Tages-Anzeiger Online - 25.04.2007

Viele Flüchtlinge aus Eritrea

In der Schweiz hat die Zahl der neuen Asylgesuche im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um über einen Fünftel zugenommen. Vor allem aus Eritrea wurden mehr Asylgesuche verzeichnet. Weiter

Reuters Deutschland - 25.04.2007

Äthiopisches Militär sucht nach Angriff verschleppte Öl-Arbeiter

Addis Abeba (Reuters) - Nach dem Rebellen-Angriff auf ein von Chinesen betriebenes Ölfeld in Äthiopien hat das Militär die Suche nach sieben verschleppten Arbeitern fortgesetzt. Weiter

Die Zeit - 25.04.2007

Mehr Panzer, mehr Tote

Somalia befindet sich in seiner schlimmsten Kriegsphase seit mehr als fünfzehn Jahren. Besserung ist nicht in Sicht.

Immerhin das Mobilfunknetz funktioniert in Mogadischu noch: „Die ganze Nacht lang haben die Äthiopier mein Viertel mit Katjuscha-Raketen beschossen“, empört sich Hiddig Jamal Ahmed, Lehrer in Mogadischu, im Gespräch mit ZEIT online. In seinem Haus war er seit Wochen nicht mehr. In Somalias Hauptstadt herrschen apokalyptische Zustände.Weiter

Bieler Tagblatt -19.04.2007

Schlepperbande aufgeflogen

Spezialfahnder der italienischen Polizei haben eine internationale Schlepperbande gesprengt. Sie soll tausende illegale Einwanderer von Nordafrika nach Sizilien geschmuggelt haben, teilten die italienischen Behörden mit - und zum Teil bis in die Schweiz. Weiter

net-tribune.de - 18.04.2007

Somalia: 30 Abgeordnete weniger

Mogadischu - Das somalische Übergangsparlament hat am Dienstag seinem früheren Präsidenten und 29 weiteren Abgeordneten das Mandat entzogen. Etwa 150 Abgeordnete sprachen sich bei der Abstimmung in Mogadischu für diesen Schritt aus mit der Begründung, die Betroffenen seien in den vergangenen Monaten nicht zu den Sitzungen erschienen. Weiter

Junge Welt - 16.04.2007

Versöhnung wird verschoben

Die Vereinten Nationen haben seit 1991 kein wirkungsvolles Konzept zur Beendigung des Bürgerkrieges in Somalia entwickeln können. Auch jetzt sieht alles danach aus, daß die UNO sich vor einer Lösung des Konflikts drückt

Strafmaßnahmen gegen »Friedensstörer«. Diese könnten sich nach Lage der Dinge nur gegen Eritrea richten, dem vorgeworfen wird, die Opposition gegen die »Übergangsregierung« und gegen die äthiopische Militärintervention zu unterstützen. Eine solche Entscheidung würde den seit Jahren schwelenden Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea weiter anheizen. Nach aller bisherigen Erfahrung ist dem UN-Sicherheitsrat aber leider sogar eine so extrem dumme, inkompetente, verhängnisvolle Entscheidung zuzutrauen. Weiter

Leichtathletik - 16.04.2007

Zersenay Tadesse gewinnt Halbmarathon

ross-Weltmeister Zersenay Tadesse (Eritrea) hat am Sonntag den Halbmarathon in Caceres (Spanien) erwartungsgemäß für sich entschieden. In 1:01:26 Stunden erfüllte er allerdings nicht die Erwartungen.

Mail & Guardian Online - 15.04.2007

Mogadishu mayhem: 1 086 dead

Ethiopian soldiers lie dead on the streets of Mogadishu after clashes with state forces and insurgents. (Photograph: Hussein Adams)

Although an uneasy peace holds in the strife-torn Somali capital of Mogadishu, a humanitarian catastrophe is unfolding. Aid agencies are unable to distribute humanitarian aid as armed bandits pillage, loot and rape the defenceless refugees who are fleeing the capital. Full Story


Tagesspiegel - 12.04.2007

Wege zum Frieden in Somalia

Eine Voraussetzung für den Frieden in Somalia ist nach Auffassung der grünen Entwicklungsexpertin Uschi Eid die Lösung des Grenzkonflikts zwischen Äthiopien und Eritrea. Die ehemalige Staatssekretärin im Entwicklungsministerium fordert von Außenminister Frank- Walter Steinmeier (SPD) noch während der EU-Ratspräsidentschaft eine Initiative der Europäischen Union, um Äthiopien dazu zu bewegen, das Ergebnis der Grenzkommission aus dem Jahr 2002 endlich anzuerkennen Weiter

Ein Kommentar in Dahlak Forum von 10. April 2007 um 20:14 Uhr

Ich habe das Gefühl. dass der Film basierend auf das Buch “Feuerherz” von Seneit Mehari irgendwo in Afrika gedreht wird. Hauptsache fliest Geld in die Kasse ??? Oder doch eine Aufklärung über das Thema “Kindersoldaten”???

Einen gewissen Beitrag gegen solche unverantwortliche Handlung hat doch die Aktion Senaeit beigetragen. Was meint ihr denn dazu?? Weiter


derStandard.at - 11.04.2007

Massenflucht aus Mogadischu

Bei Gefechten zwischen äthiopischen Soldaten und islamistischen Kämpfern sind in der somalischen Hauptstadt Mogadischu innerhalb von vier Tagen mindestens 1086 Menschen getötet worden. Das teilten Älteste des Hawije-Clans, des größten Clans in Mogadischu, am Dienstag mit. Der Sprecher Jussein Aden Korgab gab die Zahl der Verletzten mit 4334 an. Nach UNO-Angaben sind seit dem äthiopischen Einmarsch im Dezember etwa 125.000 Menschen aus Mogadischu geflohen. Weiter

ages-Anzeiger Online - 11.04.2007

1000 Tote bei Kämpfen in Somalia?

Eine leere Drohung war es nicht. Als die islamistischen Milizen zum Jahresende von den Truppen der somalischen Übergangsregierung und deren äthiopischen Verbündeten aus Mogadiscio vertrieben wurden, hatten sie einen urbanen Guerillakrieg in Aussicht gestellt. Hatten gelobt, dass es der verhassten Marionettenregierung nicht gelingen würde, die Hauptstadt unter ihre Kontrolle und dem Land nach 15Jahren Bürgerkrieg endlich Frieden zu bringen.

US-Staatssekretärin Jendayi Frazer ihrerseits erklärte in Baidoa, eine Aussöhnung sei wohl mit Clanmilizen und Teilen der Warlords denkbar, nicht aber mit den islamistischen Extremisten. Frazer beschuldigte ausserdem das Nachbarland Eritrea, die somalischen Islamisten zu unterstützen, um einen Stellvertreterkrieg gegen seinen Erzfeind Äthiopien vom Zaun zu brechen. Weiter

Potsdam ABC - 11.04.2007

Ein Zeichen von Ermyas Mulugeta

Am ersten Jahrestag des Angriffs auf ihn hat der Potsdamer Ermyas Mulugeta ein Zeichen für die Integration von Ausländern und gegen Rassismus gesetzt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs dankte er am Ostersonntag den Bürgern der Stadt für ihre gezeigte Solidarität. Mit dem von ihm gegründeten Verein Löwenherz e.V. hatte Mulugeta ein Fest unter dem Motto „Farbe tut gut“ auf dem Luisenplatz organisiert, zu dem bis zum späten Abend mehrere hundert Besucher kamen. Weiter

RIA Novosti - 10.04.2007

Somalias Vizepremier fordert Abzug der äthiopischen Truppen
und warnt vor „zweitem Irak“

Somalias Vizepremier Mohamed Hussein Aidid fordert den Abzug der äthiopischen Truppen, die gemeinsam mit Regierungstruppen gegen somalische Separatisten kämpfen.Dies teilten am Montag französische Medien mit. Derzeit besucht der somalische Vizepremier Eritrea, das sich gegen den äthiopischen Eingriff in die inneren Angelegenheiten Somalias ausspricht.Weiter

Feven Abreha Tekle
Ich wollte nicht töten!

Die dramatische Flucht einer Soldatin durch Afrika
Betz, Julika

Kurzbeschreibung:

Das erschütternde Schicksal einer mutigen jungen Frau, die nicht töten wollte und deshalb eine lebensbedrohliche Flucht durch Afrika auf sich nahm! Als ihr Heimatland Eritrea Äthiopien den Krieg erklärt, wird die junge Feven von der Armee eingezogen - und erlebt dort unfassbare Misshandlungen und sinnloses Morden. Unter Einsatz ihres Lebens flieht sie deshalb aus dem Militärcamp. Hunger, Durst, Todesangst und unvorstellbare Strapazen nimmt sie auf sich, als sie den afrikanischen Kontinent durchquert. Schließlich erreicht sie auf einem abgetakelten »Seelenverkäufer« die italienische Küste - und ist endlich frei! Ein flammendes Plädoyer gegen den Krieg, die Unterdrückung der Frauen in Afrika und gegen den Menschenschmuggel! Weiter

Suchen unter Begriff: Feven


Spiegel Online - 05.04.2007

Eritrea verbietet Beschneidung von Frauen

Die Regierung Eritreas hat die Genitalverstümmelung von Frauen unter Strafe gestellt. Wer diese Praxis verlange, fördere oder sich daran beteilige, müsse künftig mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe rechnen, hieß es heute. Weiter

Radio-Utopie - 04.04.2007

Ostafrika-Krieg: USA rüsten Süd-Sudan auf,Somalia brennt,
Spannungen zwischen Äthiopien und Eritrea

Mogadischu, Juba, Khartum: Während im Somalia-Krieg innerhalb von 4 Tagen mehrere Hundert Menschen allein in der Haupstadt Mogadischu starben (1), protestierte der Verteidigungsminister von Nord-Sudan, Lt-Gen Abdelrahim Mohamed Hussein, in der Haupstadt Khartum (Khartoum) gegen die geplante massive Aufrüstung der in Süd-Sudan herrschenden SPLA und sprach von einem Versuch der US-Regierung unter George Bush die Invasion einer internationalen Interventionsarmee in Darfur herbeizuzwingen.(2)

Derweil wundern sich die dortigen Journalisten (wie der dieser Quelle, Kumsa Aba Gerba, "Sudan Tribune", 17), was das Ganze soll und warum sich die beiden entscheidenden US-Diplomaten der Region, Donald Yamamoto und Cindy Corville, so merkwürdig aufführen.
Yamamoto, als Chef der US-Botschaft in Äthiopien und ex-Mitarbeiter im US-Aussenministerium, pflegt die guten Kontakte zur äthiopischen Seite, während Corville, ehemalige Vertreterin der NSA (einer der Geheimdienste des Pentagon) im Weissen Haus , einen recht irrationalen Kurs auf Seiten des Regimes in Eritrea zu fahren scheint Weiter

Tages-Anzeiger Online -02.04.2007

Hunderte Tote in Mogadiscio

Getötete äthiopische Soldaten in den Strassen Mogadiscio.

 

In den letzten Tagen sind bei Gefechten in der somalischen Hauptstadt sind hunderte Menschen getötet worden. Nach den schwersten Kämpfen seit 17 Jahren ist in Mogadiscio etwas Ruhe eingekehrt.Weiter

Businessportal24 - 30.03.2007

Äthiopischer Hubschrauber über Mogadischu abgeschossen

In Somalia hat sich die Situation dramatisch verschärft. In Mogadischu lieferten sich Aufständische auf der einen sowie äthiopische und Regierungstruppen auf der anderen Seite den zweiten Tag in Folge heftige Gefechte. Innerhalb von zwei Tagen wurden dabei nach Krankenhausangaben mindestens 80 Menschen getötet, darunter viele Zivilisten. Zahlreiche Einwohner flohen aus Angst vor einer Ausweitung der Kämpfe aus der Stadt. Aufständische schossen unterdessen in Mogadischu einen äthiopischen Hubschrauber ab. Weiter

Leichtathletik - 30.03.2007

Zersenay Tadesse - Rechtzeitig umgesattelt

Dass Eritrea schon seit geraumer Zeit kein weißer Fleck mehr auf der Weltkarte des Sports ist, verdankt es vor allem dem Läufer Zersenay Tadesse. Bei der Cross-WM in Kenia stürzte er im „Glutofen“ Mombasa Kenenisa Bekele (Äthiopien), der dehydriert und resigniert in der letzten Runde aufgab, vom Thron und sicherte sich überlegen den Sieg. Weiter

shabelle.net - 30.03.2007

Ethiopia lost soldiers in today’s fighting in Mogadishu.

At least 15 Ethiopian soldiers have been killed and others were wounded in the latest fighting raged in the Somalia capital Mogadishu, witnesses told Shabelle radio on late Thursday. The casualty on the other side was unclear but sources close to the insurgents say there are fighters killed and wounded in the battle. Some reports say that the Ethiopian forces retreated after one of its trucks was burnt by the militia. Full Story

derStandard.at - 30.03.2007

Meles Zenawi: UNO muss "terroristischem" Eritrea Einhalt gebieten

Präsident richtet Warnung an Nachbarland

Addis Abeba - Äthiopien hat dem Nachbarland Eritrea vorgeworfen, islamistische Rebellen im Land mit Waffen auszurüsten und auszubilden. Diese sollten einen Stellvertreterkrieg in Äthiopien führen, sagte Ministerpräsident Meles Zenawi am Donnerstag vor dem Parlament in Addis Abeba. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen könne diese "terroristischen Akte" nicht ignorieren. Eritrea habe eine "erniedrigende Niederlage" in Somalia erlitten und konzentriere sich deshalb nun auf Äthiopien, sagte der Premier.

Nach seiner massiven Militärintervention in Somalia werde Äthiopien im dortigen "Sumpf" versinken, hatte der Informationsminister von Eritrea, Ali Abdu, erklärt. Den äthiopischen Regierungschef hatte er einen "krankhaften Lügner" und "Söldner der USA" genannt. Weiter

Bundesverwaltung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Pressemitteilungen) -28.03.2007

Wie weiter in der Asyl- und Ausländerpolitik? -
Der Bundesrat hat das Vernehmlassungsverfahren zu den Ausführungsbestimmungen zum neuen Ausländer- und Asylgesetz eröffnet

Nachdem einzelne Bereiche des revidierten Asylgesetzes bereits auf den 1. Januar 2007 in Kraft getreten sind, sollen die restlichen Bestimmungen des Asylgesetzes sowie das neue Ausländergesetz am 1. Januar 2008 eingeführt werden. Die wesentlichen Bestimmungen des neuen Ausländergesetzes und des Asylgesetzes werden damit erst ab dem 1.1.2008 greifen.

