Fünf Spielfilm-, sieben Dokumentar- und fünf Drehbuchprojekte können sich über eine finanzielle Unterstützung der Filmförderung des Bundes in einer Gesamthöhe von 1,76 Millionen Euro freuen.

Die höchste Fördersumme von 250.000 Euro geht an vier Spielfilme. Luigi Falorni verfilmt den Bestseller "Feuerherz" von Senait Mehari über Kindersoldaten in Eritrea. Ebenfalls 250.000 Euro gehen an "Die Fremde" von Feo Aladag über eine deutsch-türkischen Frau, die den traditionellen und religiösen Zwängen ihrer Familie zu entkommen sucht. Weiter

Deutsche Welle - 15.05.2007

Afrikanische Union: Die EU als Helfer?

Die politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit fördern: Das ist das offizielle Ziel der Afrikanischen Union (AU). Das große Vorbild: Die EU. Davon ist die AU allerdings weit entfernt. Kann die EU helfen?

Eine Bilanz der bisherigen AU-Arbeit ist schwierig: Eindeutig versagt habe die Afrikanische Union in Somalia, sagt Andreas Mehler, Direktor des Instituts für Afrika-Studien in Hamburg. "Ein Hauptproblem ist dabei, dass Äthiopien als Sitzland der AU kräftig in Somalia mitmischt", erklärt der Politologe. Weiter


taz - 15.05.2007

China schießt Afrika ins All

Nigeria schickt aus China den ersten afrikanischen Satelliten in den Weltraum

Afrika hat seinen ersten Satelliten im Weltraum - und er kommt aus China. Pünktlich um 0 Uhr 01 Pekinger Zeit stieg in der Nacht zu gestern der nigerianische Satellit Nigcomsat-1 vom südwestchinesischen Xichang aus unter den begeisterten Blicken nigerianischer und chinesischer Offizieller ins All. Der Satellit soll dem chaotischen Telekommunikationswesen von Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, auf die Sprünge helfen und unter anderem das drahtlose Internet erweitern. Auch andere Länder wie Ruanda, Vorreiter drahtloser Internetdienste in Afrika, sind nach nigerianischen Angaben an einer Beteiligung interessiert. Weiter

JESUS.CH - 15.05.2007

Eritrea: Leiter der Evangelischen Allianz verhaftet

Asmara. Als 2004 der bisherige Leiter verhaftet wurde, übernahm Pastor Zecharias Abraham die Leitung der Evangelischen Allianz in Eritrea. Jetzt wurde er zusammen mit 79 anderen Mitgliedern der evangelischen presbyterianischen Gemeinde „Mehrete Yesus“ am Ende eines Gottesdienstes verhaftet. Weiter

dasErste.de - 13.05.2007

WELTSPIEGEL - Sendung vom 13.05.2007 (WDR)

Somalia - Höllenfahrt der Hoffnungslosen

Viele hundert Kilometer haben sie bereits hinter sich, auf der Flucht vor Gewalt oder Armut. Jetzt fahre ich mit ihnen durch den Nordosten Somalias, oben auf einem Pickup. Wir haben dasselbe Ziel: eine Stadt am Ende dieser Straße, am Ende der Wüste. Eine Hafenstadt, von der es heißt, sie sei das Tor zu einem besseren Leben. Weiter

Leichtathletik - 13.05.2007

Angriff auf Weltrekord in Manchester?

Der Weltrekordhalter im Halbmarathon Sammy Wanjiru, Micah Kogo (beide Kenia) und Cross-Weltmeister Zersenay Tadesse (Eritrea) starten am 20. Mai beim “Great Manchester Run” (Großbritannien) über 10 Kilometer. Diese hochklassige Besetzung könnte in der Lage sein, den bisherigen Weltrekord (27:02 min) von Haile Gebrselassie (Äthiopien) aus dem Jahre 2002 in Gefahr zu bringen. Weiter

Südtirol Online -10.05.2007

„Shooting Dogs“: Bedrückender Film über Völkermord in Ruanda

Der Westen sah weg, als Hunderttausende Menschen ermordet wurden. Der Völkermord in Ruanda ist kein bequemer, aber ein wichtiger Kinostoff. Bei der Berlinale 2005 liefen gleich zwei Filme über das Massaker in Ostafrika im Wettbewerb, „Hotel Ruanda“ und „Sometimes in April“. Mit „Shooting Dogs“ ist nun erneut ein Film gelungen, der es schafft, die unfassbaren Zahlen in Bilder und eine einfühlsame Geschichte zu übersetzen.

Der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Günter Nooke (CDU), würdigt darin die Aufarbeitung der Verbrechen in Ruanda. Mit Blick auf den Sudan, wo nach Schätzungen muslimische Reitermilizen Hunderttausende Afrikaner ermordet haben, fragt er: „Was geschieht eigentlich in Darfur? Haben wir alle aus Ruanda wirklich gelernt? Weiter

Ossietzky -09.05.2007

Deutschlands "neue" Afrikapolitik

Dank EU-Ratspräsidentschaft und G8-Vorsitz kann Deutschland sich wirtschaftlich in Afrika neu positionieren. Bestehende ökonomische Abhängigkeiten sind sprachlich multilateral für das 21. Jahrhundert neu verkleidet worden, und die politischen Forderungen der Bundesrepublik im Einklang mit starken industriellen Staatenverbunden des Westens werden die "neuen Hausaufgaben der Zukunft" der lokal-afrikanischen Eliten des vergessenen Kontinents.