Situation Eritrea: In den ersten zwei Monaten des Jahres 2007 gab es 24.7 % mehr Asylgesuche als in den ersten beiden Monaten des Jahres 2006. Dieser Anstieg ist auf die Zunahme von Asylgesuchen eritreischer Personen zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine direkte Folge eines von der Asylrekurskommission publizierten Urteils, gemäss welchem Dienstverweigerer und Deserteure aus Eritrea als Flüchtlinge anzuerkennen sind. Weiter

dpa-infocom - 27.03.2007

Prozess um den Tod eines Asylbewerbers

 

Dessau (dpa) - Im Prozess um den qualvollen Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Polizeizelle haben die beiden angeklagten Polizisten die Vorwürfe im Wesentlichen bestritten. Weiter

 


FAZ - 25.03.2007

Erster Leichtathletik-Titel für Eritrea

Das erste Leichtathletik WM-Gold für Eritrea

Äthiopiens Weltrekordläufer Kenenisa Bekele ist als Cross-Weltmeister von Zersenay Tadese aus Eritrea entthront worden. Während Bekele nach fünf Doppelsiegen über die kurze und lange Strecke seit 2001 am Samstag in Mombasa/Kenia mit Magenproblemen aufgab, siegte Tadese über 12 Kilometer in 35:50 Minuten vor dem Kenia-Duo Moses Mosop (36:13) und Bernard Kipyego (36:37) und sicherte sich 30.000 Dollar Preisgeld für den Sieg.

 

 


Europolitan - 22.03.2007

Somalia: Wütender Mob schändet Regierungssoldaten in Mogadischu

 

In der Hauptstadt Somalias ist es erneut zu heftigen Kämpfen gekommen.

Nach der Militäroperation schleiften Aufständische die Leichen somalischer und äthiopischer Soldaten durch die Straßen der Hauptstadt und steckten sie anschließend in Brand. Weiter


Jungfrau Zeitung - 22.03.2007

Frauenverein finanziert Esel in Eritrea

Der Frauenverein Ringgenberg-Goldswil «kauft» einen Esel, um einer Eritreerin das mühsame Wasserschleppen zu erleichtern.

Im Anschluss an die Hauptversammlung wurde den Anwesenden von Maria Otz die Esel-Initiative vorgestellt: Um notleidende, alleinerziehende Frauen in Eritrea von der Schwerstarbeit des Wasserschleppens zu entlasten, wird ihnen eine Starthilfe gegeben und der Verein schenkt ihnen eine Eselstute. Der Frauenverein hat sich deshalb spontan entschieden, eine Eselstute zu finanzieren, um eine Frau mit Kindern in Eritrea zu unterstützen und hofft, dass deshalb eine Familie bessere Zukunftsaussichten hat.


sueddeutsche.de - 22.03.2007

Büßen fürs Reisen Ablass für die Klimasünder

Seit der Klimawandel zum großen Thema wurde, klingelt die Kasse bei den Kompensations-Agenturen. Doch nicht alle arbeiten seriös.

Weil sie sich der Klimadiskussion nicht ganz entziehen können, halten sie nun immer öfter ihre Klingelbeutel den buchenden Kunden unter die Nase und zwar in Form eines Mausklicks. Da wird angezeigt, wie viel CO2 man für die Ägyptenreise hinausgeblasen hat, und was es kostet, das durch erneuerbare Energien wieder auszugleichen.

Für das laufende Jahr erwartet Estermann einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag an Spendenaufkommen. Damit werden Biomassekraftwerke in Indien oder Solarkollektoren in Eritrea gefördert. Weiter

Womensoccer -21.03.2007

Eritreische Frauen Fußballmannschaft in der Olympia-Qualifikation Afrikas einen Überraschungserfolg gegen Marokko

Vielleicht habt Ihr euch ja auch ein bisschen gewundert, als am vergangenen Freitag die neue FIFA-Weltrangliste erschien und dort auf Platz 29 - ja, 29, Ihr habt euch nicht verguckt - eine neue Unbekannte erschien: Eritrea. Ist Eritrea, zuletzt wegen der Bücher Senait Meharis in den Schlagzeilen der deutschen Presse, also etwa der Newcomer schlechthin?

Von 0 auf 29 in die Charts, und mal eben locker WM-Teilnehmer wie den Südamerika-Meister Argentinien (Platz 32) und Ghana (Platz 48) hinter sich gelassen? Klingt fast wie im Märchen, hat aber einen Haken. Weiter

EuroNews - 21.03.2007

Grauenvolle Szenen in Mogadischu: Aufständische schänden Leichen äthiopischer Soldaten

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind bei neuerlichen schweren Gefechten zwischen Aufständischen und äthiopischen Truppen mindestens acht Menschen getötet worden. Zudem spielten sich grauenvolle Szenen ab: Die Rebellen schleiften die Leichen von mehreren Soldaten durch die Straßen und steckten sie anschließend in Brand. Bereits 1993 hatten ähnliche Bilder letztlich zum Abzug der UN-Truppen geführt: Damals hatten somalische Milizen einen US-Hubschrauber abgeschossen und die Leichen amerikanischer Soldaten geschändet. Weiter

jesus.ch - 21.03.2007

Afrika wäre die Perle unter den Kontinenten

Angola, Äthiopien und Eritrea sind drei afrikanische Länder, in deren Flugstaffeln sich Sukhoi Su-27 befinden. Der «Flanker» genannte Jet gehört zu den besten Kampffliegern der Welt

Schwerter zu Pflugscharen. Mit diesem Bibelzitat schmückt sich die UNO. Es bleibt beim frommen Wunsch. Zum Beispiel in Afrika: Millionen sind auf der Flucht. Wir sehen die Bilder – die es nicht gäbe, würden die Vereinten Nationen ihre schönen Worte umsetzen. Eine Bestandesaufnahme. Weiter

 


Stuttgarter Nachrichten - 17.03.2007

Fellbacher Waisenhaus in Dekemhare
Hilfsprojekt für Eritrea

FELLBACH. Der Plan ist Realität geworden, alle Hoffnungen der Fellbacher Gruppe des Eritreischen Hilfswerks haben sich erfüllt. Der Oeffinger Jens Würfel hat sich davon überzeugt: seit November ist das kleine Waisenhaus in Dekemhare mit Leben erfüllt

Nun haben der Vorsitzende des EHD, Martin Zimmermann, und sein Vorstandskollege Würfel das Waisenheim in Dekemhare besucht. Sie überzeugten sich persönlich davon, dass alle Sachspenden angekommen sind und die Kinder sich wohlfühlen, und sie legten die Grundlagen für eine längerfristige Partnerschaft mit dem Waisenheim.. Weiter

Dahlak Forum (Bayto Dahlak) - 16.03.2007

Wer will hier die Geschichte Eritreas verfälschen?

Von Zeru Woldeab

Gelogen haben viele: Senait Mehari, ihr Manager, der Verlag alle die damit verdient haben. Mann muss kein Eritreakenner oder Genie sein um 50% von tausend Lügen erkennen zu können. Viele Eritrear haben gleich nach dem das Buch gedruckt war an den Verlag geschrieben und protestiert. Niemand hat uns zu Wort kommen lassen. Wir waren machtlos.

Wer verteidigt Senait´s Lüge denn? WDR, FAZ, TAZ, die Hilfswerke. Das hat man erwartet. Mehari´s Lüge war eine Größe Unterstützung zu ihrer Diffamierungskampagne gegen Eritrea.

FAZ hat auch in Sachen Senait ein Eritrea expert hervorgebracht: Dr. Melchers. Für mich ist hier der Dr. als Zeuge untauglich. Er ist vereinnahmt. Er ist bekannt als Gegner Eritreas der nicht zurückschreckt verfälschte Dokumente zu benutzen um Eritrea zu schädigen. FAZ glaubt den Dr. zweifelt aber an Glaubwürdigkeit alle andere Zeuge. Weiter

amelna.blogspot.com - 15.03.2007

Video - Eritrea helped Free Britons kidnapped in Ethiopia


Basler Zeitung - 13.03.2007

Entführte Europäer in Eritrea freigelassen

Die vor fast zwei Wochen in Äthiopien entführten fünf europäischen Geiseln sind wieder frei. Die vier Briten und eine Französin wurden in Eritrea, dem nördlichen Nachbarland Äthiopiens, britischen Diplomaten übergeben.

Alle fünf seien wohlauf, gab die britische Aussenministerin Margaret Beckett am Dienstag in London bekannt. Sie hoffe, dass nun auch bald acht Äthiopier, die mit den Briten entführt worden waren, frei gelassen werden. Weiter


Zapp - 11.03.2007

Viele Schlagzeilen - Heftige Reaktion nach Zapp-Beitrag über "Kindersoldatin" Senait Mehari

Jan Feddersen

"Zu ihrer Geschichte gehörte damals nicht, was heute das Thema ist. Jan Feddersen: "Diese Kindersoldaten-Geschichte spielte insgesamt überhaupt keine zentrale Rolle." Doch diese "Kindersoldaten-Geschichte" wurde nach ihrem Grand Prix Auftritt ihre ganz große Rolle. Weiter

Günter Haverkamp,

"Ich arbeite hier nicht als Journalist, das ist nicht meine Aufgabe. Wäre ich jetzt bei Monitor oder, ja, bei einem Sender, wäre ich in Ihrer Position, würde ich Ihre Arbeit machen."


 

 

 

 


Thurgauer Zeitung - 11.03.2007

Geiseln in Äthiopien sollen frei sein

Mekele – Die vergangene Woche in Äthiopien entführten Geiseln sind nach Angaben der Regierung in Addis Abeba in Sicherheit. Auch die britische Regierung teilte mit, man habe Hinweise darauf, dass es der Gruppe gut gehe. Der Aufenthaltsort der drei Briten, einer britisch-italienischen Frau, einer Französin und ihren äthiopischen Übersetzern blieb allerdings unklar. Der äthiopische Aussenminister Seyoum Mesfin erklärte, er könne nicht bestätigen, dass die fünf Europäer und acht Einheimischen von separatistischen Rebellen nach Eritrea verschleppt worden seien. Auch die Regierung Eritreas dementierte, dass sich die Entführten auf ihrem Staatsgebiet befänden. Sie widersprach der lokalen Entwicklungsorganisation Apda, derzufolge die Geiseln von einer Separatistenorganisation aus der Unruheregion Afar entführt und nach Eritrea gebracht worden seien. Die Geiseln waren vor acht Tagen während einer Reise durch Afar Äthiopiens verschleppt worden. (sda.) Weiter

Rhein-Neckar Zeitung -10.03.2007

Vermisste Europäer in Äthiopien wohlauf

Addis Abeba (dpa) - Über den Aufenthaltsort der vor gut einer Woche in Äthiopien möglicherweise entführten fünf Europäer gibt es keinen neuen Hinweise. Nach Angaben des Außenministeriums sind sie jedoch wohlauf. «Wir wissen seit gestern, dass die Gekidnappten in Sicherheit sind. Wir können allerdings ihren Aufenthaltsort nicht nennen, um ihre Sicherheit nicht zu gefährden,» sagte Außenminister Seyoum Mesfin in der Hauptstadt Addis Abeba. Die drei Fahrzeuge der Reisegruppe waren nahe der Grenze zu Eritrea gefunden worden. Weiter

NDR Online 08.03.2007

Die Gesichter der Woche

Eine Zapp-Recherche, die für Wirbel sorgt: Senait Mehari. Ihre Kindersoldaten-Biografie - erfunden? Ja, sagen sie: Ehemalige Mitschüler und Lehrer. Zapp hatte sie zu Wort kommen lassen. Doch viele fragten, warum die Zeitzeugen erst so spät versuchten, Licht ins Dunkel zu bringen. Freweyni Habtemariam: "Es gab schriftliche Proteste beim Verlag Droemer & Knaur, Fragen an Senait Mehari bei Lesungen des Buches, Beschwerden und Hinweise. Es gab einige Journalisten, die recherchiert haben. Die breiten Medien gewährten uns jedoch keinen Zugang mit unseren Einwänden und Protesten." Übrigens: Ihr Manager teilte mit, von der groß angekündigten Klage gegen Zapp derzeit abzusehen.Weiter

St. Galler Tagblatt - 08.03.2007

Beschnittene Mädchenwürde

Leben mit Schmerzen: Nach ihrer Beschneidung wurde die neunjährige Fay Mohammed in Somalia für Tage immobilisiert ? zur Wundheilung.

«Stop der Mädchenbeschneidung» fordert Unicef am internationalen Tag der Frau. Jedes Jahr erleiden drei Millionen Mädchen zwischen vier und zwölf Jahren die weibliche Genitalverstümmelung. Weltweit sind etwa 130 Millionen Mädchen und Frauen beschnitten. Das Ritual der Beschneidung hat lebenslange, schmerzhafte Folgen für die Opfer.

Mädchenbeschneidungen werden vor allem in 28 Ländern im nordöstlichen und westlichen Afrika praktiziert. Im Nahen Osten, in Indien, Indonesien und Malaysia ist die Praxis auf einzelne ethnische Gruppen beschränkt. Fast flächendeckend ist laut Unicef die Beschneidung in Ägypten (97 Prozent), Guinea (99), Somalia (98), Djibouti (98), Eritrea (95) und Mali (94).Weiter


dieStandard.at - 08.03.2007

Sieben Journalistinnen am Weltfrauentag hinter Gittern

Die internationale Journalistinnen- und Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RSF) erinnert anlässlich des 30. Weltfrauentages am 8. März an das Schicksal all jener Frauen, die wegen ihrer Arbeit als Journalistinnen bedroht, eingeschüchtert, verhaftet oder ermordet werden. Alleine im Jahr 2006 verloren elf Reporterinnen in Ausübung ihres Berufes ihr Leben, sieben Journalistinnen müssen den Weltfrauentag 2007 hinter Gittern verbringen.

RSF verweist auf das Schicksal von sieben Journalistinnen, die wegen ihrer Arbeit in Haft sind: Munusamy Parameshawary (Sri Lanka), Saidia Ahmed (Eritrea), Serkalem Fassil (Äthiopien), Rabiaa Abdul Wahab (Irak), Umida Niyazova (Usbekistan) sowie Agnes Uwimana Nkusi und Tatiana Mukakibibi (beide Ruanda). Weiter

westline - 08.03.2007

Supermodel Naomi Campbell muss zur Strafe Böden putzen

New York/Los Angeles (dpa) - Supermodel Naomi Campbell (36) wird als Strafe für einen handgreiflichen Wutausbruch fünf Tage lang der New Yorker Stadtreinigung zur Hand gehen. Wie die «New York Post» berichtete, soll das Modell seinen Strafdienst am 19. März antreten.

Um einen Medienzirkus zu vermeiden, würde Campbell Reinigungsarbeiten in einem Gebäude verrichten, hieß es. Sänger Boy George war von Reportern und Schaulustigen umlagert worden, als er im vergangenen Sommer als Straßenkehrer eine ähnliche Strafe absolvierte. Weiter


Rheinische Post - 08.03.2007

ITB in Berlin als Orientierungshilfe
Weltweit größte Reisemesse gestartet

Nach der Fußball- und der Handball-WM gibt es für Menschen aus aller Welt einen neuen Anlass, nach Deutschland zu kommen: In Berlin findet bis Sonntag die Internationale Tourismus-Börse (ITB) statt - in diesem Jahr zum 41. Mal. Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Impulsgebern für den Tourismus weltweit.

Andere Länder bekommen ebenfalls größere Stände, etwa der Libanon, der sich nach dem Krieg im Sommer 2006 ins Gedächtnis zurückbringen will. Mit Sierra Leone, Benin, Eritrea, Burkina Faso, Niger und Senegal sind sechs Staaten aus Afrika nach längerer Pause erstmals wieder dabei. Weiter

EuroNews - 06.03.2007

Äthiopien: Suche nach Geiseln bisher ergebnislos

Die Suche nach den fünf entführten britischen Staatsbürgen in Äthiopien geht weiter. Die britische Armee hat heute 60 Mitglieder einer Spezialeinheit in das ostafrikanische Land gesandt, um die dortige Armee zu unterstützen, die Geiseln aufzufinden. Weiter

net-tribune.de -02.03.2007

Entführungen in Äthiopien: Regionalchef hat Eritreas Armee in Verdacht

er Präsident der nordöstlichen äthiopischen Grenzregion Afar hat Soldaten aus Eritrea beschuldigt, für die Entführung von fünf Europäern und mehreren Äthiopiern in seinem Gebiet verantwortlich zu sein. Drei Äthiopier unter den Entführten, die inzwischen freigelassen worden seien, hätten dies berichtet, sagte Ismail Ali Sero am Samstag.

Die eritreische Regierung wies die Anschuldigungen zurück. "Das ist verrückt, niemand hat etwas mit Entführungen zu tun", sagte der Bürochef von Staatspräsident Issaias Afeworki. "Natürlich sind keine eritreischen Soldaten in Äthiopien." Die Beziehungen zwischen Eritrea und Äthiopien sind aufgrund von Grenzstreitigkeiten äußerst angespannt. Von 1998 bis 2000 führten die Nachbarstaaten gegeneinander Krieg. Weiter

net-tribune.de - 02.03.2007

Vermisste Franzosen in Äthiopien zum Teil wieder aufgetaucht

In Äthiopien sind sieben entführt geglaubte französische Touristen wieder aufgetaucht. "Wir sind sehr froh und glücklich, dass sie unversehrt sind", sagte der Chef des Reiseveranstalters Origins Ethiopia, Samson Teshome, am Samstag in Addis Abeba. Erstmals seit Dienstag habe sein Unternehmen Kontakt zu den Vermissten gehabt. Sie seien nicht entführt worden. Bereits am Freitag hatte der Reiseveranstalter mitgeteilt, dass eine Gruppe von zehn weiteren Reisenden sich wohlbehalten zurückgemeldet habe. Der französische Reiseveranstalter Aventure et Volcans teilte ebenfalls mit, dass die als vermisst gemeldeten französischen Touristen wieder aufgetaucht seien. Weiter

EuroNews - 03.03.2007

Suche nach in Äthiopien verschwundenen Touristen

Eine in Äthiopien verschwundene Reisegruppe ist angeblich ins Nachbarland Eritrea entführt worden: Der Verwaltungschef der äthiopischen Afar-Region erklärte, Soldaten aus Eritrea hätten die Reisenden über die Grenze verschleppt und hielten sie auf einem Militärstützpunkt in Eritrea fest. Die Regierung in Asmara dementierte dies. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 02.03.2007

Äthiopien - 15 europäische Touristen vermutlich entführt

Im Nordosten Äthiopiens sind nach bislang nur bruchstückhaft bestätigten Informationen bis zu 15 europäische Touristen sowie vier äthiopische Fahrer und zwei Übersetzer von Unbekannten entführt worden. Die Entführung soll bereits am Mittwochabend in der Region von Afar (auch bekannt unter dem Namen Danakil) stattgefunden haben. Weiter

Kurier - 01.03.2007

Afrika feiert 50 Jahre Unabhängigkeit

Wenn Ghana am kommenden Dienstag, am 6. März, den 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialmacht feiert, dann feiert der ganze Kontinent mit.

Die großen britischen Kolonien im östlichen Teil Afrikas waren Ägypten, Sudan, Uganda, Kenia, Somaliland (der Nordteil Somalias, die innere Spaltung Somalias dauert bis heute an), Malawi, Sambia, Simbabwe, Botswana und Südafrika. Das restliche Somalia war wie Libyen und Eritrea italienische Kolonie.Weiter

Neue Ruhr Zeitung - 01.03.2007

Esel machen den Alltag erträglicher

Der eine trage des anderen Last: Eritrea braucht Esel.

HILFE. Seit gut drei Jahren unterstützt das Gymnasium Überruhr das Projekt "Esel für Eritrea"

Vor gut drei Jahren hat das Gymnasium Essen-Überruhr eine Patenschaft für das Projekt "Esel für Eritrea" übernommen. Deren Initiatorin Stephanie Christmann wurde 1995 vor Ort auf die schlechte Situation der - vor allem alleinstehenden - Frauen aufmerksam und rief die Esel-Initiative ins Leben. Weiter


IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 01.03.2007

Eritrea: Christ stirbt nach Folter

Assab (idea) – In Eritrea ist ein Christ gestorben, nachdem er viereinhalb Jahre wegen Zugehörigkeit zu einer verbotenen protestantischen Kirche im Gefängnis gesessen hatte. Der 30-jährige Magos Solomon Semere erlag, wie erst jetzt bekannt wurde, am 15. Februar den Folgen von Folter und einer chronischen Lungenentzündung. Zuvor hatte er sich geweigert, seinem Glauben abzuschwören. Als Gegenleistung hatten ihm die Wärter Medikamente versprochen. Weiter

Kunstmarkt.com - 28.02.21007

Unvermutete Architekturjuwelen Asmaras

Guiseppe Pettazzi, Fiat Tagliero Service Station, 1938

Wie viel Unbekanntes es immer noch zu entdecken gibt, zeigt Asmara, der 2.500 Meter hoch gelegene Regierungssitz des ostafrikanischen Eritrea. Einst Hauptstadt der italienischen Kolonie wurde sie nach Mussolinis Machtergreifung 1922 zu einer modernen Großstadt nach europäischem Muster ausgebaut. Als Teil des italienischen Imperiums und Ausgangspunkt für den Abessinienfeldzug erfuhr Asmara eine gewaltige Erweiterung im Sinne der „architettura razionale“ der italienischen Moderne der 1920er und 1930er Jahre. Mit der schematischen, großmaßstäblichen Stadtplanung und modernen Organisation errichteten junge italienische Architekten neue Verwaltungsgebäude, Schulen, Fabriken, Kinos, Tankstellen, Villen, Wohnbauten, in denen sich alle aktuellen stilistischen Strömungen spiegeln. Das architektonische Juwel Asmara beleuchtet nun mit Modellen, Fotografien und Zeichnungen eine Ausstellung im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt. Weiter

Berliner Zeitung - 28.02.2007

Die Suche nach der Wahrheit

Zeitzeugen bekräftigen ihre Vorwürfe an Senait Mehari und wollen das beweisen

Seit genau zwei Wochen werden gegen die Bestsellerautorin Senait Mehari schwere Vorwürfe erhoben. Ehemalige Zeitzeugen bestreiten den Wahrheitsgehalt ihres Buches "Feuerherz". Die dargestellten Kindersoldaten im eritreischen Bürgerkrieg, Misshandlungen und Verwahrlosung seien "frei erfunden". Am Dienstag bekräftigten vier ehemalige Mitschüler, ein Lehrer und ein Gründer der Tsibah-Schule noch einmal ihre Kritik an Senait Mehari und luden zu einer Pressekonferenz in Berlin, um ihre Forderungen öffentlich zu machen. Weiter

taz -28.02.2007

Mehari? "Märchen!"

Ehemalige Weggefährten aus Senait Meharis Tsibah-Schule in Eritrea fordern eine Entschuldigung

Warum erst jetzt? So lange nach der Veröffentlichung von Senait Meharis Autobiografie "Feuerherz" (2004), in der sie von Erlebnissen als Kindersoldatin im eritreischen Bürgerkrieg berichtet hatte? In ihrer Presseerklärung hatten die sechs ehemaligen Weggefährten Meharis bereits eine Antwort für die gestern im Konferenzraum der Berliner Stiftung Nord-Süd-Brücken versammelten Journalisten entworfen: Es hätte bereits früher Proteste gegen Meharis Darstellung gegeben, man sei auch auf den Verlag Droemer & Knaur zugegangen - doch ohne Wirkung. Zudem habe es eine gewisse Zeit in Anspruch genommen, die in alle Länder verstreuten Zeitzeugen miteinander zu vernetzen und "Beweise" zu sammeln: dafür, dass Senait Mehari (Foto) ein "Märchen" erzählt habe. Weiter

Tagesspiegel - 28.02.2007

„Das ist Afrika“

Ende des humanitären Zeitalters: Wie Kino und Literatur den Schwarzen Kontinent entzaubern und zur Hölle erklären

Am Ende, nachdem die Leibwächter Idi Amins ihm, dem Leibarzt, Fleischerhaken durch die weiße Haut getrieben und ihn daran aufgehängt haben, nachdem er seinen Herrscher vergiften wollte, aber zu ungeschickt vorging, nachdem er die Lieblingsfrau des Diktators geschwängert und als zerstückelten, grotesk entstellten Torso in der Leichenhalle wieder gefunden hat, nachdem er den einzigen Mann in Uganda, der wirklich gut war, verraten hat, am Ende also, da er der Mörderbande Idi Amins selbst in die Hände fällt, beugt sich ein mächtiger, dunkler Schatten über ihn. „Das ist kein Spiel“, sagt der Schatten, „du glaubst, du kannst hierherkommen, unsere Frauen nehmen und alles, was dir gefällt? Dein Tod wird das erste reale Erlebnis sein, das du hast.“

Allerorten kursieren auf Nachfrage pittoreske Elendsbiografien, über deren Wahrheitsgehalt selten etwas in Erfahrung zu bringen ist. Das zeigt die aktuelle Debatte um die Erfolgsautorin Senait Mehari („Feuerherz“). Der Vorwurf, die in Eritrea geborene Sängerin habe ihre Autobiografie zum Kindersoldaten-Drama aufgemöbelt, trifft die Africa-Aid-Kultur schwer. Wem soll man noch glauben, wenn – unter Umständen – es so einfach ist, sich zum Kriegsopfer zu stilisieren?Weiter

Tagesspiegel - 28.02.2007

Spiel mit dem Feuer
Ehemalige Mitschüler widersprechen Senait Meharis Darstellung von Kindersoldaten in Eritrea

Berlin - Der Druck auf die umstrittene Bestsellerautorin Senait Mehari („Feuerherz“) nimmt zu. Gestern gaben sechs Männer und Frauen, die sich als Zeitzeugen vorstellten, auf einer Pressekonferenz in Berlin eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie Meharis autobiografische Schilderungen vom Leben angeblicher Kindersoldaten in Eritrea heftig kritisierten. Der Droemer & Knaur Verlag, der „Feuerherz“ 2004 veröffentlicht hatte, wird aufgefordert, sich von Mehari zu distanzieren und das Buch vom Markt zu nehmen. Ferner solle sich die Autorin bei allen in ihrem Werk erwähnten Menschen entschuldigen. Weiter

WDR - Fernsehen COSMO - TV - 26.02.2007

Was ist ihre Kommentare zu dem Video Beitrag von WDR - Cosmo TV zum Thema
“Senait Mehari - Ein Kind des Krieges”?
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FAZ - 26.02.2007

Senait Mehari -Die Oberkritikerin soll im Lager selbst gesungen haben

ie Auseinandersetzung um die Glaubwürdigkeit der ehemaligen Kindersoldatin Senait Mehari könnte sich von den Medien in den Gerichtssaal verlagern: Die Popsängerin und ihr Manager Jobst Henning Neermann bereiten eine Klage gegen die NDR-Sendung „Zapp“ vor. „Wir wehren uns gegen den Betrugsvorwurf, dass Senait sich ihre Geschichte ausgedacht hat und gar keine Kindersoldatin gewesen ist“, sagte Neermann. „Der ,Zapp'-Beitrag war tendenziös und sollte meiner Ansicht nach bewusst einen Medienskandal provozieren.“

Zunächst wolle man jedoch abwarten, wie der NDR weiter berichte. Kuno Haberbusch, Redaktionschef von „Zapp“, sagte zu der angedrohten Klage: „Wir wissen davon nichts, wir wissen weder warum, noch wogegen Senait Mehari klagen will. Falls eine Klage kommen sollte, sehen wir der Sache in Ruhe entgegen.“ Weiter

sueddeutsche.de - 26.02.2007

Umstrittene Geschichte über eine Kindersoldatin
Kind des Krieges (mit neue Kommentare)


Senait Mehari hat einen Bestseller über ihre Erlebnisse als Kindersoldatin geschrieben – offenbar stimmt die Story nicht.

Ein Gespräch mit Senait Mehari, ungefähr vier Jahre her. Berlin Kreuzberg, ein altes Fabrikgebäude in der Prinzessinnenstraße mit einem Tonstudio im Keller. Schlecht rasierte Musiker schlurften herum, Wollmützen, Dreitagebärte, es roch nach Kaffee, Schweiß und Zigaretten, und Senait Mehari saß auf einem leicht angesifften Sofa und erzählte davon, wie verlogen alles ist, das Musikbusiness und die Medienbranche und das ganze Leben.

Sie will aufklären über das Elend von Kindern im Krieg, aber kann man aufklären, indem man eine offenbar gezinkte Geschichte erzählt? Und verstellt nicht die inszenierte Realität erst recht den Blick auf echtes Elend? Weiter

Social-Times - 25.02.2007

Streit um Senait Mehari

Hilfsorganisation kontert Betrugs-Vorwürfe

m Streit um den Wahrheitsgehalt der Autobiografie der Sängerin Senait Mehari hat die Aktion Weißes Friedensband einen Offenen Brief an den NDR-Rundfunkrat gerichtet. Darin weist die Hilfsorganisation auf Unstimmigkeiten im ersten Beitrag der ZAPP-Redaktion hin. Senait Mehari unterstützt die Arbeit der Aktion Weißes Friedensband.

Der Offene Brief im Wortlaut: ----> Click hier


Frankenpost -25.02.2007

Glück, im Ruhestand etwas zu leisten

CHEFARZT A.D. HANS-FRIEDER ROBLICK: Marktredwitz hilft in Eritrea kranken und armen Kindern
Vortrag beim Tutzingkreis Marktredwitz

Im Ruhestand fliegt der frühere Marktredwitzer Chefarzt und amtierende Stadtrat Hans-Frieder Roblick nach Eritrea und hilft dort selbstlos Kindern.

Das „Hammer Forum“ leistet „humanitäre medizinische Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten“. Als es bei dem emeritierten Marktredwitzer Urologen Dr. Hans-Frieder Roblick anfragte, ob er zu einem Einsatz in Eritrea bereit sei, sagte er gerne zu – fand er doch den aufgezwungenen Zeitpunkt des Ruhestands mit 65 zu früh. Fünfmal ist er inzwischen für zwei bis vier Wochen in die eritreische Hauptstadt Asmara geflogen, und kürzlich lud ihn der Tutzingkreis ein, von seinen Eindrücken und Erfahrungen in der ehemaligen italienischen Kolonie zu berichten. Weiter


IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 25.02.2007

Eritrea: Staatliche Willkür gegen Christen

A s m a r a (idea) – Im nordostafrikanischen Eritrea leiden Christen zunehmend unter staatlicher Willkür. Mehr als 2.000 – überwiegend Protestanten – seien gegenwärtig allein aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen in Polizeistationen, Militärlagern und Gefängnissen in mindestens 14 Städten eingesperrt, berichtet das Hilfswerk „Open Doors“. Sie befänden sich ebenso wie eine wachsende Anzahl von koptisch-orthodoxen Kirchenmitgliedern, Zeugen Jehovas und Muslimen ohne Anklage in Haft.