Welch wirkungslose Arbeit de facto und per definitionem deutsch-staatliche Entwicklungspolitik momentan darstellt, führt letztlich Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) aus. Es geht dabei primär um teure Konferenzunterstützung afrikanischer Eliten, um wirkungslose Protokollabsegnungen fragwürdiger Staaten und die institutionelle Abstimmung zur Legitimierung des kapitalen Welthandels. Es manifestiert nur den Eindruck, dass sich in diesem Ministerium seit den 1960er Jahren nichts getan hat und es mittlerweile wirklich egal ist, ob CDU oder SPD dieses Sektorat als verlängerten Arm deutscher Wirtschaftsinteressen missbrauchen: Weiter

Pressrelations (Pressemitteilung) - 09.05.2007

Jede Minute stirbt eine werdende Mutter

Eine halbe Million Frauen stirbt jedes Jahr während der Schwangerschaft oder der Entbindung. Das ist ungefähr eine Frau pro Minute. Zudem sterben jährlich mehr als zehn Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten. Die meisten dieser Todesfälle entfallen auf die Entwicklungsländer.

Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist in den ärmsten Regionen am höchsten. Es ist daher wichtig, gerade dort die Gesundheitsversorgung zu verbessern. 99 Prozent aller Todesfälle von Müttern und Kindern unter fünf Jahren entfallen auf Entwicklungsländer. Die höchsten Sterblichkeitsraten gibt es in Afrika und Asien. Unsauberes Trinkwasser, schlechte sanitäre Verhältnisse, ungeeignete Unterkünfte, Unwissenheit und fehlende Gesundheitsstrukturen erhöhen das Risiko von vermeidbaren Krankheiten. Die Lebensbedingungen für Mütter und Kinder sind am schlimmsten in Djibouti, Burkina Faso, Äthiopien, Eritrea, Angola, Guinea-Bissau, Tschad, Jemen, Sierra Leone und Niger. Weiter

IDEA Evangelische Nachrichtenagentur

Ein Herz für Muslime: Klaus Strub wird 65

N i e r s t e i n (idea) – Sein Herz brennt für die Mission unter Muslimen: Der Vorsitzende der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO), der Obstbauer Klaus Strub (Nierstein/Rhein), vollendet am 5. Mai sein 65. Lebensjahr.

Im Sudan und in Eritrea hielt Strub wiederholt Seminare ab, um Einheimische anzuleiten, wie sie mit Pflanzen Krankheiten und Mangelernährung bekämpfen können. Strub zufolge will die EMO heute nicht mehr in erster Linie Pioniermission betreiben: „Wir können ein Land nicht evangelisieren. Das müssen die Einheimischen tun. Wir wollen sie befähigen und ermutigen, ihren Landsleuten die christliche Botschaft zu bringen.“Weiter

Wochenanzeiger Herford - 07.05.2007

Eine Distriktinitiative zum Bau eines Krankenhauszentrums für
brandverletzte Kinder in Eritrea

Während die Gesellschaft der Freunde Lions zuletzt die Palliativstation des Bünder Lukas Krankenhauses regional finanziell unterstützt hatte , überbrachte Frau Helga Schmitt die Nachricht und ihren Dank ,dass der Lionsclub Enger -Spenge durch seine Finanzbeteiligung von 2000,00 Euro eine Distriktinitiative zum Bau eines Krankenhauszentrums für brandverletzte Kinder in Eritrea international unterstützt hat .Weiter

taz - 03.05.2007

Haftbefehle gegen Kriegsführer im Sudan

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Haftbefehl gegen einen Minister und einen Milizenführer im Sudan wegen Verantwortung für Kriegsverbrechen in der Region Darfur erlassen. Ahmed Haroun, Staatssekretär für humanitäre Angelegenheiten und 2003 bis 2004 verantwortlich für Darfur in Sudans Innenministerium, und Ali Kushayb, einer der Führer der für zahlreiche Verbrechen verantwortlichen Janjaweed-Milizen Weiter

Weltwoche - 03.05.2007

«Sie werden weltweit Zellen bilden»

Der islamistische Terror ist auf dem Vormarsch. Das Vermächtnis des Irak-Kriegs wird hochgefährlich sein. Das sagt Lawrence Wright, Al-Qaida-Kenner und neuer Pulitzerpreisträger.

entral war ein Mann namens Loay. Als ich das erste Mal in den Sudan reiste, wo Bin Laden mehrere Jahre lebte, brachte mir der sudanesische Geheimdienst diesen Mann. Obwohl ich seine Identität lange nicht kannte, realisierte ich, dass er viel wusste. Ich fand heraus, dass sein Name in der al-Qaida Abu Rida al-Suri war. Er war der Sekretär, der bei der Gründung von al-Qaida am 11. August 1988 die Notizen machte. Weiter