Im Mai 2002 hatte Eritreas Präsident Issayas Afewerki alle Angehörigen nicht erlaubter Kirchen – darunter 35 evangelikale – zu Staatsfeinden erklärt. Nur die eritreisch-orthodoxe, die lutherische und die katholische Kirche sowie der Islam wurden als offizielle Religionsgemeinschaften zwar zugelassen, aber unter staatliche Aufsicht gestellt. Als der eritreisch-orthodoxe Patriarch Abune Antonios im August 2005 gegen die Inhaftierung von drei Priestern und die staatliche Einmischung in Kirchenangelegenheiten protestierte, stellte man ihn unter einen bis heute andauernden Hausarrest. Weiter

Tagesspiegel - 24.02.2007

Alles hat eine Geschichte

Ein Journalist weigerte sich, Senait Meharis Buch über ihre Story als Kindersoldatin zu schreiben – weil sie ihm keine Zeugen nannte

Ist sie eine Geschichtenerzählerin, die es mit der Wahrheit nicht immer genau nimmt? Das Opfer einer Medienkampagne? Eine Lügnerin? Der Streit um die Autobiografie der Sängerin Senait Mehari geht in eine neue Runde. Sie hatte in ihrem Buch „Feuerherz“, einem Bestseller mit 400 000 verkauften Exemplaren, ihre Kindheit in einem Lager der Rebellenorganisation Eritrean Liberation Front (ELF) beschrieben. Das NDR-Medienmagazin „Zapp“ überprüfte die Schilderungen und warf der Autorin Betrug vor. Mehari konterte in einem Interview mit der „Berliner Zeitung“: „Natürlich war ich eine Kindersoldatin“ und kündigte eine Klage gegen den NDR an. „Zapp“ bekräftigte seine Vorwürfe und ließ in seiner letzten Ausgabe am Mittwoch wieder Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter die schwedische Fotografin Christina Björk, die im eritreischen Unabhängigkeitskrieg Kinderlager der ELF besucht hatte und heute sagt: „Im Camp habe ich nie Waffen gesehen.“ Weiter

taz - 24. Febr. 2007

Wo sind die Schwestern?

Immer nur Kindersoldaten und Klitorisbeschneidung: Verdient die Causa Mehari
die mediale Aufmerksamkeit?

Senait Meharis Autobiografie "Feuerherz" erschien 2004 und schilderte ihr Schicksal als eritreische Kindersoldatin. Das Buch verkaufte über 400.000 Exemplare und verwandelte Mehari von einer Popsängerin in eine Botschafterin gegen Kindersoldaten. Nun werfen ihr andere Eritreer "Lügen" vor (taz vom 13. 2.). Mehari sei keine Kindersoldatin gewesen, das geschilderte Ausbildungscamp in Wahrheit eine Schule. Meharis Manager Jobst-Henning Neermann hatte große Aufklärung angekündigt. Auf Nachfrage der taz sagte er, die sei mit einem Interview in der Berliner Zeitung erfolgt. Weiter


NDR - ZAPP - 22.02.2007

Viele Schlagzeilen - Heftige Reaktion nach Zapp-Beitrag über "Kindersoldatin" Senait Mehari

Zapp ist in den Medien. Eine Recherche über die Lebensgeschichte von Senait Mehari macht seit einer Woche Schlagzeilen. Journalisten reagieren empört oder mit Anerkennung. Die einen zweifeln an der Glaubwürdigkeit der von Zapp interviewten Zeitzeugen. Andere melden sich persönlich in der Redaktion, um zu erzählen, dass sie von den Unwahrheiten in der Biografie des Medienstars Mehari wussten, darüber aber in ihrer Zeitung nie schreiben durften. Jetzt beziehen sie sich in ihren Berichten auf Zapp. In einem Interview mit dem NDR Medienmagazin hatte die Eritreerin eingestanden, nie Kindersoldatin gewesen zu sein. Dennoch macht das Wort von der Lüge die Runde. Und dabei geht es nicht mehr nur um die vermeintliche Kindersoldatin Senait Mehari. Die Journaille selbst steht längst im Mittelpunkt der Recherche. Zapp über heftige Reaktionen nach einem Film über Mehari und die Medien. Weiter

Kölner Stadt-Anzeiger - 22.02.2007

„Ich habe mich an Fakten gehalten“

Die Bestsellerautorin verteidigt ihre Kriegserinnerungen gegen das Medienmagazin „Zapp“.

Die Auseinandersetzung um den Wahrheitsgehalt der Autobiografie „Feuerherz“ von Senait Mehari spitzt sich zu. Die Sängerin , die in dem Buch ihre Kindheit in einem Lager der eritreischen Oppositionsorganisation ELF (Eritrean Liberation Front) Anfang der 80er Jahre beschreibt, bestreitet die gegen sie erhobenen Betrugsvorwürfe und bereitet eine Klage gegen den Norddeutschen Rundfunk vor. Weiter

DWDL.de - 21.02.2007

Kindersoldatin oder nicht?: Streit um "Zapp"-Beitrag

In einem Beitrag in der vergangenen Woche setzte sich das Medienamagazin "Zapp" kritisch mit "Feuerherz"-Autorin Senait Mehari auseinander. Die will nun klagen. Am Mittwoch Abend will "Zapp" in der Sendung nachlegen.

Auch die Aussagen ihrer Weggefährten bei „Zapp“, dass weder Mehari selbst noch ihre Lehrer im Ausbildungslager Waffen getragen hätten, bezeichnet Mehari als Lüge. "Als ich da war, trugen die Lehrer - das waren ja eigentlich Kommandanten - alle Waffen", sagt sie. Mehari vermutet, dass das internationale Erscheinen ihres Buches Grund für die Anschuldigungen, die derzeit gegen ihre Glaubwürdigkeit erhoben werden, sein könnten. "Jetzt wird es international verstanden. Vielleicht drohen Geldgeber auszusteigen“, sagt sie in der „Berliner Zeitung“. Weiter


Berliner Zeitung - 21.02.2007

"Natürlich war ich eine Kindersoldatin"

Ich hoffe, dass der Albtraum bald vorbei ist':
Senait Mehari im Gespräch.
Die Sängerin Senait Mehari veröffentlichte 2004 das Buch "Feuerherz"; darin beschreibt sie auch ihre Zeit als Kindersoldatin im eritreischen Bürgerkrieg. Das Buch wurde ein Bestseller. Doch Exil-Eritreer, die sich in der NDR-Sendung "Zapp" (vom vergangenen Mittwoch) als Weggefährten ausgaben, bezichtigen nun Mehari der Lüge. Sie sei nie Kindersoldatin gewesen, sondern habe lediglich eine Schule im Flüchtlingslager besucht. In einem Gespräch mit der Berliner Zeitung äußert sich Senait Mehari erstmals ausführlich zu den Vorwürfen. Weiter

jetzt.de - 21.02.2007

Jenseits von Afrika - Der Tagesticker

n den letzten Tagen puschte die Medienmaschinerie lautstark den Fall der zunächst Sängerin und heutigen Bestsellerautorin Senait Mehari. Mässig bekannt wurde sie zunächst durch ihren vierten Platz beim Grandprix-Vorentscheid, bei dem sie für die taz angetreten war. Der Durchbruch kam dann aber mit dem autobiographischen Buch "Feuerherz", in dem sie insbesondere ihr eigenes Schicksal als Kindersoldatin in Eritrea aufarbeitete.

Genau diese Geschichte soll nun nach Behauptungen des NDR-Medienmagazins Zapp mehr oder weniger falsch sein. Recht schnell hagelte es daher Kritik, die Sängerin habe nur eine schöne Geschichte verkauft und sich mit dem Mitleid und der Sensationslust der Leser eine goldene Nase verdienen wollen. Immerhin sollte das hundertausendfach verkaufte Buch im Sommer sogar verfilmt werden. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 20.02.2007

Senait Mehari -Unter Beschuss

Es ist ein exemplarischer Fall. Eine Erinnerung an die eigene Kindheit, die für das Schicksal eines ganzen Volkes steht. Stehen könnte. Oder nicht stehen soll. Je nach dem, woran man sich erinnert und woran man nicht erinnert werden will. Als die aus Eritrea stammende Popsängerin Senait Mehari vor drei Jahren ihr Buch „Feuerherz“ herausbrachte, deutete sich der Konflikt noch nicht an. Jetzt, da aus dem Buch ein Film werden soll, ist das anders (siehe auch: Für das Medienmagazin „Zapp“ ist Senait Mehari eine Lügnerin). Weiter

NDR Online - 15.02.2007


Hamburger Abendblatt - 18.02.2007

"Ich stelle die Glaubwürdigkeit der Zeugen infrage"

Interview mit Senait Meharis Manager Jobst-Henning Neermann:

Abendblatt Sonntags: Herr Neermann, Sie haben an Senait Mehari einmal vor allem ihre "Authentizität" gelobt. Nach dem "Zapp"-Bericht stellt sich das anders dar. Wie authentisch ist sie?

Jobst-Henning Neermann: Die Authentizität ist von dem Bericht nicht berührt. Sie wurde ausgenutzt, indem man die Definition des Begriffs "Kindersoldatin" mit Schießen und Töten gleichgesetzt hat. In diesem Sinne war sie, wie sie auch gesagt hat, keine Kindersoldatin, sondern ein "Kind des Krieges". Nach Uno-Definition allerdings war sie Kindersoldatin! Aber sie hat nicht geschossen und nicht getötet, und hat das nie behauptet. Weiter

Hamburger Abendblatt - 18.02.2007

Wie die Kindersoldatin zwischen die Medienfronten geriet

War sie Kindersoldatin oder ein "Kind des Krieges"? Ist sie Opfer oder Lügnerin? Eines steht fest: Zwischen die Fronten ist Senait Mehari ganz gewiss geraten. Die Frage, ob die aus Eritrea stammende Sängerin und Autorin, die mit ihrer 2004 erschienenen Lebensgeschichte "Feuerherz" einen Bestseller landete und sich seither in Talkshows und diversen Menschenrechtsorganisationen gegen Missbrauch von Kindern in Kriegsgebieten engagiert, die Wahrheit über ihre Vergangenheit gesagt hat, beschäftigt seit einem Beitrag des Hamburger Medienmagazins "Zapp" (NDR) vom vergangenen Mittwochabend die Öffentlichkeit. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 18.02.2007

Kindersoldaten -Von wegen Skandal

Kritisch, unbestechlich und knallhart beim Recherchieren - so inszeniert sich „Zapp“, das Medienmagazin des NDR, gern. „Was nicht passt, wird passend gemacht“, sagte die Moderatorin Inka Schneider zur Eröffnung der Sendung am Mittwoch. Dass der Satz im folgenden zu einer eigenen Geschichte passen konnte, demonstrierte „Zapp“ eindrucksvoll: Senait Mehari, einundreißig Jahre alte Bestsellerautorin und Sängerin, die sich seit Jahren mit dem Schicksal von Kindersoldaten auseinandersetzt, weil sie als kleines Mädchen mehrere Jahre in einem Militärcamp der „Eritrean Liberation Front“ (ELF) verbringen musste, stellte „Zapp“ als Lügnerin dar.

Überhaupt, so der Tenor, hätten beim Befreiungskrieg keine Kindersoldaten gekämpft. Berichte von Amnesty International oder Experten besagen allerdings das Gegenteil „Es hat auf beiden Seiten Guillerakrieger im Kindesalter gegeben, die an der Front gekämpft haben“, sagt Konrad Melchers, Chefredakteur der Zeitschrift „Eins Entwicklungspolitik“, der seit Jahren über das Land schreibt. Weiter

taz - 17.02.2007

Die böse Krise der guten Senait-Show

Senait Mehari ist mit dem Vorwurf konfrontiert, ihr Bestseller "Feuerherz" basiere auf Lügen. Die Frage ist: Wer will hier die Geschichte Eritreas verfälschen?

Die Bestsellerautorin Senait Mehari will sich Anfang kommender Woche zu den Vorwürfen eritreischer Landsleute äußern, ihre Autobiografie "Feuerherz" basiere auf Lügen. "Wir wollen nicht nur sagen, das stimmt nicht, sondern seriös argumentieren", sagte ihr Manager Jobst-Henning Neermann der taz. Bis dahin äußert sich Mehari nicht. Weiter

Deutsche Welle - 17.02.2007

TV Report Stirs up Controversy Over Eritrea-Born Singer

Was Senait Mehari an Eritrean child soldier who was forced to fight at the age of six? Or is she simply a media invention, a singer whose biography has been molded to fit the public taste? Germany is confused. Full Story

Hamburger Morgenpost -16.02.2007

Hat Senait uns alle belogen?
Song-Plagiat und eine gefälschte Biografie

Anrührend ist ihre Lebensgeschichte. Aber ist sie auch wahr? Jahrelang tingelte Senait Mehari durch Talkshows, erzählte von ihrer Zeit als Kindersoldatin in Eritrea. Auch in ihrer Autobiografie "Feuerherz" berichtet sie darüber. Das Buch wurde ein Bestseller. Doch jetzt enthüllt das NDR-Medienmagazin "Zapp": Alles gelogen! Sie sei nie Kindersoldatin gewesen.

Doch ist das die einzige Lüge Senait Meharis? Die junge Frau, die nach der Flucht aus Eritrea in Hamburg aufwuchs und hier eine Zeitlang als Obdachlose gelebt haben will, begann ihre Musik-Karriere möglicherweise mit einem gestohlenen Song. Bei der MOPO meldete sich die Hamburgerin Fatma Kurtulan, die unter dem Künstlernamen "Queen Nazzar" selbst Musik macht. Sie legt eine Maxi-CD Meharis auf den Tisch. Titel: "I Will Never Hurt You". Laut Cover stammt der Song von Mehari und ihrem damaligen Produzenten Yankah. Kurtulan: "Diesen Song habe ich geschrieben." Zwar sei der Text leicht verändert. Aber der größte Teil, vor allem der Refrain, sei von ihr. Weiter

NDR Online - 15.02.2007

Ehemalige Wegbegleiter bezweifeln "Leidensgeschichte" - Senait Mehari gesteht in "Zapp":
"Ich war keine Kindersoldatin

Nach Recherchen des NDR Medienmagazins "Zapp" sind wesentliche Teile der Biografie von Senait Mehari falsch. Mehrere ehemalige Wegbegleiter der prominenten Kämpferin gegen Kindersoldaten haben gegenüber "Zapp" behauptet, Senait Mehari verbreite Lügen über ihre Vergangenheit. Einige von ihnen wollen jetzt auch juristisch gegen sie vorgehen. Konfrontiert mit den "Zapp"-Recherchen, gibt Senait Mehari in der Sendung am Mittwoch, 14. Februar, um 23.00 Uhr im NDR Fernsehen zu: "Ich war keine Kindersoldatin".

Senait Mehari selbst bezeichnet sich in "Zapp" jetzt lediglich als "Kind des Krieges". "Ich war nie an der Front. Ich musste nie jemanden umbringen." Sie gibt den Medien die Schuld an der Mär von der Kindersoldatin Senait Mehari: "Die Medien schreiben, was sie schreiben wollen. Und wenn sie mich als Kindersoldatin betiteln, sage ich o.k. - wenn sie das brauchen, sollen sie mich so nennen."Weiter

NDR Online - 15.02.2007

Zapp über einen fragwürdigen Medienstar und unkritische Journalisten

"Warum, Senait? Warum? Einfach, diese Frage: Warum lügst du?"

Elias Ghere Benifer, Zeitzeuge

"Irgendwann bricht sie zusammen"

Senaits langer Weg von der Kindersoldatin zur Karrierefrau.", "Im Alter von sechs Jahren wird Senait Mehari Kindersoldatin im blutigen Unabhängigkeitskrieg zwischen Eritrea und Äthiopien." Immer wieder dieselbe Geschichte, spannend und anrührend für viele. Aber nicht für die, die damals dabei waren, mit ihr zusammen in Eritrea. Elias Ghere Benifer, Zeitzeuge: "Warum, Senait? Warum? Einfach, diese Frage: Warum lügst du?" Abrham Mehretaab, Zeitzeuge: "Ich weiß nicht, woher diese Leichen, Tote und Hunger? Sie beschreibt ja vieles, was gab’s nicht." Leichen, Tote, Hunger. Davon erzählt sie, seit sie hier auf der Bühne stand beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix 2003. Nach ihrem umjubelten Auftritt schreibt sie ein Buch: Feuerherz. Es wird ein Bestseller.

Günter Schröder: "Sie hat dieses Schicksal eines Kindersoldaten eigentlich nicht erlebt. Und es ist unfair auch gegenüber den Kindersoldaten in Liberia, in der Sierra Leone oder in Uganda. Also, wenn sie sich in diese Reihe einreiht und da einen Opferstatus reklamiert, den sie in diesem Sinne nicht gehabt hat."Weiter


Netzeitung - 15.02.2007

Sängerin Senait Mehari wird vorgeworfen, in ihrer Autobiografie Lügen zu verbreiten.

Senait Mehari

Das NDR-Medienmagazin Zapp hatte am Mittwochabend unter Berufung auf Zeitzeugen berichtet, dass wesentliche Teile der Biografie Meharis falsch seien. Sie verbreite «Lügen» über ihre Vergangenheit, erklärten mehrere Wegbegleiter der Sängerin in dem Fernsehbeitrag. Nach Ansicht der Hilfswerke bestehen «keine grundsätzlichen Zweifel» am Wahrheitsgehalt der Biografie. Weiter

Deutschlandradio -15.02.2007

Vorwürfe gegen Sängerin und Autorin Senait Mehari aus Eritrea

Teile ihrer Autobiografie "Feuerherz" enthielten falsche Aussagen

Senait Mehari erhält Unterstützung von Hilfsorganisationen. Diese verteidigten die junge Sängerin und Autorin aus Eritrea gegen Vorwürfe, Teile ihrer Autobiografie "Feuerherz" enthielten falsche Aussagen. Mehari habe niemals behauptet, mit der Waffe an der Front gekämpft zu haben, erklärte das Hilfswerk Terre des Hommes. Nach UNO-Definition würden auch Boten, Späher und jünger Kinder als Kindersoldaten bezeichnet. Das NDR-Magazin Zapp hatte unter Berufung auf Zeugen berichtet, das wesentliche Teile der Biografie Meharis falsch seien. Weiter

NDR Fernsehen
Mittwoch, 14.02.2007 um 23.00 Uhr (bis 23:30 Uhr)

Zapp - Fragwürdiger Medienstar - Wie Senait Mehari als Kindersoldatin Furore macht

Senait Mehari steht seit Jahren im Rampenlicht - für Gutes. Die Eritreerin kämpft gegen Kindersoldaten - angeblich ihr eigenes Schicksal. Zapp über einen fragwürdigen Medienstar.Weiter

Stuttgarter Nachrichten - 14.02.2007

DNA-Spuren an Kippe

Mehr als zehn Jahre nach der versuchten Vergewaltigung einer Prostituierten muss sich jetzt der vermeintliche Täter vor dem Landgericht Stuttgart verantworten. Angeklagt ist ein 31-jähriger Eritreer, dem außerdem Körperverletzungen an Opfern aus dem Obdachlosenmilieu angelastet werden. Weiter

FAKTuell - 14.02.2007

Ausstellung in Cottbus.- "Drei Schwestern aus Eritrea"

 

erstmals seit drei Jahren präsentiert der Cottbuser Maler Hans Scheuerecker wieder eine Ausstellung in Cottbus. Ab Sonntag werden in der "Galerie Sonntag" unter dem Titel "Femme Noir" neue und noch nie in Cottbus gezeigte Arbeiten ausgestellt. Acht extra für diesen Anlass gefertigte großformatige Siebdruckgrafiken in kleiner Auflage sind ebenso zu sehen, wie zehn mittelformatige Arbeiten und das große Tafelbild "Drei Schwestern aus Eritrea". Hans Scheuerecker wurde 1951 in Römhild/Thüringen geboren. 1971 siedelte er nach Cottbus über, wo er u.a. als Praktikant im Malsaal des Staatstheaters Cottbus arbeitete. Weiter

Radio Vatikan -13.02.2007

Schweiz: Historischer Kopten-Treff

Zum ersten Mal seit ihrem Zerwürfnis sind Vertreter der koptischen und äthiopischen Kirchen zusammen getroffen. Im äthiopisch-orthodoxen Kirchenzentrum in Opfikon bei Zürich führten die Kirchenmänner mehrstündige Gespräche. Über deren Inhalte ist laut Nachrichtenagentur Kipa aber noch nichts bekannt. Zu einem völligen Bruch der Kirchengemeinschaft zwischen koptischen und äthiopischen Patriarchen kam es 1994. Der Koptenpatriarch Schenuda III. hatte für das von Äthiopien unabhängige Eritrea eigene Bischöfe geweiht und einen Patriarchen für Asmara ernannt. Die Äthiopier brachen daraufhin alle Beziehungen zu Schenuda ab. Weiter

Mitteldeutsche Zeitung -12.02.2007

ITB in Berlin soll bei der Orientierung helfen

Die Fußball-WM 2006 ist Geschichte, auch die Handball-Titelkämpfe sind vorbei. Doch schon wieder gibt es einen Anlass für Menschen aus aller Welt, nach Deutschland zu kommen: Vom 7. bis 11. März findet in Berlin die Internationale Tourismus-Börse (ITB) statt. Die Messe gehört zu den wichtigsten Impulsgebern für den Tourismus weltweit. Im Schatten des Berliner Funkturms stellen Reiseveranstalter und Urlaubsforscher neue Trends und Thesen vor, doch auch viele einfache Touristen suchen hier nach Orientierung. Die ITB soll ihnen zeigen, wohin die Reise geht.

Auch andere Länder bekommen größere Stände. Mit Sierra Leone, Benin, Eritrea, Burkina Faso, Niger und Senegal sind sechs Staaten Afrikas nach längerer Pause wieder dabei. Weiter

OEW -10.02.2007

Diavortrag Eritrea

Ort: Haus der Solidarität, Brixen/Milland

Isabella Engl, Gründungsmitglied der OEW, kennt Afrika wie kaum jemand anderer. Seit vielen Jahren erarbeitet und begleitet sie Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, vor allem in Uganda. Im November 2006 war sie in Eritrea, dem einzigen kommunistisch organisierten Staat in Afrika. Ihre Eindrücke und Erfahrungen erzählt sie am Dienstag, 13. Februar 2007 um 20 Uhr in der Plattform im Haus der Solidarität, Milland, Brixen. Weiter

Deutschlandradio - 10.02.2007

Eritrea: Journalist stirbt im Gefängnis

Ein Schriftsteller in Eritrea ist nach Angaben von "Reporter ohne Grenzen" unter unmenschlichen Bedingungen in einem Gefangenenlager gestorben. Der Tod des Dichters und Dramaturgen mit dem Künstlernamen Joshua sei eine Tragödie, erklärte die Organisation in Paris. Den europäischen Regierungen warf sie vor, sich den Machthabern in Eritrea gegenüber unerträglich milde zu verhalten. Der inhaftierte Schriftsteller war auch Redakteur einer verbotenen Wochenzeitung. Den Recherchen von "Reporter ohne Grenzen" zufolge starb er nach über fünf Jahren Haft in einem Straflager, in dem die Gefangenen ständig angekettet sind und in völliger Isolation leben. Weiter

Junge Welt - 08.02.2007

Kriegsplanung für Afrika

USA gründen neues Streikräfte-Regionalkommaie militärischen Operationen der USA auf dem afrikanischen Kontinent sollen künftig von einem eigenen Regionalkommando geleitet werden. Eine entsprechende Planung des Pentagon wurde am Dienstag von Präsident George W. Bush offiziell gebilligt. AFRICOM, wie die Abkürzung vermutlich lauten soll, wird das sechste Regionalkommando der amerikanischen Streitkräfte.ndo. Befehlsstab in Stuttgart. Weiter

news aktuell - (Pressemitteilung) - 08.02.2007

Internationaler Gedenktag für Kindersoldaten

Berlin (ots) - Gemeinsame Presseeinladung von amnesty international, Kindernothilfe e.V., Netzwerk Afrika Deutschland, Aktion Weißes Friedensband e.V., Lutherischer Weltbund, medico international, Missio, World Vision, terre des hommes e.V., UNICEF, Adveniat, Mission Eine Welt.

Senait Mehari, ehemalige Kindersoldatin aus Eritrea, Schirmfrau Aktion Rote Hand Weiter

Trostberger Tagblatt -07.02.2007

350 gesammelt: Klasse 5d des Hertzhaimer-Gymnasiums Trostberg spendet Esel für Eritrea

Die "Esel-Initiative", einen Verein zur Förderung alleinerziehender Frauen in Eritrea, unterstützt die Klasse 5d des Hertzhaimer-Gymnasiums. 350 Euro spenden die Schüler unter Leitung von Englisch-Lehrer Peter Kirchgeorg. Davon können drei Esel gekauft werden.

Das Geld wurde bei Leseabenden in den Trostberger Gaststätten "Altstadtwirtschaft" und "Pfaubräu" sowie im Rahmen einer Theaterfahrt nach München gesammelt. Weiter

news aktuell (Pressemitteilung) -06.02.2006

Bahnhofsgebiet: Taxi-Trickdieb gefasst

Frankfurt (ots) - Am Montagmittag, den 05.02.2007 gegen 12.00 Uhr, gelang der Kriminalpolizei die Festnahme eines mit Haftbefehl gesuchten Seriendiebes, ein 25-jähriger aus Eritrea stammender Mann. Ihm wird vorgeworfen an einer Reihe von etwa 30 Trickdieb-stählen zum Nachteil von Taxifahrern beteiligt gewesen zu sein. Weiter

IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 03.02.2007

Pastor in Eritrea ist Gefangener des Monats

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und idea haben den eritreischen Pastor Iyob Berhe zum „Gefangenen des Monats Februar“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der Geistliche der im nordostafrikanischen Eritrea stark verfolgten evangelikalen Kirche Kale Hiwot (Wort des Lebens) wurde vor einem Jahr in der Stadt Mendefera – 50 Kilometer südlich der Hauptstadt Asmara – verhaftet. Weiter

Junge Welt - 03.02.2007

Tödliches Chaos

Somalia: Schwerste Zwischenfälle seit der Besetzung Mogadischus durch äthiopische Truppen. Stabilisierung der Lage weiter nicht in Sicht Von Knut Mellenthin.

Zugleich hat die äthiopische Regierung eine neue Propagandafront eröffnet, indem sie das Nachbarland Eritrea beschuldigt, es hätte einen Terroranschlag gegen das Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba zu Anfang dieser Woche geplant. Zwischen beiden Ländern gibt es einen Grenzkonflikt, seit Eritrea 1993 nach jahrzehntelangem Befreiungskrieg seine Unabhängigkeit von Äthiopien erreichte. Weiter

eBund -03.02.2007

Blocher kritisiert Asylrichter

Die Durchsetzung des neuen Asylgesetzes werde von den Behörden – insbesondere von der ehemaligen Asylrekurskommission – unterlaufen, klagt Bundesrat Blocher. Sorge macht ihm insbesondere die zunehmende Zahl der Eritreer in der Schweiz.

Für die 400 bisher anerkannten Flüchtlinge aus Eritrea will Blocher spezielle Integrationsmassnahmen treffen. Sie sollen nicht nur die Sprache lernen und eine so genannte «Flüchtlingslehre» absolvieren. Man überlege sich auch, ob man diese Männer im militärdienstpflichtigen Alter «gemeinsam betreuen» wolle. Weiter

www.shabait.com - 02.02.2007

How to program your receiver to view ERI-TV

To enjoy the best coverage and reception for ERI-TV, you need to update your receiver settings to the new Arabsat satellite frequencies at 26º East. Just follow the step-by-step guide below. There are two methods (Network Search and Manual Search), please choose one. Full Story

www.Insideeritrea.com - 02.02.2007


NZZ Online- 02.02.2007

SCHWEIZ - Neue Massnahmen im Asylbereich

Bundesrat Christoph Blocher will die Probleme im Asylbereich mit neuen Massnahmen angehen. Verschiedene Entwicklungen im Asylbereich, insbesondere die Auswirkungen einiger Urteile der Asylrekurskommission und die Situation in Herkunftsländern stellen erreichte Fortschritte nach Einschätzung Blochers in Frage.

Eritrea als Beispiel für Sogwirkung: Das BFM halte aber weiterhin an seiner konsequenten Praxis fest, vor der übereilten Erteilung vorläufiger Aufnahmen werde abgesehen. Der Entscheid der Kommission über die Gewährung des Flüchtlingsstatus für Dienstverweigerer und Deserteure aus dem Raum Eritrea habe zudem zu einer grossen Zunahme von Gesuchen geführt. Weiter

Basler Zeitung - 01.02.2007

Äthiopien wirft Eritrea versuchten Anschlag vor

Addis Abeba. AP/baz. Äthiopien hat dem Erzrivalen Eritrea vorgeworfen, einen Bombenanschlag auf den Gipfel der Afrikanischen Union (AU) geplant zu haben. Ein solcher Terrorakt habe verhindert werden können, erklärte die Regierung in Addis Abeba am Donnerstag. Weiter

Deutsche Welle - 30.01.2007

Afrikanische Union - Rauchmelder oder Feuerlöscher?