Deutschlandradio - 03.05.2007

Menschenrechtler beklagen Rückschläge bei der Pressefreiheit
An der Spitze der Negativ-Liste steht Äthiopien

Rückschläge bei der Pressefreiheit hat das amerikanische Komitee zum Schutz von Journalisten in vielen Ländern festgestellt. Die in New York vorgestellte Analyse befasst sich auch mit Russland, Kuba, Marokko und der Demokratischen Republik Kongo. An der Spitze der Negativ-Liste steht Äthiopien, wo derzeit 18 Journalisten in Haft sind. - Gestern wurde in Usbekistan eine regierungs-kritische Journalistin zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Angaben von "Human Rights Watch" hatte die 32-Jährige Reporterin unter anderem über die Niederschlagung von Protesten in der Stadt Andischan geschrieben. Weiter

espace.ch - 03.05.2007

Gefährlicher denn je

Zum Tag der Pressefreiheit am heutigen Donnerstag hat die Organisation «Reporter ohne Grenzen» mehr Schutz von Journalistinnen und Journalisten weltweit gefordert. Der Tag der Pressefreiheit wurde vor 15 Jahren initiiert. Seit damals ist unabhängiges Berichterstatten immer gefährlicher geworden.

Seit 2002 habe sich die Pressefreiheit vor allem in Marokko, Thailand, Aserbaidschan, Ägypten, Pakistan, Kuba, dem Kongo, Russland, Gambia und Äthiopien verschlechtert.Weiter

Deutsche Welle - 29.04.2007

Eritrea: vom Hoffnungsträger zum Unterdrückungsstaat

Was ist schief gelaufen im ehemaligen Vorzeigeland Eritrea? Ludger Schadomsky hatte als erster westlicher Journalist nach vielen Jahren Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit Eritreas Präsident Isaias. Weiter

 

Berliner Zeitung - 30.04.2007

Bis zum Sieg

Die Lage in Somalia verschlechtert sich immer weiter. Als Vermittler sind Europa und die USA diskreditiert

Was ein paar Wochen Häuserkampf anrichten können, lässt sich am Horn von Afrika gut beobachten. Die humanitäre, aber auch die politische Lage in Somalia ist so schlecht wie selten in den 16 Jahren seit dem Sturz des Diktators Siad Barre. Die Zahl der Flüchtlinge, die seit Februar aus Mogadischu davonliefen, um ihr nacktes Leben zu retten, wird auf 365.000 geschätzt. Nun sitzen sie unter Bäumen im Umland, und wenn ihr Kind Durchfall hat, dann stirbt es. Angesichts der Weiter

Basler Zeitung - 29.04.2007

Äthiopische Rebellen lassen Ölarbeiter frei

Addis Abeba. AP/baz. Fünf Tage nach dem Überfall auf ein von Chinesen betriebenes Ölfeld im Osten Äthiopiens sind neun verschleppte Arbeiter freigelassen worden. Die sieben Chinesen und zwei Afrikaner seien dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) übergeben worden, sagte ein ICRC-Sprecher am Sonntag. Weiter

Deutsche Welle - 29.04.2007

Eritrea: vom Hoffnungsträger zum Unterdrückungsstaat

Was ist schief gelaufen im ehemaligen Vorzeigeland Eritrea? Ludger Schadomsky hatte als erster westlicher Journalist nach vielen Jahren Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit Eritreas Präsident Isaias. Weiter

Telepolis - 29.04.2007

Somalia im Schatten der Aufmerksamkeit

Die nicht demokratisch legitimierte Regierung hat mit der Hilfe der USA und der äthiopischen Armee die Rebellen vorläufig besiegt, aber ein Ende des Konflikts ist nicht in Aussicht. Weiter

Berliner Umschau - 26.04.2007

Das Horn von Afrika versinkt in Terror und Gewalt

Wegen Somalia bekommen sich zunehmend Äthiopien und Eritrea in die Wolle

Eine schwere Niederlage für die Übergangsregierung in Somalia ist der Fall der bedeutenden Hafenstadt Kismayo. Auch die äthiopischen Besatzungstruppen konnten ihn nicht verhindern. Ebenso geht ihre Offensive in der Hauptstadt Mogadischu nicht voran. Und im eigenen Land werden ausländische Ölarbeiter massakriert. Addis Abeba hat mit seinem Einmarsch offensichtlich die Büchse der Pandora geöffnet. Die Folge sind hunderttausende Menschen auf der Flucht, deren Versorgung nicht mehr möglich ist. Weiter

20minuten - 25.04.2007

Blutbad auf Ölfeld: Äthiopien beschuldigt Eritrea

Äthiopien hat dem verfeindeten Nachbarland Eritrea die Schuld an einem Blutbad auf einem äthiopischen Ölfeld mit mindestens 74 Toten gegeben. Weiter