Man hatte sich viel vorgenommen für den Gipfel der Afrikanischen Union in Addis Abeba. Am Ende gilt es aber zu konstatieren, dass man in keinem der drängenden Probleme - Darfur und Somalia - Lösungen melden kann

Ach ja, und dann war da noch das eigentliche Thema des Gipfels: "Wissenschaft" und "Klimawandel". Gerade Versteppung und Wassermangel heizen viele der Konflikte an, über die in Addis beraten wurde. Doch die Stuhlreihen im Plenum blieben weitgehend leer.Der Gewinner ist vor allem Gastgeber Äthiopien: Ausdrücklich lobten die Staatschefs die Intervention Addis Abebas in Somalia, die eine historische Chance geschaffen habe. Dies ist eine sträflich naive Auslegung der Tatsache, dass sich Äthiopien mit dem Waffengang wohl für einen neuerlichen Krieg mit Eritrea gerüstet hat. Weiter

IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 29.01.2007

Eritrea: Neue Verhaftungswelle gegen Christen

A s m a r a (idea) – Mit einer neuen Verhaftungswelle geht die Regierung im nordostafrikanischen Eritrea gegen Christen vor. Mindestens 68 wurden bisher im Januar verhaftet, berichtet das Hilfswerk „Open Doors“, das sich für verfolgte Christen einsetzt.

Bei einer Überprüfung Wehrpflichtiger im Militärzentrum Sawa seien 250 Bibeln beschlagnahmt und verbannt sowie 35 Christen verhaftet worden. Ihnen drohten schwere Militärstrafen einschließlich Folter. In der süderitreischen Hafenstadt Assab habe die Sicherheitspolizei 25 Christen verhaftet, darunter sieben Frauen. Weiter

PR-Inside.com (Pressemitteilung) - 29.01.2007

Der «Rebell von Limburg» hört auf

Bischof Franz Kamphaus wird 75 Jahre alt - Lebensabend als Behinderten-Seelsorger

Der «Rebell von Limburg» hört auf ©ddp

Der Ruf als innerkirchlicher Rebell wird dem Limburger Bischof Franz Kamphaus wohl über seine in Kürze endende Amtszeit hinaus anhaften. Denn überregional bekannt wurde der katholische Oberhirte durch seine Auseinandersetzung mit Rom um den Verbleib in der staatlichen Schwangeren-Konfliktberatung.

Bekannt ist der hagere und schon äußerlich asketisch wirkende Bischof zum Beispiel für seinen anspruchslosen Lebensstil. Sein geräumiges Bischofshaus beispielsweise überließ er einer Flüchtlingsfamilie aus Eritrea und zog selbst in ein einfaches Apartment im Priesterseminar.Weiter

 


Frankfurt-Live.com -29.01.2007

Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne

Deutsches Architektur Museum widmet der eritreischen Stadt Asmara eine Ausstellung

(27.01.07) Asmara, die Hauptstadt Eritreas, beherbergt in ihrem Kern eines der größten erhaltenen Ensemble moderner europäischer Architektur. Die selbst in der Fachwelt kaum bekannte Baukultur Asmaras beleuchtet eine Ausstellung des Deutschen Architektur Museums, die vom 9. Februar bis 15. April zu sehen ist.

Deutsches Architektur Museum, Schaumainkai 43, Frankfurt, www.dam-online.de, Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, Sa, So: 11-18 Uhr, Mi. 11-20 Uhr.Weiter

Allgemeine Zeitung Mainz -

Weißer, der den Alltag mit Einheimischen teilt

Klaus Strub aus Nierstein berichtet von Reise nach Eritrea/Missionsgesellschaft hilft Christen und Muslimen

Besuche in den Gehörlosenschulen in Keren und Asmara, die von der EMO unterstützt werden, gehörten zum Besuchsprogramm.

GELEB/NIERSTEIN Seit 1992 begleitet die Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO), die ihren Sitz in Wiesbaden hat, Projekte in der Hauptstadt Asmara und in der Bergregion um Geleb. Vorsitzender Klaus Strub war jetzt zum 16. Mal in dem ostafrikanischen Land. Weiter

Nachrichten.ch -29.01.2007

Weltsozialforum: Aufrufe für gerechtere Welt

Nairobi - Mit zahlreichen Aufrufen für eine gerechtere Welt ist das Weltsozialforum in Nairobi zu Ende gegangen. Mit 57 000 Teilnehmern blieb das Besucherinteresse an dem sechstägigen Treffen unter den Erwartungen.

Am Vortag hatten hungrige Strassenkinder auf dem Gelände des Weltsozialforums ein Buffett gestürmt und sich über die Speisen und Getränke hergemacht. Dabei gingen einige Theken und Servierwagen zu Bruch. Weiter

taz - 29.01.2007

USA fahren Doppelstrategie in Somalia

Militärschläge gegen flüchtige somalische Islamisten, zugleich Dialog mit ihrem politischen Führer

Nach dem Sturz der Islamisten in Somalia durch eine US-unterstützte äthiopische Militärintervention fahren die USA dort eine mehrgleisige Strategie. Einerseits jagen sie radikale Islamisten. Andererseits drängen sie eine unwillige somalische Regierung zum Dialog mit den einstigen Machthabern.

US-Berichten zufolge arbeiten die Geheimdienste der USA und Sudans seitdem in Somalia eng zusammen. Sie haben in Somalias Islamisten einen gemeinsamen Feind: Die ließen sich von Eritrea aufrüsten, das zugleich die Darfur-Rebellen unterstützt. Weiter

Gießener Anzeiger - 19.01.2007

Gesundheitslotsen aus zwölf Ländern erhielten Zertifikate

Dialog der beste Weg, Netzwerke mit Leben zu erfüllen - Einjährige Schulung

"Mit Migranten für Migranten", das ist das Motto des Mimi-Gesundheitsprojekts, das im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums und des BKK Landesverbandes Hessen seit März vergangenen Jahres auch in Gießen durchgeführt wurde. Ab sofort sind 29 interkulturelle Gesundheitslotsen unter anderem aus der Türkei, Griechenland, Russland Eritrea und China in der Stadt im Einsatz, um ihre Landsleute zu Themen der Gesundheitsförderung und Prävention zu informieren. Weiter

HNA.de - 19.01.2007

Islamisten wollen Gottesstaat

Somalia befindet sich seit 1991 im Bürgerkrieg. Der Regierung gelingt es nicht, staatliche Strukturen aufzubauen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Konflikt am Horn von Afrika. Wer kämpft gegen wen? Weiter

17.01.2007

Bündnis 90/Grüne starten Internet-Kampagne zu Darfur

Berlin (epo.de). - Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen der EU-Präsidentschaft und des G8-Vorsitzes endlich ernsthafte politisch-diplomatische Initiativen zu starten, um den schleichenden Völkermord in der sudanesischen Provinz Darfur zu stoppen. Der Fraktionsvorsitzene Fritz Kuhn und die außenpolitische Sprecherin Kerstin Müller starteten in Berlin unter dem Motto "Nie wieder Ruanda! Nie wieder Darfur?" eine Aktion mit elektronischen Postkarten. Weiter

Reuters Deutschland - 15.01.2007

Somalische Milizenführer zu Einheitsarmee bereit

Mogadischu (Reuters) - Somalische Milizenführer haben der Regierung zugesagt, ihre Kräfte in einer neuen nationalen Armee zu vereinen."Die Kriegsherren haben versprochen, ihre Waffen und Milizen der Regierung zu übergeben", sagte ein Kabinettssprecher am Freitag. Sie hätten bei einem Treffen mit Präsident Abdullahi Yusuf in Mogadischu einen Ausschuss eingesetzt, der die Details festlegen soll.

Äthiopiens Erzfeind Eritrea warnte am Freitag vor "gefährlichen Folgen" eines US-Engagements in Somalia. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung -15.01.2006

Horn von Afrika - Somalia ohne Hoffnung

Der schnelle militärische Sieg der äthiopischen Armee über die somalischen Islamisten war beeindruckend. Dennoch besteht nach der Vertreibung der Scharia-Milizen aus allen größeren Städten des Landes kaum Hoffnung, dass Somalia nach 16 Jahren Anarchie und Willkür endlich Frieden findet.

Interessant im Zusammenhang mit den Al-Qaida-Spekulationen sind die bislang zwar nur spärlich eintreffenden, dafür aber sehr beredten Schilderungen ehemaliger Kämpfer der Scharia-Milizen, wo sie ihre militärische Ausbildung erhalten haben: nicht etwa in Al-Qaida-Lagern in Somalia, sondern in Eritrea, einer international anerkannten und eine Zeitlang kräftig mit Entwicklungshilfe versorgten Nation, die sich mit Äthiopien von 1998 bis 2000 einen erbitterten Grenzkrieg lieferte und seither nach dem Prinzip „Äthiopiens Feind ist mein Freund“ eine Politik der verbrannten Erde betreibt. Von Sanktionen gegen Eritrea aber ist bislang nicht die Rede. Weiter

St. Galler Tagblatt - 12.01.2007

Lebenslänglich für Mengistu

Äthiopiens Ex-Diktator in Abwesenheit verurteilt – Kaum Fortschritte im Land

Mengistu Haile Mariam wird die lebenslängliche Haftstrafe, zu der er gestern in Addis Abeba verurteilt worden ist, nicht antreten müssen. Für den Tod Zehntausender Äthiopier während seiner Diktatur von 1977 bis 1991 verurteilt, lebt er lebt in Simbabwe im sicheren Exil. Weiter

NZZ Online - 11.01.2007

Prekäre Abhängigkeiten der somalischen Übergangsregierung

Welche Interessen verfolgt Äthiopien in Somalia?

Anders als in den Grenzregionen und im Norden Somalias sind Ressentiments gegen Äthiopien in Mogadiscio weit verbreitet. Ungeschicktes Verhalten der äthiopischen Besetzer und ihrer amerikanischen Hintermänner könnte das Fass zum Überlaufen bringen. An einer Rückkehr zum Chaos sind aber weder Addis Abeba noch Washington interessiert.

Abdi ist 18 Jahre alt und war Kämpfer in der berüchtigten islamistischen Eliteeinheit Shabab (Jugend). Während seiner viermonatigen Ausbildung wurde er für zwei Monate nach Eritrea geflogen, wo er unter anderem lernte, Sprengfallen, Autobomben und mit Sprengstoff gefüllte Westen für Selbstmordattentäter zu basteln. Weiter

Echo-online -11.01.2007

„Missionsarbeit in Eritrea heute“

ALTHEIM. „Missionsarbeit in Eritrea heute“ heißt das Thema des Abends, zu dem die evangelischen Kirchengemeinden Altheim und Harpertshausen für Mittwoch (17.) um 19 Uhr ins evangelische Gemeindehaus Altheim, Kirchstraße 18, einladen. Klaus Strub, Obstbauer und Vorsitzender der EMO (Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten), wird von seiner letzten Reise nach Eritrea berichten und Bilder zeigen. Strub hat das Land am Horn von Afrika kurz vor Weihnachten besucht und es teils zu Fuß, teils mit dem Kamel bereist. Ein Schwerpunkt seiner Missionstour war die Fortführung des Heilpflanzenprojektes. Wer mehr über die Arbeit von Klaus Strub und die Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten erfahren möchte, ist zum Missionsabend eingeladen. Der Eintritt ist frei.Weiter

taz - 10.01.2007

NACH DER US-ATTACKE DROHT EIN FLÄCHENBRAND AM HORN VON AFRIKA

Die Welt hat sich in den letzten Jahren so sehr an völkerrechtswidrige Militäraktionen und Kriege der USA gewöhnt, dass der US-Luftangriff auf ein Dorf in Somalia vielerorts kaum mehr als ein Achselzucken hervorrufen dürfte. Das gilt umso mehr, als die Verhältnisse in dem ostafrikanischen Land seit Jahren verworren sind. Die neue somalische Regierung, die von Washington unterstützt wird und die gerade erst mit Hilfe äthiopischer Truppen in der Hauptstadt Mogadischu einziehen konnte, hat den Angriff ausdrücklich gebilligt. Warum sich also aufregen? Weil die Attacke die Gefahr eines Flächenbrandes am Horn von Afrika dramatisch vergrößert. Weiter

Die Welt -10.01.2007

Kommentar: Somalia zwischen Terror und Verhandlung

Die USA haben sich durch ihren Militärschlag direkt in den Kampf zwischen Übergangsregierung und Islamisten eingemischt. Doch das reicht nicht, um den Konflikt zu beenden. Eine politische Initiative muss schnell folgen.

So müssten die Gemäßigten unter den somalischen Islamisten ausgemacht und in Gespräche eingebunden werden. Eine Delegation der Islamisten hat gerade bei einem Besuch im Jemen Bereitschaft zum Dialog bekundet. Zudem müssten alle Länder der Region an den Tisch geholt werden, da sie ausnahmslos direkt oder indirekt am Konflikt beteiligt sind. Weiter

Spiegel Online -10.01.2007

US-ANGRIFF IN SOMALIA
Überraschungsschlag gegen Qaida-Verstecke

US-Angriff mit einer AC-130 (Archivfoto): Jagd auf al-Qaida in Somalia

Mit schweren Luftangriffen haben die USA mutmaßliche Schlupfwinkel der somalischen Qaida-Filiale überzogen. Unter den Toten sind möglicherweise regionale Größen des Terrornetzwerks und Drahtzieher der Anschläge von Nairobi und Daressalam. Weiter

derStandard.at - 09.01.2007

Analyse: Somalia, nicht Afghanistan

Die US-Unterstützung für Äthiopiens Intervention ist nur eine Dimension des Konfliktes

Die Intervention Äthiopiens in Somalia sei ein Stellvertreterkrieg gewesen. Hier die USA hinter der Regierung in Addis Abeba. Dort rabiate Mitglieder einer islamistischen Internationalen, die sich in einem gescheiterten Staat festgesetzt haben. ? Das war der Tenor, der durch die militaristische Interpretation der jüngsten Ereignisse am Horn von Afrika führte. Mindestens zwei weitere Dimensionen des Konfliktes aber wurden dadurch übertönt: die vertrackte politische Lage in Äthiopien und der gesamten Region sowie die islamistische Strategie der Infiltration von Sozialsystemen, die durch militärische Mittel nicht zu bekämpfen ist. Weiter

Chilli.cc - 09.01.2007

Interventionen sind kontraproduktiv“
Belachew Gebrewold über die komplizierte Konfliktlage am Horn von Afrika

Welche Konfliktparteien agieren und wer steht hinter ihnen im spannungsgeladenen Horn von Afrika? Darüber und über seine eigenen Prognosen für die Region sprach CHiLLi.cc mit dem äthiopischen Theologen und Politologen Belachew Gebrewold, der an der Universität Innsbruck Internationale Politik lehrt. Eine langfristige Stabilisierung Somalias kann er sich nur ohne externe Intervention vorstellen. Denn die Befriedung des Landes könne nur aus eigener Kraft heraus erreicht werden. Weiter

Frankfurter Allgemeine Zeitung -07.01.2007

Vereinte Nationen - Ringen um Friedenstruppe für Somalia

Die Aufstellung einer Friedenstruppe für Somalia gestaltet sich schwierig. Die internationale Somalia-Kontaktgruppe schloss sich bei einem Treffen in Nairobi am Freitag der Bitte des Präsidenten der somalischen Übergangsregierung Yusuf an, diese Truppe so bald wie möglich zu entsenden. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verlangte, die UN-Resolution 1725 vom vergangenen Dezember schnell in die Tat umzusetzen, die das vorsieht. Weiter

Die Welt -07.01.2007

Krisenherd - Wie weit weg ist Somalia?

Für die meisten befindet sich das Neun-Millionen-Land Somalia am Rande der bewohnbaren Welt, am Ende der Nachrichten, außerhalb des Blickwinkels. In Wahrheit aber befindet sich die brutale Lage am Horn von Afrika nicht jenseits vitaler europäischer Interessen. Weiter

taz - 05.01.2007

Äthiopien will weg aus Somalia

Beratungen über Ablösung der äthiopischen Armee durch eine AU-Friedenstruppe

BERLIN taz Die äthiopische Regierung hat Gespräche mit anderen afrikanischen Ländern über einen Abzug ihrer Interventionstruppe aus Somalia zugunsten einer Eingreiftruppe der Afrikanischen Union (AU) aufgenommen. Ugandas Präsident Yoweri Museveni traf gestern zu Beratungen in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba ein, wo sich auch die AU-Zentrale befindet. Nach ugandischen Presseberichten stehen 1.000 ugandische Soldaten in Bereitschaft für einen Einsatz in Somalia. Die Stationierung einer AU-Truppe, an der die unmittelbaren Nachbarländer Somalias nicht beteiligt sein sollen, hatte der UN-Sicherheitsrat am 6. Dezember 2006 beschlossen. Die AU hatte am 27. Dezember den Abzug Äthiopiens aus Somalia gefordert. Weiter


taz - 05.01.2007

Kenia hat Angst vor Somalias Krieg

Verschärfte Grenzpatrouillen, Verhaftungen mutmaßlicher somalischer Kämpfer mit Pässen aus Eritrea und Kanada: Kenia hat an seiner Nordostgrenze viel zu tun, damit Somalias Krieg nicht über die Grenze kommt. Somalias Islamisten verschanzen sich. Weiter

Die Zeit - 03.01.2007

Ein zweites Afghanistan?

Mit einem Blitzkrieg sind die somalischen Gotteskrieger aus Somalia vertrieben worden. Doch damit ist der Konflikt noch lange nicht zu Ende,

Der Militärschlag war von langer Hand vorbereitet, und er lief so präsize ab wie aus dem Lehrbuch für Blitzkriege. Am Heiligen Abend marschierten die verbündeten Streitkräfte aus Äthiopien offiziell in Somalia ein. Am zweiten Weihnachtstag eroberten sie zusammen mit Truppen der somalischen Übergangsregierung die Hauptstadt Mogadischu. Dann rollten die von der Luftwaffe unterstützten Einheiten weiter Richtung Südwesten, um in der Sylvesternacht die islamistischen Milizen in ihrem letzten Zufluchtsort Kismayo einzukesseln Weiter

sport1.at - 1 02.01.2007

Zersenay Tadesse nimmt Gebrselassie den Weltrekord ab

Zersenay Tadesse nimmt Gebrselassie den Weltrekord ab

Eliud Kipchoge aus Kenia hat beim Silvesterlauf in Madrid dem zweimaligen 10.000-m-Olympiasieger Haile Gebrselassie den Straßen-Weltrekord über 10 km abgejagt.

Der 22-Jährige benötigt wie Zersenay Tadesse aus Eritrea 26:54 Min. Das Zielfoto bestätigt den Sieg des Titelverteidigers. Weiter


Nachrichten.ch -02.12.2006

Somalia: Kriegstreiberei-Vorwurf gegen USA

Eritreas Informationsminister Ali Abdu.

Asmara - Eritrea hat den USA Kriegstreiberei in Somalia vorgeworfen. «Dies ist ein Krieg zwischen den USA und dem somalischen Volk», sagte Eritreas Informationsminister Ali Abdu der Nachrichtenagentur Reuters.

«Es stehen die geopolitischen Interessen der Supermächte gegen die Wahl der Somalier.» Der Wille des somalischen Volkes und der Wunsch nach einem Leben in Friede und Harmonie könnten aber nicht unterdrückt werden. Weiter


Linke Zeitung - 2. Jan. 2007

Somalia: Stellvertreterkrieg zwischen USA und China

Im September 1991 hatte in London eine internationale Konferenz über die Öl- und Gasvorkommen unter anderem in Somalia stattgefunden. Somalia, so das Urteil der dort vortragenden Experten, befinde sich innerhalb des "Ölfensters", und deshalb »sei die Wahrscheinlichkeit von Erdgas- und Erdölvorkommen sehr hoch.

Die UNO prangerte schon die Länder an, die mit den Terrorgruppen Geschäfte machen, dazu gehören unter anderem der Sudan, Eritrea und, wie soll es anders sein, China. China macht seine Ölgeschäfte mit dem islamischen Khartum, wobei der Westen sie mit dem christlichen Süden macht. Eritrea hat die islamischen Machthaber in Somalia unterstützt und Äthiopien die Übergangsregierung, Weiter


TCS Daily - 31.12.2006

The Other War in Ethiopia

The world is watching Ethiopia's war with the totalitarian Islamist regime in Somalia. The world should also start paying attention to the campaign of genocide which the Ethiopian government has been waging against its own people, in southwestern Ethiopia, in the state of Gambella. Weiter

Khaleej Times - 31.12.2006

Blundering into Somalia

ETHIOPIA’S invasion of Somalia under cover of the Christmas holiday was a blatant aggression that is likely to widen the arc of conflict across the dangerously turbulent Horn of Africa. It also marks the opening of a new front in Washington’s war against Islamic militants and reformers. Weiter

The Guardian - 31.12.2006

Comment - International lawlessness

The US-backed invasion of Somalia to topple its Islamists is a dangerous, illegal act of aggression

Undeterred by the horrors and disasters in Iraq, Afghanistan and Lebanon, the Bush administration has opened another battlefront in the Muslim world. With US backing, Ethiopian troops have invaded Somalia in an illegal war of aggression.

Ethiopia itself is highly unstable. Thought of as a Christian nation, it has a sizeable Muslim population which has begun to assert itself after marginalisation in the power structure. Prime Minister Meles Zenawi heads a dictatorial regime which has held on to power with US support after losing last year's elections. But this war, unlike its conflict with Eritrea, will not unify the country behind Meles. Weiter

Arte-TV - 28.12.2006

Eritrea - Ein Esel für die Zukunft

360º - GEO Reportage

Samstag, 30. Dezember 2006 um 18.05 Uhr &
Sonntag, 31. Dezember 2006 um 14.55 Uhr

Lemlem Makebai und ihre Tochter marschieren Tag für Tag kilometerweit bei glühender Hitze durch das felsige Hochland von Eritrea zur Wasserquelle. Ihrem Bergdorf fehlt jede Anbindung an die moderne Welt. Die Frauen kämpfen in dem von Dürre und Armut gezeichneten Bergland ums Überleben. Doch jetzt gibt es Hoffnung, man hat ihnen einen Esel versprochen. "360º - Geo Reportage" zeigt, wie ein kleiner Esel ein Leben verändern kann. Weiter

Readersedition - 29.12.2006

Der Marsch nach Mogadischu

Äthiopier zerschlagen das islamische Regime in Somalia. Die somalische Hauptstadt Mogadischu ist von den Truppen Äthiopiens und der Übergangsregierung von Baidoa eingenommen worden. Panzer der äthiopischen Armee hatten die Milizen der “Islamischen Gerichtshöfe” (Somali Supreme Islamic Court Council ” SICC) zurückgedrängt und in die Flucht geschlagen. Exekutionen gefangener Islamisten sollen bereits begonnen haben.

Äthiopien wird in dem Konflikt von den USA unterstützt. Die US-Armee unterhält in Dschibuti eine Basis, deren unbemannte Flugzeuge jede Truppenbewegung erkennen. Die aus Mogadischu vertriebenen Islamisten haben die moslemische Welt zu Hilfe gerufen und einen Guerillakrieg gegen Äthiopien angekündigt. Die Islamisten haben außerdem die Unterstützung durch das moslemische Eritrea, das sich seinerseits einen Krieg gegen Addis Abeba geführt hat. Weiter

Wiesbadener Kurier - 29.12.2006

Rückzug in den Guerilla-Kampf

MOGADISCHU Die Ruhe trügt: Zwar haben sich die islamistischen Milizen in Somalia nach ihren Niederlagen gegen die äthiopische Armee auch aus der Hauptstadt Mogadischu zurückgezogen, es gilt aber als sicher, dass sie jetzt den Guerillakampf suchen werden.

Der Konflikt in Somalia ist längst ein internationaler, da sowohl die Übergangsregierung als auch die Islamisten Unterstützung von außen bekommen. Einem neueren UN-Bericht zufolge sind mindestens zehn Staaten in Somalia direkt oder indirekt involviert, ein deutliches Zeichen für die strategische Bedeutung des Landes am Horn von Afrika, das seit 15 Jahren keine funktionierende Zentralregierung mehr hat. Die Islamisten werden demnach von Eritrea, dem Erzfeind Äthiopiens, aber auch von Saudi-Arabien, dem Iran, Syrien und Libyen unterstützt. Augenzeugen berichten auch von pakistanischen Kämpfern in Somalia. Weiter

Stern -.28.12.2006

Muslim-Extremisten verlassen Mogadischu

Die islamistischen Milizen in Somalia haben sich angesichts der vor den Toren der Stadt stehenden Regierungstruppen aus der Hauptstadt Mogadischu zurückgezogen. Sie nennen es "Taktikänderung". Der UN-Sicherheitsrat konnte sich wieder nicht auf eine Erklärung zum Somalia-Konflikt einigen.

Unterdessen befürchtet Frankreich ein Übergreifen des Krieges in Somalia auf die Nachbarstaaten. "Ich denke an Eritrea und Dschibuti, die auch von dieser drohenden Destabilisierung in Serie betroffen sind", sagte Außenminister Philippe Douste-Blazy der Zeitung "Le Parisien" (Donnerstag). Mit den Krisen in Darfur und Somalia bestehe die Gefahr der "Destabilisierung in einer für den ganzen afrikanischen Kontinent wesentlichen strategischen Zone". Eine "militärische Lösung" lehnte Douste-Blazy ab. Die Somalier müssten "die einzigen Herren des Schicksals ihres Landes" sein. Weiter

Bocholter-Borkener Volksblatt -27.12.2006

Islamische Miliz zieht sich zurück
Somalische Regierungssoldaten nehmen Jowhar ein

Somalische und äthiopische Regierungssoldaten haben nach heftigen Gefechten am Mittwoch die strategisch wichtige Stadt Jowhar nördlich von Mogadischu eingenommen. Die islamischen Milizen zogen sich zurück, wie Augenzeugen berichteten.

Der UN-Sicherheitsrat konnte sich unterdessen nicht auf eine Erklärung zu Somalia einigen. Der UN-Sondergesandte François Lonseny Fall sprach sich in einer Dringlichkeitssitzung für einen sofortigen Waffenstillstand aus.Weiter

www.Insideeritrea:com

Silvesterparty in Darmstadt


source : www.insideeritre.com


Silvesterparty in Frankfurt Germany - 25.12.2006


www.elemonline.com - 25.12.2006


Tages-Anzeiger Online - 25.12.2006

Mogadiscio: Bomben auf Flughafen

Einwohner von Mogadiscio protestieren gegen die Einsätze der äthiopischen Truppen.

 

Die äthiopische Luftwaffe hat den internationalen Flughafen der somalischen Hauptstadt Mogadiscio bombardiert. Wie der Direktor des Flughafens heute weiter sagte, sei dabei ein Mensch verwundet worden.

Das Ausmass der Schäden stehe noch nicht fest. Am Vortag hatte Äthiopien den in Somalia aktiven Islamisten, die Mogadiscio kontrollieren, offiziell den Krieg erklärt. Weiter


Deutsche Welle - 19.12.2006

Angst vor Krieg am Horn von Afrika

An diesem Dienstag (19.12.) ist ein Ultimatum der Islamisten in Somalia abgelaufen. Bis zum heutigen Tag sollten alle äthiopischen Soldaten Somalia verlassen. Es droht ein heiliger Krieg am Horn von Afrika.

Schätzungsweise 20 bis 30.000 Soldaten soll Äthiopien ins Land geschleust haben, um die Übergangsregierung im Kampf gegen die Islamischen Gerichte zu unterstützen. Die Islamisten, die wiederum von Eritrea unterstützt werden, wollen die Macht in Somalia übernehmen, was die USA mit Hilfe Äthiopiens auf jeden Fall verhindern wollen. Für die meisten Somalia-Beobachter ist der Ausbruch einer neuen Kriegsrunde am Horn von Afrika deswegen nur noch eine Frage des Wann, längst nicht mehr des Ob Weiter

IDEA Evangelische Nachrichtenagentur - 19.12.2006

Am Horn von Afrika droht über Weihnachten ein Blutbad

M o g a d i s c h u (idea) – Am Horn von Afrika droht kurz vor Weihnachten ein Blutbad, wenn islamische Extremisten aus Somalia und Soldaten des christlich geprägten Äthiopien aufeinander prallen. Auf die unmittelbar bevorstehende Kriegsgefahr machen Menschenrechtsorganisationen und die Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz aufmerksam.

Außerdem sollen muslimische Bewegungen bekämpft werden, die vom verfeindeten Eritrea unterstützt werden. Wenn der Krieg ausbricht, wird Somalia, das bereits eine Zeit der Anarchie erlebt hat, erneut ins Chaos gestürzt. Weiter

Westfälische Rundschau - 19.12.2006

Schöne Bescherung für Helen Hagos

Helen Hagos aus Eritrea freute sich gestern riesig über die Einladung zur Plettenberger Feuer- und Rettungswache.

Auf der Feuerwehrjacke prangte das Namensschild "W. Müller", doch wer genau hinschaute, erkannte unter dem Feuerwehrhelm ein junges, strahlendes Mädchengesicht: Helen Hagos aus Eritrea. Der 18-Jährigen wurde gestern in der Feuer- und Rettungswache ein Wunsch erfüllt: Ein Tag bei der Feuerwehr. Weiter

DEA Evangelische Nachrichtenagentur - 18.12.2006

Eritrea weist christliches Hilfswerk aus

A s m a r a (idea) – Ein christliches Hilfswerk ist aus dem ostafrikanischen Eritrea ausgewiesen worden. Es handelt sich um die US-amerikanische Organisation Samaritan’s Purse (Geldbeutel des Samariters).

Sie wird von Franklin Graham, einem Sohn des Evangelisten Billy Graham, geleitet. Die Ausweisung wurde bereits im November angeordnet, ist aber erst jetzt dem Informationsdienst Compass Direct bekannt geworden. Neun Fahrer von Hilfstransporten wurden am 4. Dezember festgenommen, als sie auf die sudanesische Grenze zu fuhren. Das Hilfswerk unterstützt in der Region den Nomadenstamm der Beja. Die Fahrer, Mitglieder evangelischer Gemeinden, sitzen in der Hauptstadt Asmara im Gefängnis. Weiter

Arte-TV - 17.12.2006

23. Dezember 2006, um 22.45 Uhr: 360º - GEO Reportage

Eritrea – Ein Esel für die Zukunft

n Plastiksandalen marschieren Lemlem Makebai und ihre Tochter durch das felsige Hochland von Eritrea. Kilometerweit führt ihr Weg sie zur Wasserquelle, auf steilen, unwegsamen Pfaden, bei glühender Hitze. Tag für Tag nehmen die Frauen die Strapazen auf sich, denn ihrem Bergdorf fehlt jede Anbindung an die moderne Welt. Die Witwe Lemlem muss ihre Kinder allein versorgen und kämpft in dem von Dürre und Armut gezeichneten Bergland ums Überleben. Doch es gibt Hoffnung, und die ist klein und grau und hat zwei lange Ohren: ein Esel. „360° - GEO-Reportage“ zeigt, wie ein kleiner Esel ein ganzes Leben verändern kann. Weiter

Deutschlandradio -17.12.2006

Malta und seine Migranten - Europas Vorposten im Mittelmeer

Seine exponierte Lage im Mittelmeer hat Malta schon immer zu schaffen gemacht - sie ist geradezu prädestiniert dafür, um zwischen die Fronten zu geraten. Ob in der Antike zwischen Griechen im Osten und Karthagern im Westen. Oder im Mittelalter zwischen dem europäischen Norden und dem arabischen Süden. Immer wieder wurde die Insel zum Spielball der Mächte, wurde belagert, erobert, überrannt. Heute liegt Malta an der Schnittstelle zwischen Arm und Reich - und ist als europäischer Vorposten im Mittelmeer längst zum Schauplatz des afrikanischen Flüchtlingsdramas geworden.

So gesehen hat Haile Mehenda noch Glück gehabt. Ihm wurde als Bürgerkriegsflüchtling aus Eritrea, den es mit seinem Boot nach Malta verschlagen hatte, ein Bleiberecht zugestanden. Jetzt ist er ein Geduldeter auf Zeit.

Reportage 2: Der Wunsch, sich nach der Rettung ins Meer zu stürzen: Ein eritreischer Bürgerkriegsflüchtling über sein Leben auf Malta Weiter


westline.de - 15.12.2006

Verein baut eine Kita in Eritrea auf

Verein baut eine Kita in Eritrea auf

Die Scheune des Hofes Beckmann in Oer glich in den vergangenen Tagen einem Möbellager. Gestern wurden Kinderbetten, Fußbodenbeläge und vieles mehr in einen Container verladen, der sich jetzt auf dem Weg nach Eritrea befindet.

"Ich bin überrascht und froh, dass wir in so kurzer Zeit so viele Sachspenden erhalten haben", freut sich Kidan Zerm-Ghebremariam, Mitarbeiterin des Oerer Marienstiftes und Vorsitzende des Vereins "Aufbau Eritrea". Erst Ende November hatten sie und ihre Mitstreiter zahlreiche im Ruhrgebiet ansässige Firmen angeschrieben und um Hilfe bei der Einrichtung einer Kindertagesstätte gebeten. Die Container-Ladung, die gestern Morgen von Oer aus zum belgischen Seehafen Antwerpen gebracht wurde, beinhaltet Gegenstände im Wert von 30000 Euro. Weiter


tagesschau.de - 13.12.2006

Ex-Diktator Mengistu wegen Völkermords verurteilt

Mengistu Haile Mariam lebt heute im Exil (Archivbild von 1997)

Völkermord, Totschlag und Unterschlagung: Der ehemalige äthiopische Diktator Mengistu, der seit Jahren im Exil lebt, ist vom Obersten Gerichtshof in Addis Abeba in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß wurde noch nicht verkündet.

Schuldig in allen Anklagepunkten, so lautet das Urteil des Obersten Gerichtshofs in Addis Abeba gegen den ehemaligen äthiopischen Diktator Mengistu Haile Mariam. Damit geht das Verfahren wegen Völkermords, Totschlags und Unterschlagung gegen den 69-Jährigen und elf Mitangeklagte nach mehr als zwölf Jahren zu Ende. Weiter


N24 - 13.12.2006

Somalische Islamisten stellen Ultimatum

Die radikale somalische Union Islamischer Gerichte (UIC) hat äthiopische Truppen am Dienstag aufgefordert, binnen einer Woche das Land zu verlassen. Ansonsten werde man einen "größeren Angriff" auf die Soldaten starten, teilte die Miliz laut der britischen BBC mit.

Islamisten und Regierungstruppen in Somalia liefern sich am vergangenen Freitag und Samstag wieder heftige Gefechte. Politische Beobachter befürchten nun, dass neben Äthiopien auch Eritrea in den Konflikt hineingezogen werden könnten. Weiter

derStandard.at - 13.12.2006

Weihrauchbäume werden zu viel "gemolken"

Ökologen warnen vor zu starker Nutzung des Boswellia-Baumes am Horn von Afrika - Experten fordern Umstellung der Ernte. Der Bedarf am aromatischen Harz der Weihrauch-Bäume gefährdet den natürlichen Bestand der Gewächse am Horn von Afrika. Das berichten Forscher um den niederländischen Ökologen Frans Bongers von der Universität Wageningen im "Journal of Applied Ecology". Zusammen mit Kollegen aus Eritrea beschreibt er darin, dass zu stark genutzte Bäume weniger und schlechtere Samen bilden, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung der Britischen Ökologischen Gesellschaft in London. Weiter

Die Welt - 12.12.2006

Weltgrößte Reisemesse erwartet 2007 stabile Ausstellerzahl

Bei der weltgrößten Reisemesse, der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) 2007, in Berlin zeichnet sich nach Veranstalterangaben eine konstant hohe Ausstellerzahl ab. Erwartet würden erneut knapp 11.000 ausstellende Unternehmen aus rund 180 Länder.

Nach längerer Abwesenheit hätten das südamerikanische Kolumbien sowie aus Afrika Sierra Leone, Eritrea, Burkina Faso, Senegal, Niger und Benin wieder ihr Kommen angekündigt. Weiter

derStandard.at - 11.12.2006

Äthiopische Soldaten überschritten Grenze

Mogadischu - Äthiopische Truppen haben am Sonntag mit gepanzerten Fahrzeugen die Grenze zu Somalia überschritten. Die Soldaten seien in zwei Grenzdörfer gefahren und hätten die Bewohner dort aufgefordert, sich aus Sicherheitsgründen auf die äthiopische Seite der Grenze zu begeben, sagten ein Augenzeuge. Es war nicht klar, welches Ziel die Soldaten in den Ortschaften Sariirale und Baragaha verfolgten. Weiter

Süderländer Volksfreund - 09.12.2006

Helen Hagos aus Eritrea - "Fühl mich wie zu Hause"

Aus Kindern werden Leute: Helen Hagos erhält derzeit Erwachsenenprothesen. Ein Fahrrad soll ihr außerdem den dreistündigen Schulweg in Eritrea erleichtern

WERDOHL · Vor elf Jahren kam Helen Hagos aus Eritrea zum ersten Mal nach Werdohl und Neuenrade, vom Schicksal schwer gezeichnet. Der damals Siebenjährigen waren beide Beine amputiert worden. "Als ich damals den Anruf vom Hammer Forum bekam und das hörte, musste ich mich erstmal setzen", erzählt Gastmama Bärbel Cadario heute, "doch als sie dann - auf Ecke kam und über das ganze Gesicht strahlte, waren alle Bedenken vergessen." Weiter


Evangelische Zeitung - 09.12.2006

EKD besorgt über Christenverfolgungen in Afrika

Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Verfolgung von Christen in ostafrikanischen Ländern kritisiert. Mit Sorge beobachte die EKD die Zunahme repressiver Gewalt und Verletzungen der Menschenwürde etwa in Eritrea und Äthiopien, erklärte Auslandsbischof Martin Schindehütte am Freitag in Hannover zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember). Er appellierte an die Bundesregierung und die EU-Kommission, sich für den Schutz der Menschenrechte einzusetzen und das Engagement der Kirchen und anderer Gruppen zu fördern. Weiter

derStandard.at - 09.12.2006

Somalia - Erneut Kämpfe zwischen Islamisten und Regierungstruppen

Mogadischu - Im Süden Somalias haben sich Regierungstruppen und islamistische Milizen am Samstag erneut heftige Kämpfe geliefert. In dem Gebiet gut hundert Kilometer südlich des Sitzes der international anerkannten Übergangsregierung in Baidoa seien die Gefechte wieder aufgeflammt, sagte Milizenkommandant Scheich Osmail Addo der Nachrichtenagentur AFP. Weiter

Die Zeit - 09.12.2006

Schleichender Kriegsbeginn

In Somalia bahnt sich ein neuer Krieg an. Bereits jetzt sind Tausende äthiopische Soldaten im Land, um die Übergangsregierung vor Angriffen von Islamisten zu schützen. Die UNO ersucht die Afrikanische Union nun um eine Friedenstruppe

Auch dieser Krieg in Somalia wird ohne Erklärung beginnen, wenn er nicht bereits jetzt gerade losbricht. Erstmals lieferten sich islamische Milizen und Soldaten der Übergangsregierung heftige direkte Gefechte, in die laut Augenzeugen auch äthiopische Truppen involviert sind. Ein Islamistenführer bestätigte gegenüber AFP "viele Tote" auf beiden Seiten. Islamistenführer Scheich Scharif Ahmed rief "alle Somalis" zu einem "Heiligen Krieg" auf. Gekämpft wird gegenwärtig in Dinsoor, 110 Kilometer südwestlich von Baidoa, dem Sitz der Übergangsregierung. Weiter

Tages-Anzeiger Online -09.12.2006

Die Uno will Somalia vom Krieg abbringen

In einer am Mittwoch in New York einstimmig angenommenen Resolution beauftragt der Uno-Sicherheitsrat die Afrikanische Union (AU) und den Zusammenschluss der sieben ostafrikanischen Staaten IGAD, eine Truppe von 8000 Soldaten ins Land am Horn von Afrika zu entsenden. Sie soll die zunehmend bedrängte Übergangsregierung in der provisorischen Hauptstadt Baidoa beschützen, die islamischen Milizen in Schach halten und zur Kooperation bewegen. Weiter

Rhein Raum -05.12.2006

"AFRI COME TOGETHER"

Eine bemerkenswerte Afrika-Konferenz in Poppelsdorf

Das Internationale Frauenzentrum Bonn (IFZ) und diverse Mitveranstalter haben allen Grund stolz auf eine Konferenz zurückzublicken, die sie am 1. und 2. Dezember in den Räumen des President-Hotels mit zeitweise mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt haben. Das Motto der Konferenz „Neue Partnerschaft mit Afrika – ohne Zivilgesellschaft?“ wurde durch die massive Anwesenheit von Angehörigen eben dieser zivilen Gesellschaften, sowohl der deutschen als auch der afrikanischen, konterkariert. In unterschiedlicher Ausprägung einte sie alle die Grundüberzeugung, dass die von vielen Vertretern der offiziellen Politik häufig im Munde geführte „Politik der Partnerschaft“ nur von unten her, im offenen Dialog zwischen den Organisationen der Zivilgesellschaft entstehen kann. Staaten und Stadtverwaltungen können dafür nur die geeigneten Rahmenbedingungen herstellen und sichern. Weiter

St. Galler Tagblatt -05.12.2006

Islam ächtet Beschneidung

Brauch der Mädchenverstümmelung darf nicht mehr praktiziert werden

Kairo. Die Islam-Gelehrtenkonferenz in der Azhar-Universität in Kairo hat einen Beschluss verabschiedet, der die Mädchenverstümmelung im Namen des Islams ächtet. Weiter

Die Welt - 05.12.2006

"Ich würde Plattdeutsch zum Schulfach machen"

Kam mit zehn Jahren nach Deutschland: Yared Dibaba

Für den gebürtigen Äthiopier Yared Dibaba ist das Niederdeutsche zur zweiten Muttersprache geworden. Im NDR-Fernsehen moderiert der 37-Jährige seit Oktober die Sendereihe "Die Welt op Platt".

ared Dibaba ist in Äthiopien geboren, gehört dem Volk der Oromo an und lebt seit vielen Jahren in Norddeutschland. Hier hat der heute 37-Jährige etwas gelernt, was selbst viele seiner Altersgenossen nicht mehr beherrschen: Er spricht fließend Platt. Das hat ihn ins Fernsehen gebracht. Zusammen mit Julia Westlake moderiert er die NDR-Sendung "Die Welt op Platt". In einigen Wochen geht es zu Dreharbeiten für neue Folgen nach Australien. Vorher präsentiert Dibaba am 30. Dezember die Sendung "Hits 2006". Weiter


Autonome Provinz Bozen (Pressemitteilung) - 05.12.2006

Südtirol und der Abessinienkrieg: Buchvorstellung am 12. Dezember

LPA – In Abessinien, dem heutigen Äthiopien, kämpften Südtiroler Soldaten erstmals im italienischen Heer. 70 Jahre nach diesem letzten Kolonialkrieg großen Stils hat das Südtiroler Landesarchiv das Buch „Zwischen Duce und Negus“ herausgegeben, das am kommenden Dienstag, 12. Dezember um 11 Uhr im Ansitz Rottenbuch in Bozen vorgestellt wird. Weiter

Gränzbote - 05.12.2006

Medhin Anday wirbt für ihre Hilfsaktion

Munderkingen - Hilfe für Afrika: Vor rund 500 Schülern der Realschule Munderkingen hat die in Ehingen wohnende Medhin Anday gestern für ihr Entwicklungsprojekt in Eritrea geworben. Dazu möchten auch die Munderkinger Realschüler im Rahmen ihrer diesjährigen Adventssammelaktion einen Beitrag leisten. Weiter

Echo-online - 05.12.2006

Ort ohne Macht und Gewalt - Psychologe Fetsum Mehari aus Eritrea in Darmstadt

BÜTTELBORN. Fünf Menschen, fünf verschiedene Ansichten vom Paradies. Pfarrerin Christiane Dannemann, Günter Hampel, Geschäftsführer der Frankfurter Tourismus-GmbH, die Afrikaforscherin und Biologin Nina Farwig, Psychologe Fetsum Mehari aus Eritrea und Willi Wagner, Bewohner eines selbstverwalteten Mehr-Generationen-Hauses in Darmstadt, diskutierten auf Einladung des Dekanats Groß-Gerau beim „Talk in der Kirche“ über Paradiese auf Erden.

Fetsum Mehari, vor 30 Jahren selbst Asylbewerber, betreut heute Asylanten psychologisch. Diese erleben Deutschland nicht „paradiesisch“, weil sie nicht arbeiten dürfen und eventuell sogar das Land verlassen müssen. Viele seien traumatisiert, es fänden sich grausame Schicksale darunter, aber auch „Erfolgsstorys“. Er berichtete von paradiesischen Gefühlen, die jeder in Stille, Meditation oder Kunst entdecken und empfinden könne.Weiter

OEW - 04.12.2006

Weihnachtsaktion - Hilfe für Eritrea

Auch dieses Jahr möchten wir Ihnen ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art ans Herz legen. Ein Geschenk ohne Schleife und buntem Papier, ein Geschenk, das wirklich passt, unendlich viel Freude bereitet und dem Leben dient.

Schenken Sie einer Frau in Eritrea eine Woche landwirtschaftliches Seminar. Weiter